Ist wohl nicht mein Tag heute…

Als der Strom endlich wieder da war (13.38 Uhr) schaute ich im Internet nach, wie lange unsere Kinderärztin heute da ist (laut Internet bis 20.00 Uhr) und als die Oma die Kleine brachte (14.00 Uhr) bin ich mit ihr hingegangen, nur um dort festzustellen, dass die Praxis fast jeden Tag nur bis 12.00 Uhr geöffnet hat. Das liegt daran, dass es bisher eine Gemeinschaftspraxis war und der Kollege unserer Ärztin jetzt auf die gegenüberliegende Straßenseite gezogen ist  und dort Facharzt für Kinder-Pneumologie und Allergologie mit eigener Prasxis ist. Also sind wir wieder nach Hause gegangen.

Und auf fb habe ich dann heute auch noch erfahren, dass die Mama des besten Freundes der Prinzessin inzwischen geheiratet hat. Ich wünsche ihr und ihrer Familie von Herzen alles Gute, ich hätte mir aber gewünscht, dass ich es vorher gewusst hätte und ihr somit hätte gratulieren können – aber gut, das kann ich ja immer noch. Ich hätte auch soooo gern ein Foto von ihr, ihrem Mann und dem Kleine gesehen. Sie sahen bestimmt wunderschön aus….

Und was macht man da, vor lauter Langweile?

Da ich so früh im Krankenhaus fertig war, bin ich noch einkaufen gegangen und bin dann um 11.30 Uhr zu Hause gewesen. Ich habe die Oma (vom Handy aus) angerufen, sie hätte mir die Kleine bringen können, wenn sie immer noch so schräg drauf gewesen wäre. Aber Oma sagte, sie wären nach der Physiotherapie spazieren gewesen, wollten jetzt bauen und dann Mittag essen, vor 13.30 Uhr/14.00 Uhr wären sie nicht da. Okay… Was machte ich jetzt? Die Handwerker hatten den Strom abgestellt. Es stand unten an der Haustür dran als Ankündigung, ich hatte das auch vor ca. 1 Woche gelesen und gedacht: “Die Kleine ist bei Oma, der Papa arbeiten und ich im Krankenhaus, also interessiert das nicht weiter” Wer rechnet denn damit, dass ich so früh schon wieder zu Hause bin? Also aus gemütlich auf die Couch lümmeln und fernsehen wurde schon mal nichts. Radio, Internet und Telefon gingen auch nicht. Ich dachte, ich könnte ja bloggen, wenn auch noch nicht veröffentlichen, denn der Laptop funktioniert ja auch ohne Strom… Tja, blöd nur, dass ich nicht lesen oder schreiben konnte, weil die Augen weit getropft waren. Auch gemütlich lesen fiel damit aus. Staubsaugen und Wäsche waschen ging auch nicht ohne Strom. Abgewaschen und Staub gewischt hatte ich schon. Ich dachte, so viel Ruhe habe ich ja selten hier, also beschloss ich in die Wanne zu gehen. Tja, daraus wurde auch nichts! Obwohl das heiße Wasser nicht am Strom hängt, hatten wir keins (Na toll! Und jetzt um 22.44 Uhr haben wir noch immer keins). Ich hätte ja das restliche heiße Wasser über den Wasserkocher in die Wanne geben können, wenn wir Strom gehabt hätten. Während ich überlegte, was ich jetzt mit so viel freier Zeit und ohne Strom machen könne, bezog ich die Betten neu und danach machte ich Bouletten. Zum Glück hatte ich vorher noch eingekauft. Ich schimpfe ja immer über unseren Gasherd, weil mein Kuchen unten schon angebrannt und oben noch klitschig ist, aber heute war ich das erste Mal richtig froh, dass der Herd nicht am Strom hängt. Als ich mit dem Braten fertig war, konnte ich auch halbwegs wieder sehen und konnte so schon mal ein wenig bloggen, ohne zu veröffentlichen.

