Dann kann es ja nur noch besser werden! – Teil 1

So, endlich konnte es in den wohlverdienten Urlaub gehen. Noch schnell den Schlüssel bei der Oma abgegeben, damit sie sich in unserer Abwesenheit ein wenig kümmert und dann ging`s los. Die Kleine ist ziemlich schnell eingeschlafen und so war es eine ruhige Fahrt. Ab 15.00 Uhr konnten wir unsere Ferienwohnung beziehen und laut Navi lagen wir gut in der Zeit.

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Kaum in Lübben angekommen, macht das Auto “Pling!” und “sagte”, wir sollen doch bitte mal den Reifendruck überprüfen. Also sind wir auf die vor uns liegende Tankstelle gefahren und mein Mann hat den Reifendruck überprüft. Das dauerte gefühlte Ewigkeiten, also habe ich mal nachgefragt und er meinte: “Ich habe ein Loch im Reifen!” Als ich ausgestiegen bin, konnte auch ich hören, das der Reifen deutlich Luft verlor und zischte. Na toll! Das war ja genau die richtige Zeit und der richtige Ort. Dazu muss man sagen, wir haben so ein Tirefit Set im Auto (was ich bis heute aber auch (noch) nicht wusste), aber natürlich lag das im Fach des Kofferraums UNTER all den Sachen, die für den Urlaub ins Auto geladen wurden. Ich habe meinen Mann gefragt, ob wir alles ausräumen wollen, schließlich lagen wir super in der Zeit. Aber er meinte nein und ich möchte doch lieber in der Tankstelle nachfragen, ob es im Ort eine Mercedes-Werkstatt gibt. Die nette Frau sagte ja, gab aber zu bedenken, dass da jetzt wohl keiner mehr sein würde (wie jetzt? heute war doch Samstag!), da die nur bis 13.00 Uhr / 14.00 Uhr arbeiten würden. (Ja, da war ich wohl noch im Berlin-Modus, die haben bis 16.00 Uhr samstags auf) Wir wollten es aber doch noch versuchen, weil wir nicht wussten, wie weit wir mit dem Reifen noch kommen würden und da hörten sich ca. 5 km nicht so tragisch an, wie ca. 30 km. Die Beschreibung der Frau war naja – nicht wirklich für blonde Kathinkas geeignet, aber ein Hoch auf das Internet im Handy und unser Navi! Wir fuhren los, kamen da an und… es war geschlossen – na klar! Also hieß es jetzt doch: Alles ausräumen!  Als alles ausgeräumt war, stand mein Mann mit dem Tirefit Set da und ich mit der Anweisung laut Handbuch und gingen alles Schritt für Schritt durch. Also ich muss schon sagen, das ist eine echt clevere Erfindung. Leider war das Ergebnis so, dass der Reifen immer noch zischte, die ganze Brühe noch ein wenig auslief und das Kind inzwischen wach und am weinen war. (Der Kompressor war aber auch laut!) Wir sind dann doch los gefahren, denn laut Beschreibung war es “nur” notwendig, dass der Druck des Reifens jetzt stimmte. Ich musste den Papa ab und zu mal “bremsen”, denn jetzt “durfte” er “nur” noch maximal 80 km/h fahren. Wir kamen aber schließlich ohne weitere Vorfälle vor dem Ferienhaus an und auch der Reifen zischte nicht mehr.

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3 Gedanken zu „Dann kann es ja nur noch besser werden! – Teil 1

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