WARUM

Heute waren mal wieder ca. 30Grad in Berlin und da das Auto heute Nachmittag wegen des Steinschlags in die Werkstatt musste, waren wir heute nicht allzu flexibel. Die Kids haben sich gewünscht zu Freunden in den Garten zu fahren, da hätten sie mit ihren Freunden im selben Alter spielen und auch planschen können… Außerdem hätten wir dort bequem mit dem Bus hinfahren können… Also habe ich bei der Freundin nachgefragt und leider hatte die Familie heute keine Zeit – was meine Kinder natürlich sehr traurig stimmte…Umso bewusster wurde mir wieder, WARUM ich eigentlich das Business vom Handy aus gestartet habe… Ich möchte meine Familie glücklich sehen und ich möchte NICHT mehr, dass dieses Glück von ANDEREN Leuten abhängig ist! Meine Kinder haben keine sooo abgefahrenen Wünsche, was sie aber sehr wohl gerne hätten, wäre ein eigener Garten. Jetzt ist es so, dass mein Mann dieses Jahr sogar schon zwei Gärten angeboten bekommen hätte und das waren sogar welche, die keiner Kolonie angehörten (der persönliche Albtraum meines Mannes: ein Garten in einer Kolonie). Die Lage wäre auch perfekt gewesen, am See und in Berlin… Warum es nicht geklappt hat? Weil es da um einen Kaufpreis ging, für den wir nicht das nötige “Kleingeld” hatten… und genau deshalb werde ich mir weiterhin “die Finger wund tippen”, damit wir das nächste Mal flexibler sind, wenn es in ein oder zwei Jahren noch mal ein Angebot geben sollte…

Natürlich haben wir trotzdem noch das Beste aus dem Tag gemacht, wir waren u.a. erst auf dem Spielplatz und als wir auf das Auto gewartet haben auch noch  Eis essen. Die Scheibe ist auch wieder repariert und das sie nicht gewechselt werden musste, trägt die Versicherung die Kosten.

Motte war dennoch enttäuscht, dass sie heute “nichts Schönes”, “nichts in Familie” gemacht hat, z.b. “so was wie in Garten” oder “einen Ausflug” und auch wenn du als Mama weißt, dass du so.was nicht jeden Tag im Urlaub machen kannst, gibt es dem Mamaherz schon einen Stich… ich bin dann mal am Handy…

Feuerwehrgeburtstag, der 2. zum 3.

(Post enthält ungesponserte Werbung wegen Markennennung und Markenerkennung – alles selbst bezahlt)

Da war er nun, Murmel großer Tag – sein 3.Geburtstag – und da wir uns auf die Grundfarbe gelb geeinigt hatten, wurde diese als Grundfarbe auch durchgezogen…

Vollständigerweise hier wie immer noch mal die Einladungen:

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den vollständigen Post zu den Einladungskarten findet ihr hier.

Natürlich gab es wieder einen passend dekorierten Geburtstagstisch, die Geschenke wurden einfach in einfarbiges gelbes bzw. rotes Geschenkpapier eingeschlagen und mit Feuerwehrbildern bzw. Aufklebern verziert, die Girlande hatten wir ja noch vom letzten Jahr und so sah der Geburtstagstisch dann in diesem Jahr so aus:

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Dieses Jahr hat er viel praktisches bekommen, teilweise hatte er sich das sogar gewünscht, wie eine Trinkflasche oder eine Brotbox von Feuerwehrmann Sam. Außerdem gab es noch ein Becherset und ein Geschirrset von Feuerwehrmann Sam, ein kleines Boot von Feuerwehrmann Sam, ein großes Feuerwehrset mit Boot, Auto und Hubschrauber von Playmobil und ein paar Kleinigkeiten.

So sah dann alles ausgepackt aus:

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Die Geschenke kamen bei dem Kleinen schon mal richtig gut an und es versteht sich ja wohl von selbst, dass Papa gleich mit ihm Playmobil bauen sollte.

