Wer hat denn so viel Zeit?

Heute haben wir in der Schule erfahren, dass an einem Samstag im April eine Pflichtveranstaltung der Schule ist (da ist schon das erste Problem: seit wann haben wir denn wieder die Samstagsschulpflicht? Das Wochenende gehört bei uns komplett der Familie, weil nur da alle zur gleiche Zeit frei haben) und dafür ist dann den Freitag davor die Schule geschlossen (was ich noch viel schlimmer finde, denn nur weil die Schule zu hat, hab ich jetzt nicht gleich frei und mein Mann auch nicht – wie stellen sie sich das denn vor?)

Und wie ich so darüber nachdachte, habe ich mal wieder gedacht, dass man ja eigentlich überhaupt keine Zeit mehr für „normale“ Arbeit und „normale“ Arbeitszeiten hat
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U-Untersuchungen: nur vormittags! (bei Schulkindern nur in den Ferien) Narkose-Besprechung: nur vormittags! Kinder-Zahn-OP: nur vormittags!
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KiTa-Schließ-Zeiten: 3 Wochen im Sommer, 1 Woche zwischen den Jahren, Brückentage, 3 Tage irgendwo außerhalb der Brückentage…
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Schul-Schließ-Zeiten: 3 Wochen im Sommer (dieses Jahr ist das Gott sei Dank zur gleichen Zeit wie in der KiTa), 1 Woche zwischen den Jahren, Brückentage, mehrere Tage außerhalb der Brückentage innerhalb und außerhalb der Ferien, wo dann auch keine Hortbetreuung stattfindet
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Wer hat denn bitte so viel Urlaub in einem „normalem“ Job???
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Wie schafft ihr das mit den Schließzeiten von KiTa und Schule???
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Mein Kleiner hat Fernweh…

Seit mehreren Tagen fragt Murmel bereits, ob wir bald in den Urlaub fahren. Heute fragte er wieder: “Mama, wenn der Tag zu Ende ist, fahren wir in Urlaub?” Also fragte ich ihn, wohin er denn möchte. Er sagte: “Da wo das kleine Waschbecken ist”  Motte vermutetet, dass er das Ferienhaus meint, in das wir im Sommer fahren werden – wir hatten uns die Bilder mit den Kindern gemeinsam angeschaut, bevor wir angefragt hatten, denn die beiden sollten ja auch einverstanden sein – Familienurlaub ist eine Familienentscheidung. Wie sich herausstellte, meinte er das nicht. Wir haben uns dann auf dem Laptop Bilder aus dem letzten Urlaub angesehen und dabei ist herausgekommen, dass er kein kleines “Waschbecken” sondern ein kleines Schwimmbecken meint und zwar das des Splahs in Neddesitz, wo wir die letzten zwei Jahre Urlaub gemacht haben.

Jetzt bring` dem Kleinen mal bei, dass 1.seine Schwester schulpflichtig ist und wir daher nicht mal eben so “morgen” in den Urlaub fahren können und 2. dass wir dieses Jahr zwar auch wieder nach Rügen fahren werden aber eben nicht dorthin, wo wir die letzten zwei Jahre bereits waren. Wir haben es versucht… Darauf hin war der Kleine so traurig, dass der Papa gesagt hat, wir könnten ja vielleicht trotzdem mal einen Tag da hin fahren, so weit weg wären wir ja dann auch nicht, wenn wir auf Rügen sind…

Was machst du da eigentlich?

oder: was ist Networkmarketing?

Networkmarketing oder auch “Empfehlungsmarketing” genannt, ist eigentlich auch genau das: eine Empfehlung.

Was hab ich denn schon getestet und auch hier auf dem Blog? Ich kann mich an Äpfel (merkwürdigerweise fallen die mir zuerst ein), an eine Pflegelinie und an Kekse erinnern. Die habe ich getestet, Fotos gemacht und meine Resultate hier kundgetan – ob darauf hin jemand das Produkt gekauft hat, weiß ich nicht, aber es sind auf jeden Fall meine Leser darauf aufmerksam geworden.

Ich habe hier auch schon über Bücher, Filme, Restaurants, Freizeitparks, Urlaubsziele und Urlaubsanlagen gebloggt. Das letzte ist zur Zeit ein Lieblingsbeispiel. 😉 Als ich hier über unseren Kurzurlaub gebloggt hat, ist eine Leserin darauf aufmerksam geworden und wir sie mir später erzählt hat (inzwischen hatte ich das Privileg, sie persönlich treffen und kennen lernen zu dürfen 🙂 ), ist sie nur aufgrund dieses Beitrages da hin gefahren. Seit dem ist sie mit ihrer Familie regelmäßig da und letzte Woche (als sie mal wieder da war), hat sie mir so aus Scherz geschrieben, dass ich mal für den Blogeintrag Provision von dem Resort hätte verlangen sollen 😀

Und genau das ist Networkmarketing. Wir sind überzeugt von unseren Produkten (die meisten von uns (einschließlich mir) waren vorher Kunden und dann einfach so begeistert von den Produkten, dass wir eingestiegen sind) und berichten darüber Ob du Partner oder Vorteilskunde bist – der Preis der Produkte ist der Gleiche – also warum nicht gleich Geld damit verdienen?

