Kurzurlaub Tag 1 – wieder mal Linstow

Yeah! Wir haben es geschafft! Der Papa ist den Kindern und mir zu liebe doch mit uns in den Kurzurlaub nach Linstow gefahren. Laut Routenplaner dauert es von uns bis dort eine Stunde und 42 Minuten. Murmel hat durchgehend geschrien und/oder geweint. Der Ärmste! Wir haben ihn auch ab und zu raus genommen, um ihn zu beruhigen – er hat sich auch beruhigt – genau bis zu dem Zeitpunkt, als er wieder in seinem Sitz saß und der Paps los gefahren ist. Da kann es schon mal etwas länger dauern, bis man am Ziel ist… Um kurz nach 13.00 Uhr sind wir losgefahren (eigentlich seine Schlafenszeit) und angekommen sind wir kurz nach 16.00 Uhr. Kaum einen halben Fuss in die Tür gesetzt, wurden wir auch schon von meiner Ma mit der Frage begrüßt, was wir denn jetzt machen (Da sie dichter an Linstow wohnen als wir, brauchten sie ungefähr nur eine Stunde dorthin). Was war denn das für eine Frage??? Was wir jetzt machen??? Wir beruhigen jetzt erst mal Murmel!!! Natürlich wollte sie ihn sofort auf den Arm nehmen (ist aus Sicht der Oma ja auch verständlich), aber das war in der Situation keine gute Idee….

Kurz darauf haben sich alle  geeinigt. Bis auf Murmel und mich sind alle zu den Tieren gegangen. Auf dem Gelände gibt es nämlich ein kleines Gehege mit Tieren.

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So konnte ich auspacken und Murmel sich im Tuch beruhigen und etwas schlafen…

Beim Auspacken habe ich festgestellt, dass ich total viel vergessen habe, einzupacken (und dabei war unser nicht gerade kleiner Kofferraum schon über voll). Ich habe meine grüne Sweatjacke vergessen (das ist noch zu verkraften, ich habe ja die schwarze bei – für drei Tage sollte das gehen), ich habe vergessen, Motte`s Schlafanzug einzupacken (gut, dann schläft sie eben mal in Langarmshirt und Leggings – ich habe ja genug Wechselwäsche für die Kinder dabei) und ich habe meine Stilleinlagen vergessen (das ist so was von gar nicht gut).

Nachdem alle von den Tieren zurück waren, ging es gemeinsam zum Haupthaus zum Abendessen. Im Haupthaus befindet sich das Hotel, das Solarium, ein kleiner Shop (leider führen die zwar Windeln, aber leider keine Stilleinlagen), das Schwimmbad, die Bowlingbahn, der Pub, ein Souvenirshop, jeder Menge Konferenzräume, Säle, der Indoorspielplatz und natürlich die Restaurants und genau dort ging es jetzt hin zum Abendessen.

Es gibt da den Hauptplatz, die sogenannte Plaza

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und drum herum mehrere Restaurants: ein französisches, ein italienisches, ein argentinisches

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und ein asiatisches.

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Leider waren alle voll, aber einer der Säle war heute für Abendgäste geöffnet, also sind wir dorthin gegangen.

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Auch dort war ein Buffet aufgebaut. Das Geniale dort finde ich: egal, wo, in welchem Restaurant du sitzt, du kannst dich in jedem Restaurant an den Buffets bedienen. Also könnte ich theoretisch asiatische Nudeln mit italienischer Pizza und argentinischem Rindfleisch essen. Für die Kinder ist außerdem immer noch ein Kinderbuffet aufgebaut. Heute gab es dort Grießbrei, Milchreis und kleine Küchlein (Poffertjes)

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Das Abendesse war wie immer lecker. Motte aß Nudeln und war glücklich, Murmel war inzwischen ausgeschlafen und “saß” mal bei mir, mal beim Papa, mal bei Oma, mal bei Opa auf dem Schoß und war auch glücklich – schließlich war er mittendrin und das fand er einfach toll. Mein Neffe weigerte sich irgendwas ohne Ketchup zu essen. Meine Ma wusste das schon vorher und hatte doch tatsächlich eine Flasche Ketchup mit in den Urlaub genommen – der stand jetzt aber im Ferienhaus. Ein sehr netter Kellner (die Getränke müssen ja bestellt werden) hat uns dann aber jede Menge kleiner Ketchuptütchen gebracht. Endlich konnte auch mein Neffe essen.

Nach dem Abendessen ging es für Motte und ihren Cousin dann noch in den Indoorspiel-platz. Das war ein Spaß für Motte.

Danach ging es zurück ins Ferienhaus. Der Weg war vielleicht dunkel. Mein Bruder bemerkte gerade noch, dass mal ein paar Lampen am Weg nicht schlecht wären und schon rutschte ich an der Straßenkante ab und ging auf die Knie. Das semmelte vielleicht! Zum Glück bin ich “nur” auf die Knie gegangen. Ich hatte ja Murmel im Tuch, dem ging es gut und er war sicher.

Im Ferienhaus wurde dann noch eine Runde gespielt

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und ich konnte mich schon mal dran gewöhnen, dass die Kinder die nächsten drei Tage wohl nicht zur gewohnten Zeit ins Bett kommen werden

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