Kurzurlaub – Rundgang durchs Ferienhaus

Murmel schlief echt gut in dem geliehenen Reisebett. Er war nur einmal die Nacht wach, weil er Hunger hatte. Das Raushieven aus dem Bett war allerdings ganz schön schwierig. Das Bett, in dem wir hier schlafen ist auch eine einzige Katastrophe, da es so was von weich ist. Motte schläft mit in dem Bett (genau wie zu Hause – nachdem sie gestern hier ihr eigenes Bett gesucht hat) und wir haben ständig Angst, dass sie in die Rille in der Mitte rutscht. Da ich schon mal beim Beschweren bin: Das Licht hier ist eine einzige Katastrophe; ich habe die Hauptlampe an und die beiden Nachttischlampen und trotzdem ist alles im Dämmerlicht und ich habe Angst, dass wir uns alle die Augen verderben.

Rundgang durchs Ferienhaus

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Man kommt zur Tür herein und gleich rechts ist das untere Schlafzimmer, links geht es die Treppe hinauf zu den oberen Schlafzimmern und geradeaus geht es zur Küche und zum Gemeinschaftsraum, so eine Art Wohnzimmer.

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Die Treppe hoch, ist in der Mitte eine Art Wandschrankbett. Das finde ich total lustig.

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In dem Zimmer links oben schlafen mein Bruder und mein Neffe

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und in dem Zimmer rechts oben schläft unsere kleine Familie

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Die Logik und die Geschmacksknospen unserer Tochter

Ihr Geschmack:

Mal ganz abgesehen davon, dass sie immer wieder herzhaft in eine Zitronenscheibe beißt, wenn sich die Gelegenheit ergibt…. Vor ein paar Tagen hatte der Papa sich hingelegt und die Kleine hat mit mir und ihren Puppen mal wieder Picknick gespielt und zu trinken gab es “Apfelsaft mit Senf und Ketchup”. Beim Kochen/Backen spielen, gehört ihrer Meinung nach auch jedes Mal Senf auf den Pflaumenkuchen… So viel zur Theorie – die Praxis ist aber auch nicht allzu weit davon entfernt…

So hat sie gestern den Rest Milchreis mit Zucker und Zimt, der von meinem Mittagessen noch übrig war und dazu ihre Gurke, die sie vom KiTa-Frühstück wieder mit nach Hause gebracht hat, gegessen.

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Heute durften alle KiTa-Kinder ihrer Gruppe ihre Kresse mit nach Hause nehmen, welche sie letzte Woche “gezüchtet” haben.

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Sie wollte zu Hause Imbiss machen und hat auf die Pfannkuchen/Donuts dann die Kresse rauf gemacht, um das Ganze so zu essen. Und bisher dachte ich immer, ich sei hier diejenige, die schwanger ist.

Ihre Logik:

Als die Kleine gestern Imbiss gemacht hat, hat sie auch mich gefragt, ob ich etwas von ihrer Gurke abhaben möchte. ich sagte: “Nein, Danke!” und ihre Antwort war: “Man kann einfaht nich nein sagen, wenn man Gurte in die Hant hat un ja saht! Wisst du Gurte, ja oder nein?”

Heute Morgen auf dem Weg zur KiTa machte sich der Frühling (endlich) schon bemerkbar, denn wir hörten viele Vögel zwitschern, was die Prinzessin sehr begeisterte. Sie sagte: “Die brinen das Wetta weg!” (Wie ich auf Nachfrage erfahren habe, meinte sie damit, sie bringen jetzt den Winter weg, damit es Frühling werden kann)

Und da wir gerade bei “Kindermund” sind: Da sagte sie doch heute tatsächlich zu mir: “Du dafst davon noht mal ein Foto mahten, Mama!”  (und meinte damit ihr Abendbrot: Laugenbrötchen mit Butter und Kresse)

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(Diese Aussage finde ich so passend zum heutigen Post von Dajana von “Mit Kinderaugen”: “Du weißt, dass deine Frau eine Bloggerin ist, wenn…” auch wenn es da um die Aussagen der Männer geht…)

Na toll, Mama! oder: Loulou malt am Besten

Auch heute morgen wollte die Kleine wieder basteln und malen und da ich ja krank geschrieben bin, hatten wir dafür heute vor der Kita sogar noch Zeit. Einzige meiner Bedingung war: Buntstifte und keine Wasserfarben VOR der KiTa. Das hat sie akzeptiert.