Aber heute habe ich mal wieder gemerkt, wie abhängig wir eigentlich vom Strom sind…

Und das, wo Geduld nicht gerade meine Stärke ist…

Heute war es wieder so weit: der nächste Kontrolltermin in der Augenambulanz des Benjamin Franklin Klinikums stand an. Um 08.45 Uhr war mein Termin…

08.20 Uhr – Ich bin mal wieder da – im Warteraum, die angezeigte Zahl ist heute “17” und meine gezogene Nummer lautet heute “23”. Ich gehe auf Toilette und als ich wieder komme, zeigt die Tafel bereits “18” an – ich bin gespannt, wie lange, es heute dauern wird… 08.30 Uhr – Nr. 19, 08.35 Uhr – Nr. 20 – wird wohl nichts mit pünktlich heute… 08.45 Uhr – Nr. 21 – und schon bin ich zu spät, obwohl ich immer noch nicht verstanden habe, ob der jeweilige Termin sich auf`s Dasein, auf die Anmeldung oder auf das Zusammentreffen mit dem Arzt bezieht – letzteres ist wohl eher unwahrscheinlich… 08.47 Uhr – Nr. 22…

09.25 Uhr – also fast eine Stunde nach der letzten Nummer zeigt die Anzeige auch endlich Nr. 23 (“meine Nr”) an. Ich gehe in Zimmer 1, werde nach meinem Namen gefragt, sage ihn und “darf” auf dem (mal wieder überfüllten) Warteflur “vor Zimmer 3” Platz nehmen.

09.38 Uhr – Ich werde aufgerufen – von einer Ärztin oder Orthoptistin in Raum Nr. 4… Was denn kein Sehtest, kein Gesichtsfeld, kein Augendruckmessen von einer Schwester heute? Ich darf schon gleich ins Behandlungszimmer? Die Frau stellt sich vor, ich sehe mir auch ihr Namensschild an, kann mir den Namen aber nicht merken. Ich setze mich, Dr. Rehak schaut um die Ecke, sagt “Hallo” und entschwindet wieder. Die Frau macht einen Sehtest mit mir, ich kann noch immer kaum was sehen (na, das hätte ich ihr auch ohne Sehtest sagen können). Jetzt möchte sie die Augen kontrollieren. Ich sage ihr, dass ich auch noch nicht weitgetropft wurde, also macht sie das mal eben, auch in das Auge mit der Kontaktlinse (dieses Mal habe ich schon VOR dem Sehtest gesagt, dass ich im linken Auge eine Kontaktlinse habe). Dann schaut sie nach und meint, so weit wäre alles unverändert. (Hm; war das jetzt gut oder schlecht?) Aber Dr. Rehak soll sich das noch mal ansehen. Sie will gerade losgehen, um ihn zu holen, da frage ich sie, was denn mit dem Faden ist. Ich sage ihr, dass meine Augenärztin ständig sagt, da wäre noch ein Faden in der Hornhaut und der müsse dringend gezogen werden und frage nach, denn sonst haben die sich doch von alleine aufgelöst. Also schaut sie noch mal nach und sagt: “Ja, stimmt, das sieht auch nicht aus, wie ein resorbierbarer Faden” (ich frage nach, sie meint, der würde sich nicht selbst auflösen). Sie geht wieder los, um Dr. Rehak zu holen, komm ohne ihn wieder und meint, er wäre gerade zur Tür raus. (Na toll, das hatte ich nun davon, dass ich nachgefragt hatte. Er hatte einen OP-Kittel an; wenn er jetzt zur OP musste, dann hieß das für mich 1,5 – 2,0 Stunden warten.) Ich gehe dann mal auf den Flur – warten…

Heute habe ich ein Buch dabei. “Die Mütter-Mafia” von Kerstin Gier und es liest sich super. Also hole ich es wieder raus und will weiter lesen…. Tja, denkst`e Puppe! Dadurch, dass mir gerade die Augen weit getropft wurden, sehe ich alles an Buchstaben nur noch verschwommen. Lesen? Jetzt unmöglich! *Grmpf!* Ich habe heute keine weitere Beschäftigung eingepackt, mal sehen, wie lange mir die Wartezeit jetzt wird…

