Zum 2.Geburtstag eine Feuerwehrparty

(Post enthält ungesponserte Werbung – u.a. wg. Produkterkennung u.Shopverlinkungen)

Inzwischen bin ich ja schon geübt in Kindergeburtstagen und ich muss sagen, ich liebe sie, ich mag Mottoparties und würde das ja schon gern beruflich machen: wenn von der Einladung über die Tischdeko, den Spielen, den Speisen bis hin zu den Mitgebseln alles aufeinander abgestimmt ist, macht mich das glücklich und zufrieden. Und die strahlenden Kinderaugen sind das Aller-, allerbeste daran.

Dieses Mal, also zu Murmel`s 2.Geburtstag, haben wir uns ja für eine Feuerwehrparty entschieden und hier der Bericht dazu:

Der Vollständigkeit halber hier noch mal die Einladungskarten (wie ich sie gemacht habe, könnt ihr hier nachlesen):

IMG_5970

Vormittags:
Dann war er da, der große Tag. Am Abend zuvor habe ich es tatsächlich noch geschafft, den Geburtstags”tisch” aufzubauen, denn Murmel dachte die letzten Abende überhaupt nicht daran, zu schlafen…

Und so sah es dann aus:

IMG_6386-1

(War das wirklich der Geburtstags”tisch” von dem Kind, bei dem wir vor ein paar Tagen noch gar keine Idee hatten, was wir ihm schenken könnten???)

Das Geschenkpapier ist einfach rot und ich habe einige Bilder von Feuerwehrmann Sam drauf geklebt. Mit den roten Luftballons und der Happy-Birthday-Girlande ergab das alles ein stimmiges Gesamtbild. Der Kleine war natürlich als Erster wach aber da es noch so früh war, habe ich mich mit ihm erst mal nur in die Wohnstube gesetzt. Er fand es zwar toll, was da alles rumstand und dass da überall Feuerwehrmann Sam drauf war, aber da er ja noch so klein ist, hat er noch nicht verstanden, dass das alles für ihn und zum auspacken da stand. Also konnten wir spielen und den Rest der Familie noch schlafen lassen… Aber irgendwann war dann auch Motte wach und sie wollte natürlich, dass gleich ausgepackt wird… ich konnte sie dann aber doch noch ne Stunde ablenken, bevor wir den Papa geweckt haben und es für den Kleinen ans Auspacken ging… Für unsere Prinzessin hatten wir auch ein Geschenk (das hatten wir vergessen, Weihnachten einzupacken und da es sich um ein Kuschelkissen von Paw Patrol handelte und sie ihrem Bruder ein Kuschelkissen von Feuerwehrmann Sam schenken wollte, passte das auch ganz gut). Unser kleiner Sonnenschein hat sich zuerst für das Paket in der Mitte entschieden und da war ein Zelt als Feuerwehrauto drin. Der Papa hat ihm das sofort aus der Packung genommen und auseinander gefaltet, da waren die Kids sofort hin und weg und alle anderen Geschenke Nebensache.

IMG_6435-1

Motte wollte natürlich nach einer Weile, dass ihr Brüderchen weiter auspackt und hat ihn versucht, zu überreden. Nach einer Weile hat sie das dann auch geschafft und es ging weiter… An Geschenken haben wir uns für folgende entschieden:

das o.g. Feuerwehrzelt, ein Hüpftier, zwei Bücher, den Fütter-Mich-Marshall (weil Murmel jedes Mal im Geschäft ganz fasziniert von dem war), ein Memoryspiel,und ein Buddelauto (weil er jedes Mal auf dem Spielplatz mit all dort vorhandenen Buddelautos gespielt hat), von Motte hat er wie bereits erwähnt ein Kuschelkissen bekommen und so sah der ausgepackte Geburtstagstich dann aus:

IMG_6500-1[1]

 