Nachmittags gab es ja dann noch die Party mit Familie und Freunden. Dafür musste ich dann erst mal den “Partyraum” in einen solchen verwandeln. Auch hier habe ich das gelb-rote Thema beibehalten. Da Murmel nur 2 Freunde einladen wollte und einer davon leider absagen musste, habe ich eine große Tafel gemacht. Die beste Freundin vom Lütten war aber mit ganzer Familie, also auch mit großer Schwester eingeladen und auch mein Neffe war ja da, so dass es am Ende doch noch 5 Kinder waren (2 3ährige und 3 6jährige). Murmel hat sich dieses Jahr für Brandmeister Benny als Partygeschirr entschieden.Für die Kinder gab es einen Minifeuerlöscher und einen Feuerwehrausweis, aus das kam mit auf den Tisch,

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also sah unsere Tafel dann so aus:

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´Bei der Mama von Murmel`s bester Freundin hatte ich eine Feuerwehrhose für ihn und aus dem gleichen Stoff ein Feuerwehrrock für Motte bestellt. da waren beide natürlich auch passend angezogen- (Nur wollten sie dazu ein neongrünes Feuerwehr-T-Shirt anziehen)

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Meine Schwester hatte sich mal wieder und die Torte gekümmert und mal wieder ist diese einfach hammermäßig geworden. Den Blick von dem Kleinen hättet ihr mal sehen sollen! Natürlich möchte ich euch die Torte auch nicht vorenthalten:

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Die Torte sah nicht nur hammermäßig aus, nein, sie war auch noch super lecker.

Aber natürlich war nicht nur meine Schwester kreativ, sondern ich auch. So hatte ich Toilettenpapierrollen mit gelbem Buntpapier beklebt und dann mit mit gelbem, rotem und orangem Krepppapier verziert, damit es wie Feuer aussah. Das war zuerst unsere Tischdeko und später wurde es “Feuer”, das gelöscht werden musste – dafür wurden natürlich auch gleich die Feuerlöscher der Tisch-Deko benutzt.

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Das war eín Spaß für die Kinder. (Das Häuschen hat übrigens mein Bruder letztes Jahr schon für den Geburtstag meines Neffen gebaut und war so nett, es mitzubringen). Natürlich waren die Shirts danach nicht mehr trocken.

Aber das war ja noch nicht alles. Ich hatte auch einen Hulahoop-Reifen mit Krepp verziert, so dass er einen brennenden Reifen darstellte:

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Durch den mussten die Kinder durch, um dann auf ein Klettergerüst eine Puppe zu retten. Zum Glück meinte es das Wetter mal wieder richtig gut mit uns, so dass wir ganz viel draußen waren. Für die “Rettungsmission” hatte ich eine Puppe der Kinder und eine kleine Decke mitgenommen. So dass zwei Kinder unten die Decke festhielten, um die Puppe aufzufangen, die das Kind auf dem Klettergerüst runter ließ.

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Und zum Schluss gab es noch einen Feuerwehr-Autoeinsatz rund um den Sandkasten.

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Für die 3jährigen waren die Spiele echt super und ausreichend aber auch die 6jährigen hatten noch jede Menge Spaß dabei.

Die Mitgebsel durften diese Mal in eine gelbe Tüte, auf die das gleiche Feuerwehrauto aus Bügelperlen kam, wie es auch auf der Einladung war. Wie ihr ja bereits aus meinen anderen Kindergeburtstagsberichten wisst, bin ich ein Fan von Pixibüchern, Stickern und Seifenblasen. Dieses Jahr gab es natürlich den Feuerlöscher und den Feuerwehrausweis, dann gab es noch Seifenblasen (auch die wurden mit gelbem Buntpapier beklebt und mit Feuerwehrstickern verziert), Feuerwehrsticker, ein Pixibuch, Brausepulver von Brandmeister Benny; für die Jungs und das 3jährige Mädchen ein Feuewehrauto und für die 6jährigen Mädchen ein Portemonnaie statt des Autos und natürlich für alle einen Luftballon.

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Heute habe ich einen glücklichen Murmel ins Bett gebracht und auch die Große hatte einen tollen Tag, also mal wieder ein rundum gelungener Geburtstag.

Kindertag 2018

Heute Morgen habe ich bei einer meiner besten Freundinnen das hier im Status gelesen:

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und das fand ich so passend, da ja heute Kindertag ist und so wunderschön, dass ich es “gemopst” und bei fb, instagram und im Status geteilt habe.

