erster Ausflug mit Kinderwagen

…und Kleinkind. Um es kurz zu machen: Es war eine Katastrophe. Dabei hat alles so gut angefangen… Die Prinzessin hat ihr Laufrad mitgenommen und war zunächst ganz begeistert bei der Sache. Der Kleine allerding war am meckern und gnatschen – ich glaube Kinderwagen ist (noch) nicht so seins. Dann hat er auch noch Hunger bekommen und wir haben erst mal einen Zwischenstopp bei Marille & Vanille eingelegt. Da hat die Kleine ein Eis bekommen und das Baby konnte gestillt werden. Aber danach… je weiter der Weg wurde, umso lauffauler wurde die Prinzessin. Papa sollte sie tragen, sie wollte doch so gerne noch 10 Runden Schaukelpferd bei dm schaukeln, Papa sollte sie tragen und überhaupt wollte sie das Mittagessen nicht zu Hause sondern unterwegs essen und Papa sollte sie tragen. Wir waren fix und alle als wir wieder zu Hause waren. Für die Strecke, die wir sonst hin und zurück ca. 45 min bis 1 Stunde brauchen, haben wir heute 3 Stunden gebraucht. Der Papa meinte, er nicht mehr… das nächste Mal sollten wir doch alleine gehen. Hätte er mal gleich auf mich gehört… dann hätte ich den Kleinen ins Tuch gesetzt und wir hätten für den Fall einer lauffaulen Prinzessin deren Buggy mitgenommen. Fazit: Wir brauchen ein Trittbrett für den Kinderwagen des Prinzen.

Null Respekt

…vor meiner und seiner Privatsphäre… und vor meinen Wünschen und Bedürfnissen sowieso nicht.

Im Krankenhaus stört/e mich der Besuch nicht weiter – das war bereits bei der Prinzessin so. Denn in der Klinik bleibt der Besuch nicht lange. Aber zu Hause… Ich hatte VOR der Geburt schon gesagt, dass ich NACH der Geburt, wenn wir zu Hause sind in den ersten 3 Wochen keinen Besuch haben möchte. Aber wen interessiert es??? Niemanden!!! Bei der Prinzessin wollte ich das schon nicht, weil ich das so megaanstrengend fand und wegen der Naht auch nicht sitzen konnte… Bei ihr hatte ich mich aber nur meiner Hebamme anvertraut, so konnte es von den Verwandten keiner wissen. Aber dieses Mal habe ich es ausgesprochen. Der Kommentar meines Mannes war nur: “Das kannst du doch nicht machen!” Damit war für ihn das Thema erledigt und auch ER macht mit der Schwiegermama ab, wann sie kommen soll/darf. Ich werde dann vor vollendete Tatsachen gestellt. Meine Familie ist aber auch nicht besser. Denen habe ich das sogar nochmal am Telefon gesagt, dass sie gerne ins Krankenhaus kommen können, aber wenn ich zu Hause bin, möchhte ich erst mal keinen Besuch. Und was machen sie??? An dem Tag, an dem wir morgens aus dem Krankenhaus gekommen sind, stehen sie mittags bei uns auf der Matte. Mein Mann musste an dem Tag noch so viel erledigen, dass ich auch noch allein mit zwei Kindern und dem besuch da stand. Als mir dann irgendwann rausgeplatzt ist: “Das ist mir gerade alles zu viel!” da waren sie auch noch beleidigt. Kann man sich denn nicht wenigstens als Mama in meine Lage versetzen???

Heute hatte mein Mann mal wieder Schwiegermama zu uns eingeladen. Zu der Zeit als sie vor der Tür stand, hatte der Kleine gerade Hunger und ich habe mich mit ihm ins Schlafzimmer zurück gezogen, unter eine Decke gekuschelt und ihn gestillt. Was macht mein Mann? Er schickt meine Schwiegermama ins Schafzimmer und sie wollte den Kleinen unbedingt sofort sehen. Musste das sein? Mal ganz abgesehen davon, dass sie im Schlafzimmer sowieso nichts zu suchen hat, kam ich mir so respektlos behandelt vor. “Stillen und wie im Zoo” dachte ich nur. Unmöglich finde ich das!!!

Heute Morgen waren mein Mann und ich bei C&A, um noch ein paar Sachen in Größe 50 zu kaufen, denn in Gr. 56 versinkt der Kleine noch. Und wir haben so süße Sachen gefunden. Mein Mann suchte ganz begeistert aus. Wir hatten extra gesagt, dass wir kein Spielzeug und keine Sachen zum Anziehen zur Geburt geschenkt bekommen wollen, da wir in Spielzeug versinken und Klamotten haben wir auch genug. Was macht Schwiegermama heute? Na klar! Sie bringt einen ganzen Karton voller Sachen mit.

