Ich will wieder ins Wasser…

Nachdem ich ja gestern meinen Wunschbadeanzug doch noch kaufen konnte, stand ja dem Besuch des Spreeweltenbads Lübbenau heute nichts mehr im Wege. Meine Schwester und mein Neffe sind gestern Abend schon nach Berlin gekommen. Heute Morgen haben wir alle vier gemütlich zusammen gefrühstückt (mein Mann musste zur Arbeit) und sind dann ganz in Ruhe aufgebrochen.

Wir als Familie waren ja im September des letzten Jahres schon mal da (darüber hatte ich ja hier berichtet) und waren schwer begeistert und auch die Kleine fragte seit dem regelmäßig ob und wann wir da noch mal hinfahren könnten. Heute war es dann endlich so weit.

Die Kleinen waren auf der Fahrt dorthin ziemlich aufgeregt und natürlich sehr ungeduldig, aber innerhalb einer Stunde waren wir da und der Spaß konnte beginnen. Heute war Kleinkindertag (wie jeden Mittwoch), d.h. Kinder bis 7 Jahren haben freien Eintritt. Die nette Frau an der Rezeption gab uns ein dunkelgrünes Band (für Erwachsene) und drei hellgrüne (für Kinder). Da fragte ich mich doch, ob meine Schwester oder ich so jung aussehen…. Ich habe sie dann darauf hingewiesen, dass wir zwei Erwachsene und zwei Kinder sind und nachdem wir die richtigen Bänder hatten, sind wir rein gegangen. Umziehen, Klamotten in den Schrank, Toilette, duschen und auf zum Kleinkinderbecken…

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Heute hatte ich sogar an die Schwimmflügel gedacht und schon gab es für mein Kind kein Halten mehr. Auch heute war das ganze Bad wieder herrlich leer, das meiste “Publikum” gab es natürlich heute am Kinderbecken. Wir waren aber auch wieder im Strudel, im Whirlpool, im Salzbad, auf den Rutschen und meine Schwester war auch mit den beiden Kleinen ganz kurz im Außenbecken. Es war aber sehr kalt und auch nur ein einziger Pinguin da, so dass dieser Bereich für uns uninteressant war.

Ein paar Highlights: Ich habe das so genossen, die Kleine auf den Arm zu nehmen und mit ihr rumzutoben. Im Wasser ging das ja alles. An Land kann und darf ich das ja zur Zeit gerade nicht. Und ich glaube, die Kleine hat das auch genossen. Was aber ganz schön auffällig war, war, wie schwer sich der Bauch jetzt plötzlich anfühlte, wenn ich aus dem Wasser raus kam.

Im Kleinkindbecken wollte die Kleine die Rutsche hoch und ich habe sie gebeten, die Treppe zu nehmen, statt der Rutschfläche. Nachdem sie die Ermahnung drei Mal überhört hatte und ich sie mit allen drei Vornamen aus dem Wasser rief, um sie noch mal darum zu bitten, sagte sie doch tatsächlich zu mir: “Na, dut Mama! Wenn du meinds! Verprotten!”  Ich hätt mich wegschmeißen können…

Natürlich haben wir auch dort zu Mittag gegessen und die Kleine durfte sich den Tisch aussuchen, an dem wir essen. Was macht sie? Sie nimmt den Kindertisch mit den Kinderstühlen. Meine Schwester und ich sind nun nicht gerade die Größten, aber in dem Moment haben wir wirklich überlegt: Wohin mit unseren Beinen?

Irgendwann war auch diese schöne Zeit vorbei und es ging wieder heimwärts. Es hat gar nicht lange gedauert, da haben beide Kinder geschlafen… und erst zurück in Berlin vor der Wohnung sind sie wieder aufgewacht. Die erste Frage: “Wann fahn wia wieda ins Pinguinland? Morgen?” Auja, ich bin so schön leicht im Wasser und bewege mich nicht so schwerfällig… Ich will (auch) wieder ins Wasser 😉

Also: es war mal wieder ein voller Erfolg! Meine Schwester und meinen Neffen haben wir jetzt auch angesteckt und beschlossen, im Sommer mit allen (also auch Oma, Opa, Papa der Prinzessin, Baby und unserem Bruder) noch mal wieder zu kommen….

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