Abends im Abenteuerhotel

Nach dem Abendessen sind wir wieder auf unser Zimmer (kaum hatte ich den Kleinen ins Bett gelegt, war er natürlich wach) gegangen.

Übrigens hatte der Kleine hatte nur Flausen im Kopf, als wir uns vor dem Abendessen das Zimmer angesehen hatten.Er rannte ins Bad und stellte erst mal die Dusche an – er war pitschnass und wir mussten erst mal rausfinden, wie die Dusche wieder ausgeht… Wen es interessiert, auch im Bad wurde das Thema Dschungel weiter aufgegriffen:

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Als er wieder trocken war und begriffen hatte, dass er nicht allein ins Bad sollte, hat er mit der Fernbedienung des Fernsehers rumgespielt und hat es irgendwie geschafft, zwei Sender so einzustellen, dass sich dort das Bild nach ein paar Sekunden abstellt, wie wir jetzt feststellen mussten.

Die Kids haben heute wirklich lange durchgehalten. Der Kleine ist so um 21.30Uhr eingeschlafen (und das in seinem eigenem Btt und ganz ohne stillen) und Motte kurz vor 22.00Uhr (sie hatte vergessen, ihr Licht auszumachen, also musste Mama da hoch kraxeln um die Lampe auszumachen (von unten ging es leider nicht).

Ich sage dann auch mal für heute “Gute Nacht” und bin gespannt, was der morgige Tag so bringen wird…

Abendessen im Abenteuerhotel

Bei der Anmeldung hier im Hotel ist es so, dass sie dich gleich fragen, wann du Abendessen möchtest. Das geben sie dann in den PC ein und wenn es soweit ist, gehst du in das Restaurant, sagst deine Zimmernummer und bekommst ein Kärtchen auf dem eine Zeitspanne von 1,5 Stunden steht (also bei uns heute 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr) – in der Zeit musst du dann auch fertig sein mit Abendessen und “Dieser Tisch wurde geentert”. Dann hast du freie Tischauswahl (natürlich nur unter den Tischen auf den noch nicht so ein Kärtchen steht). Heute haben wir uns einen Tisch ziemlich weit weg vom Buffet ausgesucht.

Sehr zur Freude von der Prinzessin kam auch das Maskottchen des Heideparks im Restaurant vorbei, hat die Kinder begrüßt und mit ihnen Fotos gemacht. Auch sie wollte gerne eins machen – ich war ein wenig traurig, dass ich nur das Handy und nicht den Fotoapparat mit runter genommen hatte, denn bei den Lichtverhältnissen macht mein Handy echt miserable Fotos.

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Dann “stürmten” wir das Buffet und das ist echt der Hammer… und auch total logisch aufgebaut:

auf der linken Seite die Vorspeisen, Salate und Brot:

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In der Mitte sind die Hauptspeisen (und da gab es heute wirklich von vegetarisch über Fisch, Geflügel, Nudeln, Pizza bis hin zu Fleisch alles was das Herz  begehrt – ich glaube, ich habe gar nicht alles fotografiert)

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und rechts sind die Tische mit den Desserts und da gab es heute nicht nur Kuchen und Quarkspeisen, nein es war auch Obst, ein Schokofondue, eine Käseplatte und eine Softeismaschine dort

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Links und rechts neben den Buffet-Tischen sind Automaten für die Softgetränke. Das sah nicht nur alles lecker aus, es war auch einfach köstlich. Ich bin ja großer Fischfan und heute gab es Lachs in Limettensoße yummi, außerdem habe ich die asiatischen Nudeln und das Geflügelfleisch probiert. Und natürlich hat Motte sich einen Schokospieß gemacht und ich musste mir ein Softeis gönnen, ich hätte so gern noch mehr probiert aber auch so werden wir alle mit 3kg mehr nach Hause kommen…

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Der Lütte war übrigens so fertig, dass er beim Abendessen eingeschlafen ist, aber schließlich war er ja den ganzen Tag bisher ohne Schlaf ausgekommen.

