Mal wieder Shi Shan China

Heute haben wir es endlich mal wieder geschafft und sind samt Oma im Shi Shan China gewesen. Wir sind da so gerne, weil das Buffet toll, das Essen lecker ist und weil es dort ein Spielzimmer gibt, in dem Motte spielen kann.

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Motte muss auch noch nicht bezahlen, da sie noch keine 6 Jahre alt ist und sie kann sich ihr Essen dort selbst zusammenstellen. Wenn meine kleine Prinzessin, ihr Essen selbst aussuchen kann, sieht das so aus:

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Kartoffeln mit Reis mit Nudeln mit Pommes 😉 , dazu ein paar Erbsen, zwei Scheiben Gurke und zwei Scheiben Tomate. Fleisch wollte sie keins, das “klaute sie lieber von Mamas und Papas Teller…

Das Spielzimmer ist leider nicht mehr so, wie ich es vor ein paar Jahren kennen gelernt habe. Damals waren in dem Zimmer ein Kindertisch mit Stühlen, eine Wippe, mehrere Puppen und Spielzeuge, Legobausteine und und und… und heute? Heute war nur noch ein Spielteppich und Legobausteine da.

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Ich hoffe wirklich, dass das nur vorübergehend ist. Motte und Murmel hat das aber nicht weiter gestört, sie hatten auch mit den Bausteinen ihren Spaß.

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Wir haben lecker und viel gegessen, haben uns gut unterhalten und sind später wieder Richtung Heimat gefahren. Natürlich wollte Motte nicht nach Hause, sondern lieber auf den Spielplatz. Den Wunsch haben wir ihr auch gern erfüllt, da so schönes Wetter war. Wir haben von zu Hause nur das Buddelzeug und das Fahrrad von Motte und den Kinderwagen für Murmel geholt und dann sind wir auf den Spielplatz gegangen. Die beste Freundin von Motte war auch da und das obwohl sie sich am Freitag fast die Zunge durchgebissen hatte – aber das ist eine andere Geschichte… Die Mädels hatten viel Spaß, da auch Romy ihr Laufrad bei hatte und nachdem Murmel ausgeschlafen hatte, hat auch er noch mit Freude im Sand gebuddelt….

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Mama kann den Fußboden sehen…

Heute haben wir uns einen faulen Tag gemacht. Nach dem Frühstück haben wir uns alle noch mal hingelegt, um uns auszuruhen. Murmel und der Papa haben geschlafen, ich dämmerte auch immer wieder weg aber Motte turnte auf mir herum, so dass an Schlaf nicht wirklich zu denken war. Nach dem Mittag hat der Papa sich noch mal hingelegt und die Kids haben ganze Arbeit geleistet, beim Spielzeug ausräumen und in der Wohnung zu verteilen.

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Nach dem der Papa sich ausgeruht hatte, ist er mit den Kids zur Oma rüber gegangen und ich habe angefangen, hier klar Schiff zu machen. Und es geht tatsächlich super, wenn keiner, kau dass du dich umdrehst  wieder was ausräumt. 😉 Am Ende hatte ich zwei Zimmer aufgeräumt und den Abwasch erledigt. In den zwei Zimmern konnte ich sogar wieder den Fußboden sehen.

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Kaum, dass ich fertig war, hat der Papa geklingelt und gefragt, ob ich Murmel hoch holen könnte. Motte wollte noch mit Oma und dem Hund Gassi gehen. Das nenne ich mal Timing! Also habe ich Murmel hoch geholt. Kaum, dass er oben und ausgezogen war, hat er sich an die Brust “angedockt” und ist dort eingeschlafen.

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Na Klasse! Eine Stunde vor seiner Zu´-Bett-Geh-Zeit und ohne Abendbrot! Na, dass das mit der “normalen” Schlafenszeit dann nichts mehr geworden ist, muss ich ja wohl nicht extra erwähnen…

Das war irgendwie nicht ihre Kita-Woche

Dienstag erst wurde sie gebissen und heute?