09.58 Uhr – ich werde aufgerufen. Oh, schon? Das ist ja toll! Dann hieß es ja doch nicht, so lange warten. *freu*. Jetzt ist auch der Chefarzt da und nachdem er mich fragt, wie es mir geht , meint er, er würde ja schon so sehen, dass das Auge noch immer rot und das Lid noch immer geschwollen ist.  Was sollte das denn jetzt wieder bedeuten? Er schaut sich das Auge an, meint, die Netzhaut würde super unter Öl anliegen und ohne Öl hätten “wir” das auch nie so gut hinbekommen. Jetzt ist es aber noch immer rot und leicht geschwollen und wir müssen abwarten. “Die Zeit arbeitet für uns!” Ich möchte wissen, was das heißt. Er sagt, voraussichtlich warten “wir” noch ein halbes Jahr, ohne zu operieren. Wenn “wir” zu früh das Öl rausholen, kann es sein, dass es wieder schief geht. (na, das will ich nun wirklich nicht!!!) Für mich heißt das, ein weiteres halbes Jahr werde ich auf dem rechten Auge kaum was sehen können. Er meint, ich könne mir ja eine billige Brille anschaffen, mit den Gläsern in der richtigen Stärke oder aber Kontaktlinsen für das rechte Auge. Auch wenn ich kaum was sehen könnte, wären 5% doch immerhin besser als nichts. Hm, ich würde dann zwar statt unscharf scharf nichts sehen, aber ich würde noch immer nichts sehen, also weiß ich nicht, ob das was bringt….  Die Frau war kurz gegangen und kommt jetzt mit einem Schälchen wieder. Der Chefarzt: “Ah, deshalb sind Sie rausgegangen! Ich wusste, da war noch was, aber nicht mehr genau was! In meinem Alter ist das so eine Sache mit dem Gedächtnis!” Ich: “Na, toll, Herr Dr. Rehak; machen Sie mir Mut für die nächste OP!” Er betäubt mein Auge mit Tropfen, zwei mal, nimmt eine Pinzette (Vorher hatte er schon zu mir gesagt, dass “wir” den Faden jetzt mal schnell rausholen. Da ist mir ja schon wieder ganz anders geworden: Wie? Was? Jetzt, hier? Während ich wach war und das mitbekam?), sagt ich solle nach unten schauen und zieht erst mit einer Pinzette und dann noch mal mit einer anderen den Faden. Ich merke kaum was, es ist nur für eine Millisekunde so, als würde eine Wimper ins Auge pieken und das zweimal. Dann ist der Spuk vorbei. Er gibt mir Salbe ins Auge und mir die Tube mit, schreibt mir Tropfen auf, sagt wir sehen uns im Januar und um 10.15 Uhr stehe ich wieder auf dem Flur.

Ich dachte wirklich, ich könne die Sache noch dieses Jahr abschließen, endlich einen Schlussstrich drunter ziehen und endlich wieder sehen; aber nein: Der nächste Termin zur Kontrolle ist erst am 06.01.2016 um 09.00 Uhr und die OP erst in ca. einem halben Jahr und “das mir”, wo Geduld nicht gerade meine Stärke ist…

Was ist bloß mit ihr los???

