Berlin – heijo!

Heute war KiTa-Fasching und Motte wollte (welch Überraschung 😉 ) als Sofia, die Erste gehen. 

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Sie sah wunderschön aus und hatte einen tollen Tag 🙂

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Motte plant schon mal…

Morgen ist Fasching in der KiTa und dieses Jahr ohne Motto. Das mit dem Motto ist wohl letztes Jahr nicht so gut angekommen (bei uns ja auch nicht), also sagen sie jetzt: “Einmal im Jahr soll sich jeder so verkleiden, wie er möchte – ohne Einschränkung.” Das finde ich gut.

Heute Abend sagte Motte zu mir: “Ich guck heute ma lieba nicht Wicky oder Buds Bunny, nur Sandmann. Ich muss ja morgen für Fasching ausgeschlafen sein.” Na, das war ja mal ne Aussage. Der Fernseher wurde also nach dem Sandmann ausgemacht. Motte und ich lagen aneinander gekuschelt im Bett und haben noch erzählt… Natürlich drehte sich zuerst alles um den Fasching, wer als was geht, ob sie morgen wieder “lila Augen” haben darf, ob die Elsa`s (bisher sind es wohl drei, eine davon sagte zu mir, sie geht als “grüne Elsa”) “blaue Augen”  haben werden…. Dann weiß Ich gar nicht mehr, wie wir darauf gekommen sind, aber sie plante schon mal ihren nächsten Geburtstag. Und zwar ist sie (jetzt – das kann sich ja noch ein paar Mal ändern, schließlich hat sie erst Ende des Jahres Geburtstag) der Meinung, dass sie an ihrem Geburtstag eine “Kostüm-Fasching-Geburtstagsparty” feiern möchte, alle sollen sich verleiden und jeder darf sich als das verkleiden, was er möchte. (Ich habe schon bunte Bilder im Kopf für Deko, Kuchen u.ä.) Sie möchte übrigens am Wochenende feiern (das würde ich gar nicht so schlecht finden, dann könnten wir Erwachsenen uns auch mal wieder verkleiden – obwohl das vielleicht nicht jedermanns Sache sein wird – aber vielleicht machen sie für die Motte ja mal eine Ausnahme) und als Sofia, die Erste (bitte nicht schon wieder) oder Elsa (hm..) oder als Einhorn (na klar!) gehen…. ich bin gespannt, ob und wenn, in wie weit es so bleiben wird…

von mir nicht…

Die Kleine spielt gerade, sie ist die Mama, Murmel das Baby und ich die Lehrerin (beim PEKiP). Da lässt sie den Kleinen bei mir und sagt zu ihm: “Kind, denk dran, was ich gesagt hab: KEIN! BLÖDSINN! MAHTEN!”  Wo hat sie das denn her? Von mir jedenfalls nicht! Meine Abschiedsworte an jedem KiTa-Morgen sind jedenfalls: “Ich hab dich ganz doll lieb und wünsch dir ganz viel Spaß!”

Sind Eltern eigentlich nie zufrieden?

Heute Abend ist es extrem ruhig im Kinderzimmer. Die Kinder schlafen so ruhig, dass man ganz nah an sie ran muss, um zu hören, ob sie atmen. Normalerweise wird Murmel nach einer Stunde Schlaf wieder wach. Aber heute…  Heute habe ich den Abwasch der ganzen Woche erledigt. (Murmel ist zur Zeit so anhänglich, dass ich das tagsüber nicht schaffe und abends habe ich meistens keine Lust mehr). Danach war ich in der Badewanne, konnte in Ruhe Haare waschen, rasieren, entspannen und sogar noch ein ganzes Kapitel in einem Buch lesen. Selbst danach dauerte es noch eine halbe Stunde, bis der Kleine wieder wach wurde und gestillt werden wollte. Inzwischen schläft er wieder und beide Kids sind wieder genauso ruhig am schlafen, dass man sie von weitem nicht hört und der Papa und ich fragen uns, was mit unseren Kindern los ist… Natürlich genießen wir die ruhige Zeit zu zweit  und werden uns gleich noch “Bad Moms” auf der Playstation angucken, aber gleichzeitig frage ich mich: sind Eltern eigentlich nie zufrieden?

