Wer die Wahl hat…

Na, ihr kennt das Sprichwort ja alle.

Wir haben uns jetzt auf die Suche nach einem lila Hexenkostüm gemacht. Und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass die Auswahl noch immer so groß ist, nachdem ich alle aussortiert hatte, die es nicht in der Größe der Prinzessin gab. Das hier ist die Auswahl:

hexe  hexe1  hexe2  hexe3  Bildrechte: Kostüme.com

hexe4  hexe5  hexe6

Bildrechte: Horror-Shop.com

hexe7  hexe9

                     Bildrechte: Narrenwelt                     Bildrechte: derpartymueller.de

Der Papa und ich haben gestern ganz klar unseren Favoriten gewählt und nachdem ich der Prinzessin heute morgen alle gezeigt habe, hat auch sie ihren Favoriten gewählt.

Na, was meint ihr, welches Kostüm soll es werden???

Ihre Definition von Eltern

Natürlich weiß die Kleine, dass ihre Mama und ihr Papa zusammen ihre Eltern sind. Meine Schwester allerdings ist alleinerziehend und das ist für die Kleine manchmal sehr schwer zu verstehen, daher bastelt sie sich oft ihre eigene Logik zusammen. Ich muss dazu noch anmerken, dass meine Eltern, mein Bruder, meine Schwester mit ihrem Sohn und mein Uropa alle im selben Haus, wenn auch nicht in der selben Wohnung, wohnen.

“Ist Benjamin schon 7?” “Nein, Benjamin ist erst 2 Jahre alt” “Wie meine Loulou!!! Ist Benamins Lulu auch schon 2?” ”Ich glaube nicht, dass sie schon 2 ist…” “Da muss ich ma Tante Kirsten, Onkel Alex, kleine Oma und kleinen Opa fragen – die sind ja Benamins Eltan!”

Und dann…

Die Nacht war heute Morgen bereits um 5.00 Uhr vorbei. Guten Morgähn! Die Kleine wollte auch gleich aufstehen. Ich habe sie aber doch noch bis um 07.00 Uhr im Bett behalten können, ein wenig kuscheln, ein wenig erzählen, ein wenig dösen… Um 07.00 Uhr wollte sie dann aber entweder aufstehen oder das Tablet haben. Da ich aber keine Brille aufhatte und auch nicht wusste, wo sie (die Brille) bzw. es (das Tablet) lag, konnte ich ihr den Gefallen nicht tun. Da fragte der Papa, ob er denn mal nachschauen sollte. Und die Kleine: “Ja, du bist ja auch ein Handwerker, Papa! Papa, du bist so ein toller Handwerker!” Natürlich konnte er sich die Frage nicht verkneifen, was sie von ihm möchte.

Nachdem die beiden mich noch haben, schlafen lassen und den ganzen Abwasch schon erledigt hatten, als ich aufgestanden bin (ist nicht der Papa vor allem ein toller Kerl?), wollte mein Mann der Kleinen einen Gefallen tun und sie mit dem Schlitten zum Bäcker ziehen. Aber sie sagte, sie will nicht. Also habe ich dann Frühstück bzw. inzwischen war es ja schon Brunch, für alle geholt. Und dann hat sie doch tatsächlich 3,5 Stunden Mittagsschlaf gemacht!!!

So entspannt kann es also sein…

Heute war es im Büro das genaue Gegenteil von gestern. Nr. 4 war heute gar nicht da, Nr. 3 ist spät gekommen und früh gegangen und mit Nr. 2 und Nr. 1 komme ich immer super klar. Das war heute so ein entspanntes arbeiten – einfach herrlich! Der Tag ging schnell vorbei und ich habe trotzdem viel geschafft.

Ideen hat sie ja oder: da tritt eine in Mamas Fußstapfen

Leider musste das Tanzen heute ausfallen. Ich hatte heute morgen noch mit der Chefin telefoniert und sie sagte mir, die Kursleiterin hat Probleme mit ihrer Schwangerschaft und kann jetzt nicht mehr hüpfen und tanzen und daher auch nicht mehr unterrichten. Das ist sehr sehr schade!!! Zumal die Kleine schon seit Freitag fragt, wann wir wieder tanzen gehen…

Aber die Kleine hat die Sache zu Hause dann einfach selber in die Hand genommen. Sie hat eines ihrer Pixi-Bücher auf ihren Tisch gelegt und las: “Wir müssen Popo wackeln, Arme trecken, drehn, klatsen und alle mahten mit!!! Dann hat sie sich mitten im Wohnzimmer auf eine Serviette gestellt, hat mir erzählt, wer neben und vor ihr steht (“da teht Romy, da Ronaldo, da teht Benamin”), stützte die Hände ein, dann machte sie genau das, was sie vorher gelesen hat und sang dabei “wir sammeln Kazztanien”.. Ab und zu fragte sie sich (laut), ob das da stand, ging noch mal zu ihrem Tisch, “las” nach und ging zurück, um weiter zu tanzen. Es war einfach herrlich, ihr zuzusehen.  Sah ich da richtig? Sie spielte Tanzlehrerin? In der Kita hatte mir eine Erzieherin heute schon erzählt, dass die Kleine erzählt und gezeigt hat, wie die Mama immer tanzt. Heute war ja wieder Angebotstag und da ist sie meistens am Tanzen. Na, wenn da mal nicht eine kreative Ideen hat und in Mamas Fußstapfen tritt…