Meine zwei Süßen haben natürlich auch etwas zum Kindertag bekommen. Da in 13 Tagen “der Ball wieder rollt”, haben beide ein Deutschlandshirt bekommen, ein Aufblastierchen (Motte hatte sich einen Flamingo gewünscht und Murmel hat sich einen Orca ausgesucht) , außerdem haben noch beide einen Luftballon bekommen und ein PawPatrol-Überraschungsei (die sind ohne Schokolade – auf Süßes habe ich absichtlich verzichtet –

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der Papa kam aber dann nachmittags noch mit PEZ-Spendern incl. Bonbons an)

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Vormittags hatte ich ja einen Termin zum EKG, um abzuklären, ob ich diese Beta-Blocker-Augentropfen nehmen darf und was das betrifft, hat die Ärztin grünes Licht gegeben (und da ging es auch heute total schnell)  allerdings meinte sie, eine Kurve würde ihr nicht so gefallen, daher würde sie mir eine Überweisung zum Kardiologen geben (DAS war jetzt aber irgendwie nicht Sinn der Sache – aber gut, ich versuche nach dem Buch “The Secret” zu leben, das dürfte nicht das Problem sein)

Motte wollte heute Mittagskind sein und Schokomuffins backen. Was tut frau nicht alles, bei 30°C im Schatten, nur damit das Kind glücklich ist?! Und schließlich ist ja heute Kindertag.

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Wie haben eure Kinder den Kindertag verbracht?

weit und breit kein Hund

MITtwoch ist MITbringtag in der KiTa, also war es auch heute wieder so weit. Die Mama von Motte`s Freundin hatte gestern auf dem Spielplatz gemeint, die Mädels sollten sich doch absprechen, nicht dass die eine wieder traurig ist, wenn nur die andere eine Puppe mitnimmt. Aber die Kleinen haben gestern beschlossen, unterschiedliche Sachen mitzunehmen, so wollte Motte`s Freundin ihren Kuschelhund mitnehmen und Motte wollte ihre Lieblingspuppe Loulou samt Puppenwagen mitnehmen.

Heute morgen hieß es dann “Ich möchte so ein Spielzeug wie meine Freundin mitnehmen!” Tja, nur dass das Kind 25.000 gefühlte Kuscheltiere hat, weit und breit aber kein Hund dabei ist.

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Schließlich hat sie sich für den Pinguin entschieden – aber mit Puppenwagen

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Er fühlt sich jetzt schon sichtlich wohl dort…

Heute habe ich den Papa gebeten, mitzukommen, Motte von der KiTa abzuholen. Er hat Urlaub und die Kleine freut sich immer riesig, wenn er auch mal mitkommt. Also sind wir zu dritt losgegangen, um Motte abzuholen… Sie wollte aber nicht nach Hause… Sie wollte noch spielen. Also habe ich Murmel aus dem Tuch genommen und auch in den Sand gesetzt. Und was macht er? Er spielte dort, als würde er das alles schon kennen und dort des Öfteren spielen. Er buddelte, verstand sich mit einem Jungen aus Motte`s Gruppe schon mal super und erforschte dann die Gegend. Also er scheint sich schon jetzt dort richtig wohl zu fühlen… Das freut mich natürlich, vielleicht wir seine Eingewöhnung dort genauso einfach wie die von der Prinzessin…

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Wir saßen also eine Stunde in der KiTa im Sand und haben unsere Kinder beim Spielen beobachtet. 🙂

Als Motte´s KiTa-Freundin abgeholt wurde, hat ihre Mama uns gefragt, ob wir noch mit auf den Spielplatz gehen wollten. Sie würden auch nur Motte mitnehmen und vorher noch Eis essen gehen… Da ich ohne Tasche unterwegs war, meinte ich, ich müsste diese erst noch holen, aber dann würde ich mit dem Kleinen nachkommen. Gesagt, getan…

