Wie soll man denn da vergessen und wie soll ich mich verhalten?

Ich versuche nicht mehr an die Mama des besten Freundes der Prinzessin zu denken und mal klappt das ganz gut (wenn man tagsüber anderweitig beschäftigt ist oder mit der Kleinen spielt) und mal droht mich das Ganze wieder zu überrollen (besonders abends/nachts wenn alle anderen schon schlafen), weil ich es immer noch nicht verstehe, aber gut… Auch wenn ich ab und an doch mal auf fb bin, sagt meine Startseite mir alle zwei bis drei Tage, dass sie ihr Titelbild geändert hat. Auf denen sieht sie so glücklich aus (und das freut mich wirklich für sie) und mir gefallen die Fotos meist sehr gut; ich klicke aber trotzdem nicht “gefällt mir” – ich ziehe mich jetzt komplett zurück – es ist ihr Wunsch und den (und sie) respektiere ich!

Heute war es aber wieder ganz schlimm! Auf dem Weg zur Klinik muss ich an einem Park vorbei – das gab wieder ein Stich ins Herz… Das ist der Park, in dem wir vier gemeinsam so schöne Spaziergänge gemacht und tolle Gespräche geführt haben  – ich wollte da in dem Moment eigentlich nicht weiter darüber nachdenken – ich hatte und habe jetzt andere Sorgen…

Sie macht es einem aber nicht gerade einfach 😉 Denn dann kam es dicke: Nichts ahnend kam ich von der Klinik nach Hause und hatte einen Paketschein im Briefkasten, zur Händen der Prinzessin. Da wusste ich genau, das kann nur von der Mama des besten Freundes der Prinzessin stammen. Sie hatte ja bei unserer letzten Begegnung gesagt, dass sie noch das Geburtstagsgeschenk der Prinzessin zu liegen hat und dass sie es zu unpersönlich fand, es zu schicken… Jetzt hatte sie es sich wohl anders überlegt und es doch getan… und richtig, sie war der Absender…(Wieso hat sie nicht noch zwei Wochen gewartet und der Kleine hätte es der Prinzessin auf meiner Geburtstagsfeier selber geben können? Na, die Frage beantworte ich mir mal gleich allein: Weil sie nicht kommen werden!!!) Wie soll man denn da vergessen und wie soll ich mich verhalten? Die Höflichkeit gebietet, dass ich mich (auch im Namen der Kleinen) bedanken sollte, aber dann muss ich mich bei ihr melden. Das steht dem im Weg, dass ich mich komplett zurück ziehen möchte/sollte… Und: gebe ich der Kleinen das Geschenk? Es gehört ja schließlich ihr! Aber wie erkläre ich ihr, warum sie ein Geburtstagsgeschenk mitten im Sommer bekommt, wo sie doch im Winter Geburtstag hat? (Gut, ich müsste es ihr nicht als Geburtstagsgeschenk “verkaufen”, sondern nur als Geschenk.. aber wie erkläre ich ihr, warum sie mal so eben zwischendurch was eingepacktes geschenkt bekommt? Zumal die Mama des Kleinen es wieder viel zu gut gemeint hat) Ich müsste ihr ja dann auch sagen, dass das Geschenk von ihrem besten Freund ist. Aber dann wird sie wieder so unendlich traurig, dass sie ihn nicht sehen und nicht mit ihm spielen kann. Wie soll ich mich denn jetzt verhalten???IMG_2923

(passend zu unserer Biene-Maja Geburtstagsfeier im letzten Jahr hat sie sich wieder mit viel Liebe etwas einfallen lassen)

und wieder Krankenhaus… oder: Ich bin ein Sonderfall – Na toll! :(

Heute hatte ich wieder einen Termin im Krankenhaus, um 11.15 Uhr – na wir wissen ja inzwischen wie genau wir die “Termine” nehmen können…

