So sind sie

oder: Warum nicht öfter mal einen Mutausbruch haben?

Meine Kinder – so sind sie:

Die Große: hochsensibel, hochgradig empathisch und absolut gefühlsstark. Sie lässt ihren Gefühlen immer und überall ihren Lauf, dabei ist es egal, ob es positive oder negative Gefühle sind. Ihr ist es einfach egal, was andere von ihr denken.. Da kann es schon mal passieren, dass sie mitten im Kino auf ihrem Sitz anfängt zu tanzen…

Der Kleine: unheimlich mutig, hochgradig selbstbewusst und absolut willensstark. Bei ihm muss es immer höher weiter lauter sein. Ihm ist es egal, wie hoch der Berg oder wie unüberwindlich das Hindernis scheint – das sieht er erst gar nicht – er probiert es einfach aus und vertraut auf sich selbst. Auch ihm ist es egal, was andere Leute von ihm denken, da zickt er dann auch schon mal die KiTa-Leiterin an.

Heute hat Motte gemeint, sie hätte einer Freundin ein Bild gemalt, es ihr geschenkt und diese hätte sich auch riesig darüber gefreut. Da kam eine Klassenkameradin vorbei und hätte sie für das Bild ausgelacht. Ich habe ihr gesagt, die Hauptsache wäre doch, dass sich das Mädchen, für das das Bild war, sich gefreut hat und es kann ihr doch egal sein, was andere sagen…

Wann haben wir Erwachsenen eigentlich verlernt, unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen, uns selbst blind zu vertrauen und vor allem seit wann ist es uns so wichtig, was andere von uns denken????

Vielleicht sollten wir uns einfach mal ein Beispiel an unseren Kindern nehmen…

Sie spielen Friseur

Kaum, dass der Papa heute wach war und sich kurz in Wohnzimmer gesetzt hat, wurde er auch schon von Motte frisiert und bekam zig Haarspangen in seine kurzen Haare. Und da der Kleine seiner Schwester zur Zeit alles nach macht, hat auch er versucht, den Papa zu frisieren…

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Wenn es verdächtig ruhig ist…

Meine zwei Süßen haben heute zusammen ganz toll im Kinderzimmer gespielt und dann war es eine ganz Weile verdächtig still… bei jeder Mama schrillen da sofort die Alarmglocken, so auch bei mir… Also bin ich nachsehen gegangen… und finde die zwei… über die Trixi (Motte´s Puppe) gebeugt und sehe, wie sie sie mit Textmarkern bemalen. Sie sahen hoch und strahlten mich an…sie sahen so unschuldig aus, da habe ich den Fotoapparat geholt, satt zu schimpfen.

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Drei Wochen KiTa-Ferien

…begannen heute… Da mein Mann erst Ende August Urlaub hat, bin ich mit den Kids allein (ich hoffe nicht nur) zu Hause. Mal sehen, was wir so machen werden… Für die meisten Dinge ist es natürlich, schönes Wetter zu haben. Heute war ja zum Glück schönes Wetter.

Nach dem Frühstück haben die zwei Süßen gemalt und anschließend mit Bausteinen gespielt. Für Murmel war dann auch schon wieder Zeit für sein Vormittagsschläfchen und Motte hat sich gefreut, dass sie endlich mit Filzstiften malen darf (das ist mir immer nichts, wenn der Kleine hier rumwuselt zumal ich ein großer Fan von Buntstiften bin), ich habe dann Wäsche aufgehangen.

Als Murmel ausgeschlafen hatte, sind wir auf den Spielplatz gegangen, denn zum Glück schien die Sonne. Motte fand es ganz toll, dass wir ganz alleine auf dem Spielplatz waren (sonst möchte sie immer, dass auch jemand anderes zum Spielen da ist). Die zwei Süßen haben gebuddelt, sind gerutscht, haben geschaukelt und waren klettern. Sie hatten eine Menge Spaß.

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Von mir aus hätten wir auch noch ne Weile bleiben können, aber Motte wollte nach Hause… Also gut, dann gab es eben etwas früher Mittag als geplant. Die frische Luft muss ihnen Appetit gemacht haben, denn sie haben echt gut gegessen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass es ihr Lieblingsessen gab: Fischstäbchen mit Erbsen.

Nachmittags sind wir dann gemeinsam mit dem Papa einkaufen gegangen und zur Freude der Kinder ging es zum Abendessen zu Burger King. Die zwei finden es dort vor allem wegen der Rutsche super, die natürlich auch heute wieder gut genutzt wurde und so kamen wir zur Schlafenszeit wieder zu Hause an und beide Kinder sind beim Kuscheln eingeschlafen… Ich würde sagen, der erste Kitaferientag hat (nicht nur) Motte gefallen.

