Kindertag 2018

Heute Morgen habe ich bei einer meiner besten Freundinnen das hier im Status gelesen:

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und das fand ich so passend, da ja heute Kindertag ist und so wunderschön, dass ich es “gemopst” und bei fb, instagram und im Status geteilt habe.

Meine zwei Süßen haben natürlich auch etwas zum Kindertag bekommen. Da in 13 Tagen “der Ball wieder rollt”, haben beide ein Deutschlandshirt bekommen, ein Aufblastierchen (Motte hatte sich einen Flamingo gewünscht und Murmel hat sich einen Orca ausgesucht) , außerdem haben noch beide einen Luftballon bekommen und ein PawPatrol-Überraschungsei (die sind ohne Schokolade – auf Süßes habe ich absichtlich verzichtet –

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der Papa kam aber dann nachmittags noch mit PEZ-Spendern incl. Bonbons an)

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Vormittags hatte ich ja einen Termin zum EKG, um abzuklären, ob ich diese Beta-Blocker-Augentropfen nehmen darf und was das betrifft, hat die Ärztin grünes Licht gegeben (und da ging es auch heute total schnell)  allerdings meinte sie, eine Kurve würde ihr nicht so gefallen, daher würde sie mir eine Überweisung zum Kardiologen geben (DAS war jetzt aber irgendwie nicht Sinn der Sache – aber gut, ich versuche nach dem Buch “The Secret” zu leben, das dürfte nicht das Problem sein)

Motte wollte heute Mittagskind sein und Schokomuffins backen. Was tut frau nicht alles, bei 30°C im Schatten, nur damit das Kind glücklich ist?! Und schließlich ist ja heute Kindertag.

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Wie haben eure Kinder den Kindertag verbracht?

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Von einer Frau ohne Kinderstube und Murmel`s erstem Besuch beim Augenarzt

Heute hatten wir nun unseren Ersatztermin beim Augenarzt. Bevor wir zur S-Bahn sind, waren wir aber noch in der Stadt, weil ich noch Shirt für meine Kinder und meinen Neffen kaufen wollte. Auf dem Weg dorthin mussten wir u.a. auch über eine Ampelkreuzung. Oh, kennt ihr auch diese Leute, die immer quer über die Straße rennen und du bist dahinter ungefähr gleich schnell und mit dem Kinderwagen nur am Ausweichen? So war es heute wieder. Wir gingen los, die leicht vor mir schräg, ich ausgewichen, sie wieder schräg, ich ausgewichen, sie wieder schräg, in dem Augenblick war ich ungefähr mit ihr auf gleicher Höhe, sie rennt fast in den Kinderwagen und regt sich voll auf. Geht`s noch!? ich antworte: Geradeaus! Geradeaus! – Ist das so schwer? Da brüllt die hinter mir her: “Zum Kindermachen hat´s gereicht, aber zu sonst weiter nichts, wa?” Hä? Habe ich irgendwas nicht mitbekommen? Die Frau hatte wohl keine Kinderstube, denn ich bringe bereits meinem Zweijährigen bei, dass man immer gerade und niemals schräg über die Straße geht und wir sahen jetzt auch nicht aus, als wären wir in Lumpen gekleidet. Gut, man kann mir auch nicht ansehen, dass ich Abitur und studiert habe, aber was gibt ihr das Recht über mich zu urteilen, nur weil ich vormittags mit meinem Kind in der Stadt statt zu Hause oder im Büro bin??? Boah, hatte die ein Glück, dass ich es eilig hatte!