Nachmittags:  stand dann der Besuch der Familie und Gästen an. Bei uns gilt ja immer noch die Regel, dass so viele Kinder eingeladen werden dürfen, wie das Geburtstagskind alt wird. Dieses Jahr haben wir die Entscheidung für Murmel getroffen, den wir natürlich aber auch gefragt haben. Schwester und Cousin müssen nicht mitgezählt werden. Es waren also der beste Freund von unserem Kleinen und seine beste Freundin (beide natürlich mit Familie) eingeladen. Um die Mittagszeit sind wir zum Partyraum gegangen, um ihn herzurichten. ich wollte alles mit roten Tischdecken abdecken und hatte dafür eine rote Papiertischdecke auf der Rolle gekauft. Damit habe ich die Tische bedeckt und beim letzten Tisch hat sie dann nicht mehr gereicht… Meine Gedanken: “Oh, Nein!!! Mist! Na, aber keine Panik auf der Titanic…. Improvisation ist alles! Ich hab da schon mal ne Idee…” Also hab ich erst mal die Tische abgedeckt, für die die Tischdecke gereicht hat und dann habe ich die Tische noch mal verschoben… Ich hatte sie ja als U aufgestellt und so kam eben der ohne Tischdecke in die Mitte. Von den Kids hatte ich die Feuerwehrautos, die wir so haben, mitgenommen und sie dann eben auf den mittleren Tisch, den Kindertisch gestellt, bei partydeko.de hatte ich noch für jedes Kind einen Feuerwehrhelm bestellt (für € 0,89 konnte ich da nicht dran vorbei) – auch diese kamen mit auf den Tisch und so sah es dann aus:

IMG_6514-1 IMG_6517

Da die beste Freundin von Murmel samt Familie abgesagt hatte, weil eines der Kinder erhöhte Temperatur hatte, reichten vier Kinderplätze (aber auch mit 6 hätte ich das hinbekommen). Die Anordnung von Teller, Becher und Serviette kennt ihr ja schon 😉

IMG_6515

Es wurden noch ein paar Luftballons aufgeblasen und währenddessen trudelten auch schon die ersten Familienmitglieder ein. Die regelmäßigen Leser hier, wissen ja, dass meine Schwester die Königin der Torten ist, auch dieses Mal hat sie natürlich den Auftrag erhalten, eine zum Thema passende Torte zu fertigen und auch dieses Mal hat sie sich selbst übertroffen – aber schaut selbst:

IMG_6524 IMG_6525

Ist die nicht der Hammer?! Auf den Nummernschildern hat sie vorne seine Initialen und sein Geburtsdatum geschrieben und hinten seinen Namen. (Außerdem fragt meine Schwester auch jedes Mal, was es für eine Torte sein soll, also in Bezug auf Geschmack und Inhalt – dieses Mal haben wir uns für Schokolade entschieden) Und so sah der Kuchen dann angeschnitten und von innen aus:

IMG_6538 IMG_6539

Aber auch die Omas haben Kuchen mitgebracht – Schwiegermama sogar zwei, so dass wir wieder viel zu viel Kuchen hatten:

IMG_6529-1 IMG_20180831_124351

Dann trudelte auch Murmel`s bester Freund mit Mama & Papa ein und es konnte losgehen… Zuerst wurde natürlich Kuchen gegessen, d.h. das Geburtstagskind wollte keinen Kuchen, aber er ist ohnehin nicht so für Kuchen zu haben.

Da man mit so kleinen Kindern ja noch nicht allzu viel machen kann bzw. möchte, hatte ich im Vorfeld überlegt, was man so machen könnte, damit die großen Kinder sich nicht langweilen und die Kleinen nicht überfordert werden… Also hatte ich eine Fotowand Feuerwehr bestellt (playflip.de hat hier einiges an Auswahl), durch die man den Kopf steckt und es dann aussieht, als säße man im Feuerwehrauto – und wir haben es tatsächlich geschafft, dass wirklich JEDER der Geburtstagsgäste da im Laufe des Tages durchsah und sich fotografieren ließ – wirklich jeder: von den zweijährigen bis hin zum Uropa – das fand ich echt toll!!!