Ich habe heute morgen erst mal die Kleine zur KiTa gebracht. Wir haben uns auch vorher richtig viel Zeit genommen, wir haben ein pixi-Buch gelesen, gespielt, Seifenblasen gemacht.. und als ich sie dann zur KiTa gebracht habe, bin ich von dort aus gleich zur Klinik weiter gegangen. Dort angekommen, sprang einem gleich überall “Streik” entgegen

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Besonders einladend sah das ja nicht gerade aus… na mal sehen…(Verstehen kann ich sie auf jeden Fall! Meine Kolleginnen haben mich gestern auch schon gefragt, ob das Klinikum nicht mitstreikt, schließlich gehören die ja auch zur Charité… mein Mann wiederum sagte, da ja “nur” das Pflegepersonal streikt, müssten die Ärzte ja heute alle Zeit der Welt haben und ich schnell rankommen… denn ohne Pflegepersonal könnten/würden die Ärzte ja auch nicht operieren)

8.40 Uhr  – Ich bin oben! Die Tafel zeigt Nummer 17, meine gezogene Nummer lautet 27. Das stimmt auch mit der Anzahl der Wartenden überein. Es bringt also wohl auch nichts, früher da zu sein. Da scheint es nur voller zu sein und man wartet vielleicht innerhalb einer Stunde satt auf 4 eben auf 10 Nummern…. aber gut, ich gebe ihnen mal noch eine Chance. Ich gehe erst mal auf Toilette und als ich wieder komme springt die Anzeige der Tafel gerade von 18 auf 19 – oh, schon zwei Nummern weiter und das in nur 5 Minuten.

9.10 Uhr – Nr. 22…. 9.18 Uhr – Nr. 23…. 9.22 Uhr – Nr. 24…. 9.29 Uhr – Nr. 25 – scheint aber nicht da zu sein… 9.30 Uhr – Nr. 26…. Schließlich bin ich dran… ich gehe rein, sie fragt nach meinem Namen, findet meine Akte und um 9.36 Uhr sitze ich wieder mang all der anderen Wartenden in der Ambulanz.

