So entspannt kann es also sein…

Heute war es im Büro das genaue Gegenteil von gestern. Nr. 4 war heute gar nicht da, Nr. 3 ist spät gekommen und früh gegangen und mit Nr. 2 und Nr. 1 komme ich immer super klar. Das war heute so ein entspanntes arbeiten – einfach herrlich! Der Tag ging schnell vorbei und ich habe trotzdem viel geschafft.

Diese Gezicke im Büro geht mir so was von auf den Keks

Heute kam eine meiner Kolleginnen (nennen wir sie Nr.3)  in mein Büro und meinte, der Chef würde wohl diese Woche nicht mehr ins Büro kommen, weil er krank ist. Oh je, der Ärmste – für ihn fängt das Jahr ja auch richtig bescheiden an. Also sagte ich: “Schon wieder?!” Und genauso, nämlich, dass das Jahr für ihn nicht gut anfängt, habe ich das auch gemeint und das hat mein Tonfall auch ausgedrückt. Die andere Kollegin (nennen wir sie Nr. 4), die dazu kam, hat mich dann gleich angefahren: “Ja, so ist das nun mal! Manche Menschen sind halt öfter krank!!! Sie sind ja dann auch längere Zeit weg!” Was sollte das denn jetzt werden? Merkt die noch was??? Also habe ich ihr gesagt, wie ich es gemeint habe, aber das schien sie überhaupt nicht zu interessieren. Als die beiden raus waren, aus meinem Büro, habe ich die Tür erst mal zuggemacht und die Tränen laufen lassen – ich bin halt zur Zeit noch etwas näher am Wasser gebaut als überhaupt… Ca. eine Stunde später kam Nr. 3 immer wieder mit irgendwelchen Ordnern in mein Büro, um sie weg zu räumen. Also habe ich zu ihr gesagt, dass sie die Tür dann doch auch auflassen kann. Und was meint sie? “Na, sie wissen doch, dass Frau… (Nr. 4) ziemlich empfindlich ist!” Hä??? Wenn sie doch ach so empfindlich ist, sollte sie mal darüber nachdenken, wie sie mit anderen Leuten umgeht. Ich kann Leute nicht ausstehen, die austeilen, aber nicht einstecken können (obwohl es gar nichts einzustecken gab)

Eine weitere halbe Stunde später kam eine andere Kollegin (nennen wir sie Nr. 2) in mein Büro, schloss die Tür hinter sich und schimpfte vor sich hin über die andere Kollegin (Nr. 4), also scheint sie nicht nur mir gegenüber auszuteilen. Diese Gezicke im Büro geht mir so was von auf den Keks! So was muss doch einfach nicht sein!

Als ich gegangen bin, habe ich mich wie immer von allen verabschiedet (die anderen arbeiten alle Vollzeit im Gegensatz zu mir) und Nr. 4 fragte: “Denken Sie eigentlich darüber nach, 3 Jahre zu Hause zu bleiben?!” Der Tonfall schon wieder! Ganz schlimm! Was geht sie das an? Vom Chef hatte ich schon längst das Okay. Aber ich bin ja höflich, also habe ich ihr geantwortet, dass das für mich keine Option ist, 3 Jahre finde ich einfach zu lang. (Jedenfalls sehe ich das jetzt so; natürlich kann ich noch nicht sagen, wie das in zwei Jahren aussehen wird)

Mal sehen, wie es morgen wird…

alle um mich rum – auch schwanger

Ich weiß nicht, ob ich das schon mal geschrieben habe, aber in meiner alten Firma (Einzelhandel) ist ja die stellvertretende Filialleiterin schwanger. Ihr Entbindungstermin ist im Februar. Das weiß ich aber schon seit sie in der neunten Woche war. Dann habe ich vor kurzem erfahren, dass auch der Filialleiter zum zweiten Mal Papa wird. Bei seiner Frau ist der Entbindungstermin für Ende Mai errechnet worden. Beide bekommen übrigens Jungs. Aber das war mir schon von Anfang an klar. Als ich damals mit der Kleinen schwanger war, waren wir 10 Mädchen im Geburtsvorbereitungskurs von denen 8 ein Mädchen bekommen haben. Irgendwann muss die Natur das ja ausgleichen. Und als ich gestern noch mal meine alte Arbeitsstelle besucht habe, hatte ich den Chef zwar gefragt, ob sie wissen, was es wird. Aber ich habe ihm auch gleich gesagt, ich tippe auf Junge und er hat es bestätigt.

Heute hat mein Chef mich zu sich gebeten, um mich zu bitten, ihm baldmöglich zu sagen, wie lange ich denn in Elternzeit gehen möchte/werde. Die Bitte ist ja auch verständlich, nur ist diese Frage so schwer zu beantworten… Er meinte, ich könne ja drei Jahre gehen (sicher nicht), aber er müsste es nur wissen, wie lange, da er für diese Zeit ja jemand befristet einstellen müsse. Nächsten Freitag haben mein Mann und ich erst mal einen Beratungstermin zu Elterngeld und Elternzeit vereinbart – ich hoffe danach sehe ich klarer… Die Tochter meines Chefs ist am gleichen Tag wie ich geboren, das hat er mir ja schon beim Vorstellungsgespräch erzählt. Aber heute hat er mir erzählt, dass er es total lustig findet, dass seine Tochter auch mit dem zweiten Kind schwanger ist und der errechnete Entbindungstermin 4 Wochen später als meiner ist.

Mit der Kleinen war ich heute zu einer Probetanzstunde in dem Tanzstudio, in dem ich bis gestern ja auch unterrichtet habe. Da sind ja jetzt die drin, die den Raum brauchten, den ich bisher benutzt habe. Es handelt sich um einen Eltern-Kind-Kurs für 3-4jährige. Natürlich ist der Unterricht ganz anders als meiner für die 3-4jährigen zumal meiner ja auch ohne Eltern war). Aber anders heißt nicht schlechter, sondern eben wirklich nur anders. Der Kleinen hat es ganz gut gefallen, sie möchte auch nächste Woche wieder hin. Allerdings habe ich ja jetzt das Problem, dass wir uns nicht vertraglich binden können, da ich nicht weiß, wie das ist, wenn der Kleine dann da ist. Das habe ich der Kursleiterin dann auch erzählt. Und was sagt sie? Sie sagte, dass sie das auch nur bis März macht, weil sie im fünften Monat schwanger ist…

Und auch von den Bloggerinnen scheinen ganz schön viele schwanger zu sein und andere haben letztes Jahr entbunden… das ist mir ja schon aufgefallen, als ich nur den Verdacht hatte, selbst schwanger zu sein…

Mal wieder in Spendierlaune

Unser Chef war heute mal wieder in Spendierlaune. Zuerst hat er uns heute Fisch aus dem Angelurlaub mitgebracht. Er hatte ein paar Tage vorher schon gefragt, wer gerne welchen haben möchte und alle haben “hier” “geschrien” und dann hat er auch noch Pfannkuchen für alle mitgebracht (auch den hat wieder mein Mann bekommen – weil ich keinen Zuckerguss mag)

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