Endlich! – Eine neue Kinderärztin

Heute waren wir bei einer neuen Kinderärztin (zur U4)…. Hm, also der erste Eindruck vom Wartezimmer war nicht gerade berauschend. 😦 Alles sah irgendwie “versüfft”, “runtergekommen” und alt aus, aber mir soll ja auch nicht das Wartezimmer gefallen. 😉 Die Sprechstundenhilfe hat mich gefragt, wie ich es mit der Impfung haben möchte (oh, das war neu, das doch tatsächlich mal jemand MICH fragt und nicht sagt, so und so wird das gemacht). Ich hab ihr dann gesagt, dass ich die Impfung gegen Rotaviren gar nicht möchte und die 6fach Impfung (Tetanus, Diphterie, Kinderlähmung, Keuchhusten, Hib und Hepatitis B) gerne getrennt von der Impfung gegen Pneumokokken hätte. Sie hat auch nicht gesagt, dass das unüblich ist oder so, sondern sie meinte nur, gut, dann würde sie es auch so vermerken. das fand ich schon mal nicht schlecht. 🙂

Die Wartezeit hier war total in Ordnung. Von der Ärztin war ich dann auch ganz begeistert. (aber das war ich ja von der letzten Ärztin nach der ersten Untersuchung (U3) ja auch und dann kam alles anders… also abwarten…). Sie hat vor der Untersuchung ein ausführliches Gespräch mit mir geführt und sogar von sich aus gefragt, ob ich Fragen hätte (noch was Neues, man fragte, schon wieder MICH – toll!). Dann wurde mein Baby untersucht und auch nach der Untersuchung hat die Ärztin noch mal ein ausführliches Gespräch mit mir geführt – also hier war (jedenfalls heute) keine „Fließbandabfertigung“

Ein Ergebnis der Untersuchung:

Unser Baby ist zu faul, den Kopf auch mal nach rechts zu drehen (es kann es, aber macht es sehr selten), also hat man uns ein Rezept für eine Physiotherapie gegeben. Ja, das leidige Thema mit dem schiefen Kopf! Als unser Baby noch ganz klein war, habe ich echt immer darauf geachtet, dass es immer abwechselnd auf beiden Seiten liegt. Jetzt liegt es ja meisten auf dem Rücken oder auf dem Bauch und es dreht den Kopf auch in beide Richtungen. Aber bei der Ärztin heute wollte es partout nicht (es hat den gleichen Dickkopf wie sein Papa 😉 Dem Papa habe ich das dann nachmittags auch erzählt. Und er hat sich dann auch heute vergeblich darum bemüht, dass unser Baby den Kopf mal nach rechts dreht. 😉 Wisst ihr, was mich besonders ärgert: Ich habe das vor ein paar Wochen schon mal beobachte und den vorherigen Kinderarzt (da war es Dr. Kästner von der Gemeinschaftspraxis in der Feuerbachstr.) auch darauf angesprochen, der hat das aber gar nicht untersucht und abgetan. So unterschiedlich sind die Ärzte! 😦 Dann ist es mir doch lieber, dass man mich darauf hinweist, mir vorsichtshalber eine Überweisung zur Physiotherapie gibt (die Ärztin meinte ja, wir müssten da nicht hin, ich soll noch mal mit meinem Mann darüber reden und dann eine Entscheidung treffen, aber ich denke, schaden wird es ja auch nicht), als dass das gar nicht beachtet wird und es später zu irgendwelchen Spätschäden kommt – z.b. Helm (das würde ich auch echt schlimm finden)

Das mit der Lieblingsseite hat die Ärztin übrigens auch gesagt und es ist tatsächlich so. Ich trag unser Baby meist auf der rechten Schulter oder in der „Wiegehaltung“ mit dem Kopf auf meinem rechten Arm. Mein Mann hält es aber genau andersherum, immer an der linken Schulter und in der „Wiegehaltung“ mit dem Kopf auf seinem linken Arm. Aber ich bin ja diejenige, die es meistens hat, wenn er tagsüber arbeiten ist. Unser Baby hat auch zwei Bettchen, eines steht an meinem, so dass der Kopf zu mir nach links guckt und eines im Kinderzimmer, so dass es zum Licht nach rechts guckt. Wenn unser Baby auf der Wickelkommode liegt, schaut es allerdings auch immer nach links, weil da immer der Papa steht und mit ihm schäkert 😉 Carola (meiner Hebamme) hatte ich das Problem zur selben Zeit, wie dem Kinderarzt geschildert und sie meinte dann, noch wär alles im grünen Bereich, ich sollte das aber mal mit dem Kinderarzt besprechen und wenn ich mir allzu viel Sorgen machen würde, einfach die Wickelkommode drehen, so dass der Papa rechts vom Baby steht… Na, wir werden das jetzt mal weiter beobachten und ich denke, ein Termin bei der Physiotherapie kann ja nicht schaden, die kann ja immer noch sagen, dass das alles Unsinn ist und das Kleine nur einen „linkslastigen“ Tag hatte 😉

Weitere Untersuchungsergebnisse: 

Das Blutschwämmchen sollte per Ultraschall untersucht werden, denn wenn es nach außen wächst, könnte es auch nach innen wachsen und das muss abgeklärt werden. (Hm, vorher haben mir 4 (!!!!) verschiedene Ärzte gesagt „Abwarten und Geduld haben!“, also haben wir auch eine Überweisung für das Elisabeth-Krankenhaus bekommen, die auf so was spezialisiert sind und die uns nach dem Ultraschall auch ausführlich beraten können.

Unser Baby hat eine sehr trockene Haut, daher hat die Ärztin mir eine Creme auf Asche-Basis empfohlen (ich bin gespannt, ob die hilft….)

Fazit: Ich bin mit zwei Rezepten, zwei Überweisungen und jeder Menge Zetteln (mit Tipps und Adressen) wieder raus aus der Praxis und hatte am Ende ein ganz gutes Gefühl… am 13.03. bekommt unser Baby die nächste Spritze, dann hoffe ich mal, das mein erster Eindruck mich nicht getäuscht hat!!!

Jetzt müssen wir noch einen Termin bei der Physiotherapeutin und einen in der Elisabeth-Klinik machen…

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