Zunächst bin ich nach Hause, habe meine Tasche geholt, bin dann zum Laden, in dem die Kids Eis essen gehen – da waren sie nicht… Also bin ich auf den Spielplatz, aber auch dort waren sie nicht… Hm, sehr merkwürdig,,, Waren sie doch woanders Eis essen gegangen? Ich ging also in Richtung Eisdiele, habe unsere Nachbarin getroffen, die gerade von dort kam – auch sie hatten meine Tochter nicht gesehen…. Müsste ich da nicht in Panik ausbrechen? Wo war meine Tochter? Nein, musste ich nicht! Ich wusste ja, mit wem sie unterwegs war und dass die Mama mir Bescheid geben würde, wenn irgendwas wäre. In der Zwischenzeit hatte ich bemerkt, dass ich Motte`s Trinkflasche vergessen hatte und bin noch mal nach Hause gegangen, um diese zu holen. Anschließend bin ich wieder auf den Spielplatz gegangen und…. da war meine Tochter samt ihrer Freundin 🙂 Die Mama der Freundin hat mir dann erzählt, dass die Kids noch mal zurück in die KiTa gegangen sind, um ein paar Runden mit den Fahrzeugen dort zu drehen 😉

Osterbasteln Teil 1

Motte kommt, was die Bastelleidenschaft betrifft, total nach ihrer Mama. So schnippelt, malt, bastelt sie eigentlich immer irgendwas. Heute Morgen hat sie gefragt, ob sie was basteln kann und ich habe zu ihr gesagt, sie kann ja gerne noch Osterkarten basteln, wenn sie das möchte. Sie war sofort begeistert dabei. Also habe ich ihr alle Sachen, die sie braucht und wollte, hingelegt und wir wollten gerade loslegen….

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Da kam eine Nachricht von Romys Mama: Romy und ihr Papa würden jetzt auf den Spielplatz gehen, ob wir Zeit und Lust hätten, auch zu kommen. Na; die Antwort von Motte kannte ich schon. Und richtig: Kaum hatte ich ihr das erzählt, wollte sie auch schon los. Da ich noch im Schlafdress rumgammelte (die Kids waren schon angezogen), ging ich ins Schlafzimmer um mich anzuziehen, Motte kam aufgeregt hinterher und erzählte ganz aufgeregt dem Papa (der bis dahin noch im Bett lag und schlief), was sie jetzt vor hatte. Da sagte der Papa, er geht mit der Kleinen auf den Spielplatz, dann hätte ich mit Murmel meine Ruhe….

Da blieb unser Bastelzeug natürlich erst mal liegen… Na, vielleicht schaffen wir es ja später noch…

Das Gute: Murmel schlief relativ schnell und ich konnte die ganze Wohnung sauber machen 🙂

Besuch für die Prinzessin

Als ich Motte aus der KiTa abgeholt habe, hat sie gefragt, was wir denn machen wollen und ich habe ihr gesagt, dass wir das machen, was sie möchte. Sie wollte auf den Spielplatz… also gut… Allerdings wollte sie mit ihrer besten Freundin (nennen wir sie Romy) auf den Spielplatz und deren Mama hat Nein gesagt, weil es nach Regen aussah. Das gab wieder Tränen. Also haben wir (Motte und ich) uns so geeinigt, dass sie ganz kurz auf einen kleinen Spielplatz kann, dann gehen wir nach Hause und fragen, ob ihre Freundin zu uns, zum spielen kommen möchte und darf. Beschlossen und getan, denn kaum waren wir auf dem Spielplatz fing es auch schon an zu regnen.

Zu Hause angekommen, haben wir die Mama ihrer besten Freundin gefragt, ob die beiden vielleicht rüber kommen möchten und sie haben (sehr zu Freude von Motte) sofort zugesagt. Kurz darauf klingelte es. Motte fragte: “Ist das Romy?” “Ja!” “Ist das auch wirklich Romy?”  “Ja, mein Schatz!” “Ich bin ja so aufgeregt, ich kann es kaum erwarten”  So, süß, wie die Kleine sich freuen kann.

Normalerweise spielen die beiden eine halbe Stunde friedlich zusammen und dann gibt es Gezanke. Heute aber nicht. Die beiden spielten super zusammen und Murmel krabbelte immer hinter her und juchzte vor Vergnügen, wenn er mittendrin sein durfte.

