WARUM

Heute waren mal wieder ca. 30Grad in Berlin und da das Auto heute Nachmittag wegen des Steinschlags in die Werkstatt musste, waren wir heute nicht allzu flexibel. Die Kids haben sich gewünscht zu Freunden in den Garten zu fahren, da hätten sie mit ihren Freunden im selben Alter spielen und auch planschen können… Außerdem hätten wir dort bequem mit dem Bus hinfahren können… Also habe ich bei der Freundin nachgefragt und leider hatte die Familie heute keine Zeit – was meine Kinder natürlich sehr traurig stimmte…Umso bewusster wurde mir wieder, WARUM ich eigentlich das Business vom Handy aus gestartet habe… Ich möchte meine Familie glücklich sehen und ich möchte NICHT mehr, dass dieses Glück von ANDEREN Leuten abhängig ist! Meine Kinder haben keine sooo abgefahrenen Wünsche, was sie aber sehr wohl gerne hätten, wäre ein eigener Garten. Jetzt ist es so, dass mein Mann dieses Jahr sogar schon zwei Gärten angeboten bekommen hätte und das waren sogar welche, die keiner Kolonie angehörten (der persönliche Albtraum meines Mannes: ein Garten in einer Kolonie). Die Lage wäre auch perfekt gewesen, am See und in Berlin… Warum es nicht geklappt hat? Weil es da um einen Kaufpreis ging, für den wir nicht das nötige “Kleingeld” hatten… und genau deshalb werde ich mir weiterhin “die Finger wund tippen”, damit wir das nächste Mal flexibler sind, wenn es in ein oder zwei Jahren noch mal ein Angebot geben sollte…

Natürlich haben wir trotzdem noch das Beste aus dem Tag gemacht, wir waren u.a. erst auf dem Spielplatz und als wir auf das Auto gewartet haben auch noch  Eis essen. Die Scheibe ist auch wieder repariert und das sie nicht gewechselt werden musste, trägt die Versicherung die Kosten.

Motte war dennoch enttäuscht, dass sie heute “nichts Schönes”, “nichts in Familie” gemacht hat, z.b. “so was wie in Garten” oder “einen Ausflug” und auch wenn du als Mama weißt, dass du so.was nicht jeden Tag im Urlaub machen kannst, gibt es dem Mamaherz schon einen Stich… ich bin dann mal am Handy…

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Sie hatten einen schönen Tag

Heute Morgen hat der Papa beschlossen, dass wir zu Roller fahren. Da wir seitdem die Fenster ausgetauscht wurden, schmalere Fenster haben, passen die Gardinenstangen in Küche und Kinderzimmer nicht mehr und wir wollten heute neue kaufen. Kaum hatte der Papa sein Auto erblickt, hat er beschlossen, es erst mal abspritzen zu fahren, da so etliche Vögel ihre Errungenschaften auf selbigen verewigt hatten.

Neben dieser Waschanlage war heute ein kleines Fest mit kleiner Hüpfburg und da es noch früh am Morgen war, waren wir die Einzigen dort und meine Kids hatten viel Spaß, so lange der Papa das Auto sauber machte.

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Nach unserem Besuch bei Roller hat der Papa beschlossen, er möchte bei BurgerKing Mittag essen. Na, da war die Freude bei Motte natürlich groß. Murmel war inzwischen eingeschlafen und saß im Tuch. Da es in dieser Filiale immer ewig dauert, bis man sein Essen bekommt oder überhaupt erst mal dran ist, war Murmel pünktlich zum Mittagessen wieder wach. Und er liebt Pommes.

Nach dem Essen durften die Kids natürlich noch auf die Rutsche, das finden sie einfach super. Und hatten dementsprechend natürlich viel Spaß.

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Da wir heute nichts weiter vor hatten, konnten sich die beiden da mal richtig ausmären…

Nach einer Stunde ausruhen zu Hause, bin ich dann mit den Kindern noch auf den Spielplatz gegangen. Motte`s beste Freundin war auch da und später kam noch eine KiTa-Freundin von den beiden, welche ein Schwesterchen in ungefähr Murmel`s Alter hat. Also waren alle glücklich und zufrieden und spielten bis abends draußen.

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Demensprechend knülle waren meine beiden Süßen auch am Abend und sind schnell eingeschlafen… Jetzt hoffe ich, dass sie morgen auch mal länger als bis 06.00 Uhr schlafen….