Da ja heute Mittwoch ist, ist Oma-Tag. Also kam die Oma heute morgen zu uns. Wir hatten es so besprochen, dass ich erst mal runter gehe, wir dann den Kinderwagen von unserem in Omas Auto lagern und dann alle gemeinsam wieder hoch gehen. Die Kleine freute sich schon arg auf ihre Oma. Aber als wir dann unten waren und sie die Oma sah, da verkroch sie sich plötzlich hinter mir, klammerte sich an mir fest und schien Angst zu haben. Sehr merkwürdig. Die Oma versuchte, die Kleine dann mit einem Überraschungsei abzulenken (Ich weiß: pädagogisch total “korrekt”) und das klappte so halbwegs. Ich habe der Prinzessin erklärt, dass ich jetzt ihren Kinderwagen aus unserem Auto nehme und dann in Omas Auto lege und sie mich dabei die ganze Zeit sehen kann. So richtig beruhigt hat sie das aber auch nicht. Sie weinte die ganze Zeit von der anderen Seite: “Meine Mami!? Meine Mami!?” Auweia, was sollte denn das heute noch werden? Sie wollte natürlich auch nicht die Treppe hoch laufen. Ich weigerte mich, sie hochzutragen, also schrie sie das halbe Treppenhaus zusammen. Spätestens jetzt waren alle Leute im Haus wach. Oben wollte sie immer noch auf meinen Arm und wich keinen Zentimeter von meiner Seite. Die Oma sagte immer zu: “Dir geht´s nicht gut, hm?” Dir geht´s gar nicht gut, ne?” oder auch: “Du bist ganz schön krank, hm? Du hast doch Fieber!” STOPP!!!!! Also wenn ich die Kleine wäre, würde es mir spätestens jetzt auch richtig dreckig gehen. Ja, sie ist zur Zeit etwas erkältet, manchmal läuft ihr auch die Nase und an manchen Tageszeiten (meist Abends, heute morgen jedenfalls nicht) hustet sie auch ganz schön, ABER: SIE HAT KEIN FIEBER! Statt die Kleine irgendwie abzulenken…. aber das kann ich ihr natürlich nicht sagen – ich habe ihr aber gesagt, dass die Prinzessin kein Fieber hat (geglaubt hat sie mir wahrscheinlich nicht). Dann machte die Oma mit der Kleine zusammen das Überraschungsei auf und danach haben sie beide mit der Eisenbahn gespielt. Die Oma: “Wo ist denn deine Lok?” Unser Sonnenschein: “Heißt Eiheiheisenbahahn heißt dahahas!!!” (So, Oma jetzt weißt du Bescheid, auch wenn du kein Wort verstanden hat: Das heißt nicht “Lok” sondern “Eisenbahn”) Sie spielten so schön zusammen, bis ich “Tschüss” gesagt habe. Da fing sie wieder an, zu weinen und sich an mich zu klammern. Gibt es in dem Alter noch mal eine “Fremdelphase”? Ich habe sie auf den Schoß genommen und habe zu ihr gesagt: “Heute passt die Oma mal auf dich auf. Du hast doch gestern zu Nadine gesagt, dass heute Oma Tag ist und du dich ganz doll freust….” Die Oma: “Und ich freue mich auch ganz doll! Jetzt gehen wir erst mal nach Karola (wie ich das hasse, wenn jemand sagt: Wir gehen NACH einer Person) und ich hab dir doch Bausteine gekauft, Lego, einen Zoo” (das hatte sie heute schon dreimal erwähnt – die Kleine hörte ihr aber nicht zu) Ich: “Guck mal, jetzt gehst du mit Oma zu Karola (ihre Physiotherapeutin) und danach fahrt ihr zur Oma. Die Oma hat dir Bausteine gekauft, solche wie du von Biene Maja hast, nur mit Tieren.” Die Kleine sprang von meinem Schoß, sagte: “Ich hol mal die!”, ging in ihr Zimmer, holte ihre PlayBig Bloxx Bausteine von Biene Maja, setzte sich auf den Fußboden im Wohnzimmer und fing an zu bauen. Die Oma fragte sich und mich, ob die anderen Steine von ihr auch so sind. Ich konnte sie beruhigen; wenn sie Lego duplo gekauft hatte (was sie mir bestätigte), dann waren die mit denen hier kompatibel. Die Kleine spielte, ich hatte ja schon allen ein Küsschen gegeben. Also sagte ich jetzt nur noch. “Tschüß; viel Spaß ihr zwei!” Die Kleine drehte sich zu mir um, winkte mir fröhlich zu und schmetterte mir genauso fröhlich ein “Tschüss, Mama” entgegen. Na, da konnte ich ja jetzt beruhigt gehen. Nur: Was ist denn bloß mit der Kleinen los?

und wieder…

…geht eine Kollegin in Urlaub und wieder gab es Kuchen.

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Den Pflaumenkuchen habe ich gegessen, den Bienenstich habe ich für meinen Mann mit nach Hause genommen. Im Pflaumenkuchen habe ich ein Stück Pflaumenkern gehabt, so einen kleinen Splitter, der unangenehm zwischen den Zähnen sitzt und dass ich Angst hatte, mir was vom Zahn abgebrochen zu haben… Auf Arbeit habe ich leider keine Zahnbürste. Ob es sich lohnt, eine auf Arbeit zu deponieren?

endlich!