Da kam ich heute in die Kita, um Motte abzuholen und was muss ich hören? Meiner kleinen Prinzessin ist heute ein Stuhl auf den Kopf gefallen. Ein Stuhl! Auf den Kopf! Wie geht denn so was? Das ist wohl  beim Turnen passiert. Da standen gestapelte Stühle am Rand und diese waren wohl auch ziemlich hoch gestapelt. Motte muss dagegen gerannt sein und der oberste Stuhl ist dann wohl runter gefallen und ihr auf den Kopf. Mein armes “Baby”! Nach der KiTa war ja Tanzen und als wir in der Bar gewartet haben, ist die Kleine noch mal vom Sitz gefallen. Da dachte ich natürlich gleich an Gleichgewichtsstörungen durch eine Gehirnerschütterung. So machte sie aber einen ganz normalen Eindruck. Natürlich konnte sie auch etwas wacklig sein, weil sie so wenig Schlaf bekommen hatte in der letzten Nacht… Vorsichtshalber habe ich aber ihre Tanzlehrerin drauf angesprochen, dass sie mir doch bitte (aus o.g. Gründen) Bescheid sagen soll, wenn Motte heute öfter als sonst hinfallen sollte. Nach der Stunde sagte sie mir tatsächlich, dass Motte beim Warm up etwas wacklig beim balancieren auf Zehenspitzen war. Das ist sie sonst wohl nicht. Ich hoffe, “meinem Baby” geht`s gut! Aber wie sagte die Ärztin beim letzten Mal: 24 Stunden beobachten, darauf achten, ob dem Kind schlecht ist, es Kopfschmerzen hat, ohnmächtig wird oder sich erbricht. Wenn das alles innerhalb von 24 Stunden nicht auftaucht, ist alles okay, wenn doch, sollten wir sofort einen Arzt aufsuchen… Also heißt es jetzt: beobachten, warten und hoffen….

Irgendwie ärgert mich das…

Heute Morgen, als ich Motte in die KiTa gebracht habe, habe ich auch gleich mit der Leiterin gesprochen und habe ihr das Ergebnis des Sprachtestes mitgeteilt. Sie hat mich angesehen, als würde ich totalen Schwachsinn reden, aber sie hat nichts weiter dazu gesagt.

Als ich Motte heute Nachmittag abgeholt habe, habe ich ihr Gruppenerzieherin gefragt, ob de Leiterin sie schon über das Ergebnis des Sprachtestes unterrichtet hat – hatte sie nicht. Die zwei haben mir nämlich nahe gelegt,Motte zur Logopädie zu schicken. Also habe ich auch ihr vom Ergebnis berichtet und sie war total verwundert und widersprach sich irgendwie selbst. Sie meinte, wir wüssten ja, dass Motte deutlich spricht und auch dass sie sch- und ch-Laute erst zum Schuleintrittsalter können müsse. Sie dachte aber, dass es besser sei, sie jetzt schon dahin zu therapieren, dass sie es gleich kann. Was war das denn für ne Logik? Wir therapieren schon mal ohne dass eine Therapie notwendig ist? Das wäre, als würde ich Murmel jetzt sofort das Sprechen beibringen wollen ohne abzuwarten, welches Wort er als nächstes sagen wird… Irgendwie ärgert ich das, dass die Erzieherin meint, sie wüsste es besser als zwei Kinderärzte… Ich bin zuversichtlich, dass Motte das im nächsten halben Jahr drauf haben wird – ganz ohne Therapie! Und selbst wenn nicht, sie hat noch viel mehr Zeit, um das zu können…

So ein Tag, so wunderschön wie heute…

Heute war es soweit: Für Murmel stand die U6 samt Impfung auf dem Plan und für Motte der Sprachtest. Keine Ahnung, ob ich es schon erwähnt habe, aber wir sind wieder in unsere alte Kinderarztpraxis zurück gekehrt. Der Weg ist einfach kürzer, die Sprechstundenhilfen kennen uns schon und der Arzt ist kompetent und nett.