IMG_8411

Wieso sollten auch meine/unsere Wünsche respektiert werden? Dazu kommt noch, dass ihr Geschmack so überhaupt nicht meinem entspricht. Und so war es dann auch. Das was mir aus der Kiste gefallen hat, hatte ich dem Kleinen schon alleine gekauft und der Rest war (bis auf einen wirklich süßen Strampler von dm) so was von überhaupt nicht meins. Na, zum Glück ziehe ich den Kleinen ja an 😉

Unser Baby ist da

Wie sich einige von euch ja sicher schon gedacht haben, ist es hier in letzter Zeit so still, weil unser kleiner Sonnenschein inzwischen das Licht der Welt erblickt hat. Er ist super süß, sieht aus wie seine Schwester bei ihrer Geburt und beide sehen/sahen aus wie der Papa, nur die Augen haben beide von mir. Er wog 3.140 g, misst 52 cm und ich frage mich, wie das große Baby in den gar nicht so großen Bauch gepasst hat.

IMG_7823-1  IMG_7825-1  IMG_7833-1

Und – oh Wunder – wir konnten uns sogar noch VOR der Geburt auf einen Namen einigen. Der Papa hat den ersten und ich den zweiten ausgesucht – das war nur fair, denn bei der Prinzessin war es genau anders herum.

Die beste Entscheidung, die wir getroffen haben, war aber die eines Familienzimmers. Der Kleine wurde nachmittags geboren und Abends konnte die Prinzessin auch “einziehen”. Der Kleine ist nicht nur der ganze Stolz seiner Eltern, sondern auch der seiner großen Schwester. Sie wollte nicht, dass er untersucht wird. Als wir sie schließlich doch davon überzeugen konnten, fragte sie danach jedes Mal: “Was hat die Ärzin gesaht?” und selbst als die Oma zu Besuch ins Krankenhaus kam, durfte sie ihn nicht allzu lange sehen. Die Kleine schob einfach sein Bettchen weg und sagte: “Das is mein Brüderzen!!!” Die ersten Tage hat sie gefragt, ob er auch immer ihr Bruder bleiben wird. Ihr neues Lieblingswort ist “klitzeklein”. Alles an ihm: Nase, Händchen, Füße… wird mit “klitzeklein” betitelt. Sie “schmust” und “kuschelt” mit ihm, das ist einfach herzallerliebst das anzusehen. ❤

Inzwischen sind wir alle vier wieder zu Hause und finden uns als Familie zusammen.

 

IMG_8395-1

Verstärkung aus Susannes Zaubergarten

Auch für den Kleinen wollte ich wieder so ein süßes gehäkeltes Kuscheltierchen haben, von denen die Prinzessin schon einige hat. Also habe ich wieder auf dem  Shop von Susannes Zaubergarten vorbei geschaut. Ich wollte am liebsten etwas grünes oder blaues, einen Delfin oder Fisch… Schließlich habe ich mich für einen Delfin als Kuscheltier

IMG_8398  IMG_8400  IMG_8403

und einen Rochen als Schlüsselanhänger

IMG_8405  IMG_8407

entschieden. Beide haben aufgenähte Augen, so dass sie auch schon super für Babys geeignet sind. Entweder befestige ich den Schlüsselanhänger mit dem Ring an der Wickeltasche (sobald ich eine neue habe) oder ich mache den Ring ab und stecke ihn so in die Wickeltasche – auf jeden Fall werden wir so immer ein kleines Kuscheltier dabei haben.

Noch so eine Aussage, die mir Angst macht….

Da spielte ich heute mit der Kleinen mal wieder mit ihren PlayBig Bloxx Bausteinen gespielt und gerade als wir mitten im schönsten spielen waren, sagte die Prinzessin zu mir: “Stell dir mal vor, der Papa kommt nie wieder naht Hause! Wenn wia dann traurig sind!” Was sollte das denn??? Das hatte nicht das Geringste mit dem zu tun, was wir gerade spielten. Ich habe sowieso schon solche Angst davor, dass meinem Mann was passiert. Er ist so kurz vor`m Zusammenbruch und hört einfach nicht auf mich oder seinen Körper. Das war wieder so eine Aussage, die mir Angst macht und mich zum weinen brachte. Dabei sollte ich doch hier die Starke sein…

In einer Sekunde…

… hast du noch einen Neuwagen und in der nächsten Minute sieht es so aus:

20160423_152006-1

(Mein Mann hat wirklich lange für sein Auto gespart und lange danach gesucht (über mehrere Jahre), so dass nicht nur der Preis, sondern auch die Ausstattung und die Farbe stimmen und vor drei Jahren hat er es dann endlich gefunden und gekauft – sein ganzer Stolz also)