Endlich komme ich auch mal wieder zum bloggen. Dieses Mal lag bzw. liegt es nicht an der Technik und an meinem Umgang mit selbiger. Nein, die Prinzessin weigert sich zur Zeit zu schlafen. Sie hat regelrecht Panik davor und wir wissen einfach nicht wieso. Es hat sich nichts verändert. Wenn man sie fragt, dann sagt sie: “Will nich flafen!” und wenn man sie fragt, warum, kommt nichts… nur einmal, da sagte sie: “Will nich träumen!” Was macht ihr denn nur solche Angst? Es ist auch nicht so, dass sie nicht ins Bett gehen will. Ins Bett geht sie ohne Probleme, sie will aber partout nicht schlafen. Wir gehen (wie immer) um 19.00 Uhr ins Bett, aber sie schläft selten vor 21.30 / 22.00 Uhr. Wir haben es auch schon ohne Mittagsschlaf probiert, aber auch das hat nicht funktioniert. Sie hält sich wach durch zappeln, immer wieder aufstehen, spielen, gefühlte 300 Dinge, die sie noch erledigen muss… selbst wenn sie so müde ist, dass sie kurz vorm Einschlafen ist, reißt sie die Augen wieder auf und will nicht schlafen. Manchmal bin ich dann vor Erschöpfung zusammen mit ihr eingeschlafen und manchmal hatte ich dann einfach keine Kraft mehr, noch zu bloggen. Aber heute schläft sie seit 19.18 Uhr, also kann ich jetzt einiges nachholen.

Sonntagsausflug

Nachdem wir den gestrigen Tag vor allem mit Einkaufen und Haushalt verbracht haben, haben wir beschlossen, heute mal wieder was zu unternehmen. Der Papa hatte in der Zeitung etwas von Erntedankfest auf dem Milchhof Mendler gelesen. Das hörte sich ganz gut an, es sollten Tiere (war ja schließlich ein Bauernhof), ein Spielplatz und auch Karussells da sein. Von einem Spielplatz hatte ich im Netz zwar nichts gelesen, aber wir konnten ja trotzdem mal hinfahren. Der Kleinen würde es auf jeden Fall gut tun, mal rauszukommen. Noch schnell die Oma gefragt, ob sie mitkommen möchte und los ging`s.

Ich wusste gar nicht, dass es mitten in Berlin so einen großen Bauernhof gibt. (O-Ton mein Bruder: “Rudow ist nicht mitten in Berlin!”) Auch ein großer Parkplatz war davor. Allerdings hatten wir ein paar Querstraßen weiter geparkt, weil wir ja noch nie da waren.

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Da gab es viele Stände, informative und welche die verkauft haben: Honig, Brot, Obst & Gemüse usw… Wir haben erst Mal einen Rundgang gemacht und die Kleine wollte erst mal mit der Kinderbahn fahren. Also gut. Danach wollte sie gar nichts mehr machen, bis sie sagte, dass sie Hunger hat. Sie wollte Pommes, also ab es Pommes. Satt und zufrieden, wie sie danach war, konnte die Entdeckungstour ja weiter gehen. Es gab zwei Bühnen, jeweils mit Musik, jede Mange Buden, die was zu essen und zu trinken verkauften.Man hatte die Wahl von Bratwurst, Currywurst, Eis, Waffeln bis hin zu Schmalz- bzw. Butterbrötchen und Erbsensuppe einiges zu erwerben. Die Oma kaufte der Kleinen so `ne Gummitierschlümpfe, noch bevor ich “Nein” sagen konnte. Ich wusste, dass das nichts für die Prinzessin ist. Die Oma wusste nur, dass die Kleine gerne Schlumpfeis (also, das von Aldi, das aussieht wir ein Schlumpf am Stiel) isst und wollte ihr einen Gefallen tun. Sie kennt die Dinger nicht und weiß nicht, dass die wie irre in den Zähnen kleben. Genau das fand die Kleine alles andere als lustig. Sie hat kleine Stücke versucht, aus den Zähnen zu bekommen und ein größeres Stück hatte sie ewig im Mund. Das war also keine gute Idee… Wir haben einen Rundgang gemacht und uns die Tierchen angesehen.