10.09 Uhr – Ich werde aufgerufen – von einem Arzt! Wie jetzt? Heute kein Sehtest, keine Messung des Augendruckes? Ich gehe zu dem Arzt rein – Dr. Klein. Das ist der, der mir auch das linke Auge gelasert hat. Er fragt, ob ich gute Nachrichten für sie (die Ärzte) habe. Wie jetzt? Ich dachte, die hätte ER für MICH!? Er fragt nach, ob ich eine Besserung oder Verschlechterung gemerkt habe. Letzteres nicht, aber ersteres wohl leider auch nicht… obwohl ich mir das ab und zu mal einbilde… Ich gebe ihm den Zettel von meiner Augenärztin, die aufgeschrieben hat, sie möchten doch heute bitte ein OCT machen. Daraufhin sagt er, dass der Zettel unnötig war, da sie das sowieso machen würden. Er fragt nach, ob ich links wieder die Kontaktlinse drin habe… Da sieht man mal wieder, dass die Ärzte einen nicht ansehen, denn sonst hätte er bemerkt, dass ich heute eine Brille auf habe. Dann macht er einen Sehtest.. Leider kann ich nur die größte Zahl erkennen (immerhin schon mehr als beim letzten Mal). Die Zahlen danach kann ich nicht erkennen, ich sehe auch ab und zu nur, dass auf der Tafel Zahlen sind. Meist “schiebt” sich da so ein graues Kästchen vor. 😦 Er fragt dann weiter, ob die Pupille schon weit getropft wurde. Nein, die ist so!!! Ich sage ihm also, dass die doch nicht kleiner wird. Da sagt er auch so ungefähr ach ja, da war ja was… Dr. Klein fragt auch, ob ich was dagegen hätte, wenn er mir das linke Auge weit tropfen würde oder ob das beim letzten Mal gemacht wurde. Ich sage ihm, dass das zwar beim letzten Mal gemacht wurde, ich aber trotzdem nichts dagegen habe, wenn auch noch mal das linke Auge getropft und kontrolliert wird. Sicher ist sicher! Also bekomme ich Tropfen. Noch während Dr. Klein mein Auge kontrolliert, höre ich wie Dr. Rehak in den Raum kommt. Sollte ich heute tatsächlich mal VOR dem Termin oder wenigstens zeitnah fertig sein??? Der Oberarzt kontrolliert auch gleich. Er fragt Dr. Klein, wie der Augendruck ist und dieser meint, okay, wie beim letzten Mal. Wie jetzt? Heute hatte doch noch gar keiner den Augendruck kontrolliert oder hatte ich was nicht mitbekommen? Das sage ich dann auch. Und Dr. Klein stellt fest, dass das ja der Druck “von letzter Woche” war (komisch, ich war doch letzte Woche gar nicht da). Also misst Dr. Rehak den Druck und stellt 9 fest, wie beim letzten Mal, immer noch etwas niedrig. Dann kontrolliert der Oberarzt mein rechtes Auge und sagt dabei nicht: “nach oben rechts, zur Seite rechts, nach unten rechts, nach unten…” usw, also der Reihe nach, sondern heute springt er hin und her: “nach oben rechts, ganz nach links, nach oben, nach links unten…” usw. Ich habe mich gefühlt, als würde er die Reaktion testen, wie schnell ich merke, wo rechts und links ist 😉 Dann meint er, nasal oben hätten sich jetzt Narben auf der Netzhaut gebildet und das ist immer problematisch, aber nicht so problematisch wie unten. (Von der letzten OP her haben sich Narben gebildet und wenn diese zu dick ist/sind (die Narbenbildung ist wohl bei “jüngeren Menschen” problematischer, als bei älteren), dann wäre der Zug auf die Netzhaut so stark, dass diese sich wieder ablösen kann) Eventuell muss aber noch mal operiert werden. NEIN!!! Ich will nicht noch mal!!! Hat er nicht das letzte Mal gesagt, er könne das lasern??? Also frage ich ihn genau das. Er sagt, wenn die Narbenbildung noch nicht zu stark ist und noch nicht in …. (das fachchinesische Wort habe ich leider vergessen) ist, dann wäre das noch möglich, aber sonst nicht. Das würde das OCT zeigen. Hm… Hat er nicht auch das letzte Mal gesagt, er wolle einen Test/eine Messung wegen des Sehnervs machen? Keine Ahnung, ob die das jetzt noch machen?! Ich habe jedenfalls Schiss! 😦 Dr. Rehak meint, dass mit dem Sehnerv und der Pupille kann er sich auch nicht erklären, er sagt: “Sie sind halt ein Sonderfall” Na toll! Man möchte ja gern mal was Besonderes sein, aber so ein “Sonderfall” zu sein – Nein Danke!!! Darauf kann ich verzichten!!! Ich soll mich jetzt vor das Fotolabor setzen, er bringt mein Zettel persönlich hin.

10.25 Uhr – Ich sitze vor dem Fotolabor und warte. Ich mache mir Stichpunkte davon, was der Arzt gesagt hat, damit ich nicht alles vergessen habe, wenn ich es meinem Mann erzählen und bloggen will…

10.40 Uhr – Ich habe meine Notizen noch nicht mal beendet, da werde ich schon aufgerufen. Die Frau im Fotolabor ist lustig wie immer! Ich sage ihr, ich wüsste jetzt wo die Tasche hingehört, ich bin ja lernfähig und die Ärzte wohl auch, denn heute haben sie genau aufgeschrieben, was sie haben wollen. Sie sagt ja und der Oberarzt hat den Zettel sogar persönlich vorbei gebracht. Sie hat auch noch darüber gescherzt, wie viel sie machen soll, wo doch Bergfest ist, naja Mittwochs um 12.00 Uhr… Ich sage ihr, dass mein Termin eigentlich erst um 11.15 Uhr ist, da meint sie im Scherz ich solle doch wieder rausgehen… Vor Termin, wo gibt`s denn so was? 😉 Dann beginnt sie mit der Kontrolle. Ich sehe mal wieder ihren blauen Punkt nicht, da macht sie mir wieder ihr Lämpchen an. Sie macht drei verschiedene Dinge/Untersuchungen u.a. auch dieses OCT und auch diese Sehnerv-Weiterleitung (allerdings ohne flackernde Karos und Elektroden). Nach einer ganzen Weile sagt sie, sie hat jetzt alles gemacht, was die Ärzte aufgeschrieben haben und wenn sie noch was bräuchten, sagen sie das schon, nachdem sie sich die Fotos angesehen haben und dann sehen wir uns evtl noch mal wieder. Ich soll mich doch wieder vor Raum 4 setzen.