Im Restaurant gibt es auch einen Spielebereich, einen riesiges Bällebad, welches als Schiff angelegt wurde, da gab es für Motte natürlich auch kein Halten mehr. Also kinderfreundlicher als hier geht es kaum noch.

Im Abenteuerhotel

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Zurück im Hotel haben wir an der Rezeption Zimmernummer, Zimmerkarte und Wegbeschreibung bekommen. Wir wohnen im Südturm.

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Wir holten also unsere Koffer aus dem Auto, wobei wir feststellten, dass Ohnezahn bei uns auf dem Dach wohnt.

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Wir gingen durch die Lobby zu “unserem” Fahrstuhl.

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Auf unserer Etage angekommen (wir wohnen in der 3.Etage) ist wirklich alles bis ins Detail durchgestylt – alles im Piratenlook: selbst der Teppich ist wie Planken:

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Motte hätte gerne in einem Peppa Pig Zimmer gewohnt, da diese aber schon alle ausgebucht sind, haben wir uns zu Hause gemeinsam mit ihr für ein Dschungelzimmer entschieden. Seit dem freut sie sich am allermeisten auf “ihr Hochbett”. Unser Zimmer hat die Nummer 348 und jetzt standen wir voller Erwartung davor…

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Die Tür ging auf und wir waren alle gleich begeistert (und sind es noch)

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Die Kids eroberten sofort ihre Betten; Motte strahlte bis zu den Ohren und freute sich darüber, dass auf jedem Kopfkissen ein Kaubonbon-Goldtaler lag – auf meinem Kissen lag auch noch ein kleines pixie-ähnliches Buch, welches sich auf das Hotel und den Park bezieht.

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Auch der Blick aus dem Fenster ist toll

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Die Prinzessin wollte sich dann (wie es sich für eine Prinzessin gehört) zum Abendessen hübsch machen, sie wollte ein Kleidchen anziehen und einen Dutt haben – natürlich habe ich ihr diesen Wunsch erfüllt. Auch der Kleine wurde noch mal umgezogen, nicht dass er sich noch benachteiligt fühlt und es ging ab zum Abendessen….

Im Heidepark – Tag 1

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Aus der Empfangshalle sind wir mit dem Fahrstuhl (da wir den Buggy dabei hatten) eine Etage tiefer gefahren und wollten in den Park… Weit sind wir erst mal nicht gekommen, da dort unten auch ein “Spielzimmer” bzw. “Zockerzimmer” ist und da ist ja genau das richtige für meinen Mann. Also wurde dort erst mal geguckt… und auch unsere Kinder fanden das alles sehr interessant und haben sich gleich hinter die Lenkräder gesetzt.

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Von hier unten konnte man auch einen Blick in den Indoorspielplatz werfen.

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Endlich konnten sich doch alle los reißen und es ging in den Park. Der Eingang für die Hotelbewohner liegt gleich hinter dem Hotel. Ich kannte ja von vorherigen Besuchen nur den Haupteingang für Tagesbesucher und war auch ganz gespannt, ob noch einiges da war, an dass ich mich erinnern konnte. Das letzte Mal muss ich als Teenager dort gewesen sein. ich erinnere mich noch an einen großen See, auf dem die Freiheitstatue stand und ein Schaufelraddampfer fuhr. Außerdem erinnere ich mich noch an die Wildwasserbahn, das Mountain Rafting und dass eine Parkbahn quer durch den Park fuhr…. also das erste, das für mich neu war, war von einer anderen Seit in den Park zu gehen

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Wir gingen den Weg lang… Motte wollte natürlich sofort zum Peppa Pig Land schließlich waren wir ja extra deswegen hier. Aber der Papa und ich wollten nicht einfach drauf los rennen… die erste Gelegenheit um mit etwas zu fahren, war die Floßfahrt. Also haben wir beschlossen, dort mitzufahren, schließlich durfte Murmal da auch mit. Und bis auf den Ein- uns Ausstieg (da das Floß nicht nagehalten hat) war das auch eine ruhige und schöne Familienfahrt und natürlich sind wir auch am Peppa Pig Land vorbei gefahren

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Danach ging es weiter… Richtung Peppa… weit sind wir nicht gekommen, denn auf dem Weg stand ein Greifautomat und die mag mein Mann ja total gerne. Es waren u.a. Drachen von Dragons drin. Motte wollte es auch mal ausprobieren, also hat der Papa ihr das erklärt, sie hat es ausprobiert und gleich beim zweiten Versuch holte sie da einen Ohnezahn heraus.