Ach so ist das ;)

Wir sind heute zum einkaufen gefahren und Motte durfte wieder vorne sitzen, damit ich hinten bei Murmel sitzen kann und er nicht weint. Sie hat ihre wahre Freude daran. “Ich sitze jetzt für immer hier vorne” Äh… nein! Nur so lange bis Murmel vorwärts gerichtet fahren darf und somit nicht mehr weint. “Papa, wir haben so ein tolles Auto! Das ist das allerbeste Auto von die ganze weite Welt!” Ja, sehe ich genauso. “Papa überhol das Auto! Unsern Auto is viel schneller!” Sie wird mal Rennfahrerin 😉

Heute stand auch mal wieder Finger- und Fußnägel  schneiden bei den Kindern auf dem Plan. Bei dem, was Motte nicht mag, (wie Haare kämmen, Nägel schneiden) hilft es meist, wenn ich das zuerst bei Murmel mache und dann sage, wie tapfer er doch ist. Also habe ich Murmel zuerst die Nägel geschnitten und zu ihm gesagt, dass er das toll gemacht hat und ganz tapfer war. Dann habe ich Motte gefragt, ob es bei ihr auch so sein wird. Da baute sie sich vor mir auf, stemmte die Hände in die Hüften, legte die Stirn in Falten und sagte doch tatsächlich: “Mama!!! Ich bin sicher, dass ich das super mache, aber jetzt spiele ich!!!” Ach so ist das… 😉 (Eine viertel Stunde später hat sie sich ganz ohne Murren die Nägel schneiden lassen)

Es hat tatsächlich geklappt

Den ganzen Urlaub habe ich zu meinem Mann gesagt, wir könnten es doch mal ausprobieren, dass ich hinten bei Murmel sitze und Motte vorne bei ihm, während des Autofahrens. (Leider ist mit beiden Kindersitzen hinten kein Platz mehr für meinen dicken Hintern, das haben wir schon zwei mal ausprobiert) Heute hat er Motte`s Sitz mal in den Kofferraum getan und ich habe hinten bei Murmel gesessen. Und was soll ich sagen? Es hat geklappt! Ganz ohne Geschrei! Auf der Rückfahrt hat er sogar im Auto geschlafen! ICH! FASS! ES! NICHT! Es hat tatsächlich geklappt!

Murmel kann Auto fahren nicht ausstehen

Heute sind wir in meine Heimat gefahren. Meine Opa hat seinen 93. Geburtstag gefeiert und da wir zur Zeit alle frei haben, konnten wir dieses Jahr unter der Woche auch hin fahren. Das Problem: Murmel kann Auto fahren nicht ausstehen. So was kenne ich überhaupt nicht. Motte ist meist beim Auto fahren eingeschlafen. (Es gab eine Zeit, da konnte sie Auto fahren auch nicht leiden, da war sie schon ein wenig älter, der Kindersitz aber noch rückwärts gerichtet – das ging gar nicht). Daher gestaltete sich die Fahrt etwas schwierig. Normalerweise brauchen wir ca. 20 Minuten von uns bis aus Berlin raus. Heute haben wir fast 1,5 Stunden gebraucht. Der Kleine wurde vor dem Losfahren natürlich noch mal gestillt (allerdings hat er da nicht allzu viel getrunken) und gewickelt. Kaum losgefahren, schrie er auch schon. Mein Mann steuerte den nächsten Parkplatz an. Dort habe ich den Kleinen hin und her getragen und ihm Schlaflieder gesungen, bis er eingeschlafen war. Kaum ins Auto gelegt, fing er wieder an zu schreien. Also habe ich ihn an die Brust gelegt und da hat er ganz ordentlich getrunken (wahrscheinlich hatte er zu Hause nur seinen Durst gestillt und jetzt war der Hunger dran). Als er fertig war, haben wir ihn wieder ins Auto gelegt. Kaum ein paar Minuten gefahren, schrie der Kleine wieder wie am Spieß. Also hat mein Mann wieder den nächsten Parkplatz angesteuert und dieses Mal hat er den Kleinen hin und her getragen, bis er sich beruhigt hatte. Dann hat er ihn wieder ins Auto gelegt und wir sind wieder los gefahren. Kaum ein paar Minuten unterwegs, schrie er wieder. Mein Mann hat den letzten Parkplatz vor der Autobahn angesteuert und wir haben unser “Allzweck-Letzte Hilfe-hilft immer-Mittel” probiert – und ihn ins Tuch gesetzt. Ich habe mir also das Tuch umgebunden (wenn es das nicht gäbe, müsste es für uns erfunden werden), bin mit ihm singend über den Kaisers-Parkplatz spaziert und Murmel ist eingeschlafen. Schlafend konnten wir ihn dann ins Auto legen und endlich aus Berlin raus und in meine Heimat fahren. Murmel hat bis dahin geschlafen. Aber für die Strecke, für die wir sonst knapp eine Stunde brauchen, haben wir heute über zwei gebraucht – ohne Stau.