Unter anderem haben die Mädels eine Straße gebaut. Das heißt, mein Flur sah dann so aus:IMG_2467-1Motte baute eine Straße und ihre Freundin fuhr diese mit dem Puppenwagen “glatt”. Außerdem spielten sie mit Murmel´s Babyspielzeug, “Kaffeeklatsch” und tobten in Motte´s Bett herum. Alles in allem hatten sie sehr viel Spaß und weil sie ganz ohne Gezanke auskamen, war das auch für Romys Mama und mich sehr erfreulich.

Natürlich gab es beim Abschied wieder “Probleme”, Romy wollte nicht gehen und Motte wollte mit ihr gehen, als klar war, dass ihre Freundin jetzt nach Hause geht…. aber auch das kennen wir schon 😉

sein erster Kindergeburtstag

Murmel war heute zum ersten Mal auf einem Kindergeburtstag. Gestern Abend haben wir überraschenderweise noch eine Einladung per Handy bekommen, dass wir zu einem Babygeburtstag eingeladen sind. Da Murmel und dieser Junge sich super verstehen, haben wir natürlich zugestimmt. Und auch Motte war mit eingeladen, wie ich auf Nachfrage erfahren habe. So kurzfristig hatten wir natürlich kein Geschenk vor Ort. Also habe ich die Mama gefragt, was der Kleine sich denn wünscht und zurück kam, dass “mein bester Kumpel zu meiner Party kommt” das war ja süß. So ganz ohne Geschenk wollten wir dann aber doch nicht auftauchen, also bin ich mit Motte heute Morgen noch mal losgezogen…. Da ich mit der Mama des Kleinen des Öfteren bei dm einkaufen bin, wusste ich, dass wir mit einem Gutschein von dort nichts verkehrt machen. Aber davon hat der Kleine ja nichts… Also noch ab in den Spielzeugladen… Aber was hat der Kleine schon, was nicht, womit machen wir nicht allzu viel falsch??? Fragen über Fragen… Gleich am Eingang vom Spielzeugladen war Buddelzeug im Angebot, davon kann man doch nie genug haben, oder? Also selbst, wenn der Kleine das schon hat, allzu viel wird er ja davon nicht haben… Motte hat sich für ein Set mit orangem Eimer, Sieb, Schippe, Harke und drei kleinen Förmchen entschieden. Also wurde es gekauft.

Murmel ist wie bereits geschrieben, seit zwei Tagen etwas schräg drauf und auch heute Morgen hatte er noch etwas Fieber und war total anhänglich und verschmust. Daher hat der Papa uns angeboten, uns zum Geburtstag hinzufahren. Das fand ich sehr nett und Motte fand das auch klasse.

Dort angekommen, wurden wir wirklich sehr herzlich begrüßt und das, obwohl wir uns fast alle nicht kannten. (Nur die Mamas und Babys kannten sich). Das kleine Geburtstagskind war genau so darauf wir Murmel: matt, anhänglich und verschmust. Wie die Mama mir mitteilte, war auch bei ihm die Impfung gerade “angekommen” – na, das war ja wieder ein “Supertiming” von den Ärzten…

Murmel und Motte fühlten sich von Anfang an wohl und spielten auch gleich auf dem Wohnzimmerboden.

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Da die Jungs wie gesagt, nicht allzu gut drauf waren, haben sich alle Erwachsenen mit Motte beschäftigt. Und die hat das wirklich genossen. So etwas kinderfreundliches wie diese Familie habe ich aber auch echt selten erlebt. Nicht nur, dass sich wirklich ALLE mal mit Motte beschäftigt haben, nein, man hat ihnen auch angemerkt, dass sie richtig Spaß dran hatten und sie haben ihr auch jede Menge Blödsinn beigebracht. Ein Opa hat Motte Kakao gemacht, der andere Opa hat mit der Prinzessin Luftschlangen um die Wette gepustet  (und meinte sie solle dabei spucken), anschließend haben sie diese auch um die Wette wieder aufgeräumt, eine Oma hat mit Motte gemalt, die andere Oma hat ihr gezeigt, wie der Brummkreisel funktioniert, der Papa des Geburtstagskindes hat mit der Kleinen getobt, Fangen und Verstecken gespielt (und sie beim Abschied die Jacke verkehrt herum anziehen lassen – das wollte sie schon ein paar Mal, aber Mama und Papa waren zu “vernünftig” 😉 ),

