sein erster Kindergeburtstag

Murmel war heute zum ersten Mal auf einem Kindergeburtstag. Gestern Abend haben wir überraschenderweise noch eine Einladung per Handy bekommen, dass wir zu einem Babygeburtstag eingeladen sind. Da Murmel und dieser Junge sich super verstehen, haben wir natürlich zugestimmt. Und auch Motte war mit eingeladen, wie ich auf Nachfrage erfahren habe. So kurzfristig hatten wir natürlich kein Geschenk vor Ort. Also habe ich die Mama gefragt, was der Kleine sich denn wünscht und zurück kam, dass “mein bester Kumpel zu meiner Party kommt” das war ja süß. So ganz ohne Geschenk wollten wir dann aber doch nicht auftauchen, also bin ich mit Motte heute Morgen noch mal losgezogen…. Da ich mit der Mama des Kleinen des Öfteren bei dm einkaufen bin, wusste ich, dass wir mit einem Gutschein von dort nichts verkehrt machen. Aber davon hat der Kleine ja nichts… Also noch ab in den Spielzeugladen… Aber was hat der Kleine schon, was nicht, womit machen wir nicht allzu viel falsch??? Fragen über Fragen… Gleich am Eingang vom Spielzeugladen war Buddelzeug im Angebot, davon kann man doch nie genug haben, oder? Also selbst, wenn der Kleine das schon hat, allzu viel wird er ja davon nicht haben… Motte hat sich für ein Set mit orangem Eimer, Sieb, Schippe, Harke und drei kleinen Förmchen entschieden. Also wurde es gekauft.

Murmel ist wie bereits geschrieben, seit zwei Tagen etwas schräg drauf und auch heute Morgen hatte er noch etwas Fieber und war total anhänglich und verschmust. Daher hat der Papa uns angeboten, uns zum Geburtstag hinzufahren. Das fand ich sehr nett und Motte fand das auch klasse.

Dort angekommen, wurden wir wirklich sehr herzlich begrüßt und das, obwohl wir uns fast alle nicht kannten. (Nur die Mamas und Babys kannten sich). Das kleine Geburtstagskind war genau so darauf wir Murmel: matt, anhänglich und verschmust. Wie die Mama mir mitteilte, war auch bei ihm die Impfung gerade “angekommen” – na, das war ja wieder ein “Supertiming” von den Ärzten…

Murmel und Motte fühlten sich von Anfang an wohl und spielten auch gleich auf dem Wohnzimmerboden.

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Da die Jungs wie gesagt, nicht allzu gut drauf waren, haben sich alle Erwachsenen mit Motte beschäftigt. Und die hat das wirklich genossen. So etwas kinderfreundliches wie diese Familie habe ich aber auch echt selten erlebt. Nicht nur, dass sich wirklich ALLE mal mit Motte beschäftigt haben, nein, man hat ihnen auch angemerkt, dass sie richtig Spaß dran hatten und sie haben ihr auch jede Menge Blödsinn beigebracht. Ein Opa hat Motte Kakao gemacht, der andere Opa hat mit der Prinzessin Luftschlangen um die Wette gepustet  (und meinte sie solle dabei spucken), anschließend haben sie diese auch um die Wette wieder aufgeräumt, eine Oma hat mit Motte gemalt, die andere Oma hat ihr gezeigt, wie der Brummkreisel funktioniert, der Papa des Geburtstagskindes hat mit der Kleinen getobt, Fangen und Verstecken gespielt (und sie beim Abschied die Jacke verkehrt herum anziehen lassen – das wollte sie schon ein paar Mal, aber Mama und Papa waren zu “vernünftig” 😉 ),

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eine Freundin der Familie hat mit Motte Luftballons hin und her geschossen (bis einer knallte) und die Mama des Geburtstagskindes hat ihr das ganze Essen erklärt (und da wurde wirklich viel leckeres aufgefahren)

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und auch mit ihr heftig rumgealbert. Bei unserem allabendlichen Gespräch vor dem Schlafengehen, hat die Prinzessin gesagt, dass sie einen schönen Tag hatte und dass es ihr am Besten gefallen hat, dass sie zu dem Geburtstag durfte. Falls du das liest, liebe Geburtstagskindmama: Vielen lieben Dank an euch und eure Familien, ihr habt mein Kind soooo glücklich gemacht an diesem Tag!!! ❤ ❤ ❤