Die U6 von Murmel

Heute war dort mal wieder das “Irrenhaus los”, wie sich die Sprechstundenhilfe ausdrückte. Da wir aber einen Termin hatten, sind wir gleich ins Vorsorgezimmer geschickt worden und sooo lange mussten wir gar nicht warten… Wir haben uns gerade ein Buch angesehen und zwei kurze Geschichten gelesen, da kam die Sprechstundenhilfe auch schon. Sie hat Murmel gewogen und gemessen. Er ist mit 8.940g und 72cm zwar immer noch an der unteren Kurve, aber Sorgen mache ich mir da nicht. Und auch hier wurde mir gesagt, er wächst ja und nimmt zu, also brauche ich mir auch keine Sorgen machen. Dann mussten wir wieder eine Weile warten… Murmel und Motte fühlten sich wohl, guckten sich Bücher an und ich habe der Kleinen noch was vorgelesen. Nach einer Weile kam dann auch der Arzt. Er checkte Murmel durch, fragte wie es mit dem Essen, dem Rede, dem Spielen und dem Schlafen aussehen würde und stellte ihm ein Steckspiel hin. Diese Spiele liebt Murmel, er ist ein kleiner Feinmotoriker und hat auch den Test des Arztes mit Bravour bestanden. Dann wurde der Kleine noch geimpft und schon waren wir fertig. Der Arzt wollte uns verabschieden, da fragte ich ihn, wer denn jetzt den Sprachtest mit Motte macht – wie sich herausstellte: er.

Was erzählt sie denn da?

Während der Arzt sich mit Motte unterhielt, zog ich schon mal Murmel an. Da wir alle im selben Zimmer waren, konnte ich zuhören und manchmal musste ich echt schmunzeln, weil ich mir dachte: “Was erzählt sie denn da?” Ein paar Beispiele: Der Arzt: “Was spielst du denn am liebsten in der KiTa?” Motte: “Eisenbahn!” Wie jetzt? Eisenbahn? Die Erzieherinnen sagen, sie würde am liebsten Rollenspiele in der KiTa spielen und ich sehe sie dort immer verkleiden spielen. Aber gut…. “Ist das ein é Holzeisenbahn oder eine elektrische Eisenbahn?” “Elektirschz!” Soweit ich weiß, hat die KiTa gar keine elektrische Eisenbahn. Aber gut… “Was sind denn deine Lieblingsfarben?” “Drün und rosa” Hm… Soweit ich weiß und die Kleine mir ständig sagt, sind grün und lila ihre Lieblingsfarben. Aber gut… “Was ist denn dein Lieblingsessen?” “Nudeln mit Spaghetti!” *grins* “Kocht die Mama dir auch Nudeln mit Tomatensoße oder schmeckt das in der KiTa besser?” “Zu Hause gibt es Nudeln mit Ketchup” Und schon bin ich geoutet 😉 Tatsache ist, dass sie Ketchup (meinen) Soßen vorzieht, wie wahrscheinlich sie Hälfte aller Kinder es tun. “Spielst du denn auch manchmal mit deinem Brüderchen?” “Ja.” “Was spielt ihr denn am liebsten zusammen?” “Traktor!” Hä? Wir haben gar kein Traktor zu Hause mit dem sie spielen könnten. Aber gut… Vielleicht meint sie den Abschleppwagen, mit dem spielen sie nämlich wirklich beide immer wieder super zusammen…

Resultat: Der Arzt meinte, Motte braucht überhaupt keine Logopädie, er würde sogar aufschreiben, dass das ausgeschlossen ist. Und sie wäre sogar sprachlich weiter als sie es in ihrem Alter sein müsste. Das freut mich doch zu hören! 🙂 Vielleicht bringt ja das viele Vorlesen und singen doch was. Sie hätte mit g,d und sch, ch noch ein paar Schwierigkeiten, aber das müsse sie erst mit Schuleintrittsalter beherrschen. Er würde es immer wieder erleben, dass KiTa`s mit Logopäden zusammen arbeiten und dann schnell mal sagen, das Kind bräuchte Logopädie. Man könne die Kinder auch übertherapieren und ich könne doch meinem Mutterinstinkt trauen (dieser Mutterinstinkt hat mir wirklich gesagt, dass Motte keine Logopädie braucht, weil ich ja fast täglich Fortschritte in ihrem Sprachgebrauch feststellen kann). Also wenn jetzt zwei Ärzte und mein Mutterinstinkt sagen, dass das Kind keine Logopädie braucht, dann ist das auch so. Zumal ich dem Arzt auf seine Frage, warum die KiTa das denn meinen würde, nicht antworten konnte – einfach, weil es mir nicht gesagt wurde.

