Kinderwagen nein – Wanne ja?!

Kann mir mal bitte eine/r dieses Phänomen erklären: Murmel kann seinen Kinderwagen überhaupt nicht leiden und möchte viel lieber im Tuch umhergetragen werden und darin schlafen. Das hatte ich ja schon ein paar Mal erwähnt. ABER: Jetzt ist er schon den dritten Tag hintereinander in der Wanne des Kinderwagens eingeschlafen (da wo er tagsüber unterwegs sehr selten drin schläft) und schläft da auch so lange drin, bis seine erste nächtliche Stillphase dran ist. Das verstehe ich nicht: Kinderwagen nein  aber die Wanne desselbigen ja?!

Kaum drei Tage alt

Ja, natürlich ist Murmel schon älter als drei Tage, auch älter als drei Wochen, aber ihr werdet wissen, was ich meine:

Gefühlt kaum drei Tage alt und schon hat das Baby seinen eigenen Kopf – der Herr möchten lieber im Tuch getragen werden und darin schlafen, als im Kinderwagen umher geschoben zu werden. Das kann schon mal in ordentliches Geschrei ausarten.

Gefühlt kaum drei Tage alt und schon finden sich hier nur einzelne Socken von Murmel.

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Gefühlt kaum drei Tage alt und schon kann er beleidigt sein. Heute stand die erste Impfung an und ich wusste der Kleine hat gerade Hunger bekommen. Die Ärztin meinte, es wäre besser, ihn erst NACH der Spritze zu stillen (bei Motte habe ich sie WÄHREND der ersten Spritze gestillt), damit er sich nicht verschluckt. Danach war er so beleidigt, dass er erst mal die Brust verweigert hat. So nach dem Motto: Wie konntest du nur zulassen, dass die Frau mir weh tut, obwohl ich bei dir auf dem Schoß bin??? Ja, wie konnte ich nur? Irgendwann hat dann aber doch sein Hunger gesiegt.

Angriff der Killerinsekten – Teil 2

Heute war Wohnungsabnahme. Und da wir ohnehin um die Ecke wohnen und mein Mann die Verwalterin kennt, haben wir (und nicht die Oma) das übernommen. Da standen wir nun, mein Mann und ich samt Baby im Tuch und warteten auf die Verwalterin. Da sagt mein Mann zu mir: “Geh, mal ein Stück zurück, sonst trittst du auf eine Hummel” Das habe ich aufgrund des Babys im Tuch natürlich nicht gesehen und bin ein Schritt zurück gegangen. Da sagt doch mein Mann tatsächlich: “Da ist sie! Die wollte meinen Sohn angreifen und auffressen.” Ja klar; die kleine Hummel von zwei Zentimetern legt sich mit unserem 5kg schweren Baby an – lauter ”Killerinsekten” hier 😉

Wortakrobatik

Kinder hauen doch die besten Wortschöpfungen raus, oder?

So ist vor längerer Teit aus “telanieren”, “telefonieren” geworden. Noch länger ist es her, dass aus “Aseime”, “Ameise” wurde. Es gab noch so viele andere tolle Wortschöpfungen, die mir momentan leider nicht einfallen wollen – aber vielleicht erinnere ich mich ja doch noch irgendwann daran…

Zur Zeit sagt die Kleine noch “Pritzwassatole”. Es dauert sicher nicht mehr lange und sie wird “Wasser(spritz)pistole” sagen.

Wie ich ja bereits geschrieben hatte, kann Motte noch keine “sch”- und “ch”-Laute- dachte ich jedenfalls bis heute Morgen. Kann mir jemand das Phänomen erklären, dass sie nicht “Schnee, Ich, Schick” oder auch “Tisch” sagen kann, aber “Chin, Chan, Chon, Makkaroni in Katon” – da gehen “sch”-Laute plötzlich?

Was ist denn dieses Jahr nur los?

Heute Morgen lese ich in der Zeitung, dass Götz George tot ist und heute Abend erfahre ich auf web.de, dass Bud Spencer tot ist. Und das geht doch schon seit Anfang des Jahres so. Was ist denn dieses Jahr nur los???

Nachtrag: Heute (29.06.) habe ich diesen Artikel (passend zu meinem Post) gelesen:

http://www.n24.de/n24/Wissen/Kultur-Gesellschaft/d/8746648/all-diese-groessen-sind-dieses-jahr-gegangen.html

Mama hat ja jetzt Zeit – Äh? Nö, hat se nich!

Da fragte mich die Kleine heute morgen, ob KiTa-Tag sei – ja, war es und ob wir heute mit Gruppenfrühstück dran wären – Nein, heute nicht, aber Morgen. Da immer dienstags Gruppenfrühstück ist. Motte meinte dann, sie möchte dann als Überraschung (da können sich die Eltern was einfallen lassen: Joghurt oder Kuchen oder Süßes (ja, da ist sogar Süßes mal erlaubt) oder ähnliches) “Mini-Maffels” mitbringen. Was bitte? “Na, Mini-Maffels!” Äh? Nein, ich denke nicht. Ich weiß, wie gerne die Kleine mit mir zusammen backt und das beruht ja auch auf Gegenseitigkeit. Aber zu Morgen? Mini-Muffins? Nein, ich denke nicht! Nicht, wenn sie es mir heute erst sagt. Nicht bei gefühlten 30°C. Nicht, wenn heute Nachmittag Tanzen für Motte ist und wir erst spät nach Hause kommen. Und nicht, wenn ich außer den Kids einen gestressten keinen Mann zu Hause habe. Sorry Motte! Ich weiß, du denkst, Mama hat jetzt Zeit, weil sie wegen dem Baby zu Hause ist, hat se aber leider nicht!