11.13 Uhr – Da sitze ich nun immer noch vor Raum 4. Eine Schwester geht über den Flur und verteilt großzügig Augentropfen, um Pupillen zu erweitern. Sie fragt fast jeden (mich nicht, keine Ahnung wieso, denn sie hat mich nicht mal angesehen), ob er oder sie schon Tropfen hat oder noch welche braucht. Dann schreit sie quer über den Flur, dass jetzt erst mal kein Arzt mehr da ist und es jetzt dauern wird…. Soviel zu heute zeitnah fertig zu sein…

11.33 Uhr – Hier ist noch alle unverändert. Ich tausche mit einem anderen Patienten Erfahrungen mit dem Krankenhausessen u.a. aus.

12.00 Uhr – Ich werde wieder von den Ärzten aufgerufen. Sie sehen nicht gerade begeistert aus, als sie sich die “Fotos” ansehen. Genau können sie noch nicht sagen, ob die Narbe schon zu doll an der Netzhaut “zieht”. Der Oberarzt möchte mich aber mit rüber zum lasern nehmen. Die Sehnerven-Weiterleitung funktioniert wohl. (Na wenigstens etwas!) Dr. Rehak kontrolliert mein linkes Auge und sagt, da wäre alles super. Dann wollen sie, dass sich noch eine Ärztin meine Augen ansieht. Da kommt sie auch schon. Ich nenne sie die “Pupillenexpertin”, aber ich glaube sie heißt Dr. Seibel. Der Oberarzt hat mir das gesagt, sie selbst stellt sich nicht vor. Sie schaut sich erst das eine, dann das andere Auge an, lässt mich einen Punkt fixieren, redet mit dem Oberarzt über mich als wäre ich nicht anwesend (so was mag ich ja gar nicht) und viel in “fachchinesisch”. Was ich aber verstehe ist, dass meine Pupille durch die OP(s) ein “Traumata” erlitten haben könnte und dass sie, wenn auch nur minimal, doch noch reagiert. Dann diskutieren sie über meine Papillen (ist das nicht der Sehnerv oder ein “blinder Fleck” darin?) und die Ärztin sagt “Vielleicht hat sie schon immer so fixiert?! Das wurde ja vor der OP nie kontrolliert” und “Der Sehnerv ist eben schräg; der ist ja auch auf dem anderen Auge schräg”. Dann sagt sie, dass ein bestimmter Test unnötig ist, weil er nichts bringt. Also so richtig habe ich noch immer kein Ergebnis. Der Oberarzt nimmt mich dann mit zum lasern und ich frage bei ihm noch mal nach. Er sagt, die Ärztin meint, dass das Band (oder wie der Arzt ständig sagte “der Band”) um mein Auge evtl. zu fest ist und die Pupille daher nicht kleiner wird. Er sagt, er könnte “den Band” zwar durchschneiden, aber dann würde sich die Netzhaut ja wieder lösen, außerdem denkt er nicht, dass dem so ist (Na, er hat das Band ja auch gelegt). Dr. Rehak möchte, dass ich nächste Woche Donnerstag noch mal komme, und zwar am Donnerstag, weil das Frau Dr. Hager (?) da ist, welche die Katarakt (Grauer Star) OP macht und sollte ich noch mal wegen der Netzhaut operiert werden müssen (ich will aber nicht!), dann machen die beiden das zusammen. Er legt die Netzhaut an und sie wechselt die Linse. Der Vorteil dabei ist, zum einen, dass ich nicht noch mal extra wegen des Grauen Stars operiert werden müsste und zum anderen, dass wenn die Linse raus ist, er besser an den Glaskörper ran kommt (Hm, jetzt wo ich das gerade aufschreibe, fällt mir auf: Hat er nicht vor ein paar Wochen zu mir gesagt, den Glaskörper hätten sie gleich draußen gelassen? Hat er heute wirklich Glaskörper gesagt?) Ich habe Schiss! Ich will nicht noch mal an der Netzhaut operiert werden!!! Er betäubt und lasert das rechte Auge.

