und wieder DHL…

… heute mal anders herum. Ich habe was bei ebay gekauft und es sollte lt. Verkäufer in einen Briefumschlag passen. Daher hat es mich doch sehr gewundert, dass ich gestern eine e-Mail bekommen habe, in der stand, dass mein DHL-Paket heute kommen soll. Und in der Mail stand auch “zwischen 13.00 und 16.00 Uhr” (ich habe mich schon gewundert, warum das Zeitfenster so eng ist). Und was war? Ja, der DHL-Bote klingelte tatsächlich und schaffte es 3 Treppen hoch! Um 11.00 Uhr! Aber darüber will ich jetzt mal hinweg sehen, ich war ja glücklicherweise zu Hause…

Heute Nachmittag hatte ich doch tatsächlich “schon” eine Benachrichtigungskarte von DHL im Briefkasten, dass der Bote mich am 18.07.2016 um 15.36 Uhr nicht angetroffen hat (wie wir ja wissen, war ich bis 15.50 Uhr zu Hause, aber egal) und ich mein Paket ab Dienstag in der Postfiliale abholen kann. Also Dienstag, den 19.07.! Das Paket, dass ich bereits am Mittwoch abgeholt habe!? Wat ne Logik!

Ist das dein Ernst Mama und so schwer, auf deine Sachen aufzupassen?

Die Motte haut vielleicht eine Schoten raus!

Heute war in der KiTa die Auswertung des Evaluationsgespräches und da wurde im Vorfeld gefragt, wer sein Kind heute zu Hause behalten kann. Die KiTa hat es doch tatsächlich geschafft, dass keines der Kinder heute in die KiTa ging und so war die KiTa heute zu und Motte natürlich auch zu Hause. Damit meine Kinder keinen Lagerkoller bekommen, bin ich mit ihnen raus gegangen. Bevor es soweit war, habe ich (wie eigentlich jeden Morgen) mal wieder meine Haarbürste gesucht und brubbelte dabei vor mich hin, wo die nun schon wieder ist… Motte zu mir: “Du musst ma bessa aufpassen, wo du deine Sahten hinlegst Mama!”  Ahja! Schließlich habe ich sie doch gefunden und wir konnten los.

Auf dem Weg zurück nach Hause, meinte die Lütte, sie könne nicht mehr. Ich: “Motte; wir wohnen da vorne. Das schaffst du doch!?” (Es waren vielleicht noch 50m zu laufen) Sie: “Is das dein Ernst, Mama!? Iz brauht jetz ne Pause!!!”

Die Prinzessin puzzelt auch unheimlich gern und heute haben wir mal was (für sie) mittelschweres (36 Teile) versucht. Ich habe versucht, ihr das mit den Ecken und Kanten zu erklären und wir haben die vierte Ecke ganz lange nicht gefunden. Teilweise wollte sie mir die anderen Ecken geben, aber die vierte fehlte… also haben wir erst mal das andere gepuzzelt und nach einer ganzen Weile doch die fehlende Ecke gefunden. Ich: “Schau mal, da ist ja die gesuchte Ecke!” Motte: “War das jetz so wer, Mama!?” (Ja, ich gebe es zu, das habe ich schon ein paar Mal zu ihr gesagt) 😉

Ich bin ein Flitzebogen

Jedenfalls fühle ich mich wie einer. War es nicht letztes Jahr ungefähr um die gleiche Zeit, dass ich mich wie ein Korkenzieher gefühlt habe?

Die Prinzessin ist zur Zeit sehr schmusebedürftig und möchte ab und an wieder bei uns im großen Bett schlafen, was uns ja auch nicht stört. Im Gegenteil, ich genieße es richtig so intensiv mit ihr zu kuscheln – wer weiß, wie lange sie das noch möchte. Heute hat sie mit ihrer KiTa-Gruppe einen Ausflug in den botanischen Garten gemacht. Meist verarbeitet sie so was dann im Schlaf. So auch heute wieder. Vorhin (so gegen 22.00 Uhr) ist sie aufgewacht und wollte kuscheln. Also habe ich mich zu ihr ins Bett gelegt und mit ihr gekuschelt. Weil sie aber so laut geweint hat, ist auch ihr Brüderchen wieder wach geworden. Also habe ich ihn gestillt, bis er wieder eingeschlafen ist und der Papa hat derweil mit Motte gekuschelt, bis sie wieder eingeschlafen ist.

