Karls Erdbeerhof

Da waren wir nun. In Karls Erdbeerdorf Wustermark. An der Kreuzung vor dem Parkplatz kamen gerade Oma, Opa, Onkel und Cousin der Kleinen vorbei, so konnten wir gleich nebeneinander parken und die Kleinen sich stürmisch begrüßen. Das ist so süß, wir verrückt die nacheinander sind und eine/r muss immer genau das gleiche haben/tun, wie der/die andere…

Vor dem Eingang stand ein kleines Karussell, welches man mit € 1,00 in Gang setzen konnte. Mein Neffe ist total verrückt nach Karussells, die Kleine ja zur Zeit eher weniger, aber als sie sah, dass ihr Cousin drauf saß, wollte sie auch. Also haben die beiden erst mal eine Runde gedreht (die Oma hatte in weiser Voraussicht schon mal ein paar Euro eingesteckt).

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Dann ging es hinein und wir standen gleich mitten im Geschehen. Da war es ganz schön wuselig, schon so früh am Morgen. Mein Bruder hat ein Radar dafür, wo es etwas kostenlos zum probieren gibt, also hat er auch hier gleich entdeckt, wo man was erdbeeriges zu trinken bekommt und Erdbeermarmelade kosten kann. Unsere Prinzessin hat das Getränk weggeschlürft, ich fand das nicht so lecker… es war kalter Erdbeer-Sahne Tee.

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Bei den Marmeladen fand ich Erdbeer-Rhabarber sehr lecker, soweit ich was abbekommen habe, denn die Kleine und ihr Cousin haben ja schon die Hälfte von meinem Häppchen verspeist. Auf den kleinen Rest vom Häppchen habe ich dann Erdbeer-Limetten Marmelade rauf getan. Die war mir persönlich zu sauer.

Mein Mann wollte aus dem Gewusel raus und nach draußen gehen, ich konnte das nachvollziehen, also sind wir raus gegangen und das erste worauf unser Blick fiel, war ein Spielplatz. Hier haben alle Spielplätze einen Namen und dieser heißt “Mini Bauernhof”

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Das was man da so ein wenig rechts noch auf dem Foto sehen kann, ist die Traktorbahn. Da steuerte die Oma gleich drauf zu und dann fuhr sie mit der Kleinen und mein Bruder ist mit ihrem Cousin gefahren. So konnte jeder der Kleinen “lenken”.

Anschließend sah unser Sonnenschein ein kleines Hüpfkissen und es gab für sie kein Halten mehr.

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Danach waren wir bei den Schafen und Kaninchen, anschließend auf dem Spielplatz, den wir vorhin ja schon gesehen hatten. In der Zeit kamen auch mein Papa und seine Frau auf Karls Erdbeerhof an; na das war ja eine gelungene Überraschung! Mein Bruder wollte dann Go-Kart fahren. (Manchmal denkt man, man hat drei Kinder dabei 😉 ) Also ist der Papa mit der Prinzessin und mein Bruder mit dem Kleinen Go-Kart gefahren. Die Kleine wollte unbedingt alleine lenken, was es für den Papa und mich (Ich bin anschließend mit ihr auch noch eine Runde gefahren) nicht gerade einfacher machte. Als wir vom Go-Kart fahren kamen, hat die Kleine ein Bobby Car entdeckt und damit erst mal die Gegend unsicher gemacht. Ihr Cousin hatte eine Begegnung mit “Erdbär Karlchen”, was er ganz toll fand.