Es ist so einfach, sie glücklich zu machen

Zufrieden konnten wir die Arztpraxis verlassen und ich habe mal wieder festgestellt, wie toll der Arzt mit meinen Kindern umgeht. Motte hatte ich versprochen, dass wir nach dem Arztbesuch noch kurz auf den großen Spielplatz gehen könnten, wenn es nicht regnet. Es regnete nicht, also machten wir uns auf den Weg. Zuerst kamen wir aber an einem kleinen Spielplatz vorbei… Motte fragte, ob sie da auch rauf darf und da wir nichts zu tun hatten, Murmel ruhig war und schönes Wetter war, durfte sie natürlich. “Nur dreimal rutsen, ja Mama!?” “Ja!” Und einmal schaukeln, ja Mama?!” “Ja!” “Und einmal über alle Hängebrücken, ja Mama!?” “Ja!” “Motte, du kannst alle Spielgeräte ausprobieren, dreimal rutschen und dann sehen wir weiter, okay?!” “Okay!” Und schon war sie mit strahlenden Augen davon – es ist so einfach Kinder glücklich zu machen…

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Es ist so einfach, mich glücklich zu machen

Nachdem sie eine ganze Weile gespielt hatte, konnten wir auch weitergehen, schließlich wollten wir ja noch auf den großen Spielplatz… Ich fragte sie, ob wir unterwegs noch was zum Mittag einkaufen wollen und als sie “Nein” sagte, war das auch okay. An der nächsten Ecke war ein Buchladen und die hatten ganz tolle Bücher für Kinder über Berlin zum Ausmalen oder einen Kinderführer für Berlin im Schaufenster – die muss ich mir unbedingt irgendwann mal näher ansehen. Auf der anderen Seite stand ein Ständer mit Pixi Büchern und an denen kommen wir ja nie vorbei. Motte hat sich ein Sticker-Pixi ausgesucht mit dem Titel “Im Zoo”. Wir haben bezahlt und sind weiter. Plötzlich wollte Motte doch was zum Mittag einkaufen, also sind wir in den nächsten Supermarkt. Ich habe zu ihr gesagt, sie möchte mir das Buch so lange geben, damit ich es in die Tasche stecken kann, weil es dort diese Bücher auch zu kaufen gibt. Sie hat das gemacht, dann sind wir in den Laden und sie wollte sofort sehen, wo es denn dort Pixi Bücher gibt. Also habe ich es ihr gezeigt. Sie hat es sich angesehen und meinte: “Du bist eine liebe Mama!” Ohhh, wo kam das denn her? Wir sind weiter gegangen, ich sagte: “Oh, Dankeschön!” Und dann sagte sie: “Du bist die beste Mama von die ganze Welt!” *Seufz* Es ist so einfach, mich glücklich zu machen. ❤

Und schon wollte sie weiter

Wie versprochen sind wir danach auf den großen Spielplatz gegangen…

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Dort wollte sie aber nur einmal rutschen und einmal klettern und dann wollte sie auch schon weiter. Denn auf dem Nach Hause Weg wollten wir noch den Papa beim Arbeiten besuchen und ihm vom Test erzählen. Stolz wie Bolle hat sie das dann auch getan…

Dann war auch schon Mittagszeit und wir eilten nach Hause, denn ich wollte mit dem Mittag fertig sein, bevor die Handwerker kommen (bei uns werden dieses Jahr die Fenster neu gemacht und daher kam heute jemand, ob alles auszumessen). Motte und Murmel aßen beide gut Mittag, der Handwerker, der mit dem Papa im Schlepptau kam, war auch relativ schnell fertig, so dass Murmel Mittagsschlaf machen konnte… Kaum war Murmel eingeschlafen und in seinem Bett, sind auch Motte und ich beim kuscheln eingeschlafen. So viel frische Luft hat uns einfach mal müde gemacht.