12.30 – Ich bin in der Terminvergabe und lasse mir einen Termin für nächste Woche Donnerstag geben. Ich möchte gerne einen Nachmittagstermin. Das geht nicht. Termine werden nur bis 12.30 Uhr vergeben. Na klasse! Noch nie was von arbeitender Bevölkerung gehört? Sie gibt mir einen um 08.45 Uhr.

12.36 Uhr – Ich bin wieder vor der Klinik, rufe meinen Mann an, um ihm zu sagen, dass ich schon fertig bin (heute ging es wirklich alles relativ zügig) und dass ich wie gewohnt die Kleine abholen kann. Dann mache ich mich auf den Heimweg, schief guckend wie immer, wenn ich aus der Klinik komme: heute sehe ich links zu viel, da weit getropft und recht nichts, da betäubt… ich finde den Weg aber trotzdem…

Zu wenig Zeit :( oder Ich brauche Gummistiefel!

Heute morgen hatte ich leider irgendwie keine Zeit für die Kleine 😦 Sie wollte die ganze Zeit mit mir spielen, aber ich musste immer sagen: “Nein, ich kann jetzt nicht mit dir spielen, ich mache dir gerade dein Frühstück für die KiTa fertig”, “Nein, ich kann dir jetzt nichts vorlesen, ich ziehe mich jetzt an”, “Nein, wir können jetzt keine Seifenblasen machen, ich muss dich jetzt anziehen”… Das fühlte sich so gar nicht gut an. Normalerweise schaffen wir das alles morgens mit spielen oder vorlesen, aber heute hatte ich es echt eilig, weil ich VOR der Arbeit wieder einen Termin bei meiner Augenärztin hatte und daher die frühere Bahn erwischen, sie aber vorher noch in die KiTa bringen musste. Also war heute morgen alles sehr gehetzt 😦 und ich war traurig, weil ich so wenig Zeit für sie hatte. Kurz bevor wir losgegangen sind, haben wir dann doch noch ein paar Seifenblasen gemacht und sie lächelte wieder 🙂 Da es heute sehr regnerisch in Berlin war, habe ich ihr Gummistiefel angezogen und wir haben auf dem Weg zur KiTa Ausschau nach Pfützen gehalten. Leider haben wir nicht allzu viele entdeckt. Kurz vor der KiTa haben wir dann noch einen kleinen Schlenker gemacht, damit sie wenigstens in zwei kleine Pfützchen hüpfen kann…

Auf dem Weg zur Bahn habe ich dann hinter unserem Block ein paar richtig große Pfützen gesehen, die jedes Kinderherz höher schlagen lassen und ich habe mir geschworen, wenn die am Nachmittag auch noch da sind, gehe ich mit ihr um den Block nach Hause, damit ich die Eile von heute morgen wieder gut machen kann.

Nachmittags waren die Pfützen noch da und ich habe die Kleine gefragt, ob wir heute mal anders nach Hause gehen wollen, damit sie in ein paar Pfützen springen kann. Sie war sofort dabei. Wir sind von einer kleineren Pfütze zur nächsten “gerannt” bis wir schließlich hinter dem Block waren. Da strahlte sie! 🙂 Tat das gut, sie so lachen und ausgelassen rumspringen zu sehen.