Und auch Murmel fühlte sich dort wohl, genau wie ich auch. Der Kleinen hat zwar den ersten Kindergeburtstag, zu dem er eingeladen war, mehr oder weniger auf Mamas Arm verbracht, aber auch diese Premiere haben wir jetzt absolviert… Jetzt dauert es gar nicht mehr so lange und auch mein Baby wird zum Kleinkind…

Das hier war übrigens das Highlight auf der Kaffeetafel:

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sieht der nicht einfach toll aus???

Und: wie sich herausstellte, hatte der Kleine noch kein Buddelzeug 🙂

Ausflug an den Tegeler See

Auf der Suche nach dem perfekten Platz

Heute haben wir einen Ausflug an den Tegeler See gemacht, gemeinsam mit der befreundeten Familie vom der anderen Straßenseite. Die Zeit im Auto dorthin war gerade lang genug, dass Murmel gerade anfing zu gnäckern, kurz vor dem Ziel… Wir parkten die Autos und mussten dann noch ein kleines Stück laufen, bevor wir an eine zum Baden geeignete Stelle kamen. Wie mein Mann sagte, war das wohl die zweite Hauptstelle an dem See, an der die Leute baden gingen. Wir waren uns nicht sicher, ob wir da bleiben sollten, denn trotz der frühen Uhrzeit war es schon ganz schön voll dort. Die Männer schwärmten dann aus, um eine ruhigere Stelle zu finden, fanden diese auch, aber natürlich waren diese bereits besetzt. Bella, die Mama von Motte`s Freundin hat dann vom Ufer aus eine Art Bucht gesehen und meinte, wir sollten doch da mal gucken, ob das was für uns wäre. Die Idee war gut. Damit wir aber nicht alle umsonst mit Sack und Pack durch den Wald liefen, ist der Papa von Motte`s Freundin vorgegangen, um “die Lage zu checken”. Er kam mit guten Nachrichten zurück. (statt uns anzurufen). Er hatte einen guten Platz gefunden, da waren auch nur vier Leute.. Also liefen wir los… bestimmt 10-15 Minuten durch den Wald (mit zwei kleinen Kindern (bzw. drei, aber Murmel hatte ich im Tuch) ist man frau halt etwas langsamer. Schließlich kamen wir aber doch an und mussten zugeben: die Stelle war perfekt – ein Stück Sand, viel freie Fläche, die Aussicht auf den See war klasse und vor allem waren da Bäume, die Schatten spendeten…

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Picknick

Wir breiteten unsere Decken aus, der Papa hatte noch die Strandmuschel mitgenommen und ließ diese auch aufploppen (na das konnte ja beim Einpacken wieder heiter werden) und da wir alle noch nicht gefrühstückt hatten, haben wir beschlossen, erst mal Picknick zu machen.

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Also verhungert wären wir sicher nicht. Denn zu dem Foto müsst ihr euch noch die Teigtaschen (die übrigens sehr lecker schmeckten), die “Sommerbouletten”, zwei Brotsonnen und noch mal Wassermelone von der anderen Familie denken. Ach Äpfel und Salzbrezeln hatte ich ja auch noch eingesteckt. Natürlich hatten wir auch ausreichend zu trinken dabei…

Der Kleine lag auf der Decke neben dem Essen und streckte die Händchen immer wieder Richtung Bouletten aus. Ich würde sagen: Papas Sohn! 😉

So lässt es sich leben

Die Kleinen schlüpften nach dem Essen sofort in ihre Badeanzüge und spielten mit den Füßen im Wasser und im Sand. Mehr braucht unsere Tochter auch nicht zum glücklich sein.

