PEKiP

Heute hat unser PEKiP Kurs begonnen und ich musste feststellen, dass ich doch ein, zwei Dinge seit dem letzten Mal vergessen habe….

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Murmel war heute wieder das absolute Vorzeigebaby. Bevor wir los wollten, hat er richtig doll gegnäckert. Kaum waren wir da, war er der pure Sonnenschein, der er die meiste Zeit ist und ich wurde sogar gefragt, ob er immer so ruhig und pflegeleicht ist. Und dem Kleinen hat der Kurs echt gefallen. Er strahlte und brabbelte und zappelte vor Freude.

Kaum wieder zu Hause und etwas geschlafen, war er wieder im Gnatschmodus…

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Ich bin die Salami in einem Sandwich

oder ein Fußabtreter…

Ich weiß gar nicht wann, aber die Kleine muss heute Nacht irgendwann zu uns ins Bett gekrochen sein. Der Kleine war beim letzten Stillen eingeschlafen – genau wie ich. So lagen wir also heute Morgen alle in unserem Bett und die Kids auf meiner Seite. Ich war die Salami in einem Sandwich. Mitbekommen habe ich das aber erst, als beide anfingen um ca. 4.00 Uhr um sich zu treten und/oder zu strampeln. (Warum sollte es nach der Schwangerschaft anders sein. Wenn die Kleine von draußen im Schlaf getreten hat, hat ihr Bruder im Bauch mit Tritten geantwortet) Ich habe versucht, den Tritten auszuweichen bzw. die Kids zu beruhigen, die trotz der Unruhe schliefen. Ich war ein Fußabtreter – im eigenen Bett. Das dauerte ungefähr eine Stunde. Um 5.00 Uhr konnten endlich alle wieder ruhig schlafen… der Papa muss ja “erst” um 06.00 Uhr aufstehen, also war das ja mal wieder klar….

Gespräche mit der Oma

Heute habe ich die Oma angerufen und sie GEBETEN (ja, ich habe NICHT gesagt: “Ich möchte” oder “du kannst doch nicht” und ich habe es ihr auch nicht verboten), dass sie dieses Tablet der Kleinen doch bitte erst zum Geburtstag schenken möchte. (Zumal die Kleine heute morgen auch gesagt hat, dass sie sich eins zum Geburtstag wünscht, aber das ist wieder eine andere Geschichte.) Zuerst sagte sie, das wäre okay, wenn wir das so möchten, schließlich wäre es unsere Erziehung und dann plötzlich fängt sie an zu weinen. Also sage ich zu ihr, dass ich sie weder angreifen noch beleidigen wollte und sie möchte doch bitte aufhören zu weinen. (Wundert sich da noch jemand, warum ich mit ihr so was nicht besprechen kann???). Da meinte sie, es wäre ja nicht nur das und am liebsten würde sie sich hinlegen und gar nicht mehr aufwachen. Wieso sagt sie so was? Weiter meinte sie, es wäre für sie ja einfach, sie hat ja die Möglichkeit, schließlich hätte sie Insulin zu Hause. Geht`s noch? Ich habe sie gebeten, so was bitte noch nicht mal zu denken, geschweige denn zu sagen und sie solle doch auch mal an Motte denken. Die Kleine hat schon so darunter gelitten, dass der Lebensgefährte von Oma gestorben ist, wie sehr würde sie es dann erst mitnehmen, wenn ihre Oma nicht mehr da ist? Auch das habe ich der Oma gesagt. Und sie? Sie ist plötzlich wieder ganz normal und sagt (ohne Tränen und mit normaler Stimme): “Ja, darunter leidet sie ja immer noch. Ich habe die Untersetzer (da sind Motte und der Lebensgefährte von Oma drauf) schon weg geräumt.” Was soll denn das? Ich möchte ja nicht sagen, dass es so war, aber mir kam das ganz schön manipulativ vor. Ich bleib trotzdem bei meiner Einstellung!