Wohin nur mit so viel Liebe???

Der Kleine hat heute sein Schwesterchen gebissen. Aber die Situation war so, dass er ihr auf keinen Fall weh tun wollte. Ich habe ja alles beobachtet: Er sah sie auf ihrer Kindercouch liegen, krabbelte zu ihr, legte sich dazu, schmuste mit ihr, gab ihr Küsschen und dann hat er sie gebissen. ich bin mir sicher, dass er in der Situation einfach nicht wusste, wohin mit seiner ganzen Liebe und daher gebissen hat.

Motte hat das natürlich ziemlich weh getan, obwohl sie Shirt und Unterhemd anhatte, hat man seine Zahnabdrücke auf ihrer Haut gesehen und natürlich versucht man ihm klar zu machen, dass das weh tut und dass er das sein lassen muss. Auf der anderen Seite kann ich ihn doch nicht ausschimpfen, dafür, dass er seine Schwester sooooo lieb hat….

Echt schade drum…

Da es in Berlin einfach nicht aufhören möchte zu regnen, habe ich kurzerhand Motte heute zu Hause behalten. So lange ich mit Murmel noch in Elternzeit bin, kann ich das ja mal machen, dachte ich. Motte wurde natürlich vorher gefragt und hätte sie gesagt, dass sie in die Kita möchte (was durchaus hätte sein können), wäre sie natürlich auch gegangen. Was aber wirklich schade war, dass der geplante Ausflug aufgrund des Wetters heute ausfiel. Die KiTa-Kinder aus Motte`s Gruppe hatten sich einen Ausflug mit Eltern gewünscht und der sollte (natürlich bei Sonnenschein) heute stattfinden und auf den Piratenspielplatz gehen. Für Regenwetter gab es keine Alternative. Na gut, dann ging es für Motte heute eben wieder zum Tanzen…

Nach dem Frühstück haben wir beschlossen, nach langer Zeit mal wieder unsere V-Tech-Bahn rauszuholen und aufzubauen. Zunächst habe ich aber erst mal die Wohnstube gesaugt. Beide Kinder sind so fasziniert vom Staubsauger, dass jeder von ihnen auch mal eine Runde “saugen”durfte, bevor wir uns ans Aufbauen machten.

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Nach dem Saugen wurde dann aufgebaut bzw. Motte und ich haben es versucht. Aber Murmel fand die Schienen auch so interessant, dass er an einer gezogen hat und schon flog unser ganzes Schienenwerk auseinander. Irgendwann hatten wir es aber doch geschafft, ein intaktes Schienengeflecht aufzubauen und auch Murmel spielte mit.

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Als es Zeit war für Murmel`s Vormittagsschläfchen, hat er heute zwar etwas gebraucht, einzuschlafen, aber da er ganz schön müde war, hat es doch irgendwann geklappt. Während der Kleine also schlief, habe ich seine Schwester in ein Erkältungsbad gesteckt und das Mittagessen zubereitet. Heute gab es Fischstäbchen mit Pommes, da brauchte ich nicht allzu viel machen, nur ab und zu mal umdrehen.

Kaum war Motte aus der Wanne, war Murmel auch schon wach und das Essen fertig.

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Nach dem Mittagessen haben wir noch ein wenig gespielt und dann kam auch schon der Papa nach Hause. Eigentlich war wieder Murmel`s Schlafenszeit, aber daran ist natürlich nicht zu denken, wenn der Papa zu Hause ist.

Wir haben uns heute so geeinigt, dass der Papa und Murmel zur Oma gehen, während Motte mit mir zum Tanzen geht. Und so haben wir es dann auch gemacht. Natürlich überraschte uns unterwegs der Regen. (Der kam ja auch so völlig überraschend nach 2 Tagen Dauerregen 😉 ) Motte hielt das alles aber für ein großes Abenteuer und ich glaube, sie hat die Zeit ganz alleine mit Mama auch genossen.

Sommer in Berlin

Heute sollten nun 30°C werden… Okay… Die Kids schliefen heute bis 07.30 Uhr, was für die beiden echt super ist. Motte habe ich gefragt, was sie heute machen möchte und als sie hörte, dass es heute sehr warm werden sollte, sagte sie “planschen”. Also gut. ich habe sie gefragt, ob sie Mittagskind sein möchte und die Antwort war “Ja!”

