Sind Eltern eigentlich nie zufrieden?

Heute Abend ist es extrem ruhig im Kinderzimmer. Die Kinder schlafen so ruhig, dass man ganz nah an sie ran muss, um zu hören, ob sie atmen. Normalerweise wird Murmel nach einer Stunde Schlaf wieder wach. Aber heute…  Heute habe ich den Abwasch der ganzen Woche erledigt. (Murmel ist zur Zeit so anhänglich, dass ich das tagsüber nicht schaffe und abends habe ich meistens keine Lust mehr). Danach war ich in der Badewanne, konnte in Ruhe Haare waschen, rasieren, entspannen und sogar noch ein ganzes Kapitel in einem Buch lesen. Selbst danach dauerte es noch eine halbe Stunde, bis der Kleine wieder wach wurde und gestillt werden wollte. Inzwischen schläft er wieder und beide Kids sind wieder genauso ruhig am schlafen, dass man sie von weitem nicht hört und der Papa und ich fragen uns, was mit unseren Kindern los ist… Natürlich genießen wir die ruhige Zeit zu zweit  und werden uns gleich noch “Bad Moms” auf der Playstation angucken, aber gleichzeitig frage ich mich: sind Eltern eigentlich nie zufrieden?

Vom heiraten und singen

Heute waren wir bei der Oma und die hat sich fast weggeschmissen vor Lachen. Die Kleine redete mal wieder über Nachnamen und wieder kamen wir darauf, dass ich nur so wie der Papa heißen kann, wenn dieser mich heiratet. Da stellt sie sich hin, stützt die Fäuste in die Hüften, legt die Stirn in Falten und sagt im Befehlston zum Papa: “Papa, heirate mal die Mama!” Und zur Oma: “Fast wollte der Papa die Mama nich heiraten!” Die Oma hat sich köstlich amüsiert.

Heute Abend lagen wir alle im Bett und die Kleine fragte: “Mama, sinen!?” Na klar, Süße. Ich singe immer die selben fünf Lieder. Als ich mit dreien fertig war, sagte die Kleine: “Mama, hör auf zu sinen, ich schlafe doch schon!” Ah ja… da weißte Bescheid! 😉

So süß…. <3

Ich weiß ja nicht, was mit ihm los ist, aber mein Mann hat mir doch heute tatsächlich drei langstielige rote Rosen (mein Lieblingsblumen) geschenkt.

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Mit der Begründung: “Weil du dich immer beschwerst…” Nee, nee! Ich habe lediglich zu meinem Geburtstag (der war im Juli) FESTGESTELLT, dass eigentlich er mir hätte rote Rosen schenken können und nicht eine Freundin von mir.

Aber süß fand ich es (bis auf den Spruch dazu) allemal ❤

das schafft auch kein anderer

Heute haben wir unser Bett abgezogen und neu bezogen. Das ist ja noch nicht erwähnenswert, das machen wir ja regelmäßig. Aber: ich habe die Laken abgezogen von unserem und von Motte`s Bett, sie in die Waschmaschine getan, diese angemacht und bin dann mit Murmel einkaufen gegangen. Mein Mann ist krank geschrieben und daher zu Hause.

Als wir wieder zu Hause waren, meinte mein Mann zu mir, er hätte gerade die Küche und das Bad sauber gemacht. ??? Wie meinte er das? Weiter sagte er: “Das schafft auch kein anderer!” Wie jetzt? Was? Was schafft kein anderer? Er sagte, ich hätte die Laken abgezogen und in die Waschmaschine getan… Ja?! … und da wäre noch eine halbe Packung Taschentücher drin gewesen. Oh! Er wäre gerade damit fertig Küche und Bad sauber zu machen und so was würde sicher kein anderer schaffen, nur ich. Öhm… da könnte er sogar Recht mit haben…

Zeit, dankbar zu sein

Ich weiß, ich bin hier immer viel am rumjammern und einige werden sich sicher denken: “Boah, was hat die denn?! Die kann froh sein, dass es ihr so gut geht!” Und man lese und staune: Das bin ich auch! Ich habe so vieles, für das ich wirklich dankbar bin:

Zuerst mal wohnen wir in einem Land, in dem Frieden herrscht; wir müssen nicht alles zurück lassen, nur um zu (über)leben.