Also ich berichte einfach von meinen Lieblingsprodukten (welches meine Lieblingsprodukte sind, berichte ich euch mal in einem Extrabeitrag.), teile meine Begeisterung dafür mit und wenn aufgrund dessen jemand das Produkt kauft, werde ich dafür bezahlt – und Provision ist nur eine Art der Bezahlung – es gibt noch so viele andere… aber auch das ist einen Extrabeitrag wert…

So sind sie

oder: Warum nicht öfter mal einen Mutausbruch haben?

Meine Kinder – so sind sie:

Die Große: hochsensibel, hochgradig empathisch und absolut gefühlsstark. Sie lässt ihren Gefühlen immer und überall ihren Lauf, dabei ist es egal, ob es positive oder negative Gefühle sind. Ihr ist es einfach egal, was andere von ihr denken.. Da kann es schon mal passieren, dass sie mitten im Kino auf ihrem Sitz anfängt zu tanzen…

Der Kleine: unheimlich mutig, hochgradig selbstbewusst und absolut willensstark. Bei ihm muss es immer höher weiter lauter sein. Ihm ist es egal, wie hoch der Berg oder wie unüberwindlich das Hindernis scheint – das sieht er erst gar nicht – er probiert es einfach aus und vertraut auf sich selbst. Auch ihm ist es egal, was andere Leute von ihm denken, da zickt er dann auch schon mal die KiTa-Leiterin an.

Heute hat Motte gemeint, sie hätte einer Freundin ein Bild gemalt, es ihr geschenkt und diese hätte sich auch riesig darüber gefreut. Da kam eine Klassenkameradin vorbei und hätte sie für das Bild ausgelacht. Ich habe ihr gesagt, die Hauptsache wäre doch, dass sich das Mädchen, für das das Bild war, sich gefreut hat und es kann ihr doch egal sein, was andere sagen…

Wann haben wir Erwachsenen eigentlich verlernt, unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen, uns selbst blind zu vertrauen und vor allem seit wann ist es uns so wichtig, was andere von uns denken????

Vielleicht sollten wir uns einfach mal ein Beispiel an unseren Kindern nehmen…

Sie wird getüftet

Als wir Motte heute abgeholt haben, meinte sie über eine ihrer Freundin (nennen wir sie mal Janina): “Mama, Janina wird getüftet!” Ich: “Was wird sie?” “Getüftet” “Was?” “GE-TÜF-TET!!!” “Was meinst du denn damit?” “Na, das wo sie Wasser über den Kopf bekommt!” “Ah, du meinst, Janina wird getauft” “Ja!” Ich liebe ihre Wortkreationen.

Ist das schon Blasphemie?

Motte hat sich gewünscht, mal wieder einen Nachmittag nur was mit der Mama zu machen. Also haben wir das heute gemacht. Und was machen Mädels das so? Richtig! Shoppen! Dass es zwei Tage vor Heiligabend ist, reden wir nicht drüber! 😉 Und als wir so unterwegs waren, fragte die Prinzessin: “Mama, warum feiern wir eigentlich Weihnachten?” “Motte, das weißt du doch, oder? Du gehst doch in eine evangelische Kita, darüber redet ihr doch auch” “Ja, weil Jesus da Geburtstag hat” “Ja, richtig, wir feiern, weil Jesus da geboren wurde.” “Ja und weil meine Freundin hat da auch Geburtstag hat” “Sie hat zwar auch Geburtstag, aber sie hat nur zufällig am selben Tag Geburtstag, an dem auch Weihnachten gefeiert wird. Weihnachten feiern wir, weil Jesus da geboren ist” “Aber da muss doch ein besonderes Kind Geburtstag haben!” “Ja, Jesus ist bzw. war das besondere Kind” “Der ist aber nicht so besonders wie ich!”

Das glaubt man doch nicht…

Heute morgen hat mich Motte`s Erzieherin angesprochen und gefragt, ob ich nicht auch mal in der KiTa eine Tanzstunde geben kann. Das glaubt man doch nicht… Wo waren die denn alle, als ich genau so was gesucht habe? Naja, vielleicht war damals einfach nicht die richtige Zeit… und meine Zeit kommt erst jetzt? Natürlich habe ich gesagt, dass ich das sehr gern machen würde (die halbe Gruppe tanzt ja ohnehin schon bei mir).

Auch die Leiterin des Familienzentrum hat mir heute eine Mail geschrieben, dass wohl gestern eine Interessentin vor ihrer Tür stand und ihr Kind zum Tanzen bringen wollte, allerdings ist die Kleine erst 2,5 Jahre alt. Das ist jetzt schon die zweite Anfrage für eine 2,5jährige und die aus unserem PEKiP-Kurs haben auch schon nach einem Tanzkurs für 1,5jährige gefragt… so was hatte ich ja schon mal angedacht, als Motte so alt war… vielleicht sollte ich noch mal drüber nachdenken….