Im Laufe des späten Nachmittags/frühen Abends ist der Kleine auf dem Schoß meiner Schwester eingeschlafen und wir befürchteten, dass er dann im Auto auf dem “Nach Hause Weg” wieder nicht schläft, sondern protestiert. Also hat sie versucht, ihn wach zu machen. Er wollte nicht – hat nur Schnuten gezogen (mein “König der Mimik”).

Schließlich war es an der Zeit aufzubrechen. Meine Schwester hat Murmel gut zugeredet, dass er kein Theater machen möchte im Auto… Wir waren noch nicht mal fünf Minuten gefahren, da schrie er wieder. Also haben wir angehalten und der Kleine wurde gestillt. (Bevor wir los fuhren, wollte er natürlich nicht trinken.) Dann fuhren wir weiter und der Kleine fing wieder an zu schreien. Dieses Mal hatte ich schon vor dem Losfahren das Tuch umgebunden. Mein Mann ist also auf den nächsten Autobahn-Parkplatz, ich habe den Kleinen ins Tuch gesetzt und bin mit ihm singend auf uns ab gewandert, bis er sich beruhigt hatte – an Schlaf dachte er natürlich nicht. Motte allerdings war in der Zeit eingeschlafen. Wir haben den Kleinen wieder ins Auto gelegt und sind los gefahren. Fünf Minuten ging es gut und dann fing der Kleine wieder an zu schreien. Also sind wir wieder auf den nächsten Autobahn Parkplatz und ich bin mit ihm im Tuch singend auf und ab spaziert… bis er eingeschlafen war. Seit wir losgehfahren sind, war bereits wieder eine Stunde vergangen…. Jetzt konnten wir ihn schlafend ins Auto legen und zurück nach Berlin fahren.

Sein letzter Urlaubstag oder: Warten…

Heute bestand unser halber Tag nur aus warten. Das fing schon heute Morgen an. Motte musste ja wieder zur Daumenkontrolle ins Krankenhaus, um 10.00 Uhr hatten wir dort einen Termin. Dort angekommen, habe ich uns angemeldet, den Papierkram abgegeben und dem Menschen am Empfang Bescheid gesagt, dass wir heute zum röntgen sollten. Er nahm alles entgegen und sagte, wir sollen im Warteraum Platz nehmen. Eine Dreiviertelstunde später wurde die Kleine aufgerufen, die Frau gab was in den PC ein und schickte uns zum röntgen – das war natürlich in einem ganz anderen Haus auf dem Gelände. Wenn da nur einer was hat in den PC eingeben müssen, hätten sie das nicht auch gleich machen können? Aber gut! Also sind wir zum röntgen gegangen. Für uns war klar, dass der Papa mit der Kleinen rein geht und ich mit dem Kleinen, der ja im Tuch saß, draußen warte. Aber kaum, dass Motte aufgerufen wurde, fing sie an zu weinen und nach Mama zu weinen, wo sie doch in letzter Zeit totales Papakind ist. Ich muss sagen, die Frau vom röntgen ist total super mit der Situation umgegangen. Sie hat mich mit reingenommen und mich so hin gestellt, dass ich in einem Raum stand, der keine Strahlen abbekam, aber gleichzeitig total nah (im Türrahmen) bei meinem Kind. Das war Motte aber nicht nah genug. Also wurde Murmel an den Papa übergeben, der mit ihm draußen wartete und ich habe der Kleinen beim Hinlegen der Hand und stillhalten geholfen.Da ging es auch alles relativ schnell und wir durften wieder in das andere Haus zurück. Der Papa meinte, der Kleine hätte in die Windeln gemacht. Ich wusste, dass in dem Haus, in das wir zurück mussten, auch das Babyschwimmen von denen stattfindet – also habe ich dort nach einem Wickelraum gefragt. Motte und der Papa wollten schon mal hoch fahren und sich zurück melden… Ich habe also gefragt. Einen Wickelraum haben sie nicht, aber ich durfte in die Damenumkleide, in der sich zwei Wickeltische befinden. Wie sich herausstellte, hatte der Kleine “nur” gepullert. Wieder zurück im Vorraum sitzen meine zwei anderen beiden noch am Tisch und spielen mit dem dort vorhandenen Spielzeug. Der Papa hat mir erzählt, dass Motte nicht ohne Mama nach oben wollte. Sie hat alles ein- und aufgeräumt (was sie zu Hause übrigens so gut wie nie macht) und ordentlich weg gestellt. Danach sind wir alle vier nach oben gefahren und haben uns vom röntgen zurück gemeldet. Dann sind wir erstaunlicherweise schnell dran gewesen und man fragte und sagte uns das, was wir jedes Mal hören: Benutzt sie auch die rechte Hand? Kann sie damit greifen? Eine OP ist jetzt nicht nötig. Wenn sie im Grundschulalter ist, kann entschieden werden, ob eine OP nötig ist oder nicht…. Wir sollten doch in einem Jahr wieder kommen…