Die S-Bahn Fahrt war dann ohne Vorkommnisse, kein Schienenersatzverkehr und alle Fahrstühle waren funktionstüchtig – Yeah! Beim Augenarzt waren wir um 11.20 Uhr (der Termin war um 12.00Uhr) und es war wuselig wie immer im Vorzimmer – aber ich mag die Atmosphäre da total. Nach Rücksprache mit der Ärztin hieß es, meine Augen müssten nicht weit getropft werden, das könne man “auch erst mal so” kontrollieren. Weiterhin hieß es, wir müssten mit einer Stunde Wartezeit rechnen… Na gut, dann sind wir eben erst mal zu meinen Arbeitskollegen gegangen und haben mit Ihnen und dem Chef ein Pläuschen gehalten… Eine halbe Stunde später waren wir wieder im Wartezimmer der Augenärztin. Murmel hat sich verschiedene Bücher angesehen und immer “Bapa!” oder “Mama!” gerufen – ich glaube, er hat die Leute gut unterhalten. Wir haben noch eine weitere Ewigkeit gewartet und wurden dann schließlich aufgerufen. Aber auch im Behandlungszimmer haben wir noch mal 10 – 15 Minuten gewartet… Dann kam die Ärztin und hat sich erst mal mein Auge angesehen… Sie meinte: “Es könnte sein, dass Öl austritt, es könnte aber auch sein, dass das Zellen sind” (es könnte, hätte, würde – solche Aussagen “liebe” ich ja – hätte sie ir mal doch lieber das Auge weit getropft) Sie wollte den Augendruck messen, was sie dann auch gemacht hat und meinte, er wäre bei 30 (normalerweise hatte ich immer 10-12), sie würde gerne mit Beta-Blockern behandeln und es wäre besser, ich würde mich noch mal in der Klinik vorstellen. Wenn Öl austritt, kommt es wohl zu einem erhöhten Augendruck und auf lange Sicht kann (oder wird?) das Öl den Sehnerv abklemmen. Jetzt hat sie mir die niedrigste Form von Beta-Blockern verschrieben, das Rezept soll ich aber erst einlösen, wenn mein Hausarzt ein EKG gemacht hat und feststellt, dass ich keine Reiz-Leiter-Störung habe. Wenn da alles okay ist, soll ich die Beta-Blocker nehmen und mich bevor die Flasche alle ist, noch mal bei ihr vorstellen und dann sehen wir weiter. Es ist jetzt noch nicht zwingend notwendig in die Klinik zu gehen, das gehen wir jetzt alles ganz langsam an, meinte sie. Also heißt es jetzt für mich, eine andere Klinik finden, als die, in der ich die letzten drei Mal war… Sie hat mir das Getrauden-Krankenhaus in Wilmersdorf, das Virchow-Klinikum in Wedding oder die Charity in Mitte empfohlen – nur die zwei letzteren gehören, glaube ich mit dem Benjamin-Franklin-Klinikum in Steglitz zusammen… Weiterhin meinte meine Ärztin, die eine Ärztin im Getraudenkrankenhaus ist sogar auf solche Netzhautsachen spezialisiert (warum hat sie mich denn damals nicht dahin geschickt), sie wüsste aber nicht, ob die noch da ist… Na, das kann man ja raus finden… wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, solle ich ihr sagen, wo ich hin möchte… (Wer “möchte” denn schon ins Krankenhaus???)

Nach mir war Murmel an der Reihe… Meine Kinder müssen ja wegen mir, also “wegen familiärer Vorbelastung” bereits jetzt kontrolliert werden. Ich hatte mich nur gefragt, wie sie das machen wollte, wo der Kleine außer “Mama” und “Papa” nichts sagt… Aber sie meinte, da würde es schon Mittel und Wege geben… Sie hat das dann auch ganz toll mit einer Fingerpuppe bzw. zweien gemacht und der Kleine war schwer begeistert (ich übrigens auch). Sie meinte, er wäre altersgerecht entwickelt, noch ein wenig weitsichtig, aber das ist in seinem Alter völlig normal. Na, das hört sich doch schon mal gut an – er muss erst nächstes Jahr wieder zur Kontrolle…

Nachtrag: Mit meinem Chef (der die gleiche Augengeschichte wie ich durch hat) habe ich mich auch über mögliche Kliniken unterhalten und er meinte, den besten Ruf hätten immer noch das Benjamin-Franklin (wieso höre ich dann so viel schlechtes?) und die Augenklinik in Marzahn….

Mittwochs in Berlin Augenarztpatientin? – vergiss es!