Ausflug an den Tegeler See

Auf der Suche nach dem perfekten Platz

Heute haben wir einen Ausflug an den Tegeler See gemacht, gemeinsam mit der befreundeten Familie vom der anderen Straßenseite. Die Zeit im Auto dorthin war gerade lang genug, dass Murmel gerade anfing zu gnäckern, kurz vor dem Ziel… Wir parkten die Autos und mussten dann noch ein kleines Stück laufen, bevor wir an eine zum Baden geeignete Stelle kamen. Wie mein Mann sagte, war das wohl die zweite Hauptstelle an dem See, an der die Leute baden gingen. Wir waren uns nicht sicher, ob wir da bleiben sollten, denn trotz der frühen Uhrzeit war es schon ganz schön voll dort. Die Männer schwärmten dann aus, um eine ruhigere Stelle zu finden, fanden diese auch, aber natürlich waren diese bereits besetzt. Bella, die Mama von Motte`s Freundin hat dann vom Ufer aus eine Art Bucht gesehen und meinte, wir sollten doch da mal gucken, ob das was für uns wäre. Die Idee war gut. Damit wir aber nicht alle umsonst mit Sack und Pack durch den Wald liefen, ist der Papa von Motte`s Freundin vorgegangen, um “die Lage zu checken”. Er kam mit guten Nachrichten zurück. (statt uns anzurufen). Er hatte einen guten Platz gefunden, da waren auch nur vier Leute.. Also liefen wir los… bestimmt 10-15 Minuten durch den Wald (mit zwei kleinen Kindern (bzw. drei, aber Murmel hatte ich im Tuch) ist man frau halt etwas langsamer. Schließlich kamen wir aber doch an und mussten zugeben: die Stelle war perfekt – ein Stück Sand, viel freie Fläche, die Aussicht auf den See war klasse und vor allem waren da Bäume, die Schatten spendeten…

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Picknick

Wir breiteten unsere Decken aus, der Papa hatte noch die Strandmuschel mitgenommen und ließ diese auch aufploppen (na das konnte ja beim Einpacken wieder heiter werden) und da wir alle noch nicht gefrühstückt hatten, haben wir beschlossen, erst mal Picknick zu machen.

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Also verhungert wären wir sicher nicht. Denn zu dem Foto müsst ihr euch noch die Teigtaschen (die übrigens sehr lecker schmeckten), die “Sommerbouletten”, zwei Brotsonnen und noch mal Wassermelone von der anderen Familie denken. Ach Äpfel und Salzbrezeln hatte ich ja auch noch eingesteckt. Natürlich hatten wir auch ausreichend zu trinken dabei…

Der Kleine lag auf der Decke neben dem Essen und streckte die Händchen immer wieder Richtung Bouletten aus. Ich würde sagen: Papas Sohn! 😉

So lässt es sich leben

Die Kleinen schlüpften nach dem Essen sofort in ihre Badeanzüge und spielten mit den Füßen im Wasser und im Sand. Mehr braucht unsere Tochter auch nicht zum glücklich sein.

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Einer von uns Erwachsenen (erstaunlicherweise klappte das ganz ohne Absprache, dass das jede/r mal übernahm) war immer mit ihnen im Wasser, obwohl wir dicht genug dran waren, um sie im Auge zu behalten und reagieren zu können. Wir lagen und saßen auf den Decken, erzählten, spielten mit dem Baby, genossen die Aussicht, sahen unseren Kindern und den Schiffen zu und genossen es, dass wir plötzlich alleine da waren (leider hielt das nicht allzu lange und im Laufe des Tages wurden es mehr und mehr Leute – aber wir haben uns nicht so unwohl gefühlt, wie im Tropical Island) und dass  es sich hier den ganzen Tag überhaupt nicht wie 30°C anfühlte. Natürlich waren wir im Laufe des Tages auch im Wasser, allerdings nur einmal. Und ich muss sagen, teilweise war der Boden etwas weiter draußen total krautig. (man konnte noch stehen, wollte es aber nicht).

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Wir hatten uns am Morgen darauf geeinigt, dass jeder isst, wenn er Hunger hat und das haben wir auch so gemacht. Am Nachmittag haben wir allerdings noch mal alle zusammen gesessen und gegessen. Das fand ich besonders schön. Meine Kinder wohl aber nicht; denn zuerst gnäckerte der Kleine, weil er müde war und ich habe ihn ins Tuch gesetzt, bin mit ihm schlafliedersingend durch den Wald gegangen, bis er schlief (glücklicherweise gleich nach dem ersten). Kaum hatte ich mich wieder hingesetzt, meinte die Kleine, sie müsse auf Toilette – also bin ich mit ihr zur Toilette gelaufen (das war auch ein kleines Stück). Wieder zurück konnte dann auch endlich gegessen werden.

