Urlaub 2018 – unsere Ferienwohnung

So, da waren wir also angekommen in unserer Ferienwohnung. Da wir ja aufgrund der ganzen Termine um die wir herum buchen mussten, echt spät dran waren, mit der Buchung war die (bezahlbare!!!) Auswahl natürlich nicht mehr allzu groß. Natürlich hatten wir uns schon vorher Bilder im Internet angesehen und hatten eine ungefähre Vorstellung… aber ihr wisst ja selbst, dass Foto und Realität nicht immer übereinstimmen müssen… also hatten wir keine allzu großen Erwartungen und wie sagte mein Mann so schön: “Wir sind da eh nur zum schlafen”… und da waren wir nun:

es ging eine Treppe hoch, und zur Tür herein steht man eigentlich gleich im Wohn-, Ess- Küchenbereich

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wenn man nach rechts geht, kommt man zum Svhlafzimmer

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Murmel war gleich hin und weg von “seinem” Bett und Motte hat noch ein Gästebett aus der Kammer bekommen (welches wir gleich aufgestellt haben) und war auch total glücklich – alle wir zu Hause im Schlafzimmer.

Der Blick vom Balkon ist einfach toll

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Fazit: die Ferienwohnung ist okay, es ist sauber aber etwas verwohnt, zum schlafen ist es auf jeden Fall okay… Kindertauglich ist sie allerdings nur bedingt (wenn man Murmel, unseren kleinen Wildfang als Maßstab nimmt) überall steht Glaskram und zerbrechliches Zeug rum – das haben wir erst mal weg geräumt. Im Bad ist nicht wirklich Abstellfläche vorhanden und auf dem Balkon fehlt der Tisch (Motte möchte doch unbedingt auf dem Balkon frühstücken) und ein Stuhl, der Kühlschrank ist extrem klein und es gibt ein nicht kleines Ameisenproblem….

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Urlaub 2018 – Tag 1 – Anreise

Heute ging es nun endlich los, in den lang ersehnten Urlaub. Nachdem Motte gestern alles super überstanden hat, konnte es heute endlich an die Ostsee gehen. Man glaubt es nicht, aber ich war dieses Jahr wirklich pünktlich fertig mit dem packen und auch das Koffer-Tetris gestaltete sich dieses Jahr echt einfach. Dadurch dass die Kinder inzwischen etwas größer sind und wir beschlossen haben, dieses Jahr mutig zu sein und weder dicke Jacken noch Gummistiefel einzupacken, hielt sich unser Gepäck echt in Grenzen. Jeder von uns hat nur eine lange Jeans dabei ansonsten ist unsere Garderobe ganz auf Sommer eingestimmt – schließlich sollen ja die ganze Zeit um die 30°C sein….

Pünktlich um 09.00Uhr ging es heute morgen los (und sollte hier jemand wissen, wo ich wohne und denken, die Luft ist rein: Pech gehabt, natürlich passt jemand auf unser Heim auf, so lange wir nicht da sind) und natürlich standen wir schon auf der Berliner Stadtautobahn ein paar Mal im Stau… auch auf der “richtigen” Autobahn gab es ein paar Staus und Baustellen aber alles im “normalen” Rahmen. Murmel hat eine Stunde geschlafen, dann war er eine Stunde lang beschäftigt und hat u.a. mit seiner Schwester gespielt (Motte hat ja mit dem Autofahren gar keine Probleme, sie wollte nur alle 10 Minuten wissen, wann wir denn endlich da sind). Danach wurde er quengelig aber da war es auch schon Zeit, eine Pause einzulegen. Wir fuhren auf eine riesige Raststätte, aßen Würstchen aus der Kühltasche und Brezeln, außerdem haben wir natürlich reichlich getrunken…

Auf der Weiterfahrt quengelte Murmel immer noch und wollte auf meinen Arm… das unser Navi nicht so richtig wusste, wo es uns hinschicken sollte, machte die Sache auch nicht einfacher… Murmel schaute sich ein Buch an, würgte, wollte auf den Arm (was natürlich bei Fahrt nicht ging) und wurde ganz blass…. das legte sich dann wieder, er quengelte aber weiter… was macht man da als Rabenmutter: ja, er durfte mein Handy haben und sich Videos von sich und seinen Freunden ansehen… Aber nach wirklich sehr kurzer Zeit hat er es mir wieder gegeben und wollte wieder auf den Arm… Er würgte wieder und da kam es (heißt das Würstchen) im Bogen aus ihm heraus… Mein armer Murmel… Der Papa steuerte den nächsten Parkplatz an, ich hab den Lütten sauber gemacht und umgezogen, während der Papa Auto und Sitz sauber gemacht hat. Kaum waren wir damit fertig, war der Lütte wie ausgewechselt, Auto fahren war okay, er quengelte nicht mehr und wollte auch nicht mehr auf den Arm (Appetit hatte er übrigens auch wieder) Auf dem Parkplatz stand vor uns ein Auto aus Rügen also hatten wir die Leute gefragt, wie  denn nun der Weg nach Sagard ist und sie meinten, der eigentliche Weg ist gesperrt, jetzt werden alle über Bergen umgeleitet, aber das wäre ein riesiger Umweg – Na, klasse! Aber gut, es blieb uns ja nichts anderes übrig als darüber zu fahren… Kaum waren wir in Bergen war unser Navi auch wieder bereit, uns einen Weg zu weisen… Kurz vor Sagard schliefen beide Kids im Auto – was ein Timing!

In Sagard haben wir aber nur den Schlüssel für unsere Ferienwohnung abgeholt, welche sich in Neddesitz befindet. Auch dort kamen wir nach kurzer Zeit und mit wachen Kindern an und haben uns dort erst mal umgesehen….