Zu einer “richtigen” Feuerwehrparty gehört es sich natürlich auch ein Feuer zu löschen – ich hatte eine einfache Idee im Internet gefunden und diese noch abgewandelt – mit durchsichtigen Plastikbechern sowie rotem, orangem und gelbem Buntpapier habe ich Feuer gebastelt:

IMG_6612

Leider habe ich unsere Wasserpistolen nicht gefunden bzw. die unserer Kinder aber ich hatte die Gäste gebeten, die von deren Kindern mitzubringen, was sie auch getan haben und so stand dem “Feuer löschen” nichts mehr entgegen. Da wir mit dem Wetter echt großes Glück hatten und es an dem Tag echt warm war, waren die Kinder ganz lange mit den Wasserpistolen beschäftigt, selbst als das “Feuer” längst “gelöscht” war. Natürlich wurden auch die Feuerwehrhelme angezogen…

Dann ging es ans Geschenke auspacken aber das interessierte den Kleinen nicht wirklich… Anschließend haben wir wieder ein Feuerwehrspiel gespielt. Den Tipp dazu hat mir eine ganz liebe Mama auf instagram gegeben. Und zwar ist die Idee ganz einfach und kann abgewandelt auch schon mit zweijährigen gespielt werden, alles was ihr braucht, ist ein Tuch (wir haben ein Moltontuch genommen) und ein paar Minitüten Gummibärchen o.ä. Immer zwei Kinder müssen das Tuch festhalten, wie ein Sprungtuch der Feuerwehr, ein Erwachsener (in unserem Fall war ich es) hält eine Minitüte Gummibärchen in der Hand und lässt sie irgendwann fallen – die größeren Kinder müssen aufpassen wo man sie fallen lässt und dann ein wenig rennen, um “den Verletzten” zu “retten”. Bei den Zweijährigen habe ich die Tütchen da fallen lassen, wo die Lütten gerade standen.

IMG_6765-1 IMG_6770-1

IMG_6772-2 IMG_6774-1 IMG_6775-1

Alle vier hatten riesigen Spaß daran. Dann konnten die Kids spielen, toben und haben sich vom Opa vorlesen lassen…. bevor es auch schon wieder an der Zeit war, “Auf Wiedersehen” zu sagen

Alles in allem war es ein gelungener Tag. Für zweijährige hätte ich jetzt keine Mitgebsel fertig gemacht, da wir aber auch drei 5jährige erwartet hatten, hatten wir doch Mitgebsel, passend zum Thema. Dieses Mal habe ich mich wieder für Tüten als “Verpackung” entschieden – die habe ich in knallrot bei Nanu-Nana gekauft, dann das Foto von Motte und Feuerwehrmann Sam in Jupiter wieder soweit ausgeschnitten, dass die Prinzessin nicht mehr zu sehen war, ich aber noch Platz neben Sam hatte – dort kam von jedem Kind dann ein geeignetes Foto hin, so dass es aussah, als würde das entsprechende Kind mit Sam in Jupiter fahren. ich war ganz zufrieden mit meiner Idee 😉

IMG_6372 IMG_6376

Und der Inhalt war dieses Mal für Mädchen und Jungen gleich. Wie ich ja schon mal erwähnt habe, finde ich, dass Pixibücher, Seifenblasen und Sticker oder Tatoos immer gehen – die gab es auch diese Mal wieder. Auch Stempel gehen immer aber auf die habe ich dieses Mal verzichtet (In der roten Verpackung ist ein Überraschungsei, der große Feuerlöscher sind Seifenblasen und der kleine ist ein Wasserspritzer (beides habe ich bei firlefantastisch.de bestellt)):

IMG_6392

Von den Kindern, die noch da waren, wurden natürlich auch diese Sachen gleich ausprobiert.