Wozu drei Männer, wenn es auch eine Frau erledigen kann

Irgendwann kam leider die Zeit, zu der wir wieder zusammen packen mussten. Ich packte unsere Taschen aus, um und wieder ein (damit die nassen und dreckigen Klamotten alle in einer Tasche landeten) und dabei haben die Kids gesehen, dass ich Äpfel dabei hatte und wollte SOFORT einen haben. Naja, Timing war schon immer unser Problem – dachte ich. Aber wahrscheinlich ahnten die Mädels schon, dass ihre Papas eine Weile brauchen würden. Denn mein Mann wollte nun die Strandmuschel zusammen legen – na da war ich ja mal gespannt. Schützenhilfe wollte ihm der Papa von Motte`s Freundin geben. Sie brauchten eine Weile und ein paar vergebliche Versuche. Ich habe den Kleinen inzwischen den Apfel geschält, geschnitten, verteilt und die Taschen zu Ende gepackt. Da gesellte sich ein dritter Mann dazu, fragte, ob er helfen und es mal versuchen solle und… scheiterte auch. Als ich mit packen und Kinderverpflegung fertig war, stand ich auf, ging zu ihnen und meinte: “Na, Jungs, braucht ihr Hilfe?” Ich gebe es ja zu, beim ersten Versuch hat es auch nicht geklappt (ist ja auch schließlich schon wieder ein Jahr her, dass ich sie zusammen gelegt habe), aber gleich der zweite war erfolgreich und ich konnte zusammen mit meinem Mann die zusammengeklappte Strandmuschel wieder in ihre Tasche stecken. Dann ging es auf den Rückweg…

Schöner Tag und glückliche Motte

Während Murmel den ganzen Rückweg Theater machte, schlief Motte ein. Zu Hause waren beide natürlich wieder wach. Motte hätte bestimmt auch sofort geschlafen, der Papa ist aber mit ihr in die Wanne, weil die NACH ihrem Bruder ins Bett gehen und schlafen wollte und Murmel dachte einfach nicht an Schlaf. Der Kleine schlief dann doch irgendwann ein, aber Motte hatte ihren müden Punkt wieder überwunden…

Da kam die Kleine zu mir und sagte: “Mama, es war so toll, wo iz heute war. Da konnte ihz so toll pielen. Und meine Freundin auht. Danke, Mama, dass wir da waren!” *seufz*

Ich muss aber sagen: Auch ich fand den Tag rundum gelungen und schön und auch Bella empfand das so, wie sie mir in einer Nachricht mitteilte. Also: Jederzeit wieder

Gefüllte Teigtaschen und “Sommerbouletten”

Morgen wollen wir (unsere Familie und eine befreundete Familie) an einen Berliner See fahren (welchen, wollen die Männer noch entscheiden) und dafür haben wir (die Frauen) heute schon mal Essen vorbereitet. Wer hier bereits länger liest, weiß, dass ich erst mal ausholen muss: Unsere Männer kennen sich von der Arbeit und dadurch haben auch wir Frauen und unsere Mädels sich kennen gelernt. Inzwischen würde ich sagen, hat sich bei allen eine Freundschaft entwickelt  – die Mädels (vom Alter her ein Jahr auseinander) gehen zusammen in die KiTa und sagen, sie wären beste Freundinnen und wir Mamas liegen auch auf einer Wellenlänge. Das Beste: wir wohnen alle in der gleichen Straße. Und da wir dachten, dass es doch bestimmt viel lustiger wäre, wenn wir zusammen kochen/braten, als wenn das jede auf ihrer Straßenseite macht, haben wir uns heute zum “brutzeln” getroffen. Während ich nur schnöde Bouletten briet,

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machte die andere Mama, nennen wir sie Bella, gefüllte Blätterteigtaschen und (wie ich es nenne) “Sommerbouletten”. Ich war so fasziniert davon, dass ich alles festgehalten habe und mit euch teilen möchte.

Als ich ankam, hatte sie schon Paprika, Petersilie und Kräuterkäse in der Schüssel, gab dann noch Gemüsezwiebeln und Gehacktes dazu

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und dann vermischte sie alles ordentlich bis es eine gleichmäßige Masse ergab.

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Dann nahm sie fertige Blätterteigscheiben aus der Packung und legte sie zum antauen aus. Als sie ein wenig angetaut waren, hat sie diese etwas ausgerollt, in der Mitte durchgeschnitten und mit zwei Teelöffeln jeweils ein Häufchen der Masse auf ein Quadrat Blätterteig getan.

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Danach hat sie den Rand des Teiges mit Eigelb bepinselt, den Teig umgeschlagen und angedrückt.

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Die fertigen Teigtaschen wurden dann noch mit Eigelb bepinselt und kamen in den Ofen.