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Einer von uns Erwachsenen (erstaunlicherweise klappte das ganz ohne Absprache, dass das jede/r mal übernahm) war immer mit ihnen im Wasser, obwohl wir dicht genug dran waren, um sie im Auge zu behalten und reagieren zu können. Wir lagen und saßen auf den Decken, erzählten, spielten mit dem Baby, genossen die Aussicht, sahen unseren Kindern und den Schiffen zu und genossen es, dass wir plötzlich alleine da waren (leider hielt das nicht allzu lange und im Laufe des Tages wurden es mehr und mehr Leute – aber wir haben uns nicht so unwohl gefühlt, wie im Tropical Island) und dass  es sich hier den ganzen Tag überhaupt nicht wie 30°C anfühlte. Natürlich waren wir im Laufe des Tages auch im Wasser, allerdings nur einmal. Und ich muss sagen, teilweise war der Boden etwas weiter draußen total krautig. (man konnte noch stehen, wollte es aber nicht).

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Wir hatten uns am Morgen darauf geeinigt, dass jeder isst, wenn er Hunger hat und das haben wir auch so gemacht. Am Nachmittag haben wir allerdings noch mal alle zusammen gesessen und gegessen. Das fand ich besonders schön. Meine Kinder wohl aber nicht; denn zuerst gnäckerte der Kleine, weil er müde war und ich habe ihn ins Tuch gesetzt, bin mit ihm schlafliedersingend durch den Wald gegangen, bis er schlief (glücklicherweise gleich nach dem ersten). Kaum hatte ich mich wieder hingesetzt, meinte die Kleine, sie müsse auf Toilette – also bin ich mit ihr zur Toilette gelaufen (das war auch ein kleines Stück). Wieder zurück konnte dann auch endlich gegessen werden.

Wozu drei Männer, wenn es auch eine Frau erledigen kann

Irgendwann kam leider die Zeit, zu der wir wieder zusammen packen mussten. Ich packte unsere Taschen aus, um und wieder ein (damit die nassen und dreckigen Klamotten alle in einer Tasche landeten) und dabei haben die Kids gesehen, dass ich Äpfel dabei hatte und wollte SOFORT einen haben. Naja, Timing war schon immer unser Problem – dachte ich. Aber wahrscheinlich ahnten die Mädels schon, dass ihre Papas eine Weile brauchen würden. Denn mein Mann wollte nun die Strandmuschel zusammen legen – na da war ich ja mal gespannt. Schützenhilfe wollte ihm der Papa von Motte`s Freundin geben. Sie brauchten eine Weile und ein paar vergebliche Versuche. Ich habe den Kleinen inzwischen den Apfel geschält, geschnitten, verteilt und die Taschen zu Ende gepackt. Da gesellte sich ein dritter Mann dazu, fragte, ob er helfen und es mal versuchen solle und… scheiterte auch. Als ich mit packen und Kinderverpflegung fertig war, stand ich auf, ging zu ihnen und meinte: “Na, Jungs, braucht ihr Hilfe?” Ich gebe es ja zu, beim ersten Versuch hat es auch nicht geklappt (ist ja auch schließlich schon wieder ein Jahr her, dass ich sie zusammen gelegt habe), aber gleich der zweite war erfolgreich und ich konnte zusammen mit meinem Mann die zusammengeklappte Strandmuschel wieder in ihre Tasche stecken. Dann ging es auf den Rückweg…

Schöner Tag und glückliche Motte

Während Murmel den ganzen Rückweg Theater machte, schlief Motte ein. Zu Hause waren beide natürlich wieder wach. Motte hätte bestimmt auch sofort geschlafen, der Papa ist aber mit ihr in die Wanne, weil die NACH ihrem Bruder ins Bett gehen und schlafen wollte und Murmel dachte einfach nicht an Schlaf. Der Kleine schlief dann doch irgendwann ein, aber Motte hatte ihren müden Punkt wieder überwunden…

Da kam die Kleine zu mir und sagte: “Mama, es war so toll, wo iz heute war. Da konnte ihz so toll pielen. Und meine Freundin auht. Danke, Mama, dass wir da waren!” *seufz*

Ich muss aber sagen: Auch ich fand den Tag rundum gelungen und schön und auch Bella empfand das so, wie sie mir in einer Nachricht mitteilte. Also: Jederzeit wieder

Gefüllte Teigtaschen und “Sommerbouletten”