Der Lütte war total erledigt und ist zu Hause gleich eingeschlafen, den großen Kindern hat es auch super gefallen und auch die Mama von Motte`s bestem Freund hat gemeint, dass es mal wieder toll war und sie immer gerne mit uns feiern – Na, ich würde sagen: mal wieder ein gelungener Geburtstag

Werbeanzeigen

Das brauchst du wirklich nicht….

erst recht nicht Freitag nachmittags…

Motte wollte schon ewig mal ihren Hüpfball ausprobieren und ich hatte ihr vor ein paar Tagen versprochen, dass wir das in den nächsten Tagen auf die Reihe bekommen werden. Heute sollte es soweit sein. Ich hatte ihren Hüpfball eingepackt, die Luftpumpe von Murmel`s Hüpftier und zur Sicherheit auch noch einen zweiten Hüpfball, falls ihre beste Freundin mitkommen mochte… Und so ging es samt Murmel und Kinderwagen zur KiTa. Dort angekommen wurde ich mit “Ach, da bist du ja schon, wir haben gerade versucht, dich anzurufen” begrüßt und weiter: “Motte ist am Kopf verletzt, ihr solltet auf jeden Fall in die erste Hilfe fahren” Wrummm!! Da war es wieder dieses Gefühl, meine arme Motte, der Freitag war gelaufen, kühlen Kopf bewahren, den Papa anrufen und ganz wichtig: Motte trösten und ihr die Angst nehmen!!! Sie hat ja seit meinen Klinikaufenthalten eine totale Angst vor Krankenhäusern und den Ärzten dort. Die Erzieherinnen zeigten mir blutige Kompressen und auch wo ungefähr die Wunde war, denn richtig haben sie sie auch nicht gesehen, weil sie nicht in den Haaren rumwühlen wollten. Laut den Erziehern, war Motte wohl die Stange des Klettergerüstes runter gerutscht (ich habe sie dabei schon zig mal beobachtet), ist abgerutscht und mit dem Kopf dagegen geknallt. Sie ist dann wohl noch zu den Erziehern gegangen und hat gesagt, dass sie sich weh getan hat und erst dann haben sie gesehen, dass sie tierisch am Hinterkopf blutet. Wie kann es sein, dass den Vorgang kein Erzieher gesehen hat??? Weil sie alle drei am anderen Ende des Spielplatzes saßen und von da gar nicht auf die andere Seite, die auch noch höher gelegen und durch einen Zaun getrennt ist, sehen konnten. Das ärgert mich schon wieder total. Aber noch mehr ärgere ich mich über mich: was, wenn ich nicht erst die Hüpfbälle eingepackt hätte, gleich zur KiTa gegangen und 10 min. eher da gewesen wäre???

Den Papa habe ich angerufen (zum Glück hat er freitags schon mittags Feierabend und war bereits zu Hause) mit den Worten: “Motte hat wahrscheinlich ein Loch im Kopf, wir müssen ins Krankenhaus fahren”. Motte habe ich in den Buggy gesetzt (jetzt wusste ich auch, warum ich den für die paar hundert Meter mitgenommen hatte), Murmel habe ich auf den Arm genommen und dann sind wir nach Hause, wo der Papa schon unten vor dem Auto auf uns wartete. Ich bin schnell hoch gesprintet in den dritten Stock, um Loulou (die braucht Motte in solchen Situationen) und den Sam (damit Murmel auch seine Lieblingspuppe dabei hat) zu holen. In der Zwischenzeit hat mein Mann einen Nachbarn getroffen, der ihm die Adresse des Krankenhauses sagen konnte (unseres hat keine Kinderärzte) und dann ging es los…

Freitag Nachmittag auf die Stadtautobahn, keinen Parkplatz vor der Klinik (die scheinen wirklich keinen eigenen Krankenhausparkplatz zu haben) und Krankenhauspersonal, welches die Ruhe weg hat. ABER: nachdem wir endlich bei der Anmeldung an der Reihe waren (ca. 45min Wartezeit) ging es dann relativ schnell. Obwohl man uns sagte, der Orthopäde müsste sich das ansehen, der wäre noch im OP, würde dann aber zu uns kommen. Sie hatte eine Platzwunde, die gesäubert und zweimal geklammert wurde und meine Kleine war so tapfer. Und der Orthopäde und die Schwester waren super kinderlieb.

20180427_172511-1 20180427_194752-1

Zu Hause hat Motte und erzählt, dass sie die Stange runter rutschen wollte, oben bereits abgerutscht und gegen ein Holzbrett geknallt ist. Warum hat sie uns das denn nicht eher gesagt? Jetzt frage ich mich, ob die Ärzte sie vielleicht auch noch auf Holzsplitter in der Wunde untersuchen hätten müssen. Oder mache ich mir wieder zu viele Gedanken?