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Wir (Bella und ich) haben leider beide einen Gasherd, daher ist es immer etwas experimentell den Backofen zu benutzen. Sie hat sie bei Stufe 5 20-25 Minuten drin gelassen – bis sie die gewünschte Bräune hatten.

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Die sehen doch super aus. Wie sie schmecken, werde ich dann morgen erfahren. Aber da Bella noch so viel Füllung übrig hatte (obwohl sie viermal so viel Teigtaschen fabriziert hat, wie ihr auf dem Bild sehen könnt), hat sie daraus Bouletten gemacht.

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Davon habe ich bereits eine gekostet und ich kann euch sagen, die schmecken herrlich frisch und leicht – ich nenne sie daher “Sommerbouletten”

Und für alle, die das jetzt nachmachen möchten: für ca. 24 Teigtaschen (ich habe Bellas Rezept mal geteilt, denn sie hat für eine ganze Kompanie gebacken) braucht ihr:

1 Zwiebel, 1 Paprikaschote, 500g Hackfleisch halb und halb, 1 Packung Kräuterfrischkäse (nach der Grammzahl muss ich sie noch mal fragen), Petersilie nach Geschmack, 12 Scheiben Blätterteig (tiefgekühlt) und 2 Eigelb

Gutes Gelingen und Guten Appetit

Bitte nicht schon wieder!!!

Mein Mann hat mir vor ein paar Tagen erzählt, dass die Oma bei QVC ein Kindertablet für die Prinzessin zum Geburtstag bestellt hat und mir den Präsentationsfilm auf QVC gezeigt. Ich finde die Idee super, da ich ohnehin dagegen bin, dass sie noch mehr Spielzeug zum Geburtstag bekommt (sie hat ja jetzt schon viel zu viel) und so muss die Kleine nicht immer mein Tablet in Beschlag nehmen. Bei diesem Kindertablet kann man einstellen, wie viel Zeit sie daran verbringt, was sie damit machen und gucken kann und dann hat es eine Hülle, die sturzsicher ist. Also die Idee finde ich super, VORAUSGESETZT: sie bekommt es WIRKLICH erst zum Geburtstag!!! Das habe ich meinem Mann an dem Abend auch fünfmal (!!!) gesagt: “Bitte, bitte, das darf sie wirklich erst zum Geburtstag bekommen!”

Gestern Abend waren wir mit der Oma zusammen Abendessen beim Dönermann unseres Vertrauens und die Kleine fragte mich, warum ich ihr Kleid aussortieren muss (weil es ihr inzwischen viel zu klein ist) und ob, Oma ihr ein neues kaufen kann. Da muss sie schon die Oma fragen und nicht mich. Dann fragte sie noch, ob sie noch zu Oma darf, aber gestern Abend war es dafür einfach schon zu spät und ich überlegte, ob ich sie vielleicht mal früher von der KiTa abholen sollte, damit sie zur Oma kann…

Wieder zu Hause und die Kinder im Bett, erzählte mir mein Mann, dass er heute arbeitsbedíngt auch bei der Oma war, dass das Kindertablet inzwischen angekommen ist und sie es ihm gezeigt hat. Da muss sich folgendes Gespräch ergeben haben, wir er mir sagte: “Oh, das ist ja toll! Super, das bekommt sie dann zum Geburtstag, ja!?” “Wieso Geburtstag? Das bekommt sie zwischendurch! Ich durfte ihr schon kein Fahrrad schenken!” Geht`s noch??? ich möchte einfach nicht, dass sie so große Geschenke zwischendurch bekommt!!! Egal ob Fahrrad oder Tablet. Sie hat Ende des Jahres Geburtstag und kurz danach ist Weihnachten. Da kann sie gerne große Geschenke machen, aber zwischendurch bin ich absolut dagegen! Kann sie nicht mit der Kleinen ein Kleid kaufen gehen, wenn es unbedingt was zwischendurch geben muss? Mein Mann hat sich natürlich nicht darüber aufgeregt, also werde ich wohl mal mit der Oma reden müssen. (Auch wenn ich denke, das wäre die Aufgabe meines Mannes, aber nein, ich darf ja hier die Böse sein) Ich hoffe nur, dass sie nicht wieder beleidigt ist…. Jetzt hole ich Motte doch nicht eher von der KiTa ab, da ich ja befürchten muss, dass die Oma ihr das Tablet in die Hand drückt. Ich meine für ein, zwei Tage kann das gehen, aber ich kann die Kleine doch nicht bis Ende des Jahres von der Oma fern halten…