Heute Nachmittag habe ich sie dann gefragt, ob sie lieber Eis oder Wackelpudding als Überraschung mitbringen möchte. Sie hat sich für Eis entschieden. Also gibt es morgen für die Kids ihrer Gruppe Eiskonfekt.

Was lange währt, wird endlich gut?!

War das ein Sonntag! Ach, was sag`ich… war das ein Wochenende!

Es ging ja schon damit los, dass unser Wirbelwind Freitagnachmittag nicht nach Hause kam und auch Freitagabend und Freitagnacht in der KiTa verbrachte. Es war schon “anders”, aber darüber habe ich ja bereits geschrieben.

Samstagmorgen ab 09.00 Uhr konnten wir sie dann abholen. Wir waren schon um 08.45 Uhr da (und nicht die ersten Eltern vor Ort). Unser Sonnenschein kam uns strahlend entgegen, sie hatte wohl eine schöne Zeit. Allerdings hat sie auch etliche neue blaue Flecken und Schrammen mit nach Hause gebracht. Na, zum Glück kennen wir unseren Wildfang… Sie sagte, sie sei ausgerutscht und so wie sie immer rumtobt, ist das auch kein Wunder. Auch die Erzieherinnen waren ganz begeistert, wie Ausflug und Übernachtung gelaufen sind, aber alle bekamen wohl wenig Schlaf. (Was ja bei so einer “Übanahtunspaty” “normal” ist)

Kaum zu Hause angekommen, kam auch schon ein Anruf von Oma. Die Möbel sollten gebracht werden. Eine halbe Stunde später war der Transporter auch schon da und mein Mann half fleißig mit. Motte ist mit Oma in deren neue Wohnung gegangen, während ich erst mal die gekauften Brötchen nach Hause gebracht habe. Danach bin ich auch hoch zur Oma (alles mit Murmel im Tuch) und wurde von Motte mit den Worten begrüßt: “Mama!? Warum hat du niz Omas Couz mit naht oben gebraht?!”  Ahja… ich wusste doch, ich hatte was vergessen.  😉

Am Nachmittag war es dann etwas ruhiger. Wir sind mit einer befreundeten Familie Eis essen gewesen und danach konnten die Kleinen noch ein wenig Laufrad fahren und Ball spielen. Murmel hat auf einer Decke gelegen und zum ersten Mal in seinem Leben: mit den Füßen im Gras und fand das einfach ganz toll. ❤

Abends war die Kleine dann so fertig, dass sie mal wieder über ihrem Abendbrot eingeschlafen ist.

Der Sonntag fing schon “lustig” an. Wie wir ja wissen, hat der überaus “clevere” Maler die Tapete bei Omas Wohnung ja kopfüber angeklebt. Im Laufe der Woche hatte er vorgeschlagen, am Sonntag um 14.00 Uhr zu kommen und die Tapete (welche Oma und mein Mann unter der Woche noch mal besorgt hatten) dieses Mal richtig rum anzukleben. Sonntagmorgen hat er dann abgesagt. Das war ein echtes Problem, denn Oma will nächste Woche umziehen. Also hat mein Mann den ganzen Vormittag dem Maler hinter her telefoniert. Schließlich wollte er dann doch um 14.00 Uhr kommen. Den halben Nachmittag hat er dann auf den Maler gewartet. Wirklich da war er dann um 16.20 Uhr (ist doch praktisch 14.00 Uhr, oder nicht?) Um 21.00 Uhr hat mein Mann dann Abnahme gemacht. Das war sein bzw. unser Sonntag. Na wenigstens hat Deutschland gewonnen und er konnte das Spiel (halbwegs) in Ruhe gucken. UND: Die Tapete klebt jetzt richtig rum.

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Angriff der Killerinsekten

Heute Nachmittag waren wir mit der Freundin von Motte und deren Mama auf dem Spielplatz. Bei dem schönen Wetter waren wir natürlich heute nicht die Einzigen dort…

Plötzlich gab es von der anderen Ecke des Spielplatzes wildes Geschrei, da schaut man natürlich hin. Und gesehen haben wir, wie da alle ganz wild schrien, rum fuchtelten und wie eine Mama ihr Kind (der Junge war so ca. 7 oder 8 Jahre alt) äußerst hektisch von der Rutsche zerrte. Dann beruhigte sich die Lage für ein paar Minuten, bevor das ganze Geschreie und Gefuchtel, die ganze Panik von neuem ausbrach. Ein Mädchen fing an zu weinen und meinte, das Tier hätte sie gestochen. (So wenig wie sie geweint und wie schnell sie sich beruhigte, dachte ich, dass das Tier sie NICHT gestochen hatte – aber da ist ja auch jedes Kind anders, daher wollte ich es nicht ausschließen…)

Von unserer Ecke aus haben wir nur ein kleines fliegendes schwarzes Tier gesehen. Panik kommt bei mir vor allem bei Hornissen auf und auch ein wenig bei Wespen. Aber als Kind habe ich gelernt, ruhig zu bleiben und nicht so rumzufuchteln, weil das die Tiere erst recht aggressiv machen würde.

Die “wild gewordenen”, in Panik geratenen Familien “flohen” vom Spielplatz und die Lage beruhigte sich wieder. Kurze Zeit danach flog das Tier zu uns rüber… und das “Killerinsekt” war….

…eine Hummel!