Sie würde so gerne die Paw Patrol rufen

Natürlich waren wir auch heute morgen wieder mal am Suchen… in unserem “Bermuda-Dreieck” namens Wohnung. Dieses Mal suchten wir das Fahrradschloss der Prinzessin, da ja heute wieder Fahrzeug- und Mitbringtag ist. Ich hatte es gestern Abend schon erfolglos gesucht, beim Papa heute morgen das Gleiche und auch ich suchte es heute morgen noch mal – es war einfach unauffindbar. Motte bekam das natürlich mit und  meinte: “Ach, könnten wir doch nur die Paw Patrol rufen!” “Und dann?” “Könnten sie suchen helfen!” Ah ja! “Ich glaube, die haben wichtigeres zu tun” “Ja, die wohnen ja auch ganz woanders!”  Es ist einfach herrlich, wie viel Phantasie sie hat. 🙂

Über so was sollten sich vierjährige einfach keinen Kopf machen…

Als ich die Kleine heute von der KiTa abgeholt habe, hat sie ich (wie fast jeden Tag gefragt), ob wir noch auf den Spielplatz gehen können. Heute war es zwar ach wieder richtig kalt durch den Wind, aber da sie nur ein paar Mal rutschen wollte, habe ich zugestimmt. Wir wollten eine Stunde auf den Spielplatz gehen und dann den Papa von der Arbeit abholen…

Auf dem Spielplatz angekommen , wollte sie auf die große Rutsche klettern, hielt aber mittendrin an und sagte: “Mama, weißt du was Romy heute zu mir gesagt hat?” “Nein, mein Schatz! Was denn?” “Dass ich eines Tages sterben muss” *Bäm!* Da war er wieder, der Schlag in die Magengrube. Wieso unterhalten sich Kinder über so was? “Warum hat sie das denn zu dir gesagt?” “Weiß ich nicht” “Paula hat auch gesagt, dass ich eines Tages sterben muss” Hm, was machst du da als Mama? Sollte ich mit ihr darüber reden? Sie ist sowieso schon so sensibel und belastet mit dem Thema…. Sie kletterte halb hoch und sagte dann: “Aber ich muss nicht eines Tage sterben, oder Mama?!” Ich möchte mein Kind einfach nicht anlügen. Also habe ich sie gebeten, runter zu kommen und sich zu mir zu setzen. Wir haben uns auf die Schaukeln gesetzt und ich habe ihr gesagt, dass  jeder Mensch eines Tages sterben muss auch sie, aber dann wäre sie schon sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr alt. Da müsse und solle sie sich mit ihren vier Jahren jetzt noch nicht mit beschäftigen. Sie halb weinerlich, halb wütend: “Ich will aber nicht sterben!” Führte ich diese Unterhaltung wirklich gerade mit meiner VIERjährigen Tochter??? Was sagt man da? Mir ist nichts besseres eingefallen, als zu sagen: “Wer weiß, wie weit die Technik dann ist, vielleicht musst du dann nicht sterben…” Es ist so furchtbar mit der eigenen Tochter über ihren möglichen Tod zu sprechen. 😥  Dann ist sie wieder klettern und rutschen gegangen. Aber mein kleines sensibles Mädchen hat das noch arg beschäftigt. Erst hat sie das dem Papa erzählt, als er nach Hause kam und heute Abend/Nacht ist sie auch aufgewacht und zu uns ins Wohnzimmer gekommen. Sie wollte aber nicht drüber reden, warum… wir haben uns unseren Teil gedacht…

Wie kommen sie nur auf so ein Thema? Über so was sollten sich vierjährige einfach keinen Kopf machen….

Was hat er sich nur dabei gedacht?

Finde den Fehler:

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Was Murmel sich wohl dabei gedacht hat? Vielleicht dachte er, die Brezel wäre dreckig? Oder vielleicht war er der Meinung, sein Essen möchte (Unterwasser)karussell fahren? Oder er wollte mal wieder nur sehen/testen, was passiert? Was auch immer, es wird nie langweilig mit Baby und Kind im Haus 😀

Letzter Angebotstag

In der KiTa stand heute der letzte Angebotstag der Lutherwoche auf dem Plan (morgen ist Turnen, daher gingen die Angebote nur bis heute) und Motte hat sich dafür entschieden, einen “Blumenkranz” zu basteln.

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Die Woche hat ihr wirklich gut gefallen, meiner kleinen Bastelfee…