Morgen wollen wir (unsere Familie und eine befreundete Familie) an einen Berliner See fahren (welchen, wollen die Männer noch entscheiden) und dafür haben wir (die Frauen) heute schon mal Essen vorbereitet. Wer hier bereits länger liest, weiß, dass ich erst mal ausholen muss: Unsere Männer kennen sich von der Arbeit und dadurch haben auch wir Frauen und unsere Mädels sich kennen gelernt. Inzwischen würde ich sagen, hat sich bei allen eine Freundschaft entwickelt  – die Mädels (vom Alter her ein Jahr auseinander) gehen zusammen in die KiTa und sagen, sie wären beste Freundinnen und wir Mamas liegen auch auf einer Wellenlänge. Das Beste: wir wohnen alle in der gleichen Straße. Und da wir dachten, dass es doch bestimmt viel lustiger wäre, wenn wir zusammen kochen/braten, als wenn das jede auf ihrer Straßenseite macht, haben wir uns heute zum “brutzeln” getroffen. Während ich nur schnöde Bouletten briet,

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machte die andere Mama, nennen wir sie Bella, gefüllte Blätterteigtaschen und (wie ich es nenne) “Sommerbouletten”. Ich war so fasziniert davon, dass ich alles festgehalten habe und mit euch teilen möchte.

Als ich ankam, hatte sie schon Paprika, Petersilie und Kräuterkäse in der Schüssel, gab dann noch Gemüsezwiebeln und Gehacktes dazu

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und dann vermischte sie alles ordentlich bis es eine gleichmäßige Masse ergab.

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Dann nahm sie fertige Blätterteigscheiben aus der Packung und legte sie zum antauen aus. Als sie ein wenig angetaut waren, hat sie diese etwas ausgerollt, in der Mitte durchgeschnitten und mit zwei Teelöffeln jeweils ein Häufchen der Masse auf ein Quadrat Blätterteig getan.

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Danach hat sie den Rand des Teiges mit Eigelb bepinselt, den Teig umgeschlagen und angedrückt.

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Die fertigen Teigtaschen wurden dann noch mit Eigelb bepinselt und kamen in den Ofen.

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Wir (Bella und ich) haben leider beide einen Gasherd, daher ist es immer etwas experimentell den Backofen zu benutzen. Sie hat sie bei Stufe 5 20-25 Minuten drin gelassen – bis sie die gewünschte Bräune hatten.

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Die sehen doch super aus. Wie sie schmecken, werde ich dann morgen erfahren. Aber da Bella noch so viel Füllung übrig hatte (obwohl sie viermal so viel Teigtaschen fabriziert hat, wie ihr auf dem Bild sehen könnt), hat sie daraus Bouletten gemacht.

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Davon habe ich bereits eine gekostet und ich kann euch sagen, die schmecken herrlich frisch und leicht – ich nenne sie daher “Sommerbouletten”

Und für alle, die das jetzt nachmachen möchten: für ca. 24 Teigtaschen (ich habe Bellas Rezept mal geteilt, denn sie hat für eine ganze Kompanie gebacken) braucht ihr:

1 Zwiebel, 1 Paprikaschote, 500g Hackfleisch halb und halb, 1 Packung Kräuterfrischkäse (nach der Grammzahl muss ich sie noch mal fragen), Petersilie nach Geschmack, 12 Scheiben Blätterteig (tiefgekühlt) und 2 Eigelb

Gutes Gelingen und Guten Appetit

Ist es dafür nicht etwas früh? oder: Ein Hoch auf Hilfe von Nachbarn und Freunde

War der Kleine heute schräg drauf. Von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr hat er nur geschrien. Er sabberte total, er hatte ständig das Händchen im Mund, er “kaute” auf allem herum, auch wie ein Irrer auf seinem Beißring und schrie, als hätte er Schmerzen. Nichts hat geholfen.

Ist es nicht noch etwas früh, fürs Zahnen? Der Kleine ist jetzt ca. 3 Monate alt. Das finde ich doch arg früh. Aber scheinbar schossen die Zähne ein. Denn nachdem uns die Rettung in Form unserer Nachbarn und Freunde (heute ist Sonntag und da ich mit so was  jetzt überhaupt (noch) nicht gerechnet habe, habe ich natürlich weder Globuli noch Gel hier) mit einer Tube Dentinox Gel zu Hilfe kam, hat Murmel sich halbwegs beruhigt. Im Tuch ist er dann eingeschlafen und schluchzte noch eine Weile im Schlaf. Mein armes Baby!