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eine Freundin der Familie hat mit Motte Luftballons hin und her geschossen (bis einer knallte) und die Mama des Geburtstagskindes hat ihr das ganze Essen erklärt (und da wurde wirklich viel leckeres aufgefahren)

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und auch mit ihr heftig rumgealbert. Bei unserem allabendlichen Gespräch vor dem Schlafengehen, hat die Prinzessin gesagt, dass sie einen schönen Tag hatte und dass es ihr am Besten gefallen hat, dass sie zu dem Geburtstag durfte. Falls du das liest, liebe Geburtstagskindmama: Vielen lieben Dank an euch und eure Familien, ihr habt mein Kind soooo glücklich gemacht an diesem Tag!!! ❤ ❤ ❤

Und auch Murmel fühlte sich dort wohl, genau wie ich auch. Der Kleinen hat zwar den ersten Kindergeburtstag, zu dem er eingeladen war, mehr oder weniger auf Mamas Arm verbracht, aber auch diese Premiere haben wir jetzt absolviert… Jetzt dauert es gar nicht mehr so lange und auch mein Baby wird zum Kleinkind…

Das hier war übrigens das Highlight auf der Kaffeetafel:

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sieht der nicht einfach toll aus???

Und: wie sich herausstellte, hatte der Kleine noch kein Buddelzeug 🙂

Ausflug an den Tegeler See

Auf der Suche nach dem perfekten Platz

Heute haben wir einen Ausflug an den Tegeler See gemacht, gemeinsam mit der befreundeten Familie vom der anderen Straßenseite. Die Zeit im Auto dorthin war gerade lang genug, dass Murmel gerade anfing zu gnäckern, kurz vor dem Ziel… Wir parkten die Autos und mussten dann noch ein kleines Stück laufen, bevor wir an eine zum Baden geeignete Stelle kamen. Wie mein Mann sagte, war das wohl die zweite Hauptstelle an dem See, an der die Leute baden gingen. Wir waren uns nicht sicher, ob wir da bleiben sollten, denn trotz der frühen Uhrzeit war es schon ganz schön voll dort. Die Männer schwärmten dann aus, um eine ruhigere Stelle zu finden, fanden diese auch, aber natürlich waren diese bereits besetzt. Bella, die Mama von Motte`s Freundin hat dann vom Ufer aus eine Art Bucht gesehen und meinte, wir sollten doch da mal gucken, ob das was für uns wäre. Die Idee war gut. Damit wir aber nicht alle umsonst mit Sack und Pack durch den Wald liefen, ist der Papa von Motte`s Freundin vorgegangen, um “die Lage zu checken”. Er kam mit guten Nachrichten zurück. (statt uns anzurufen). Er hatte einen guten Platz gefunden, da waren auch nur vier Leute.. Also liefen wir los… bestimmt 10-15 Minuten durch den Wald (mit zwei kleinen Kindern (bzw. drei, aber Murmel hatte ich im Tuch) ist man frau halt etwas langsamer. Schließlich kamen wir aber doch an und mussten zugeben: die Stelle war perfekt – ein Stück Sand, viel freie Fläche, die Aussicht auf den See war klasse und vor allem waren da Bäume, die Schatten spendeten…

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Picknick

Wir breiteten unsere Decken aus, der Papa hatte noch die Strandmuschel mitgenommen und ließ diese auch aufploppen (na das konnte ja beim Einpacken wieder heiter werden) und da wir alle noch nicht gefrühstückt hatten, haben wir beschlossen, erst mal Picknick zu machen.