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Sie wollte gern, dass ich auch reinspringe, aber ich hatte Turnschuhe an und ich habe auch gar keine Gummistiefel. Dabei hätte ich auch so gerne mitgemacht… (Noch mal Kind sein oder so zu tun, wär doch toll und MIT Kind hat man doch die beste Ausrede 😉 ) Fazit: Ich brauche Gummistiefel!!!

Sie braucht ein OCT…

Heute Morgen stand ja mal wieder ein Kontrollbesuch bei der Augenärztin an. Sie war nett wie immer und hat auch heute wieder alle meine Fragen geduldig beantwortet. Leider konnte sie mir noch immer nicht sagen, warum ich, abgesehen vom Grauen Star nicht richtig sehen kann. Wenigstens hat auch sie wieder gesagt, dass die Netzhaut jetzt komplett anliegt. Sie sagte, der Sehnerv sehe etwas blass aus, aber weder geschwollen noch entzündet. Die Pupille wäre für sie erst mal zweitrangig, aber dass ich nicht richtig sehen könnte, könnte verschiedene Ursachen haben. Es könnte genau da eine Linie sein, wo die Netzhaut abgelöst war und wieder angelegt wurde. Dann müsste kontrolliert werden, ob sich ein Ödem gebildet hat, also Wasser eingelagert hat. Denn auch das könnte eine Ursache sein. Wenn dem so wäre, würde man das mit Tropfen behandeln. Es könnten aber auch entzündete Zellen sein und das wäre gar nicht gut. Um das mit dem Ödem festzustellen, sollen die in der Klinik ein OTC machen (das ist ne Art “Foto”, das haben die mit mir schon zweimal gemacht). Dann habe ich sie noch gefragt, wie die kontrollieren wollen, ob die Sehnerv-Weiterleitung funktioniert. Sie meinte, da würde man flackernde Karos sehen und dabei Elektroden an den Kopf bekommen. Jedenfalls war das mal so, sie wüsste aber nicht, ob man das heute immer noch so macht…

Mein Baby kränkelt :(

Meine arme Motte… sie ist gnatschig, irgendwie lustlos (obwohl sie spielt), sehr anhänglich und hat(te) auch erhöhte Temperatur (zum Glück kein Fieber) Ich nehme an, sie zahnt, die letzten (hinteren) Zähne fehlen ja noch und sie kaut zur Zeit auch auf allem rum… Die letzte Nacht war eine einzige Katastrophe! 😦 Schlaf? Was ist das? Entweder hat sie sich hin und her gewälzt oder sie hat im Schlaf geredet oder (alle 10 Minuten) nach der Brust verlangt… Das Einzige, was mich tröstet ist, dass ihr Muttermilch bei der Genesung helfen soll…

Da die KiTa heute (aufgrund einer Fortbildung) zu hatte, war heute wieder Oma-Tag. Da dachte ich, könnte sie sich wenigstens etwas erholen.

Wenn es ihr nicht gut geht, dann braucht sie ja ihre Puppe oder ihren Teddy. Aber heute hat sie gesagt, dass ICH den Caesar brauche und hat verlangt, dass ich ihn mit zur Arbeit nehme. 😉 Ich habe ihr gesagt, dass ich ihn gerade nicht brauche und sie immer: “Doch brauhst du!” Irgendwann habe ich dann gesagt, ich lege ihn auf das Bett, gebe ihm noch ein Küsschen und dann wartet er dort auf uns. Da hat sie ihm auch noch einen dicken Schmatzer aufgedrückt und war zufrieden.

Heut Mittag hat sie dann verlangt, dass die Oma sie nach Hause bringt, zum Glück war ich da schon auf dem Heimweg…

Nach dem Einschlafen heute war sie eine Stunde später wieder wach und total durchgeschwitzt. Es kam wohl alles raus, denn ihre Stirn war gar nicht mehr heiß, jetzt hatte sie sich wieder normal angefühlt… Ich habe sie umgezogen und mich dann zu ihr gelegt, da ist sie ganz schnell wieder eingeschlafen.