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Unsere Prinzessin hat Angst vor lebenden Maskottchen, aber als sie sah, dass ihr Cousin da schnurstracks drauf zu gegangen ist, hat sie sich auch ganz vorsichtig ran gewagt. Leider ist der Kleine dann aber auch schon wieder weg gegangen, so dass es mit ihrem Mut vorbei war. Sie ist weiter Bobby Car gefahren… bis sie die Kartoffelsackrutsche entdeckt hat. Also bin ich mit ihr rutschen gegangen. Wieder unten angekommen, wollte sie unbedingt, dass ihr Cousin auch mitkommt. Der fuhr aber jetzt total intensiv Bobby Car. Die Prinzessin hat die ganze Zeit versucht, ihn zu fragen, ob er auch rutschen möchte, das gestaltete sich aber schwieriger als gedacht, denn zum einen fuhr er sehr wild und zum anderen, sagte meine Mama immer “Hier ist noch ein Auto!” Die Oma hatte inzwischen ein zweites Bobby Car organisiert und dachte, die Kleine wollte auf das Bobby-Car, welches der Kleine gerade hatte. Als die Prinzessin dann schließlich aufgegeben hatte (nach ca. 10 Versuchen) ihn zu fragen und mein Bruder mit ihr nochmal rutschen gegangen ist, sah der Kleine plötzlich die Rutsche und wollte rutschen. Na, da kann man sich ja die strahlenden Augen der Prinzessin vorstellen. Mein Bruder hat mit der Kleinen auf der Strecke auf uns gewartet, so dass wir oben nebeneinander waren und auch so rutschen konnten. Ich bin mit dem Kleinen gerutscht und unten angekommen sagte er: “Noch mal!” Also sind wir alle vier noch mal rutschen gegangen. Ich wär auch noch zwei, dreimal mehr gerutscht, mein Bruder und die zwei Kleinen auch, aber die “Großen” wollten weiter…. Nachdem die zwei noch mal Bobby-Car gefahren sind, ging es dann auch weiter.

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Mein Bruder wollte unbedingt ins Labyrinth (ich sag ja: “drei Kinder” 😉 ), also habe ich ihm den Gefallen getan. Zur Belohnung, weil wir die goldene Erdbeere gefunden und abgepaust hatten, bekamen wir beide ein Lolly 😉 (Eigentlich hätte die aber der Opa verdient, der uns von außen Anweisungen gegeben hat, wo lang es geht)

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Die Kleinen saßen derweil in einem Schaukelbus und die Oma schmiss da auch Geld rein. Jetzt, wo ihr Cousin mit drin saß, schien der Kleinen das Geschaukel gar nichts auszumachen. Direkt neben diesem Bus befindet sich der Wasserspielplatz, den die Kleine zwar gesehen aber als solchen wohl nicht erkannt hat. Da es heute nicht allzu warm war, war das aber auch nicht weiter tragisch (Ich war aber auch vorbereitet! Nicht nur, dass ich komplette Wechselklamotten und ein Handtuch eingepackt hatte, nein, ich hatte auch ihre Regensachen und Gummistiefel dabei – auch wenn diese noch im Auto lagen)

Nach einem kurzen Abstecher zum Spielplatz “Mini Bauernhof” war es dann auch Zeit für´s Mittagessen. Die Frau von meinem Papa (Oma2) fütterte die Kleinen mit Pommes. Das fanden die zwei sehr lustig, aber die Oma hat so natürlich kaum was abbekommen. Nach dem Essen ging es eine ganze Weile mit der Oma (meiner Mama) wieder auf den Spielplatz “Mini Bauernhof” und ich habe mit der Kleinen noch einen Abstecher zur Seifenblasenstation gemacht. War das ein Gematsche und Gesaue und ein Riesenspaß für die Kleine! Wenn sie auch nicht auf dem Wasserspielplatz war, so war sie jetzt doch nass.

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Anschließend sind wir auf den Spielplatz “Verrückte Villa” gegangen, die Kleine wollte zum Riesenhüpfkissen, der Kleine Bagger “fahren”. Ich war mit meinem Neffen auf dem Bagger und das fand er toll. Die fahren zwar nicht, aber man kann (natürlich wieder für Geld) den Arm des Baggers bewegen und Sand laden und wieder abladen). Mein Papa und seine Frau hatten sich inzwischen verabschiedet und auch meine Mama samt Familie wollten jetzt los. Also haben wir uns auch von ihnen verabschiedet. Die Kleinen waren inzwischen auch total müde und gnatschig. Der Papa, die Kleine und ich sind noch mal durch den Shop gegangen und dann ging es auch nach Hause… Auf dem Parkplatz ist mir eingefallen, was wir vergessen hatten, zu kaufen: Erdbeeren (weil das ja auch hier so abwegig ist) und kaum, dass wir los gefahren waren, sagte die Kleine “Ich war gar nich auf den Wasserpielpatz!”

unsere “Ausbeute”:

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zu Inhalt und zum Geschmack ein anderes Mal mehr…

Fazit: Man sollte am Besten nicht am Wochenende und in den Ferien (war ja heute beides hier) da hin fahren; da ist es ordentlich voll und genügend Kleingeld einpacken (das gleicht den fehlenden Eintritt wieder aus) – aber für Kinder absolut empfehlenswert

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