Als ich die Kleine dann von der KiTa abgeholt habe, dachte ich erst, sie wäre hingefallen und hätte sich verletzt, weil ihre Nase rot und schrammig aussah. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich aber, dass das Wasserfarbe war. Sie hatten heute das Thema Frühling angefangen und Blumen gemalt bzw. getuscht, wie die Kleine es nannte. Dann habe ich ihr ihr Shirt angezogen (sie war gerade erst aufgestanden) und mich traf fast der Schlag… das weiße Shirt hatte lauter rote Flecken. Nun gut, ich dachte, es war Wasserfarbe also wird diese auch wieder mit Wasser rausgehen. Nachdem ich sie  angezogen hatte, schauten wir uns die Bilder an, die die Gruppe heute gemalt hat. Natürlich erkannte man auf dem Bild der Kleinen keine Blume, aber das ist mir doch egal, ich bin stolz auf sie. Ihr Bild war in lila und rosa Tönen gemalt. (Wie kamen dann rote Flecken auf ihr Shirt?) Sie schaute sich das Bild an, schmiegte sich an mich und sagte ganz traurig: “Ich kann keine Blumen malen, Mama!” “Doch mein Schatz, du kannst wunderschöne Blumen malen. Mama gefallen sie jedenfalls sehr!”

Auf dem Weg nach Hause habe ich sie gefragt, was wir denn zu Hause machen wollen und sie sagte, sie möchte gerne tuschen. Da habe ich gesagt, das wäre okay, aber wir ziehen dann eine Schürze an. Sie sagte, in der KiTa ziehen sie auch immer eine Schürze zum tuschen an. Aha!? Ahja, toll Mama! Da fiel es mir wieder ein: Es stand für heute “Milchreis mit roter Grütze” auf dem Mittagsplan. Na toll Mama! Da ziehst du der Kleinen dann ein weißes Shirt an? Naja, was sollte ich machen? Jeden Morgen sagt sie zu mir, sie möchte heute Tinkerbell anziehen und da die grauen beide in der Wäsche sind, blieb nur noch das weiße übrig… und jetzt hatte es rote Flecken.

Zu Hause angekommen, schnappte sie sich gleich ihre Schürze und dann ging es los. Aber nicht nur Mama sollte mittuschen. Nein, auch Trixi und Loulou wurden mit an den Tisch gesetzt und mussten tuschen.

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Unsere Ergebnisse:

Einige Bilder der Kleinen:

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Die Bilder von mir:

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Das Bild von Trixi:

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Das Bild von Loulou:

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Also zusammenfassend ist zu sagen: Lolou malt am Besten

sonntäglicher Wahnsinn

Heute hat die Oma ihren Besuch angekündigt. Vorerst werden wir erst mal nicht zur Oma fahren, da wir immer noch nicht wissen, wie wir der Kleinen erklären sollen, dass ihr Onkel (nennen wir ihn Heinz) nicht mehr da ist und auch nie wieder kommen wird. Also hat sich die Oma samt Hund auf den Weg zu uns gemacht.

Unsere Tochter hat sich natürlich sehr gefreut, dass Oma und Hund da waren und hat die Oma gleich in Beschlag genommen. Sie haben mit Loulou und Caesar gespielt. Entweder sollte Loulou mit Caesar oder Caesar mit Loulou schmusen und das immer abwechselnd.

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Es war echt süß anzusehen, wie sie ihre Ideen mit Oma geteilt hat.

Wir waren froh, dass Oma zum Mittagessen geblieben ist. Es gab Nudeln Bolognese. So hat Schwiegermama endlich mal wieder ein wenig gegessen und die Kleine isst ohnehin besser und vernünftiger, wenn nicht nur Mama und Papa mit ihr gemeinsam essen. Heute wollte sie sogar noch Nachschlag haben und hat diesen auch gegessen.

Nach dem Mittag wollte Oma dann wieder los. Von uns aus hätte sie auch noch bleiben können. Aber gut, sie wollte uns nicht “zur Last fallen”.  Die Prinzessin sollte dann Mittagsschlaf machen, was ihr natürlich mal wieder überhaupt nicht gefallen hat… Irgendwann hat sie es aber dann doch geschafft und geschlafen.