Als sie heute schlafen sollte, sang sie plötzlich: “Wir popeln, wir popeln, wir popeln” (keine Ahnung, wie sie darauf wieder gekommen ist)

Diese Gezicke im Büro geht mir so was von auf den Keks

Heute kam eine meiner Kolleginnen (nennen wir sie Nr.3)  in mein Büro und meinte, der Chef würde wohl diese Woche nicht mehr ins Büro kommen, weil er krank ist. Oh je, der Ärmste – für ihn fängt das Jahr ja auch richtig bescheiden an. Also sagte ich: “Schon wieder?!” Und genauso, nämlich, dass das Jahr für ihn nicht gut anfängt, habe ich das auch gemeint und das hat mein Tonfall auch ausgedrückt. Die andere Kollegin (nennen wir sie Nr. 4), die dazu kam, hat mich dann gleich angefahren: “Ja, so ist das nun mal! Manche Menschen sind halt öfter krank!!! Sie sind ja dann auch längere Zeit weg!” Was sollte das denn jetzt werden? Merkt die noch was??? Also habe ich ihr gesagt, wie ich es gemeint habe, aber das schien sie überhaupt nicht zu interessieren. Als die beiden raus waren, aus meinem Büro, habe ich die Tür erst mal zuggemacht und die Tränen laufen lassen – ich bin halt zur Zeit noch etwas näher am Wasser gebaut als überhaupt… Ca. eine Stunde später kam Nr. 3 immer wieder mit irgendwelchen Ordnern in mein Büro, um sie weg zu räumen. Also habe ich zu ihr gesagt, dass sie die Tür dann doch auch auflassen kann. Und was meint sie? “Na, sie wissen doch, dass Frau… (Nr. 4) ziemlich empfindlich ist!” Hä??? Wenn sie doch ach so empfindlich ist, sollte sie mal darüber nachdenken, wie sie mit anderen Leuten umgeht. Ich kann Leute nicht ausstehen, die austeilen, aber nicht einstecken können (obwohl es gar nichts einzustecken gab)

Eine weitere halbe Stunde später kam eine andere Kollegin (nennen wir sie Nr. 2) in mein Büro, schloss die Tür hinter sich und schimpfte vor sich hin über die andere Kollegin (Nr. 4), also scheint sie nicht nur mir gegenüber auszuteilen. Diese Gezicke im Büro geht mir so was von auf den Keks! So was muss doch einfach nicht sein!

Als ich gegangen bin, habe ich mich wie immer von allen verabschiedet (die anderen arbeiten alle Vollzeit im Gegensatz zu mir) und Nr. 4 fragte: “Denken Sie eigentlich darüber nach, 3 Jahre zu Hause zu bleiben?!” Der Tonfall schon wieder! Ganz schlimm! Was geht sie das an? Vom Chef hatte ich schon längst das Okay. Aber ich bin ja höflich, also habe ich ihr geantwortet, dass das für mich keine Option ist, 3 Jahre finde ich einfach zu lang. (Jedenfalls sehe ich das jetzt so; natürlich kann ich noch nicht sagen, wie das in zwei Jahren aussehen wird)

Mal sehen, wie es morgen wird…

Mein Baby wird groß oder “Das ist eine Sonne”.

Die Kleine wollte gestern schon mit ihren Pinseln malen, aber nachdem ich sie ihr raus gelegt hatte, hatte sie sie auch schon wieder vergessen und mit zig anderen Sachen gespielt. Als ich sie heute von der KiTa abgeholt habe, hat sie wieder danach gefragt und natürlich habe ich ja gesagt. Zu Hause angekommen, habe ich ihr die Pinsel wieder gegeben,

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aber sie wollte andere…  Sie wollte einen Tuschkasten, also Wasserfarben. So hat sie heute zum ersten Mal mit Pinsel und Tusche gemalt (jedenfalls zu Hause) Ich hatte erst Bedenken, ihr das schon zu zeigen, sie hat im Matschen und Kleckern nämlich weltmeisterliche Qualitäten. Aber dann haben wir es doch gewagt…. und es nicht bereut.  Ich habe sie schon lange nicht mehr so begeistert erlebt… Sie malte Kringel und hin und her… bis sie plötzlich gelb nahm “Ich male eine Sonne! Mama, erst malt man ein Kreis” …sagte sie und malte wirklich einen erkennbaren Kreis “..und. dann die Sonnentrahlen.”

Wow! Wo war die Kamera? Macht sie das jetzt noch mal? Ja, sie hat mir den Gefallen getan und das Ganze sogar noch zweimal gemacht… mit Erklärung – so konnte ich das dann auch für den Papa filmen. Und sie? Sie fragte: “Is die zig? Gefallt dia? Und ob, meine süße Maus!!! Aber wann ist denn das passiert? Seit wann kann sie denn erkennbare Bilder malen? Wo ist mein Baby hin? Hier ihre Sonnen:

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Danach malte sie mit brauner Farbe einen Kringel drüber und sagte: “Das is ein Tonado”