Ich habe einen wundervollen Mann, der mich liebt, zusammen haben wir zwei wundervolle süße und gesunde Kinder. Ich kann erst mal zu Hause bei meinem Baby bleiben (auch das Privileg ist nicht in jedem Land gegeben) Auch mein Mann und ich  sind gesund (vom Auge mal abgesehen, aber da habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben). Wir haben ein Dach über dem Kopf, unsere Kinder haben ihr eigenes Zimmer (wenn auch ein gemeinsames) und was zu essen auf dem Tisch. Mein Mann verdient sogar ausreichend, dass wir ab und zu mal essen gehen oder bestellen können (auch das ist ja heute nicht mehr selbst verständlich) Wir können auch in den Urlaub fahren, wenn wir das möchten.

Wir haben unsere Familien, die uns den Rücken stärken und auf die wir uns verlassen können. Wir haben Freunde und Nachbarn, die auch helfend eingreifen würden, wenn es nötig sein sollte.

Ich hatte das Glück im meinem Leben viele wundervolle Menschen und Freunde kennen zu lernen (auch wenn einige davon nicht mehr Teil meines Lebens sind oder sein wollen, so möcht ich die gemeinsamen Wege, die wir gegangen sind und die tollen Erfahrungen, die wir gemacht haben, nicht missen).

Bestimmt habe ich noch viele wundervolle Kleinigkeiten vergessen, für die ich genauso dankbar bin…

Danke, an wen auch immer, dass es unserer Familie und mir so gut geht!!!

Was Mama (fast) vergessen hat

Schreiphasen!

Der Kleine schreit wirklich jeden Abend ab 19 Uhr zwischen 1 und 2 Stunden. Und es ist so deprimierend, nichts dagegen tun zu können. Gestillt ist er, eine frische Windel hat er um, Mama und Papa sind in seiner Nähe, Bauchschmerzen kann man auch meistens ausschließen. Er schreit so laut, dass sicher alle denken, wir würden dem Kind was tun. Mein Mann macht dann schon immer alle Fenster zu, weil er Angst hat, dass gleich irgendjemand vor der Tür steht. Was ich viel schlimmer finde, ist, dass der Kleine so doll schreit, dass ich denke, er bekommt keine Luft mehr und er kann sich da auch total reinsteigern – so viel kann ich ihm gar nicht ins Gesicht pusten. (Für alle Nichtmamas: Wenn Babys so doll schreien, dass sie keine oder kaum noch Luft bekommen, pustet man ihnen ins Gesicht, dann sind sie ganz kurz so irritiert, dass sie eine Sekunde aufhören zu schreien und Luft holen).

Ich habe versucht, mich zu erinnern, ob das bei Motte auch so war. Und kann/konnte mich nicht dran erinnern. Dann sah ich wie mein Mann den Kleinen nahm, ihn in der Wohnung umhertrug und selbst erfundene Lieder sang. Dejavu! Genau das hat er bei der Prinzessin auch gemacht. Also hat sie auch geschrien (ein Schreibaby hatten wir aber nicht). Wie kann man frau das denn als Mama (fast) vergessen?

Alles nur eine Phase *ohm*

Bei uns helfen (nicht immer und manchmal auch erst nach einer ganzen Weile) zwei Dinge:  zum einen, wenn der Papa den Kleinen umherträgt oder wenn ich ihn ins Tuch setze und mit ihm auf dem Pezziball wippe – (leider geht das mit der Zeit unheimlich auf den Rücken).

Entscheidung getroffen

So, ich habe eine Entscheidung getroffen: Die Kette geht zurück. Schließlich möchte ich, dass die RICHTIGEN Namen auf dem Anhänger stehen. Dann habe ich im Internet recherchiert und eine ähnliche Seite mit einem ähnlichen Anhänger gefunden, aber mit einer anderen Schriftart.

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Und die Lieferzeit ist wohl auch um einiges schneller. Also ich bin mal wieder gespannt, ob es bei namesforever.de besser klappt…