Momente zum festhalten…

Heute vor dem einschlafen: Die Kleine sieht mich mit ihren wunderschönen großen Augen an und sagt: “Mama, ich dein Freund!” und umarmt mich. *seufz* Kurz danach streckte sie mir wieder ihre Ärmchen entgegen und fragt: “Musen, Mama?” Na klar! Mein Schatz, ich schmuse so gern mit dir! 🙂 Und als sie damit fertig war, gab es noch ein Eskimoküsschen… Heute hat sie auch ganz oft, zum Papa und zu mir, gesagt. “Dich lieb hab!” *seufz* Das sind die Momente, die ich konservieren, einfrieren, vakuumverpacken sollte… Und wenn sie mich in der Pubertät zur Verzweiflung bringen sollte, dann sollte ich diese Momente wieder auspacken, auftauen, aus der Verpackung nehmen…

Alte und “neue” Freunde

Keine Panik! Ich stürze mich hier nicht gleich Hals über Kopf in die nächste Freundschaft, schließlich habe ich an der letzten noch eine Weile zu knabbern und wollt ja auch nicht mehr an Freundschaft glauben. Hier geht es auch gar nicht um mich, sondern um die Prinzessin…

Erst mal muss ich etwas ausholen: Die Kleine hat in ihrer KiTa-Gruppe einen Jungen, mit dem sie sehr gerne spielt. (Man kann das jetzt nicht mit der Freundschaft zu ihrem besten Freund vergleichen, aber sie hat wenigstens jemandem mit dem sie gerne spielt.) Das ergab sich einfach daraus, dass er ungefähr ihr Alter hat (er ist “nur” ein halbes Jahr älter als sie). Als wir mit der Eingewöhnung angefangen haben, war er sehr schüchtern und hat kaum einen Schritt ohne die Gruppenerzieherin gemacht. Ich glaube, die Prinzessin hat ihn ein wenig aus der Reserve gelockt. Seine Mama hat mir ein paar Wochen nach der Eingewöhnung erzählt, dass er zu Hause gesagt hat, dass er jetzt nicht mehr der Kleinste ist, weil ja die Prinzessin jetzt sie Kleinste ist… und vor ein paar Wochen hat mir seine Mama erzählt, dass sie das Gefühl hat, die beiden wären wie ein altes Ehepaar. Entweder kommt der Kleine nach Hause und erzählt, die Prinzessin ist seine beste Freundin oder er erzählt, die Kleine ist nicht mehr seine Freundin oder er erzählt, dass sie seine aller aller aller liebste Freundin ist 😉 Nennen wir ihn Ronaldo… und einen anderen Jungen aus ihrer Gruppe nennen wir mal Niklas…

Gestern Abend kurz vor dem Einschlafen hat sie mir erzählt; “Ronaldo, leider war nich da, mein Freund!” 😥 Sie konnte mir aber nicht sagen, warum er nicht da war. Eine Weile später sagte sie: “Ronaldo nich mein Freund ist” Ich habe sie gefragt, warum er nicht ihr Freund ist und sie sagte: “Niklas sein Freund ist!”  Ahja! Ich habe sie dann gefragt, ob sie denn nicht beide Ronaldos Freund sein können, habe aber keine Antwort bekommen. Nach Levi möchte und wollte ich sie nicht fragen, dass macht uns nur beide wieder traurig. Also habe ich sie nach ihrem Cousin, nennen wir ihn Benjamin, gefragt. Ich: “Und was ist mit Benjamin?” Sie: “Fläft schon der Benanim” Ich: “Nein, ich meinte, ob er dein Freund ist?” Sie: “Nein”  und dann war das Thema für sie erledigt…

Heute morgen hat sie dann ein Foto von sich und Benjamin auf dem Bücherregal entdeckt und gefragt, ob sie das haben kann. Zuerst habe ich nein gesagt, mit der Begründung, dass es kaputt gehen könnte. Sie: “Brauht den aber, den Benanim! Meine Freundin der ist!”  Wer kann denn da noch “nein” sagen?