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Also verhungert wären wir sicher nicht. Denn zu dem Foto müsst ihr euch noch die Teigtaschen (die übrigens sehr lecker schmeckten), die “Sommerbouletten”, zwei Brotsonnen und noch mal Wassermelone von der anderen Familie denken. Ach Äpfel und Salzbrezeln hatte ich ja auch noch eingesteckt. Natürlich hatten wir auch ausreichend zu trinken dabei…

Der Kleine lag auf der Decke neben dem Essen und streckte die Händchen immer wieder Richtung Bouletten aus. Ich würde sagen: Papas Sohn! 😉

So lässt es sich leben

Die Kleinen schlüpften nach dem Essen sofort in ihre Badeanzüge und spielten mit den Füßen im Wasser und im Sand. Mehr braucht unsere Tochter auch nicht zum glücklich sein.

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Einer von uns Erwachsenen (erstaunlicherweise klappte das ganz ohne Absprache, dass das jede/r mal übernahm) war immer mit ihnen im Wasser, obwohl wir dicht genug dran waren, um sie im Auge zu behalten und reagieren zu können. Wir lagen und saßen auf den Decken, erzählten, spielten mit dem Baby, genossen die Aussicht, sahen unseren Kindern und den Schiffen zu und genossen es, dass wir plötzlich alleine da waren (leider hielt das nicht allzu lange und im Laufe des Tages wurden es mehr und mehr Leute – aber wir haben uns nicht so unwohl gefühlt, wie im Tropical Island) und dass  es sich hier den ganzen Tag überhaupt nicht wie 30°C anfühlte. Natürlich waren wir im Laufe des Tages auch im Wasser, allerdings nur einmal. Und ich muss sagen, teilweise war der Boden etwas weiter draußen total krautig. (man konnte noch stehen, wollte es aber nicht).

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Wir hatten uns am Morgen darauf geeinigt, dass jeder isst, wenn er Hunger hat und das haben wir auch so gemacht. Am Nachmittag haben wir allerdings noch mal alle zusammen gesessen und gegessen. Das fand ich besonders schön. Meine Kinder wohl aber nicht; denn zuerst gnäckerte der Kleine, weil er müde war und ich habe ihn ins Tuch gesetzt, bin mit ihm schlafliedersingend durch den Wald gegangen, bis er schlief (glücklicherweise gleich nach dem ersten). Kaum hatte ich mich wieder hingesetzt, meinte die Kleine, sie müsse auf Toilette – also bin ich mit ihr zur Toilette gelaufen (das war auch ein kleines Stück). Wieder zurück konnte dann auch endlich gegessen werden.

Wozu drei Männer, wenn es auch eine Frau erledigen kann

Irgendwann kam leider die Zeit, zu der wir wieder zusammen packen mussten. Ich packte unsere Taschen aus, um und wieder ein (damit die nassen und dreckigen Klamotten alle in einer Tasche landeten) und dabei haben die Kids gesehen, dass ich Äpfel dabei hatte und wollte SOFORT einen haben. Naja, Timing war schon immer unser Problem – dachte ich. Aber wahrscheinlich ahnten die Mädels schon, dass ihre Papas eine Weile brauchen würden. Denn mein Mann wollte nun die Strandmuschel zusammen legen – na da war ich ja mal gespannt. Schützenhilfe wollte ihm der Papa von Motte`s Freundin geben. Sie brauchten eine Weile und ein paar vergebliche Versuche. Ich habe den Kleinen inzwischen den Apfel geschält, geschnitten, verteilt und die Taschen zu Ende gepackt. Da gesellte sich ein dritter Mann dazu, fragte, ob er helfen und es mal versuchen solle und… scheiterte auch. Als ich mit packen und Kinderverpflegung fertig war, stand ich auf, ging zu ihnen und meinte: “Na, Jungs, braucht ihr Hilfe?” Ich gebe es ja zu, beim ersten Versuch hat es auch nicht geklappt (ist ja auch schließlich schon wieder ein Jahr her, dass ich sie zusammen gelegt habe), aber gleich der zweite war erfolgreich und ich konnte zusammen mit meinem Mann die zusammengeklappte Strandmuschel wieder in ihre Tasche stecken. Dann ging es auf den Rückweg…

Schöner Tag und glückliche Motte

Während Murmel den ganzen Rückweg Theater machte, schlief Motte ein. Zu Hause waren beide natürlich wieder wach. Motte hätte bestimmt auch sofort geschlafen, der Papa ist aber mit ihr in die Wanne, weil die NACH ihrem Bruder ins Bett gehen und schlafen wollte und Murmel dachte einfach nicht an Schlaf. Der Kleine schlief dann doch irgendwann ein, aber Motte hatte ihren müden Punkt wieder überwunden…