Das ganze Gegenteil von gestern

…war die Nacht zu heute. Der Kleine hat so gut, wie gar nicht geschlafen. Irgendwas hat ihn gequält. Die Zähnchen oder der Bauch waren es aber nicht. Er hat jedenfalls nicht geschrien, als ob er Schmerzen hätte. Er hat versucht zu schlafen, aber es ging einfach nicht. Er wälzte sich hin und her, wollte an die Brust und dann doch wieder nicht, er quengelte, er weinte, er bäumte sich auf, wenn ich ihn im Arm hatte. Das ging die halbe Nacht. Irgendwann ist der Papa mit ihm aufgestanden und hat ihn mir eine Stunde später wieder gebracht. Dann schlief er halbwegs ruhig. Um 05.00 Uhr allerdings dachte er, dass es jetzt doch bestimmt an der richtigen Zeit wäre, zu testen, wie laut seine Stimme ist. Und das hat er dann auch ausgiebig getan, nämlich genau eine Stunde lang. Und um 06.00 Uhr weinte er dann ganz laut. 😥 Guten Morgähn!

Ein guter Start…

Oh, war das heute eine erholsame Nacht. Murmel war doch tatsächlich nur ein einziges Mal die Nacht wach, um gestillt zu werden. So gut geschlafen habe und so gut ausgeruht war ich schon lange nicht mehr.

Nachdem ich gestern das ganze Kinderzimmer von oben bis unten auf den Kopf gestellt habe und die Kamera natürlich nicht gefunden habe, haben wir heute morgen die Handschuhe der Kleinen gesucht und doch tatsächlich diese und den Fotoapparat auf dem Flur gefunden. Also DA hätte ich ihn wirklich nie gesucht. Allerdings muss ich ihn da hingelegt haben, da das für die Kids zu hoch war. Er war auf einem Karton, in dem Klamotten zum Verkauf bei mamikreisel sind und unter einer Tüte, die mein Mann schon seit Monaten ins Auto packen möchte…

Gut geschlafen, ausgeruht aufgewacht und Kamera pünktlich zum PEKiP gefunden – Na, wenn das mal nicht ein guter Start in den Tag ist! 🙂

Gleich zwei auf einen Streich?

Habe ich mich gestern noch darüber beschwert, wie fix und alle ich bin, bin ich heute doch froh, nicht in der Haut meines Mannes zu stecken. Erst schleppte er sich (wieder mal) krank zur Arbeit, um dann am Ende des Arbeitstages mal wieder ein Schreiben zu erhalten, wozu er eine Stellungnahme abgeben soll. Schon wieder! Das ist jetzt bereits die Stellungnahme zur Stellungnahme einer Stellungnahme. Klingt bescheuert? Ja, ist aber so! Ich rede ja bereits seit Dezember auf ihn ein, dass er mal einen Anwalt aufsuchen soll. Erst bekam er eine Abmahnung, mit solch bekloppten Begründungen, die keinem einzigen Arbeitsrecht standhalten würde und jetzt darf er eine Stellungnahme nach der anderen schreiben…. Warum er sich das noch antut? Aus zwei Gründen: Der erste und wichtigste für ihn: sein Kollege, der jetzt fast 1,5 Jahre krank war (die Firma hat auch ihn geschafft) ist seit drei Wochen wieder da, steigt ganz langsam wieder ein (Hamburger Modell) und er möchte ihn nicht hängen lassen und zum anderen hat der Betriebsrat ihm geraten, sich “normal” zu verhalten und “Dienst nach Plan” zu machen…

Für mich ist die Sache ganz klar: Sie wollen beide Handwerker auf einmal loswerden – können wollen sie aber nicht kündigen, denn das wäre für die Firma zu teuer (der Kollege meines Mannes arbeitet da bereits über 20 Jahre und bei meinem Mann sind es in diesem Jahr 17). Also versuchen sie es auf die ganz linke Tour…