Inzwischen war Mittagszeit, also haben wir unterwegs angehalten und gegessen und als wir endlich wieder zu Hause waren, war es bereits 14.00 Uhr.

Der Papa wartete schon den ganzen Tag auf einen Anruf der Mercedes-Werkstatt, denn heute sollte er endlich sein Auto wieder abholen können. Aber weder auf dem Handy noch zu Hause auf dem AB hatte jemand angerufen und eine Nachricht hinterlassen. Also rief er bei Mercedes an. Die sagten, dass Auto ist  wohl so weit fertig, sie erreichen aber gerade den Verantwortlichen nicht, würden aber zurück rufen. Ab 15.00 Uhr saß der Papa dann hier wie auf Kohlen und wartete auf den Anruf. Die meiste Zeit verbrachte er dabei rauchend auf dem Balkon. Um 16.30 Uhr ungefähr kam er vom Balkon herein gestürmt und meinte, da hätte gerade ein LKW mehrere Autos in der Straße gerammt, er geht mal runter. Ich ging auf den Balkon und sah, dass sein Firmenwagen auf der einen und der Mietwagen genau gegenüber auf der anderen Straßenseite parkte. Ein LKW stand an der Ecke quer an einem Käfer – den hatte es richtig erwischt. Als mein Mann wieder oben war, sagte er, der Mietwagen hat zum Glück nichts abbekommen, aber sein Firmenwagen habe auch etwas abbekommen, der Außenspiegel und eine Schramme quer über die Seite. Wenn man bedenkt, dass wir unser Auto eigentlich letzten Freitag schon wieder bekommen sollten… (Nur weil sie noch mehr Schaden festgestellt haben, war es immer noch in der Werkstatt). Ich dachte nur: “Zum Glück ist unser Auto noch nicht wieder hier! Wer weiß, ob es nicht gleich das nächste abbekommen hätte”.

Der Chef von meinem Mann war auch unten und hatte zu ihm gesagt, wenn er die Papiere von dem Fahrzeug bräuchte, ruft er ihn auf dem Firmenhandy an…

Um 17.30 Uhr war es meinem Mann dann mit der Warterei zu viel und er hat noch mal bei Mercedes angerufen. Die sagten, er könne sein Auto jetzt abholen, muss den Mietwagen aber erst mal selber bezahlen. Na, das hat ihm gerade noch gefehlt, hatte er doch heute erst die Rechnung vom Krankenhaus für das Familienzimmer bekommen.  Als mein Mann gerade zur Tür raus wollte, hat sein Chef wegen der Papiere des Firmenautos angerufen – na das nenn ich mal Timing!

Dann holte er sein lang ersehntes Auto ab und zahlte mal eben € 1400,00 für den Mietwagen. Die Rechnung muss jetzt an den Anwalt weiter geleitet werden und dann sollte er den Betrag von der Versicherung/der Unfallgegnerin wieder bekommen, aber das kann dauern…

Das war er nun: der letzte Urlaubstag meines Mannes für den ersten Urlaub in diesem Jahr. Von diesem Urlaub hat er irgendwie gar nichts gehabt.