Da kam die Kleine zu mir und sagte: “Mama, es war so toll, wo iz heute war. Da konnte ihz so toll pielen. Und meine Freundin auht. Danke, Mama, dass wir da waren!” *seufz*

Ich muss aber sagen: Auch ich fand den Tag rundum gelungen und schön und auch Bella empfand das so, wie sie mir in einer Nachricht mitteilte. Also: Jederzeit wieder

Gefüllte Teigtaschen und “Sommerbouletten”

Morgen wollen wir (unsere Familie und eine befreundete Familie) an einen Berliner See fahren (welchen, wollen die Männer noch entscheiden) und dafür haben wir (die Frauen) heute schon mal Essen vorbereitet. Wer hier bereits länger liest, weiß, dass ich erst mal ausholen muss: Unsere Männer kennen sich von der Arbeit und dadurch haben auch wir Frauen und unsere Mädels sich kennen gelernt. Inzwischen würde ich sagen, hat sich bei allen eine Freundschaft entwickelt  – die Mädels (vom Alter her ein Jahr auseinander) gehen zusammen in die KiTa und sagen, sie wären beste Freundinnen und wir Mamas liegen auch auf einer Wellenlänge. Das Beste: wir wohnen alle in der gleichen Straße. Und da wir dachten, dass es doch bestimmt viel lustiger wäre, wenn wir zusammen kochen/braten, als wenn das jede auf ihrer Straßenseite macht, haben wir uns heute zum “brutzeln” getroffen. Während ich nur schnöde Bouletten briet,

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machte die andere Mama, nennen wir sie Bella, gefüllte Blätterteigtaschen und (wie ich es nenne) “Sommerbouletten”. Ich war so fasziniert davon, dass ich alles festgehalten habe und mit euch teilen möchte.

Als ich ankam, hatte sie schon Paprika, Petersilie und Kräuterkäse in der Schüssel, gab dann noch Gemüsezwiebeln und Gehacktes dazu

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und dann vermischte sie alles ordentlich bis es eine gleichmäßige Masse ergab.

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Dann nahm sie fertige Blätterteigscheiben aus der Packung und legte sie zum antauen aus. Als sie ein wenig angetaut waren, hat sie diese etwas ausgerollt, in der Mitte durchgeschnitten und mit zwei Teelöffeln jeweils ein Häufchen der Masse auf ein Quadrat Blätterteig getan.

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Danach hat sie den Rand des Teiges mit Eigelb bepinselt, den Teig umgeschlagen und angedrückt.

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Die fertigen Teigtaschen wurden dann noch mit Eigelb bepinselt und kamen in den Ofen.

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Wir (Bella und ich) haben leider beide einen Gasherd, daher ist es immer etwas experimentell den Backofen zu benutzen. Sie hat sie bei Stufe 5 20-25 Minuten drin gelassen – bis sie die gewünschte Bräune hatten.

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Die sehen doch super aus. Wie sie schmecken, werde ich dann morgen erfahren. Aber da Bella noch so viel Füllung übrig hatte (obwohl sie viermal so viel Teigtaschen fabriziert hat, wie ihr auf dem Bild sehen könnt), hat sie daraus Bouletten gemacht.

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Davon habe ich bereits eine gekostet und ich kann euch sagen, die schmecken herrlich frisch und leicht – ich nenne sie daher “Sommerbouletten”

Und für alle, die das jetzt nachmachen möchten: für ca. 24 Teigtaschen (ich habe Bellas Rezept mal geteilt, denn sie hat für eine ganze Kompanie gebacken) braucht ihr:

1 Zwiebel, 1 Paprikaschote, 500g Hackfleisch halb und halb, 1 Packung Kräuterfrischkäse (nach der Grammzahl muss ich sie noch mal fragen), Petersilie nach Geschmack, 12 Scheiben Blätterteig (tiefgekühlt) und 2 Eigelb

Gutes Gelingen und Guten Appetit