Gestern Abend fing mein Auge auf einmal an zu tränen und zu jucken und es war auch total rot. Die ganze Nacht tränte es weiter und auch heute Morgen war es noch immer rot. Zu allem Überfluss erfuhr ich dann in der KiTa auch noch, dass dort gerade Bindehautentzündung umgeht bzw. umging. Das ist doch ansteckend, das musste abgeklärt werden und da meine Augenärztin meinte, bei meiner Vorgeschichte solle ich lieber einmal mehr zu ihr kommen, habe ich beschlossen, heute Morgen zu ihr zu fahren. Murmel hatte ich im Tuch. Bei meiner Augenärztin angekommen, stand dran, dass sie Urlaub und daher nur verkürzte Sprechzeiten hat. Patienten mit Termin würde sie behandlen, Notfallpatienten könnten am Dienstag (also gestern) von 09.30 bis 10.00 Uhr kommen oder Freitag (also erst in zwei Tagen) in der Zeit von 08.00 – 09.00 Uhr. (Na, wenn das mal nicht klasse Zeiten waren!?) Ich war aber jetzt, am Mittwoch ein “Notfall”. Vor meiner Augenarztpraxis ist so eine oralchirurgische Praxis und die Frau dort hat mich so was von angefahren, da wäre jetzt keiner bei meiner Augenärztin und ob ich nicht lesen könne, dann hat sie mir die Tür vor der Nase zugeknallt (und ich meine nicht die Tür ihrer Praxis, sondern die vom Flur) Boah, wenn es mir nicht so mies gegangen wäre, hätte ich der aber ein paar Takte erzählt. Wie kann man so mit Menschen umgehen???

Auf dem Zettel von meiner Augenärztin wurde auch auf ihre Vertretung verwiesen, diese wohl nur um die Ecke war. Also bin ich dort hin gegangen. Von der Praxis war ich ja echt beeindruckt. Ich sagte, wessen Patientin ich bin und dass meine Augenärztin diese Praxis als ihre Vertretung angegeben hatte. Da sagte sie wortwörtlich: “Eigentlich sind wir nicht ihre Vertretung!” (Vielleicht bin ich naiv, aber ich dachte, so was wäre zwischen den Ärzten abgesprochen) Außerdem sagte sie mir, es wären jetzt ohnehin keine Ärzte da, die wären im OP und ich könne gern ein anderes Mal wieder kommen. Geht`s noch? Ich war JETZT ein “Notfall”! ich hatte so die Nase voll! Die fragten einen noch nicht mal, um etwas es ging. Also fuhr ich wieder zurück und ging in die Schlossstr. zu einer Ärztin, die mich schon mal als “Notfall” behandelt hatte. Dort angekommen, war ein Zettel zu sehen, dass diese Ärztin bis einschließlich Freitag nicht da ist. ich hatte die Nase voll und war am heulen und das alles schon vor 10.00 Uhr morgens. Also beschloss ich, ich gebe es für heute auf, beobachte die ganze Sache und wenn es nicht besser wird, werde ich Freitag morgen zu meiner Augenärztin fahren. (Inzwischen sind die Beschwerden abgeklungen und auch die Rötung ist weniger geworden, also hoffe ich mal, dass ich gestern auf dem Spielplatz vielleicht “nur” Sand rein bekommen habe)

ein riesiges Loch

!!!Achtung, es könnte wieder etwas “eklig” werden bzw. nichts für Zartbesaitete!!!

Mein Mann musste heute wieder zum Arzt, um den Verband wechseln zu lassen und um das Wundband (keine Ahnung, ob das die richtige Bezeichnung für das Band ist, welches noch in der Wunde war) rauszuziehen.

Während gestern fast das ganze Bein verbunden war, war der Verband heute wesentlich kleiner und verrutschte auch zu Hause. Also bat er mich, diesen zu erneuern. Unter dem Verband kam ein riesiges Loch zum Vorschein.

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Mal wieder warten – aber diesmal nicht für mich

!!!Achtung es könnte etwas “eklig” werden bzw. nichts für Zartbesaitete!!!

Nachdem mein Mann ja nun gestern endlich eine zweite Meinung in Bezug auf sein Knie eingeholt hatte, hieß es heute für ihn warten, warten, warten…

So sah das Knie meines Mannes heute morgen aus:

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Da ist “die Suppe” schon rausgelaufen… ich habe es sauber gemacht und ein Pflaster drauf geklebt. Nach einiger Zeit kam das Zeug oben aus dem Pflaster wieder raus…

Er wartete also heute morgen auf den Anruf der Arztpraxis, damit er hinfahren konnte und sie ihn operieren würden. Als um 14.00 Uhr noch immer keiner angerufen hat, hat er in der Praxis angerufen. Sie haben ihm gesagt, sie hätten ihn nicht vergessen, er würde heute auch noch operiert werden. Wenn er wolle, könne er ja schon mal los fahren, dann könne es aber sein, dass er in der Praxis noch etwas warten müsste… Er machte sich langsam fertig und auf dem Weg in die Praxis.