Jetzt müssen wir sie noch beobachten und haben dafür einen Merkzettel mitbekommen, außerdem eine Ersatzkompresse, falls es noch mal blutet und einen Entklammerer für die Kinderärztin.. Auf diesem Merkzettel steht u.a. dass wir sie auf jeden Fall am nächsten Tag dem Kinderarzt vorstellen sollten. Die im Krankenhaus haben aber gesagt, dass sie zum Kinderarzt erst Montag in einer Woche soll, um die Klammern raus zu nehmen. Ja, was denn nun???

IMG_7193

Die verwirren mich total… Ich denke aber, wenn sie jetzt keine Symptome einer Gehirnerschütterung zeigen sollte, dann braucht sie morgen auch nicht zur Kinderärztin, die ja ohnehin morgen und die nächsten vier Tage nicht da ist. Denn uns muss das natürlich am Freitag vor dem verlängerten Wochenende passieren….

„Alarm, es kommt ein Notruf an…! ;)

Die Geburtstagseinladungen zu Murmel`s zweitem Geburtstag sind fertig. Da wir ja kurzerhand umdisponieren mussten und aus unserem geplanten Krümelmonstergeburtstag eine Feuerwehrparty wurde, kam es mir zu Gute, dass im August 2017 ein Jupiter aus Pappe bei Karstadt stand und wir dort Fotos gemacht haben. Also habe ich den Jupiter ausgeschnitten und Motte raus geschnitten. Dann habe ich ein aktuelles Foto von Murmel genommen, ihn ausgeschnitten und ihn so mit Klebepads in den Jupiter geklebt, dass es aussieht, als würde er neben Feuerwehrmann Sam sitzen und die Arme aus den Fenster strecken. Dann noch ein paar Sticker drauf und Voila – fertig waren die Einladungen:

IMG_5972 IMG_5975 IMG_5983 IMG_5979 IMG_5977

Die Einladungen gingen dieses Mal echt schnell anzufertigen (als mir endlich eine ordentliche Idee eingefallen ist) und ich finde sie sind persönlich und sie sind gelungen (man, bin ich wieder bescheiden).

Aus verschiedenen Einladungstexten, die ich im Internet gefunden habe, habe ich mir meinen eigenen zusammen geschrieben:

“Liebe/r….

Am …… heißt es bei uns “Wasser marsch!”

Der Probealarm findet in der Feuerwache …. ab 14.30 Uhr statt.

Die Anmeldung zum Einsatz möchte bitte unter folgender Notrufnummer:….. erfolgen.

ich freue mich, mit dir dieses Abenteuer zu erleben.

Dein Feuerwehrfan

Murmel”

Jetzt sind die Einladungen auf dem Weg zu den Gästen und ich bin schon ganz gespannt, was diese dazu sagen…

weitere Einladungen findet ihr hier:

– zu Motte`s erstem Geburtstag mit dem Thema “Winnie the Pooh”

– zu Motte`s zweitem Geburtstag mit dem Thema “Biene Maja”

– zu Motte`s drittem Geburtstag mit dem Thema “Sofia, die Erste”

– zu Motte`s viertem Geburtstag mit dem Thema “Sofia, die Erste”

– zu Murmel`s erstem Geburtstag mit dem Thema “Mickey Mouse”

– zu Motte`s fünftem Geburtstag mit dem Thema “Fasching-Verkleidungsparty”

Kann die letzte Nacht weg?

oder braucht die noch jemand?