Nachdem wir Motte in die KiTa gebracht haben, sind Murmel und ich shoppen gewesen. Wir haben zwar ein Planschbecken, aber zum einen ist das zu groß für unseren Balkon und zum anderen hat der Papa es irgendwo im Keller. Daher hatte ich letzte Woche schon mal nach einigen geschaut und wir haben uns auch für eins entschieden, welches ich heute kaufen wollte… Und das hier war das Objekt der Begierde:
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Leider war er heute aber nicht mehr im Regal bei Toys R Us. Also habe ich eine Verkäuferin dort gefragt, diese hat in ihrem PC nachgesehen und meinte, der wäre noch da, sie müsse nur im Lager Bescheid sagen. Das hat sie dann auch getan. Nach einer ewigen Wartezeit, kam  eine Kollegin von ihr und sagte, sie hätten den nicht mehr da. Laut PC sollten sogar noch 8 Stück da sein und jetzt wurde kein einziger gefunden. Leider waren alle anderen, die noch da waren zu groß (würden vom Platz her nicht passen) oder zu klein (es würden keine zwei Kinder rein passen)

Also sind wir zu SpieleMax gegangen und auch wenn sie dort keinen quietschbuntes Planschbecken hatten, so doch eines, welches die richtige Größe hatte und genau das haben wir dann auch gekauft.

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Auf dem Rückweg habe ich spontan beschlossen, dass wir heute Abend doch mal ein Picknick machen könnten. Motte wünscht sich das schon so lange. Heute war das ideale Wetter dafür und unser Hinterhof ist auch super dafür geeignet.

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Also haben wir noch die Zutaten dafür besorgt. Mittags haben wir dann Motte von der KiTa abgeholt und sie hat mir noch ein paar Kunststücke am Klettergerüst vorgeführt. Letzte Woche habe ich mich schon gefragt, seit wann mein Kind denn eine Rolle an zwei Ringen machen kann und heute konnte ich es für den Papa filmen.

Wieder zu Hause hatten meine zwei Süßen richtig viel Spaß beim Planschen und ich konnte daneben sitzen, sie beaufsichtigen und Gemüse für das Picknick schnippeln.

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Nach einer Weile haben die Kinder eine Pause gemacht und sind raus aus dem Planschbecken und rein in die Wohnung und haben super zusammen gespielt. Ich konnte in der Zeit die Wohnung aufräumen. ich frage mich jedes Mal wieder wie viel Spielzeug der Kleine an einem Tag benutzen und irgendwo liegen lassen kann?

Dann ging es noch eine zweite Runde planschen und ich konnte den Nudelsalat für das Abendessen neben ihnen fertig machen. Dieses Mal wollten beide nur kurz planschen. An Murmel habe ich es gemerkt, weil er aus dem Planschbecken gestiegen ist und Motte hat es mir direkt gesagt. Also ging es raus und beide kamen mit Büchern bei mir an. Also habe ich beiden eine Geschichte aus je einem Buch vorgelesen und schon kam auch der Papa nach Hause.

Da die Oma um die Ecke wohnt, haben wir sie natürlich zu unserem Picknick eingeladen. Sie hat sich riesig darüber gefreut und daher natürlich zugesagt. Kurz nach 17.00 Uhr war es soweit und wir sind runter gegangen auf den Hof. Außer Gemüse und Nudelsalat hatten wir noch Würstchen und Hühnchen “im Gepäck”.

Motte wollte unbedingt ihre Sofia-Decke mir runter nehmen, also haben wir zwei Decken hingelegt.

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Da die Oma noch nicht unten war, konnten unsere zwei Süßen noch ein wenig spielen.

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Die Oma kam dann auch ziemlich bald und dann wurde endlich gepicknickt.

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Als wir fast mit dem Essen fertig waren, kamen zwei Kinder aus dem Haus, in dem Oma wohnt, ein Junge und ein Mädchen. Das Mädchen war (wie auf nachfrage erfahren habe fast 4 Jahre) und obwohl Motte und dieses Mädchen sich noch nie zuvor gesehen haben (ich habe übrigens beide Kinder auch noch nie gesehen und wir wohnen um die Ecke) waren die zwei sofort ein Herz und eine Seele und sind händchenhaltend spielen gegangen. Das ist das Wunder der Kindheit. ❤

Murmel ist dann ziemlich müde gewesen und ich bin schon mal mit ihm hoch gegangen. Motte ist mit dem Papa noch unten geblieben und konnte so noch mit ihrer neuen Freundin spielen.

Beide Kinder sind auch heute wieder ziemlich schnell eingeschlafen – ich denke, sie hatten einen schönen Tag.