ganz liebe Grüße und ein liebes Geschenk

Heute habe ich mich unheimlich gefreut – über einen Strauß Blumen von Freunden (Sie haben wohl gestern schon versucht, mir diese zu bringen, aber da ich den ganzen Tag so gut wie nicht da war, gestaltete sich das etwas schwierig). Sie haben mir dunkelrote Rosen geschenkt – meine Lieblingsblumen (eigentlich wäre das ja die “Aufgabe” meines Mannes gewesen, aber gut)

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Und dann habe ich mich am Nachmittag noch mal so richtig gefreut – über eine Karte einer Tanzfreundin. Ich liebe es, “richtige” Post zu bekommen. Sie denkt sich auch immer etwas bei den Motiven der Postkarten, die sie verschickt und hat immer liebe persönliche Worte.

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Also heute habe ich mich mal richtig gefreut!

Geschenke von Freunden und Nachbarn

Da ja heute wieder so schönes Wetter war, haben wir die Eltern der Freundin der Prinzessin gefragt, ob wir nicht alle zusammen auf den Spielplatz gehen wollen. Das Gute ist, ich verstehe mich mit der Mama super, die Papas kennen sich von der Arbeit und wir wohnen auf gegenüberliegenden Straßenseiten – da geht so was schon mal spontan. Sie waren auch sofort dabei. Kaum unten angekommen, kamen sie auch schon aus der Haustür und kaum, dass wir uns begrüßt hatten, drückte mir die Mama auch schon eine Geschenktüte für den Kleinen in die Hand. Mir ist so was immer unangenehm – es ist eine Sache etwas von der family geschenkt bekommen, aber von Freunden… das muss doch nicht sein. Gefreut haben wir uns natürlich trotzdem,

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zumal Windeln in der Tüte waren und die kann man frau Baby ja wirklich immer gebrauchen. Den Beißring hatte ich bei dm auch schon in der Hand, aber ich dachte, es ist noch zu früh einen zu kaufen – jetzt haben wir einen. Einen Nuckel wird der Kleine vermutlich nicht bekommen, aber es schadet ja nie, einen im Haus zu haben…

Und heute Abend als die Kleine endlich fertig war mit mosern, gnäckern und sich austesten (aber das ist eine andere Geschichte) und mich gerade fragte, ob ich ihr ein Schlaflied vorsingen könnte, klingelte es an der Tür und unsere Nachbarin brachte auch eine Geschenktüte für den Kleinen. Auch DAS wäre nicht nötig gewesen, war ist aber unheimlich süß von ihr.

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Da waren auch so tolle Sachen drin. Und ganz begeistert bin ich davon, dass auch an die Prinzessin gedacht wurde.

im Große-Schwestern-Modus

Heute waren wir mit der Kleinen nach der KiTa auf dem Spielplatz und auch ihre Freundin war da. Natürlich haben sich beide sehr darüber gefreut. Sie buddelten, kletterten, rutschten, haben sich ihre Snacks geteilt, schmissen sich gegenseitig Sand auf den Kopf (das Haare waschen war alles andere als lustig!) und in die Klamotten und hatten jede Menge Spaß. Natürlich waren wir bei dem schönen Wetter nicht alleine auf dem Spielplatz. Es dauerte gar nicht lange, da kam ein kleiner Junge mit seinem Opa auf den Spielplatz. Auch die beiden sind öfter da. Der Kleine ist aber immer eher für sich und beobachtet ganz gern das Geschehen. Heute aber hat er sich mal ein wenig näher ran getraut und beobachtet, was die Mädchen da so machen. Sie waren gerade beim Rutschen. Die Freundin der Prinzessin kletterte gerade die Leiter hoch, der Junge stand daneben und beobachtete das. Die Prinzessin kam angesaust, stellte sich daneben und sagte zu dem Kleinen mit Nachdruck (und in Falten gelegter Stirn): “Lass meine Freundin in Ruhe!!!” Mal abgesehen davon, dass der Kleine überhaupt nichts gemacht hat und ich den Ton und die Aussage etwas daneben fand (was ich der Kleinen auch gesagt habe), dachte ich: “Jetzt ist es so weit – jetzt ist sie drin – im Große-Schwestern-Modus”