Kurz danach ist sie wieder wach geworden und wollte mit mir kuscheln – also gut! Motte lag in der Mitte des Bettes und ich habe mich neben sie gelegt. Murmel lag auf meiner Seite und war total unruhig. Die Kleine rutschte immer weiter auf Papas Seite rüber, ich rutschte hinterher (weil sie ja noch immer kuscheln wollte) und Murmel wurde immer unruhiger. Der Kleine beruhigt sich aber total schnell wieder, wenn ich ihm die Hand auf den Kopf lege. Also gedacht, getan. Ich legte mich auf den Bauch, streckte einen Arm aus, um auf der einen Seite mit Motte zu kuscheln und streckte den anderen Arm aus, um meine Hand auf Murmel`s Kopf zu legen und ihn zu beruhigen. Es funktionierte, beide Kinder beruhigten sich und ich fühlte mich gespannt wie ein Flitzebogen…

“Meine Freunde” von DHL mal wieder

Hier gibt es genau zwei Arten von DHL-Lieferanten: Den, der super nett ist, dich kennt und dich ab und an auch mal fragt, wenn du unterwegs bist, ob du dein Päckchen mitnehmen möchtest. Wenn es geht, warum nicht. Dafür kann ich ihn aber auch immer fragen, ob er was für uns dabei hat. Dieser ist Dienstag bis Donnerstag hier unterwegs. Und dann gibt es da den anderen. Der, der es nicht schafft zu klingeln. Der, der es nicht schafft, drei Treppen hoch zu gehen. Der, der es nicht schafft, einen Benachrichtigungszettel in unseren Briefkasten zu schmeißen (würde man nicht per Mail unterrichtet, wüsste man noch nicht mal, dass das Päckchen da ist). Heute ist Montag – na welcher DHL Lieferant war wohl (NICHT) da. Sowohl mein Mann als auch ich haben ein Päckchen erwartet und hatten beide eine Mail mit der Mitteilung, dass diese heute zwischen 11.30 und 15.30 Uhr geliefert werden. Normalerweise hole ich Motte montags gegen 14.00 Uhr von der KiTa ab, da sie montags tanzen hat. Da ich aber ohnehin stark erkältet bin und Murmel heute den ganzen Tag auch ziemlich schräg drauf war, habe ich das Tanzen für heute abgesagt (wenn sie möchte, kann sie es am Donnerstag nachholen). Und so kam es, dass ich den ganzen Tag zu Hause war und auf die Päckchen warten konnte. 11.30 Uhr – nichts, 12.30 Uhr – nichts, 13.30 Uhr – nichts, 14.30 Uhr – nichts, 15.30 – nichts, 15.40 Uhr – immer noch nichts, 15.45 Uhr – mein Mann kam nach Hause und hatte ein Päckchen in der Hand (eins!). Er hatte einen Zettel im Briefkasten, dass das Päckchen kurz nach 14.00 Uhr bei Nachbarn (im Erdgeschoß!) abgegeben wurde. Geklingelt hat hier keiner! Die Höhe aber ist, dass ich eben eine Mail erhalten habe, dass mein Päckchen nicht zugestellt werden konnte, da keiner zu Hause war. *Grrr!!!* Und ich hatte keinen Zettel im Briefkasten.  Und dass ist nicht das erste Mal, dass so was passiert! Und dieses Mal ist es ganz besch… denn in dem Päckchen ist ein Geburtstagsgeschenk  – und der Geburtstag ist morgen! Und ja, ich habe rechtzeitig genug bestellt…

Wie hat er denn das geschafft?

Die Kinder sind heute mal wieder in meinem Bett eingeschlafen und hatten so ziemlich eine identische Schlafposition dabei. Motte ist spät abends noch mal aufgewacht und hat gesagt, dass sie in ihrem Bett schlafen möchte. Also ist sie in ihr Bett gegangen und hat ziemlich bald weiter geschlafen. Murmel lege ich meist nicht in sein Bett, denn in 8 von 10 Fällen wacht er dabei auf und es ist äußerst schwierig, ihn dann wieder zum schlafen zu bewegen. Ich kontrolliere ja alle 10 – 20 Minuten, ob bei den Kids alles in Ordnung ist. So natürlich auch heute. Sie schliefen… Ein paar Minuten später (dieses Mal waren es noch nicht mal 10) bin ich wieder ins Schlafzimmer gegangen und Murmel lag nicht mehr in meinem Bett. Er lag in seinem Bett! Auf dem Bauch! Genauso wie Motte in ihrem Bett auf dem Bauch lag! Ich frage mich nur, wie er das geschafft hat, denn drehen kann er sich noch nicht? Weder ich noch mein Mann hatten ihn in sein Bettchen gelegt und Motte schlief ja, sie kann es auch nicht gewesen sein….

Grrr!!!