Kurz nach 16.00 Uhr war er wieder zurück. Sie haben unzählige Narkosespritzen in sein Knie gespritzt, weil er auf der einen Seite des Knies immer und immer wieder spürte, wie der Arzt operierte, auf der anderen Seite nicht. Nach der OP sah sein Bein so aus:

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Dr. Google und ein neuer Arzt

Mein Mann befragte gestern Abend noch Dr. Google und hat mit seiner Hilfe die Diagnose “Schleimbeutelentzündung” gestellt. Da er seinem Arzt nicht mehr vertraut (er hätte ihn ja schon letztes Jahr richtig therapieren können) war er auf der Suche nach einem neuen Arzt, einem der auch ambulante Operationen macht. Er hat auch eine Praxis gefunden, die ihm zusagte. Unabhängig davon, hat die Oma ihm ihren Arzt empfohlen und für den hat sich mein Mann dann heute auch entschieden.

Es ist eine Gemeinschaftspraxis und Omas Arzt war heute nicht mehr da. Dieser ist wohl für Knieoperationen zuständig. Der andere Arzt hat sich das Knie meines Mannes aber angesehen (Schleimbeutelentzündung war auch seine Diagnose) und ihm gesagt, dass morgen ambulant operiert wird (für mein Mann schon mal ein gutes Gefühl, wenn sie ihn nicht gleich ins Krankenhaus einweisen wollen). Morgen werden wohl die ganzen OPs mit Vollnarkose durchgeführt. Da mein Mann aber “nur” eine örtliche Betäubung erhalten wird, soll er auf einen Anruf der Praxis suchen und sich bereit halten, um sich dann zur Praxis zu begeben….

Sein letzter Urlaubstag oder: Warten…

Heute bestand unser halber Tag nur aus warten. Das fing schon heute Morgen an. Motte musste ja wieder zur Daumenkontrolle ins Krankenhaus, um 10.00 Uhr hatten wir dort einen Termin. Dort angekommen, habe ich uns angemeldet, den Papierkram abgegeben und dem Menschen am Empfang Bescheid gesagt, dass wir heute zum röntgen sollten. Er nahm alles entgegen und sagte, wir sollen im Warteraum Platz nehmen. Eine Dreiviertelstunde später wurde die Kleine aufgerufen, die Frau gab was in den PC ein und schickte uns zum röntgen – das war natürlich in einem ganz anderen Haus auf dem Gelände. Wenn da nur einer was hat in den PC eingeben müssen, hätten sie das nicht auch gleich machen können? Aber gut! Also sind wir zum röntgen gegangen. Für uns war klar, dass der Papa mit der Kleinen rein geht und ich mit dem Kleinen, der ja im Tuch saß, draußen warte. Aber kaum, dass Motte aufgerufen wurde, fing sie an zu weinen und nach Mama zu weinen, wo sie doch in letzter Zeit totales Papakind ist. Ich muss sagen, die Frau vom röntgen ist total super mit der Situation umgegangen. Sie hat mich mit reingenommen und mich so hin gestellt, dass ich in einem Raum stand, der keine Strahlen abbekam, aber gleichzeitig total nah (im Türrahmen) bei meinem Kind. Das war Motte aber nicht nah genug. Also wurde Murmel an den Papa übergeben, der mit ihm draußen wartete und ich habe der Kleinen beim Hinlegen der Hand und stillhalten geholfen.Da ging es auch alles relativ schnell und wir durften wieder in das andere Haus zurück. Der Papa meinte, der Kleine hätte in die Windeln gemacht. Ich wusste, dass in dem Haus, in das wir zurück mussten, auch das Babyschwimmen von denen stattfindet – also habe ich dort nach einem Wickelraum gefragt. Motte und der Papa wollten schon mal hoch fahren und sich zurück melden… Ich habe also gefragt. Einen Wickelraum haben sie nicht, aber ich durfte in die Damenumkleide, in der sich zwei Wickeltische befinden. Wie sich herausstellte, hatte der Kleine “nur” gepullert. Wieder zurück im Vorraum sitzen meine zwei anderen beiden noch am Tisch und spielen mit dem dort vorhandenen Spielzeug. Der Papa hat mir erzählt, dass Motte nicht ohne Mama nach oben wollte. Sie hat alles ein- und aufgeräumt (was sie zu Hause übrigens so gut wie nie macht) und ordentlich weg gestellt. Danach sind wir alle vier nach oben gefahren und haben uns vom röntgen zurück gemeldet. Dann sind wir erstaunlicherweise schnell dran gewesen und man fragte und sagte uns das, was wir jedes Mal hören: Benutzt sie auch die rechte Hand? Kann sie damit greifen? Eine OP ist jetzt nicht nötig. Wenn sie im Grundschulalter ist, kann entschieden werden, ob eine OP nötig ist oder nicht…. Wir sollten doch in einem Jahr wieder kommen…

