Streber? Autsch! Aua! Auweia!

Freitag! Schwimmtag! Juchhu! Natürlich war meine kleine Wasserratte wieder voll in ihrem Element! 😉

Unsere Kursleiterin meinte irgendwann in die Runde, wo denn die Socken der Kinder wären (im Kurs sollen alle Kinder ab dem Moment, in dem sie krabbeln können, Socken anziehen) und sang dann mit uns das Lied “Zeigt her eure Socken, zeigt her eure Schuh”… Wie sich da herausstellte, hatte bis auf mein Kind keines der anderen Socken an… also wurden wir gleich als “Streber” bezeichnet – von der Kursleiterin, also wirklich! 😉 Das hat man nun davon, wenn man sich an die Regeln hält… Aber nach dem Kreis hat die Kursleiterin noch mal darauf hingewiesen, warum es so wichtig ist, dass die Kleinen Socken anhaben. Und zwar meinte sie, die Kids würden ja jetzt doch schon mal stiften gehen wollen (das ist meine Ausdrucksweise, sie hat das natürlich anders ausgedrückt) und wenn sie dann auf den nassen Fliesen unterwegs sind, können sie mit nackten Füßen ausrutschen, hinfallen und auf den Hinterkopf stürzen. “Kleine Kinder fallen so”. Der Rest der Schwimmstunde war lustig wie immer, nur wurden wir auch heute ermahnt, dass wir zu viel quatschen würden… wir verstehen uns einfach zu gut 😉

Als wir wieder angezogen waren, habe ich einfach unsere Schwimmsocken nicht finden können 😦 Na toll! Ich habe alles abgesucht, sämtliche unserer Taschen aus- und wieder eingeräumt… nichts zu finden… ob die jemand anders versehentlich eingesteckt hatte? Oder hatten wir sie vielleicht auf dem Weg von der Dusche in den Ruheraum verloren? Wir sollten noch mal nachsehen gehen… Also habe ich der Kleinen gesagt, sie möchte doch mal mitkommen und wir schauen mal… Und was passierte? Wir “Streber” hatten natürlich für den kurzen Weg keine Socken angezogen… mein kleiner Sonnenschein rutschte auf den nassen Fliesen auf und fiel… Autsch! Das hat bestimmt weh getan… ich hab sie schon mit dem Kopf auf die Fliesen knallen sehen… aber zum Glück hat die Kleine sich super abgefangen und ist “nur” auf den Po und auf den Rücken gefallen(letzteres zum Glück wohl nicht allzu doll), denn sie ist sofort aufgestanden und hat kurz darauf mit den anderen Kindern weiter getobt.

Am frühen Abend zu Hause hat sie mit Papa gekuschelt, während ich in der Wohnstube Geschenke eingepackt habe… Irgendwann rief die Kleine “Mama?” Und ich hab ihr geantwortet, wie immer. Dann hat es plötzlich ganz doll gerumst… ich bin sofort aufgesprungen und schon fing sie ganz doll an zu schreien. Der Papa hat mir erzählt, sie wollte zu mir in die Stube, hat aber wieder mal nicht nach vorne geguckt (wie oft hatten wir ihr das schon gesagt: “Guck bitte hin, wohin du läufst!”?), sie hatte wohl auch mal wieder ein ganz schönes Tempo drauf (auch das predigen wir immerzu: “Lauf bitte langsam!”) und als sie sich schließlich doch umdrehte, konnte sie nicht rechtzeitig genug bremsen bzw. ausweichen und ist gegen den Vorsprung im Flur gelaufen. Aua! Boah, war das vielleicht ne dicke Beule! Wir haben erst mal einen kalten Lappen drauf gelegt und das Ganze gekühlt. Und wir haben unsere Prinzessin natürlich ganz viel getröstet und mit ihr gekuschelt. Schließlich wollte sie an die Brust und dort hat sie sich mit Lappen auf der Stirn dann auch beruhigt.

Eine Stunde später hat sie im Schlafzimmer gespielt und sah dabei so süß und gleichzeitig so frech aus, dass ich den Fotoapparat geholt habe… Kaum hatte ich ein paar Bilder gemacht, ist sie über unser Bett gerannt (tja, ihr könnt es euch ja denken: auch das hatten wir ihr schon zigfach untersagt und versucht, ihr zu erklären, dass sie sich da weh tu kann, aber sie scheint den letzten Bett-Sturz schon wieder vergessen zu haben). Ich habe sie gar nicht so schnell aufhalten können… Da ist sie auf Papas Kopfkissen gerannt, von dort abgerutscht und mit der Stirn auf die Bettkante geknallt – für mich sah es aus, als wäre es dieselbe Stelle wie zuvor.  Au! Auweia! Ich hab die Kleine gleich genommen getröstet und gleichzeitig dem Papa zugerufen, er möchte schon mal den kalten Lappen holen. Natürlich hat es ganz schön lange gedauert, bis sie sich beruhigt hat. Und dann habe ich es gesehen: die Beulen waren nicht übereinander, so dass die eine die andere verdeckte, nein die waren nebeneinander, eine ein waagerechter blauer Strich und schön säuberlich daneben eine runde blaue Beule. Natürlich wollte sie wieder an die Brust (ich sage dazu dann immer “Tröstebrust”) Als es wieder einigermaßen ging, habe ich sie gefragt, ob sie den Lappen alleine halten will. Sie meinte “ha” (was bei ihr “ja” heißt, nickte und als ich ihr den Lappen gegeben habe, hat sie ihn sich auf den Kopf gelegt. Da mussten dann doch alle wieder lachen…

2 Gedanken zu „Streber? Autsch! Aua! Auweia!

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