Was ist passiert? Das Auto parkte und zum Glück saß keiner von uns drin. Mein Mann kam aus dem Haus und hat gerade noch gesehen, wie ein Auto bzw. dessen Fahrer/in versucht hat, rückwärts einzuparken. Dabei ist sie (es war eine Fahrerin, wie sich später herausstellte) gegen unser Auto gefahren und das gleich zweimal. Aber das war noch nicht alles. Sie wollte auch noch flüchten. Andere Passanten haben sie festgehalten, denn auch deren Autos (die HINTER unserem standen) haben etwas abbekommen. Sie hat NACH unserem noch 4 (!!!) weitere Autos zusammen geschoben. Wie man sieht, fährt mein Mann einen Mercedes (Kombi, also nicht allzu klein) und der ist ja nicht gerade leicht. Was muss sie für eine Wucht drauf gehabt haben, das Auto so zu schieben, dass noch vier weitere etwas abbekommen haben??? Unseren hat sie auch so verschoben, dass er mit dem Hinterrad auf dem Bordstein gelandet ist. Wie kann man das denn bitte nicht merken?

Und wieder CTG

Ich finde es toll, die Herztöne meines Kindes zu hören, aber nicht so toll finde ich, wenn ich mich stundenlang nicht bzw. kaum bewegen kann/darf. So auch heute wieder. Weil das CTG einen Ausschlag gemacht hat, musste ich gleich noch eine Stunde (eine tatsächliche Stunde, keine gefühlte) länger dran hängen bleiben. Das Gute daran? Heute hatte ich ein Buch bei und habe mal eben die ersten 103 Seiten lesen können. Sehr empfehlenswert das Buch:

IMG_8450

Das Nachfolgerbuch habe ich auch schon gelesen, allerdings VOR dem ersten – auch das kann ich weiterempfehlen:

IMG_8451

Rege ich mich wieder zu sehr auf?

Ich bringe der Kleinen gerade bzw. seit einiger Zeit schon bei, immer nach links und rechts zu schauen, bevor wir über die Straße gehen. Meistens klappt es so gut wie gar nicht. Sie dreht zwar den Kopf aber richtig HINSCHAUEN tut sie nicht. Wenn man sie dann fragt, ob ein Auto kommt, dann sagt sie: “Nein, nein!” und das auch, WENN ein Auto kommt. Heute Morgen aber, auf dem Weg zur KiTa, hat sie das richtig toll gemacht. Sie hat super geschaut, hat gesehen, dass ein Auto kommt, es gesagt und ist mit mir stehen geblieben. Ich war sooo stolz auf mein Kind. Und was macht diese blöde Trulla (sorry für den Ausdruck) im Auto? Sie hält mitten auf der Straße an und möchte das wir vor dem Auto rüber gehen… Geht`s noch? Ich weiß, sie hat es wahrscheinlich nur nett gemeint, aber mich regt so was auf. Ich möchte und werde meinem Kind nicht beibringen, dass es okay ist, VOR ein Auto zu rennen/zu gehen und das auch noch mitten auf der Straße. Aber vielleicht rege ich mich auch wieder zu sehr auf….

Von Löffeln und Fairness

Bei uns gab es heute zum Abendbrot Nudeln. Die Kleine wollte Spaghetti mit Tomatensoße und die hat sie auch bekommen. Die Soße war so dickflüssig, dass sie an den Nudeln kleben blieb und sie so keinen Löffel dafür brauchte. Nachdem sie die erste und zweite kleine Portion gegessen hatte, wollte sie noch mehr und sagte, sie möchte aber auch Soße (als ob sie vorher keine bekommen hätte) und dafür braucht will sie dann auch einen Löffel. Ich: “Spatz, guck mal, die Soße ist so dick, dafür brauchst du keinen Löffel! Die Nudeln flutschen dir da nur runter. Iss lieber mit der Gabel, das geht besser!” Sie: “Maht doht was du willst! Iz maht, was iz will!!!” und rauschte ab in die Küche, um sich einen Löffel zu holen (kam aber dann ohne einen wieder) – der Papa und ich blieben sprachlos zurück…

Nachdem sie mit Papa in der Wanne war, durfte sie noch ein wenig im Bademantel hier rum rennen und spielen. ich habe zu ihr gesagt, wenn der große Zeiger auf der 11 ist (also 18:55 Uhr), dann wird der Schlafanzug angezogen und sie war einverstanden. Dann war es soweit und sie sollte ihren Schlafanzug anziehen. Natürlich gab es wieder Theater. Ich: “Aber das hatten wir doch so abgemacht! Jetzt ist der große Zeiger auf der 11, also ziehst du jetzt bitte deinen Schlafanzug an?!” Sie sah mich an, sagte: “Das is niz fair!” und ging zum Papa, der noch in der Badewanne saß. Aber auch er sagte zu ihr, sie möchte sich doch bitte ihren Schlafanzug anziehen. Und auch er bekam zu hören: “Aba das is niz fair!” Wir haben sie beide gefragt, was genau denn nicht fair ist, aber eine Antwort haben wir nicht erhalten. Wo hat sie das jetzt wieder her???