Inzwischen war Mittagszeit, also haben wir unterwegs angehalten und gegessen und als wir endlich wieder zu Hause waren, war es bereits 14.00 Uhr.

Der Papa wartete schon den ganzen Tag auf einen Anruf der Mercedes-Werkstatt, denn heute sollte er endlich sein Auto wieder abholen können. Aber weder auf dem Handy noch zu Hause auf dem AB hatte jemand angerufen und eine Nachricht hinterlassen. Also rief er bei Mercedes an. Die sagten, dass Auto ist  wohl so weit fertig, sie erreichen aber gerade den Verantwortlichen nicht, würden aber zurück rufen. Ab 15.00 Uhr saß der Papa dann hier wie auf Kohlen und wartete auf den Anruf. Die meiste Zeit verbrachte er dabei rauchend auf dem Balkon. Um 16.30 Uhr ungefähr kam er vom Balkon herein gestürmt und meinte, da hätte gerade ein LKW mehrere Autos in der Straße gerammt, er geht mal runter. Ich ging auf den Balkon und sah, dass sein Firmenwagen auf der einen und der Mietwagen genau gegenüber auf der anderen Straßenseite parkte. Ein LKW stand an der Ecke quer an einem Käfer – den hatte es richtig erwischt. Als mein Mann wieder oben war, sagte er, der Mietwagen hat zum Glück nichts abbekommen, aber sein Firmenwagen habe auch etwas abbekommen, der Außenspiegel und eine Schramme quer über die Seite. Wenn man bedenkt, dass wir unser Auto eigentlich letzten Freitag schon wieder bekommen sollten… (Nur weil sie noch mehr Schaden festgestellt haben, war es immer noch in der Werkstatt). Ich dachte nur: “Zum Glück ist unser Auto noch nicht wieder hier! Wer weiß, ob es nicht gleich das nächste abbekommen hätte”.

Der Chef von meinem Mann war auch unten und hatte zu ihm gesagt, wenn er die Papiere von dem Fahrzeug bräuchte, ruft er ihn auf dem Firmenhandy an…

Um 17.30 Uhr war es meinem Mann dann mit der Warterei zu viel und er hat noch mal bei Mercedes angerufen. Die sagten, er könne sein Auto jetzt abholen, muss den Mietwagen aber erst mal selber bezahlen. Na, das hat ihm gerade noch gefehlt, hatte er doch heute erst die Rechnung vom Krankenhaus für das Familienzimmer bekommen.  Als mein Mann gerade zur Tür raus wollte, hat sein Chef wegen der Papiere des Firmenautos angerufen – na das nenn ich mal Timing!

Dann holte er sein lang ersehntes Auto ab und zahlte mal eben € 1400,00 für den Mietwagen. Die Rechnung muss jetzt an den Anwalt weiter geleitet werden und dann sollte er den Betrag von der Versicherung/der Unfallgegnerin wieder bekommen, aber das kann dauern…

Das war er nun: der letzte Urlaubstag meines Mannes für den ersten Urlaub in diesem Jahr. Von diesem Urlaub hat er irgendwie gar nichts gehabt.