Fix und fertig auf den Felgen

Zu Hause habe ich ein krankes Kind (Motte hat Fieber, zum ersten Mal in ihrem Leben und ist so was von lustlos), einen kranken Mann (ohne Worte) und ein Baby, welches gerade dabei ist, die Welt zu erkunden und alles auseinander zu nehmen, um es zu untersuchen. Noch dazu kommt Murmel gerade so schön an den Tisch und das Puppenhaus seiner Schwester ran. Und wenn er gerade nichts ausheckt, dann möchte er auf den Arm und umher getragen werden, damit er auch oben alles sieht. Natürlich grundsätzlich zu einer Zeit, zu der Mama abwaschen oder kochen o.ä. möchte.

Heute Mittag haben sich alle noch mal hingelegt, Motte ist sofort eingeschlafen, der Papa auch, nur Murmel machte nicht gleich mit. Und als er endich schlief, versuchte ich (natürlich vergeblich) einzuschlafen und als es dann doch endlich klappen wollte, war Motte wach…

Zwei Kranke und ein Baby auf Entdeckungstour: ich bin fix und fertig auf den Felgen….

Auf dass es Morgen besser wird!

Unsere Wohnung – das Bermudadreieck

Also was hier in letzter Zeit verschwindet, ist einfach nicht mehr normal und die Geschwindigkeit mit der es passiert, erst recht nicht.

Dass ich meine Haarbürste mindestens einmal täglich suche, ist ja auch nichts Neues mehr. Das sind hier schon alle gewöhnt. Aber seit ca. einer Woche finde ich sie gar nicht mehr. Glücklicherweise habe ich eine Tochter mit eigenen Haarbürsten zu Hause, so dass da noch so etwas wie eine Alternative vorhanden ist. Auch wenn sich meine nicht gerade dünnen Haare nicht ganz so gut mit einer Minnie Mouse Kinderhaarbürste verstehen und  ich diese schon beim frisieren zerlegt habe.

Was viel viel schlimmer ist, ist, dass ich seit Donnerstag meinen Fotoapparat vermisse. Wer mich kennt, weiß, dass ich fast nie ohne aus dem Haus gehe. Dienstag war ich ohne unterwegs, Mittwoch mit und Donnerstag… habe ich zu Hause noch Fotos gemacht und ein, zwei auf den PC geladen. Danach bin ich mit Murmel raus gegangen und bin mir zu 90% sicher, dass ich den Fotoapparat zu Hause gelassen habe. Aber die anderen 10% beschäftigen mich doch arg. Was, wenn ich ihn doch mithatte und ihn verloren habe? Unterwegs habe ich allerdings keine Fotos gemacht. Was wenn er total weg ist? Viel schlimmer als der Verlust der Kamera, wäre der Verlust der Speicherkarte, die noch in selbiger ist. Denn zum einen habe ich die Fotos von Mittwoch und Donnerstag noch nicht auf den PC überspielt und zum anderen sind da Fotos drauf, auf denen Murmel badet. Ich habe solche Angst, dass diese Fotos in die falschen Hände geraten. Dabei habe ich die doch nur gemacht, weil er das erste Mal solche Freude beim baden hatte. Selbst für´s Familienfoto werde ich diese noch zuschneiden/hätte ich diese noch so zugeschnitten, dass man nicht alles sieht. ich hoffe wirklich, dass die Kamera hier in unserem “Bermudadreieck” ist und ganz bald wieder auftaucht.

Heute Morgen habe ich Sachen für Murmel zum Anziehen aus dem Schrank genommen, dann brauchte Motte Hilfe und danach waren auch diese Sachen verschwunden. Wo habe ich die nur hingelegt? So groß ist doch unsere Wohnung nun auch nicht. Da dachte ich das erste Mal: “Das kann doch nicht sein! Unsere Wohnung ist doch nicht das Bermudadreieck!” Bis heute Abend habe ich die Sachen noch nicht wieder gesehen…

Da hier alle kränkeln, wollten wir uns heute Vormittag noch mal hinlegen. Motte wollte ihr Tablet, weil sie nur ausruhen, aber nicht schlafen wollte. Sowohl der Papa als auch ich haben es nicht gefunden. Also hat sie erst  mal meins genommen… Nach dem Schlafen/Ausruhen habe ich es dann auf ihrem Tisch gesehen. Natürlich haben sowohl der Papa als auch ich da schon vorher nachgesehen. Ich sag ja: “Bermudadreieck!” (Wahrscheinlich haben wir von den gefühltem 3m Papierstapel auf dem Tisch  nur 1,5 m angehoben)

ein ruhiger Sonntag

Heute haben wir es mal ruhig angehen lassen. Der Papa hat den halben Tag geschlafen, aber nachdem, wie seine Wochen in letzter Zeit aussehen, hat er das auch dringend gebraucht. Die Kinder und ich haben zusammen gespielt (heute war es “Rockband”) und manchmal haben sie auch zu zweit bzw. jeder für sich gespielt. Irgendwann wollte Motte ihren Regenschirm gestalten. Na, das fand Murmel ja so was von interessant. Er wollte mit machen und zog das interessante Ding immer weg, was es für die Kleine natürlich schwieriger machte, es zu gestalten. Sie hatte sichtlich Spaß daran. Teilweise hat sie gefragt, ob ich ihr helfen kann, aber sie hat auch viel allein gemalt. Und das Ergebnis kann sich doch sehen lassen.

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Am liebsten spielt sie aber zur Zeit verkleiden und so hat sie die tollsten Zusammenstellungen aus ihrer “Verkleidungskiste” gezaubert. Es sah einfach toll aus. Und wie sie “Rockstar” gespielt hat – einfach süß! ❤

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Dazu stelle man sich einen rosafarbenen Glitzerhut vor….

Ein riesiges Dankeschön von Oma

Motte wollte heute wieder das Gleiche wie ihr Brüderchen anziehen. Manchmal ist das gar nicht so einfach, aber inzwischen habe ich schon einiges, was zusammen passt. Ich bin ja auch ein großer Fan von den Sachen von me&i und da die Kleine heute das Kleid anziehen wollte, hat Murmel passend dazu Body und Hose anbekommen. Und ich muss zugeben, sie sind einfach hinreißend (auch wenn sie nicht )die gleichen Klamotten anhaben) ❤

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Heute waren wir bei der Oma zum Mittag eingeladen oder wie Motte es nannte: “Heute war ne Party bei Oma”. Die Schwester von Oma war auch da, aber was die Oma alles aufgetischt hat… da fragten wir uns wirklich, wer noch kommen würde…

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Dazu gab es Kartoffelsalat, Nudeln und verschiedene Brötchen… Zum Nachtisch hat sie dann noch Kirschgrütze mit Vanillesoße aufgetischt. Es war wirklich super lecker und danach waren wir alle pappsatt. Auf unsere Frage, warum sie so viel gemacht hat, meinte sie nur, sie wollte einfach mal Danke sagen. Na, das war ja ein riesiges Dankeschön….