Heute war KiTa-Fest bei Motte und die Oma kam mit. Davon, dass wir um 10.30 Uhr verabredet waren, sie aber um 10.45 Uhr noch immer auf einen Anruf von uns wartetet, wann wir denn endlich losgehen, erwähne ich mal nur am Rande… . Wir waren also auf dem Weg zur KiTa. Da der Papa und ich erkältet sind, wir aber nicht möchten, dass das Motte und Murmel auch noch erwischt, hatte auch Motte eine Sweatjacke über ihrem T-Shirt an. Auf dem Weg zur KiTa, den wir gemeinsam mit ihrer Freundin und deren Eltern zurück legten, wollte Motte die Jacke ausziehen, weil ihre Freundin auch keine anhatte. Ich habe sie gebeten, diese anzubehalten, weil es im Schatten doch recht kühl war – genauso habe ich es ihr auch begründet und gesagt, wenn es in der KiTa in der Sonne warm bzw. wärmer ist, kann sie die Jacke ja da ausziehen. Des Weiteren hatte ihr Freundin im Gegensatz zu ihr langärmlig an und auch das habe ich ihr gesagt. Sie wollte das partout nicht einsehen. Auch der Papa, bat sie neben mir mehrmals, sie möchte die Jacke doch bitte anbehalten. Die Oma sagte ihr, sie könne sie ruhig ausziehen. Und Motte? Zog sie dann natürlich aus. *Grrr!!!* Musste das wieder sein? Der Papa und ich sagen “Nein” und sie steht daneben und sagt “Ja”? Ich: “Oma!!!” und hatte im gleichen Moment (für mich unverständlicherweise) wieder ein schlechtes Gewissen. *Grrr!!!* Da sagte sie, dann kann sie eben nicht mehr irgendwo mit hinkommen, wenn sie nichts sagen darf. *Grrr!!!* Also habe ich ihr erklärt versucht zu erklären, dass es darum geht, dass der Papa und ich schon “Nein” gesagt haben und sie dann nicht einfach “Ja” sagen kann. Zuerst meinte sie dann, dann soll Motte die Jacke eben wieder anziehen. Na, jetzt brauchte sie sie auch nicht wieder anziehen; was sollte denn der Blödsinn?! Und dann meinte sie, dann müsse sie eben wieder weg ziehen. *Grrr!!!* Was sollte ich denn dazu sagen? Das übernahm glücklicherweise mein Mann und sagte: “Das nennt man dann wohl Erpressung”

Murmel hatte ich im Tuch, da der Weg kurz war, die Veranstaltung zeitlich begrenzt, der Kinderwagen da sowieso keinen Platz hätte und die Hauptsache: Murmel sich da am allerwohlsten fühlt (und meist alles verschläft). Für die Oma scheint das Tuch aber ein “rotes Tuch” zu sein. Vielleicht ist es ihr auch nicht geheuer. Aber ich habe ihr damals bei der Prinzessin alle Vorteile erklärt… so viel erst mal vorweg. Jeder der Eltern hat etwas zum Buffet der KiTa beigesteuert und dort angekommen, habe ich unseren Behälter aus der Tüte genommen bzw. wollte es. Er hakte. Also ließ ich Murmels Köpfchen los, er legte es auf die Seite und ich konnte den Behälter aus der Tüte nehmen. Von Oma brachte es mir gleich wieder eine Rüge ein, “wie der Kopf da so runter hängt” *Grrr!!!* Der Kleine kann sein Kopf schon super selber halten und hat es schließlich selber auf die Seite gelegt. Dann war es auch nur für eine halbe Minute und außerdem hätte sie mir ja auch mal helfen können. Aber nein…  Für den Rest der Zeit habe ich Murmels Köpfchen mit einer Tuchbahn abgestützt, da kuschelt er sich dann immer ganz tief hinein und ich habe beide Hände frei. Natürlich war das auch nicht okay für die Oma, sie war der festen Überzeugung, dass der Kleine da überhaupt keine Luft bekommt. *Grrr!!!*  Das hatten wir bei Motte doch schon alles durch. Also zeigte ich ihr, wie viel Raum der Kleine zum atmen hat und dass es ihm wirklich gut geht. Überzeugt war sie nicht (und wird sie wohl auch nie sein). Und als sie sich von uns verabschiedet hat, um nach Hause zu gehen, hat sie noch mal in das Tuch geguckt, um nach Murmel zu sehen und meinte ganz erschrocken: “Der ist ja ganz rot!” Wo war der Junge denn rot? *Grrr!!!* Er hatte eine ganz gesunde rosige Gesichtsfarbe!

Da ich heute Mittag alles runter geschluckt habe, muss es hier jetzt raus