Kurzurlaub Tag 2 vormittags – Schwimmbad

Nach dem Frühstück (zu dem u.a. auch Ketchup aufgetischt wurde) ging es heute Vormittag mit den Kindern ins Schwimmbad Linstow. Der Opa und der Onkel klinkten sich aus und fuhren nach Krakow “shoppen” – sie haben mir auch Stilleinlagen mitgebracht.

Das Schwimmbad Linstow ist, wie die ganze Anlage, an die Bedürfnisse von Kindern angepasst bzw. auf Kinder ausgerichtet. Wer hier also Bahnen schwimmen möchte, ist hier verkehrt. Wer aber Spaß mit seinen Kindern/Enkelkindern haben möchte, ist hier goldrichtig. Schon am Eingang ist das bemerkbar, denn dort ist ein riesiger Raum, in dem man die Kinderwagen abstellen und anschließen kann.

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Auch gibt es eine Umkleide mit Wickeltisch und Laufgitter – die ist natürlich voll praktisch, wenn man zwei Dreijährige und ein Baby dabei hat. Leider gibt es davon nur eine, aber zu unserem Glück war sie bei unserer Ankunft frei. (Das Baby schlief natürlich – pünktlich zu der Zeit, zu der wir ins Wasser wollten)

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Schließlich hatten wir alle Kinder und uns umgezogen und sind ins Wasser gegangen. Mein Neffe wollte ins “große Becken”, also ist die Oma (meine Ma) mit den Kindern ins große Becken gegangen und mein Mann ist mit dem Baby ins Kinderbecken. Ich spielte erst mal “Paparazza”. Irgendeiner muss das ja (auch für meine Schwester) festhalten. Motte wollte dann auch irgendwann ins Kinderbecken, weil sie es liebt zu rutschen.

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Da sowohl das Kinderbecken, als auch das Babybecken total kalt waren, fing Murmel irgendwann an zu zittern. Also habe ich ihn in Handtücher gehüllt und habe den anderen vom Beckenrand aus zugesehen. Sie waren inzwischen alle wieder im großen Becken. Irgendwann ist Motte aus dem Becken gekrabbelt, über eine kleine Brücke und ohne Vorwarnung sprang sie plötzlich ins Becken; und das auch noch an einer Stelle, an der ein Vorsprung war und sie sich hätte den Kopf aufschlagen können. Ich schrie noch “Nein!!!”, aber da war sie schon gesprungen. Den Kopf hat sie sich zum Glück nicht aufgeschlagen, aber beim Aufprall hat sie ihre Schwimmflügel verloren und ging unter. Meine arme Motte!!! Ich konnte nicht hinterher springen, da ich ja das Baby auf dem Arm hatte. Zum Glück stand der Papa nur zwei Meter neben ihr und zog sie raus. Sie hat ganz doll geweint, sich erst von Papa, dann von mir trösten lassen, aber zum Glück ist sie mit einem Schrecken davon gekommen und Angst vor Wasser hat sie auch nicht zurück behalten. Denn gleich ging es wild weiter. Sie ist mit mir die steile Rutsche runter, der Papa hatte das Baby. Die Oma und mein Neffe warteten im großen Becken auf uns. Wir sind von der Rutsche ins große Becken und zu den beiden rüber geschwommen, da fragten sie, wo wir her kommen würden. Wie jetzt? Wir hatten ihnen doch gesagt, dass wir rutschen würden. Da meinte meine Ma, sie hätten die ganze Zeit gewartet, dass wir aus einer der Röhrenrutschen kommen würden. Wie? Was? Röhrenrutschen? Wo? Tatsache, gleich vor ihnen kamen die Leute aus den Röhren in das Auffangbecken geflutscht. Na, das war ja was für Motte und mich – auf ging`s! Meine Ma meinte noch, wir sollten die linke Rutsche nehmen, die wäre nicht so heftig. Woher sollte ich denn wissen, welche Rutsche links ankam? Wir machten uns auf den Weg und nahmen die erste, die kam. Sie startete langsam, aber mit Spaß und am Ende ging sie steil nach unten – da wusste ich, das war die, die rechts raus kam. Danach haben wir die lange Röhrenrutsche genommen und die war auch super spaßig. Motte und ich kamen voll auf unsere Kosten. Danach haben der Papa und ich wieder getauscht – ich bei Murmel, er bei Motte.

Als der Kleine gestillt werden musste, kam noch eine Frau vorbei und meinte, sie wolle sich bei mir entschuldigen. Ich fragte, “wofür?”. Da sagte sie, ihr Sohn hätte mir doch vorhin auf den Po gehauen. Das hatte ich ja glatt schon wieder vergessen. Als ich vorhin mit Motte im Kinderbecken war, hatte mir ein kleiner Junge (ich tippe mal, 3 oder 4 Jahre alt) zweimal auf den Po gehauen und gegrinst. Ich sagte der Mama: “Ach, das sind Kinder, da kann das schon mal vorkommen!” Sie war sichtlich erleichtert und meinte: “Schön, dass sie da so sehen!” Na klar, ich habe doch selbst Kinder und weiß, wie zumindest Motte manchmal drauf sein kann – die meinen das doch nicht böse oder so.

Irgendwann sind wir dann raus gegangen, weil die Kinder alle drei total knülle waren. Meine Ma wollte, dass wir noch was essen. Das haben wir dann im Haupthaus (also eine Etage über der Schwimmhalle) auch getan. Und die Kids sind fast beim essen eingeschlafen. Mein Neffe macht ja eigentlich auch Mittagsschlaf, Motte nicht mehr, aber sie sah müder aus, als ihr Cousin. Inzwischen war es auch schon 13.30 Uhr. Nach dem Essen sind wir alle ins Ferienhaus gegangen und haben uns auf unsere Zimmer zurück gezogen. Murmel ist beim stillen eingeschlafen, Motte war angekuschelt an Papa auch total schnell weg und auch der Papa schlief. Okay, dann konnte ich mich ja zu meinen Lieben legen und wir schliefen tatsächlich alle fast zwei Stunden…

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