Am Nachmittag sagte sie zu mir dann: “Ich bin müde! Ich maht jetz Mittagflaf, Mama!”  Da musste ich doch herzlich lachen. Mein Kind und freiwillig Mittagschlaf machen? Ich glaube eher nicht. Da stand sie vor mir, zog die Stirn in Falten und sagte mit Nachdruck (genauso wie ich es immer zu ihr sage) “Das is nich lustich, Mama!!!” Oh doch, mein Schatz, wenn es aus deinem Mund kommt, schon! 😉

samstäglicher Wahnsinn

Heute war wieder “Kreativ-Treff” in Berlin oder wie ich es nenne: “Bastelmesse”. man bekommt viel Bastelmaterial von Ideen mit Herz und natürlich kann man sich dort auch kreativ austoben. Es hat mich ja selber überrascht, dass mein Mann gesagt hat, wir würden da hin gehen. Und während er mit der Kleinen Kaffee (für ihn) und Wasser (für sie) getrunken hat, habe ich mich schon mal umgesehen. Dieses Mal war ich aber vorbereitet und hatte mir vorher im Katalog

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rausgesucht, was ich brauche… natürlich findet man (ich) immer mehr. Aber dieses Mal habe ich mir nicht alle Sticker und alle Stanzbogen angesehen, da wäre ich wieder ewig nicht fertig geworden und Geduld ist nicht gerade die Stärke meiner Tochter. Was ja verständlich ist, wenn sie sich langweilt. Aber ab und zu fand sie es auch sehr interessant, sich was anzusehen oder was auszusuchen oder Mama beim einpacken in den Einkaufskorb zu helfen. Es war wieder viel Auswahl da und so gab es eine große Ausbeute für Mama, ein wenig für die Prinzessin (zu Hause hat sie schon gesagt, sie braucht Schnüre und vor Ort hat sie sich noch zwei Stanzbögen ausgesucht) und sogar der Papa hat was gefunden (ein Eulenkissen)

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– nur einen Parkplatz vorher nicht – bei zeitgleichem Stattfinden der BTM in Berlin auch kein Wunder – soviel zu “kostenlose Parkplätze vor der Tür sind vorhanden”! Das sind bzw. waren sie ja auch – nur schlecht, wenn alles besetzt ist/war.

Ich habe wieder eine Menge zum Kartenbasteln gekauft, aber ich habe vor, mich demnächst auch mal in “Fashion” zu versuchen. Daher haben wir auch Designschablonen und Textilfarbe mitgenommen. Ich bin schon ganz gespannt auf die Ergebnisse… Mein Mann wollte schon immer den Koi ausprobieren und ich hatte vor allem Kindersachen im Hinterkopf. Da ich ja (noch?) nicht nähen kann, werde ich mich (vorerst?) anders austoben…

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Während ich mich bei diesen Sachen umgesehen habe, war die Kleine mit Papa auf so einer Art Anhöhe, auf der Stühle in mehreren Reihen vor einem Tisch aufgestellt waren. Ich nehme mal an, das war für Vorträge. Die Kleine setzte sich mit Papa in die erste Reihe und sagte “Komm Papa, das Konzert fängt gleiz an!” Er hat ihr erklärt, dass es dort kein Konzert geben wird, aber die Kleine hat darauf bestanden, was Karin Jittenmeier, die an dem Tisch saß, wohl sehr amüsiert hat.

Auf dem Weg nach Hause ist die Kleine dann vor Erschöpfung im Auto eingeschlafen. Unterwegs haben wir bei unserem Asiaten angehalten und Mittag mitgenommen. Zu Hause angekommen, hat der Papa sie dann nach oben getragen, damit wir dort Mittag essen können. Sie ist auch oben wieder wach geworden, aber da hat sie dann eine Dreiviertelstunde (!!!) lang geschrien und geweint: “Ich will aba in ein Restoran frühtücken!” – wir wissen immer noch nicht wieso.. Wir hatten ja bereits gefrühstückt und ihr erklärt, dass wir jetzt Mittagessen wollen. Außerdem haben wir ihr auch erklärt, dass wir nicht immer im Restaurant essen können, weil das Geld kostet. (Auch wenn das mit drei Jahren schwer zu verstehen ist)

Während die Kleine am Nachmittag für meine halbe Familie gemalt und gebastelt hat und der Papa geschlafen hat, habe ich es endlich geschafft, wenigstens einen meiner DaWanda Shops auf Vordermann zu bringen bzw.zu aktualisieren. Die Bastelarbeiten von der Kleinen waren aber auch zu süß – wie sie versucht hat, die Schnüre aufzukleben, einfach herrlich. Natürlich habe ich ihr geholfen. Und dann habe ich mich geärgert, dass wir nicht gleich mehrere Stanzbögen mitgenommen haben. Aber gut, die bekommen wir auch bei Ideen mit Herz oder bei QVC.

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Die Kleine hat nämlich genauso viel Spaß wie Mama am Basteln – na irgendwas muss sie ja auch von mir haben. 😉