stolz und wehmütig…

Heute Morgen habe ich Motte gefragt, welches Shirt sie denn gern anziehen möchte und sie sagte: “Das, mit den Autos!” Das, mit DEN Autos!? Wow! Bisher sagte sie immer: “Das, mit die Autos” – jetzt wird sie langsam groß und der der deutschen Sprache mächtig. Das ist mir so nebenbei aufgefallen… Aber Motte, wär ja nicht meine Motte, wenn sie nicht noch eins drauf setzen würde…

Etwas später hat sie im Wohnzimmer einen Kaubonbon (Fritt) entdeckt und fragte, ob sie den essen dürfte. Ich habe es ihr erlaubt und sie gefragt, ob sie es allein hinbekommt, den auszupacken. Sie sagte: “Klar! Das ist doch babyleicht!” Ich musste grinsen und meinte: “Na, du bist ja auch kein Baby mehr” Sie: “Wenn ich ein Baby wäre, dann dürfte ich das ja nicht essen!” Hat sie das jetzt echt gesagt? Wenn ich ein Baby WÄRE, dann DÜRFTE ich das ja nicht essen. Mein Germanistenherz hüpfte vor Freude und mein Mamaherz war total zweigespalten: Ich bin so stolz auf meine kleine Prinzessin. Diese Ausdrucksweise! Und die “sch” und “ch” Laute bekommt sie auch immer besser hin. Auf der anderen Seite ist mein Mamaherz aber auch total wehmütig: Wo ist nur mein Baby hin??? Ende des Jahres wird sie nun schon 4 Jahre alt und die kreativen Wortkonstruktionen werden immer weniger werden, bevor sie sogar ganz verloren gehen werden…

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Das kann auch wieder nur Motte einfallen…

Motte hat uns Erkältung aus der KiTa mitgebracht und jetzt husten wir alle und haben Schnupfen. Heute Abend war es bei Motte mit dem Husten ganz besonders schlimm. Sie versuchte zu schlafen, aber der Husten war so hartnäckig, dass er sie Stunden lang wach gehalten hat. Nach 1,5 Stunden haben wir aufgegeben, sie zum schlafen zu bringen und meinten, sie könne ja mit uns ins Wohnzimmer kommen und sich auf die Couch legen, bis sie eingeschlafen ist. Aber das wollte sie nicht. Also habe ich ihr vorgeschlagen, dass ich ja bei ihr im Schlafzimmer bleiben kann. Sie kann sich in ihr Bett legen und ich nehme den Laptop mit ins Bett. Damit war sie einverstanden. Irgendwann meinte sie, sie hätte Hunger und da du ja als Mama deinem kranken Kind möglichst jeden Wunsch erfüllen möchtest, habe ich sie gefragt, was sie denn möchte. Sie sagte: “Muffils” Dazu muss man wissen, dass der Papa heute eine Backmischung für Muffins mitgebracht.hat.

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Und genau die wollte sie jetzt essen. Ich habe ihr gesagt, dass das nicht geht, weil die ja noch nicht fertig sind. Sie sagte: “Bitte; Mama!” Ich habe ihr noch mal gesagt, dass das nicht geht. Sie: “Aber ich hab jetzt so Lust drauf!” Also, hab ich ihr noch mal gesagt, dass man die erst backen muss, bevor man die essen kann. Und sie: “Dann machst du sie jetzt, Mama!?” Also das kann auch wieder nur Motte einfallen…

Die Chefs von morgen

Am Anfang gibt man ja in der KiTa einen Zettel ab, auf dem alles mögliche steht, u.a. auch was Mama und Papa von Beruf sind. Die KiTa weiß also, dass mein Mann Maurer von Beruf ist. Vor ein paar Tagen kam die KiTa-Leiterin auf mich zu und ließ fragen, ob er ein paar abgeplatzte Stellen der Spielplatzmauer verputzen würde. Er hat sich dazu bereit erklärt und heute war es nun soweit.

Als ich in die KiTa kam, war er schon eine halbe Stunde am arbeiten. Die Erzieherinnen meinten, sie hätten gefragt, ob sie absperren sollten, er hätte aber abgelehnt. Und er hatte die Kinder super im Griff. Die saßen alle wie die Orgelpfeifen hübsch aufgereiht gegenüber der Mauer und sahen ganz interessiert zu. Sobald sich einer der Mauer näherte, hat mein Mann das Kind wieder zurück auf die andere Seite geschickt und sie hörten sofort. (Ich glaube ja sowieso, dass er seinen Beruf verfehl hat)

Als es dann ans Glattstreichen des Putzes ging, meinten die Kids, das mache mein Mann aber super ordentlich. Und er sagte, da würde seine Arbeit wenigstens mal anerkannt. Ein paar Minuten später meinte einer der Jungs, da und da hätte mein Mann noch vergessen richtig glatt zu streichen und das solle er doch besser noch mal machen.

Ich sage euch: das war sehr amüsant und ich dachte nur: “die üben schon mal… die Chefs von morgen”

Lillydoo – voll flauschig

Letzte Woche beim PEKiP haben einige von Lillydoo-Windeln geschwärmt und auch gemeint, man könne dort eine Probepackung bestellen. Also habe ich mich auf deren Website begeben und ein Probepaket (es enthält 10 Windeln Gr. 3 und eine Packung mit 15 Feuchttüchern, man bezahlt nur die Versandkosten) bestellt. Heute ist dieses angekommen. Und schon die Verpackung hat mich begeistert – so liebevoll…

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und auch den Spruch finde ich ganz süß:

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Der Inhalt des Paketes:

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Die Windeln sehen einfach toll aus und sind sooo flauschig….

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inwieweit sie dicht halten, wird sich jetzt zeigen. Darüber berichte ich dann demnächst. Aber der erste Eindruck ist super positiv.

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Zeit mit Mama

Montags hole ich die Kleine immer so ab, dass wir für den Weg zur Tanzschule richtig Zeit haben. So wird der Weg nämlich (gefühlt) kürzer. Auf dem Hinweg knallen wir Knallerbsen und sammeln Kastanien

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und  auf dem Rückweg knallen wir wieder Knallerbsen,

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gehen Eis essen und heute war ich mit Motte danach auch noch kurz auf einem Spielplatz (nur kurz, weil Murmel dann gnatschig wurde).

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So kann sie Zeit mit Mama verbringen, hat Spaß und der Weg kommt uns beiden nicht so lang vor. Sie hat auch gleich ganz begeistert Papa davon erzählt. So machen wir das nächste Woche wieder…