Berlin HeiJo – Fasching 2020

Berlin HeiJo.
Sowohl in der KiTa als auch in der Schule war heute eine Faschingsfeier mit verkleiden angesagt. In der Schule fand dafür auch kein Unterricht statt. Die Klassen 1-3 feierten in der Schule und die Klassen 4-6 machten wohl einen Ausflug oder durften sich aussuchen, ob sie einen Ausflug machen oder auch in der Schule feiern. Motte musste auch erst zur zweiten Stunde hin…
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Murmel hat sich auch dieses Jahr wieder dazu entschieden, als Feuerwehrmann zu gehen. Motte dagegen hat nach vier Jahren in lilafarbenen Kostümen mit ihrer eigenen Tradition gebrochen und war dieses Jahr als Ladybug in rot-schwarz unterwegs. Bei ihr muss immer alles stimmen bis hin zu den Schuhen, also hat sie auch noch Schuhe bekommen, aber in der Hinsicht, dass sie sowieso neue für den Sportunterricht braucht. So konnte sie diese heute anziehen und ab morgen wandern sie in ihren Turnbeutel.  Und auch für das Kleid wurde sich ganz bewusst entschieden, denn auch das kann sie nach dem Fasching noch anziehen. Da Motte nun Tasche, Bugfon und Tikki (alles Sachen, die sie im Set zum Geburtstag bereits bekommen hatte)  dabei hatte und auch noch Schuhe und Perücke bekommen hat, hat Murmel noch einen Feuerwehr-Rucksack mit richtig cooler Ausrüstung bekommen.

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So ging es voller Vorfreude Hand in Hand zur KiTa,

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wo es 4 Feuerwehrmänner aber nur 1 Elsa gab. 😉

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Also die KiTa war heute sicher 😉

Auch in der Schule habe ich keine einzige Elsa gesehen, dafür aber halb Gryffindor, also Harry, Hermine & Co. In Motte`s Klasse waren die Kostüme bunt gemischt: von Katze über Flamencotänzerin, Hulatänzerin Ninja, Prinzessinnen, Batman bis hin zu Astronaut. Motte war die einzige Ladybug. Was ich besonders lustig fand: Ein Freund von Murmel aus der KiTa ist als Feuerwehrmann gegangen und sein Bruder, der in der selben Hortgruppe wie Motte ist, als Cat Noir.

Meine zwei Süßen durften heute Mittagskinder sein und dann ging es kostümiert zur Oma, wo sie beide noch mal kreativ wurden.

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Als wir dann nach Hause wollten, hat der Lütte sich partout geweigert, seine Jacke überzuziehen und ist im Kostüm nach Hause Zum Glück sind es nur ein paar Meter.

Bei unserem allabendlichem Gespräch, ob es ein schöner Tag war und was am Besten war, meinte Motte strahlend, dass es ein toller Tag war und das Beste der Fasching war. Murmel war so fertig, dass er schon vorher eingeschlafen ist, aber bereits beim Abholen von der KiTa hat er zu mir gesagt: “Mama, weißt du was das Beste heute war? Fasching!” Also zwei Kinder glücklich – was will man mehr?

Wer hat denn so viel Zeit?

Heute haben wir in der Schule erfahren, dass an einem Samstag im April eine Pflichtveranstaltung der Schule ist (da ist schon das erste Problem: seit wann haben wir denn wieder die Samstagsschulpflicht? Das Wochenende gehört bei uns komplett der Familie, weil nur da alle zur gleiche Zeit frei haben) und dafür ist dann den Freitag davor die Schule geschlossen (was ich noch viel schlimmer finde, denn nur weil die Schule zu hat, hab ich jetzt nicht gleich frei und mein Mann auch nicht – wie stellen sie sich das denn vor?)

Und wie ich so darüber nachdachte, habe ich mal wieder gedacht, dass man ja eigentlich überhaupt keine Zeit mehr für „normale“ Arbeit und „normale“ Arbeitszeiten hat
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U-Untersuchungen: nur vormittags! (bei Schulkindern nur in den Ferien) Narkose-Besprechung: nur vormittags! Kinder-Zahn-OP: nur vormittags!
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KiTa-Schließ-Zeiten: 3 Wochen im Sommer, 1 Woche zwischen den Jahren, Brückentage, 3 Tage irgendwo außerhalb der Brückentage…
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Schul-Schließ-Zeiten: 3 Wochen im Sommer (dieses Jahr ist das Gott sei Dank zur gleichen Zeit wie in der KiTa), 1 Woche zwischen den Jahren, Brückentage, mehrere Tage außerhalb der Brückentage innerhalb und außerhalb der Ferien, wo dann auch keine Hortbetreuung stattfindet
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Wer hat denn bitte so viel Urlaub in einem „normalem“ Job???
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Wie schafft ihr das mit den Schließzeiten von KiTa und Schule???
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Mein Kleiner hat Fernweh…

Seit mehreren Tagen fragt Murmel bereits, ob wir bald in den Urlaub fahren. Heute fragte er wieder: “Mama, wenn der Tag zu Ende ist, fahren wir in Urlaub?” Also fragte ich ihn, wohin er denn möchte. Er sagte: “Da wo das kleine Waschbecken ist”  Motte vermutetet, dass er das Ferienhaus meint, in das wir im Sommer fahren werden – wir hatten uns die Bilder mit den Kindern gemeinsam angeschaut, bevor wir angefragt hatten, denn die beiden sollten ja auch einverstanden sein – Familienurlaub ist eine Familienentscheidung. Wie sich herausstellte, meinte er das nicht. Wir haben uns dann auf dem Laptop Bilder aus dem letzten Urlaub angesehen und dabei ist herausgekommen, dass er kein kleines “Waschbecken” sondern ein kleines Schwimmbecken meint und zwar das des Splahs in Neddesitz, wo wir die letzten zwei Jahre Urlaub gemacht haben.

Jetzt bring` dem Kleinen mal bei, dass 1.seine Schwester schulpflichtig ist und wir daher nicht mal eben so “morgen” in den Urlaub fahren können und 2. dass wir dieses Jahr zwar auch wieder nach Rügen fahren werden aber eben nicht dorthin, wo wir die letzten zwei Jahre bereits waren. Wir haben es versucht… Darauf hin war der Kleine so traurig, dass der Papa gesagt hat, wir könnten ja vielleicht trotzdem mal einen Tag da hin fahren, so weit weg wären wir ja dann auch nicht, wenn wir auf Rügen sind…