Was war denn das bitte für eine Nacht? Gut, ich bin Mama, zweier kleiner Kinder, deren Schlafbedürfnis nicht unbedingt mit dem meinen als Mama kompatibel ist, daran habe ich mich gewöhnt. Murmel möchte auch noch 1-3 mal die Nacht gestillt werden, je nach Phase, Schub oder Erlebnis des Tages, auch das ist kein Problem… aber die letzte Nacht…

Wir alle vier schlafen… Motte auch im Schlafzimmer aber in ihrem eigenem Bett, Murmel schläft zwischen mir und meinem Mann… da werde ich wach, weil jemand erzählt… Alle Mamas kennen das: Ihr könnt noch so tief und komatös geschlafen haben und einfach nicht wach geworden sein, aber sobald ihr Mama seid, ist dieser Urinstinkt da, der dich wach macht, sobald etwas nicht stimmt. Ich werde also wach, kämpfe mich aus dem Tiefschlaf und höre meinen Mann erzählen (was, habe ich nicht verstanden, da ich ja noch nicht richtig wach war)… Als ich endlich soweit bin, klar zu kommen, frage ich ihn was los ist. Er: “Was mache ich hier?” Ich: “Schlafen!?” Er: “Ah, okay!” Dreht sich um, und schläft weiter… Ah, ja… Was war das denn bitte? Mitbekommen hat er das nicht, er hat währenddessen die ganze Zeit geschlafen. Ich drehe mich also um und schlafe weiter…

“Mama, Mama, Maaamaaaa”…. tönt Murmel im Halbschlaf neben mir und ich höre bereits am Tonfall, dass er an die Milchbar möchte… Also gut, da er ja neben mir liegt, ist der Aufwand da nicht allzu groß und es dauert gar nicht so lange, bis er sich abdockt, umdreht, auf Papas Kissen schmeißt und weiter schläft…. Ich schlafe auch wieder ein…

“Mama?! Mama?!” Ich kämpfe mich mal wieder aus der Tiefschlafphase und Motte tapst in mein Bett. Ein Blick auf die Uhr sagte: 3Uhr. Soweit auch nichts Neues und kein Problem, meist kuscheln wir dann und schlafen dabei ein… Ja, aber letzte Nacht nicht. Sie kuschelt sich zu mir ins Bett und fordert (ja sie fragte nicht, sie verlangte) “Schalflieder singen!” Och nö! Ich: “Ich schlafe!” Wenn ich mich schlafend stelle, hakt sie nicht weiter nach.. Tja, denkst`e Puppe! “Schlaflieder singen!!!” Ist das jetzt ihr Ernst?? Ich: “Komm, wir können kuscheln, ich möchte schlafen” Noch bin ich nicht ganz wach und könnte weiter schlafen… Da fängt sie an zu schreien, zu wimmern und zu klagen: “Ich kann aber ohne Schlaflieder nicht einschlafen!!!” Oh weh, ich merke die Rabenmutter in mir hochsteigen: “Motte sei jetzt leise, hör auf hier rum zu schreien und versuch zu schlafen” Sie wird nur noch lauter und ich noch stinkiger und gleichzeitig merke ich schon wieder, wie sehr ich mich dafür schäme. Sie brüllt: “Schlaflieder singen!!! Ich kann ohne Schlaflieder nicht einschlafen!!!” Selbst wenn ich wollte, ich habe mitten in der Nacht überhaupt keine Stimme… “Motte hör auf hier rum zu schreien sonst gehst du wieder in dein Bett, hör auf mit dem theatralischem Gejammer und versuch zu schlafen. Wenn du hier alle wach machst, bekommst du Ärger” So, jetzt war ich wach… Klar weiß ich, dass das total falsch war und mein Mutterherz ist in dem Moment mal wieder gebrochen, ich hätte ihr den Wunsch gerne erfüllt, war aber viel zu müde dazu…Das ging noch ein paar Mal hin und her….  Als sie sich endlich etwas beruhigt hatte, hab ich sie in den Arm genommen, ihr gesagt, dass ich sie lieb habe und habe mit Flüsterstimme zwei, drei Schlaflieder gesungen äh ihr ins Ohr gehaucht… und sie ist eingeschlafen. So, es schliefen wieder alle… naja fast, denn ich hatte jetzt Kopfkarussell, der Herzmann “sägte den Wald ab” und ich lag wach, bis der Wecker klingelte und mein Mann aufstehen musste…

ich hoffe, die nächste Nacht wird besser!!!