Heute Abend meinte sie: “Caesar kann nicht flafen der” und als ich sie gefragt hat, warum denn nicht, meinte sie: ”Traurich der ist!” Hm… Als ich sie dann gefragt habe, warum er traurig ist, sagte sie: “Kann nich flafen der” Da war sie wieder: ihr Logik! Plötzlich legte sie den Arm um mich und sagte “Bester Freund!”  Ich habe sie dann gefragt, wessen bester Freund sie ist… und ihre Antwort war: “Mami!” *seufz* Wer braucht denn da noch andere Freunde? Ich habe den besten “besten Freund”, den es gibt: meine süße kleine Tochter! 😉

Es wird Zeit…

Es wird Zeit, meinen Blog zu vervollständigen… so viele Artikel wurden angefangen und nicht zu Ende gebracht… es klaffen Lücken im Blog… einige kann ich füllen, andere werden leer bleiben…

Darüber habe ich angefangen zu schreiben:

04/2014: im Vogelpark Teltow…. 05/2014: Schnupperstunde Krabbelkurs… 06/2014: Erlebnisbad Turm Oranienburg…der erste Fisch… erster Besuch auf dem Rummel… Germendorf… dann noch: Besuche im Britzer Garten, Urlaub mit Mama und Papa incl. Hansapark, Erlebnisbad und Karls Erdbeerhof, 2. Geburtstag der Prinzessin, Aufenthalt/e im Krankenhaus, Urlaub mit Oma und Opa, Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und und und…

also bitte nicht wundern, wenn hier in den nächsten Tagen wieder Artikel in 2014 und kreuz und quer veröffentlicht werden… ihr kennt mich Chaotin ja schon 😉

Gestern Abend wollte ich eigentlich schon anfangen… aber dann… bin ich mit der Kleinen zusammen eingeschlafen… 🙂

Sie ist doch noch da! :)

Ihre gute Erziehung, ihre guten Manieren, mein höfliches Kind  – es ist alles noch da – *freu*

Heute habe ich für sie Badewasser eingelassen und habe sie gefragt: “Möchtest du Schaum haben?” Sie: “Ja, bitte Mama!” 🙂 Oh….

Dann habe ich ihr Zeug aus der Bastelkiste wieder eingeräumt und habe sie gefragt, ob sie mir hilft. Sie: “Ja, gleich Mama, erst noch anders wegräumen!” (???) Sie hat dann ihren Wagen und ihre Tiere erst in ihr Zimmer gebracht und ist danach wieder zu mir gekommen, um zu helfen. Da ich nicht wirklich damit gerechnet habe, dass sie mir tatsächlich hilft, war ich mit der Bastelkiste schon fertig. Sie sagte ganz empört: “Ich helfen dir!”, machte die Kiste wieder auf, legte ein Heft raus und wieder rein, machte die Bastelkiste wieder zu und war zufrieden.

Sie ist also noch da! 😉 Irgendwo versteckt hinter der ganzen Frechheit der letzten Zeit und dem ganzen Blödsinn, den sie manchmal ausheckt, ist meine guterzogene, höfliche Tochter noch da…

Sollte es mir damit jetzt besser gehen?

Da mir Gespräch von gestern keine Ruhe gelassen hat, bin ich heute noch mal zu der Kollegin hin und habe sie gefragt, ob ich mir Sorgen machen sollte. Sie meinte nein, aber sie würden den Chef alle schon 100 Jahre kennen und er kann von vorne total freundlich und lieb sein und hinten rum der total “Arsch” und hat mir dann auch ein Beispiel dafür genannt. (So hätte ich ihn jetzt nicht eingeschätzt). Ich weiß ja nicht, ob es mir damit jetzt besser gehen soll…. irgendwie nicht…