Motte hat eine Stunde geschlafen (sonst macht sie gar keinen Mittagsschlaf mehr) und das rächte sich leider heute Abend, als sie erst gegen 22.00 Uhr eingeschlafen ist. 😥

Motte beim PEKiP

Heute durfte Motte wieder mit zum PEKiP und wenn sie sich eins gemerkt hat, dann, dass dort alle total nett zu ihr waren und dass sie sie mit Zöpfen toll finden. Also kam heute von ihr, dass sie wieder Zöpfe haben wollte. 😉

Kaum dort angekommen, kam eine Mama, die Motte vom PEKiP und vom Babyschwimmen kennt und sagte zu ihr: “Oh, Motte, schön dass du da bist! Du versüßt mir ja heute meinen Tag!” *seufz* ❤ Ich finde es einfach unheimlich toll, wie die Mamas meine Prinzessin in ihr Herz geschlossen haben und sie jedes Mal mit offenen Armen empfangen. Sollte das jemand von euch PEKiP-Mamas lesen: Ihr seid die Besten, vielen Dank, dass ihr immer so lieb zu der Kleinen seid und sie mit offenen Armen und offenen Herzen empfangt!!! ❤ ❤ ❤

Motte hatte genau wie Murmel mal wieder unheimlich viel Spaß

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und wollte danach natürlich mal wieder nicht nach Hause….

Das ist ja mal ne Logik!

Als ich die Prinzessin heute von der KiTa abgeholt habe, hat mich die KiTa-Leiterin gefragt, ob die Kleine Morgen zu Hause bleiben oder so früh wie möglich abgeholt werden kann, weil mal wieder akuter Personalmangel in der KiTa herrscht. Na, das traf sich ja super. Motte wäre so oder so in den nächsten zwei Tagen nicht in die KiTa gekommen. Morgen wird sie wieder mit zum PEKiP kommen, das wollte sie schon sehr lange und letzte Woche haben wir das mit der Gruppenleiterin abgesprochen. Die Kleine freut sich schon riesig darauf. Und am Donnerstag wird sie mit zum Kinderarzt gehen, Murmel muss zur U6 und Motte soll ihren Sprachtest machen, um heraus zu finden, ob sie nun Logopädie braucht oder nicht…

Dann hat die KiTa-Leiterin gemeint, sie müsse mir ja noch das Allerwichtigste sagen und zwar, dass Motte heute gebissen wurde. Und das so doll, dass man es immer noch sieht. ich ragte, von wem sie gebissen wurde und die KiTa-Leiterin meinte: “Na, von wem wohl? Zuerst sagte ich den Namen von dem Kind, was total aggressiv ist.  Das war falsch. Dann sagte ich noch zwei Namen von Kindern, die Motte schon mal gebissen hatten, aber auch das war falsch. Ausgerechnet eine ihrer engsten Freundinnen dort (nennen wir sie Valentina) hat sie gebissen. Die Leiterin konnte mir nicht sagen, warum, da sie nicht dabei gewesen ist. Und die Erzieherin aus der Gruppe, die dabei war, war jetzt schon weg.

Motte spielte, tobte und kletterte und begrüßte mich freudestrahlend. Sie hat mir nichts erzählt. Ich: “War heute irgendwas in der KiTa?” “Ja!” “Was denn?” “Schnipselschlacht!” 😀 (Sie meinte Schnitzeljagd) Also schien sie in dem Moment nicht dran zu denken. Es ist doch schön, wenn die positiven Erlebnisse überwiegen und viel wichtiger sind. Erst später habe ich sie gefragt, ob sie Aua hat. Sie sagte: “Ja, Valentina hat mich gebeißt!” “Warum hat sie dich gebissen?” “Weil (nennen wir ihn) Emil sie umgeschubst hat – drei Mal!” Okay?! Fassen wir mal zusammen: Ein Junge schubst ein Mädchen und dieses beißt deswegen ein anderes Mädchen… Das ist ja mal ne Logik!