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Es gab auch Ponys und Pferde, auch Traktor fahren konnte man; was allerdings eine Limousine mitten auf dem Bauernhof machte, verstand ich nicht und verstehe es auch immer noch nicht.

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Die Kleine wollte dann wieder Kinderbahn fahren und danach fragte sie doch tatsächlich, ob sie jetzt Karussell fahren darf. Im Juni oder so, waren wir mit ihr ja auf der Steglitzer Festwoche und da wollte sie auf keinen Fall Karussell fahren. Also kaufte der Papa ihr einen Chip für eine Fahrt. Sie hatte Spaß dran und zwar soviel, dass sie ausstieg als die Fahrt zu Ende war und in ein weiteres Auto wieder einstieg. Das wiederholte sie dann noch ein paar Mal. Der Papa meinte, wenn er das gewusst hätte, dann hätte er gleich einen Chip für drei Fahrten gekauft. Wir hatten Mühe die Kleine da wieder runter zu bekommen. Sie ist mit mir dann einen Hügel hochgerannt und sah von oben überall Luftballons. Zum Glück gab es hier genug, die Werbung machten und daher Luftballons verteilten, also haben wir uns auf die Suche nach einem gemacht und natürlich auch einen gefunden und bekommen. “Unterwegs” dorthin ist uns noch Bob, der Baumeister über den Weg gelaufen.

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Wir haben noch Äpfel gekauft und natürlich frisches Brot und Schmalz, wenn wir schon mal da waren. Mein Mann isst echt gerne Schmalz, wir kaufen es nur selten, aber das war doch die Gelegenheit und dann noch mit frischem Brot… Für die Mama (also mich) gab es dann noch Erbsensuppe, die auch echt lecker war. Auf dem Weg zum Auto hat die Kleine so ihren Luftballon malträtiert, dass dieser sich von der Schnur gelöst hat und in den Himmel flog. Bis auf diese Tatsache und dass es wirklich keinen Spielplatz dort gab (den die Kleine aber bei reichlich anderer Action nicht vermisst hat), hatte die Kleine aber einen wirklich schönen Tag.

Wer mehr über den den Bauernhof erfahren möchte, hier entlang: Milchhof Mendler

I lost my name

Eine befreundete Mama ist bei fb Fan der Seite lostmy.name und da ich neugierig bin, habe ich da mal vorbei geschaut. Es handelt sich um personalisierte Kinderbücher mit dem Titel “Ach du Schreck, mein Name ist weg!” Personalisiert deshalb, weil es um den Namen des Kindes geht. Das Tolle an der Seite ist, du gibst an: Mädchen oder Junge, dann gibst du den Namen an und schon kannst du dir das gesamte Buch ansehen und durch lesen, wie es fertig aussehen wird.  Und man kann vorne eine persönliche Widmung eingeben – eine ist schon vorgegeben, man kann diese aber auch ändern und/oder erweitern. Ich bin erst mal schwer begeistert. Ich habe drei Bücher bestellt, eines natürlich für die Prinzessin (zum Geburtstag oder zu Weihnachten, das weiß ich noch nicht so genau), eines für ihren Cousin (zu Weihnachten) und eines für den besten Freund der Prinzessin (zum Geburtstag). Jetzt heißt es sich in Geduld üben, denn die Wartezeit ist ganz schön lang….

Kalorienbombe

In unserem Büro scheint es gang und gebe zu sein, was mitzubringen oder was auszugeben, wenn man am nächsten Tag in den Urlaub geht. Und da unser Chef morgen in Urlaub gehen möchte, hat er heute eine echte Kalorienbombe spendiert. Es sah aus wie pure Schokolade und es roch wie pure Schokolade. Ich fand das auf jeden Fall wieder sehr nett.

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Da ich aber keine Cremetorte esse, kann ich nicht sagen, wie der Kuchen bzw. die Torte geschmeckt hat. Ich habe ihn dann für meinen Mann mit nach Hause genommen und er war sehr begeistert, sagte aber auch, dass er “es in sich hatte”.