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Mein Mann wollte dann auch einen für den kleinen raus holen aber der Automat machte den Greifer immer auf, wenn er auf dem Weg zum Ausgang war. Ihr hättet mal unsere Tochter reden hören… “Ich schaff das gleich und der Papa schafft das gar nicht” bis sie angefangen hat, den Automaten anzumeckern, dass er gemein ist, weil ihr Brüderchen doch auch einen haben möchte. Wir sind dann nach endlos erfolglosen Versuchen weiter gegangen…schließlich waren wir ja noch ein paar Tage hier und konnten unser Glück noch mal versuchen… Die nächste Station war der Oldtimer Rundkurs, sehr zur Freude von unseren Kindern. Der Papa hatte Hunger und auch unsere zwei Süßen mussten so langsam mal was essen (sie hatten natürlich unterwegs im Auto schon was gegessen, aber langsam wurde es Zeit für`s Mittagessen). Der Herzmann und die Kids entschieden sich für Currywurst mit Pommes und ich war für HotDog

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Anschließend musste Murmel gewickelt werden und gleich daneben war ein Spielplatz, der natürlich gleich von meinen Kindern erobert wurde – ein Klettergerüst mit zwei Rutschen und endlich mal einer Treppe, die der Lütte ganz allein hoch kam. Hinter derm Spielplatz ist das Nostalgiekarussell oder wie Motte es nennt: das Familienkarussell.

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Den Namen hat es von ihr bekommen, weil wir alle damit gefahren sind und der nette Herr vom Karussell sich angeboten hat, ein Familienfoto von uns zu machen (endlich darf ich auch mal auf einem Urlaubsfoto sein 😉 )

Anschließend waren wir im angrenzendem Shop, der riesig groß war ist und unseren Kindern natürlich jede Menge Auswahl boten. Es dauerte gar nicht lange und jeder von ihnen hatte etwas in der Hand. Zum Glück verstehen sie aber, dass wir nicht immer alles gleich kaufen. Sie wussten schon bevor wir gefahren sind, dass sie sich dort etwas aussuchen dürfen, was wir dann kaufen werden aber es musste ja nun nicht gleich am ersten Tag im ersten Laden sein – das haben sie beide verstanden und es ging ohne Probleme weiter…. zum Peppa Pig Land.

Dort angekommen, ging es zunächst in Herrn Fuchs Laden (Motte und ich hatten uns im ersten Laden in ein Kleid verguckt, welches dort aber nicht in ihrer Größe war und daher mussten wir hier natürlich auch gucken – wir haben es gefunden – in ihrer Größe). Und total süße Kuscheltiere von Peppa und ihren Freunden gab es da natürlich auch.

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Am Haus von Peppa war so eine Art “Matschepfützen” im Boden (aufgemalt und ich glaube, sie haben auch ein wenig nachgegeben), welche von den Kindern gleich in Beschlag genommen wurden.

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Natürlich ging es dann auch in das Haus von Peppa Pig. Da wurden wir erst mal auf eine Bank vor eine grüne Wand platziert und es wurde ein Foto gemacht. Danach durften wir uns im Haus umsehen, welches eigentlich nur die Küche mit Garderobe ist. Die Kinder haben sich dann auch auf die überdimensionalen Stühle von Peppa und George gesetzt, obwohl Murmel lieber auf einen anderen Stuhl wollte.

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Im Laden nebenan konnte man dann sehen, dass unser Foto einmal in eine Badewanne kopiert wurde und einmal in ein Boot. Da der Papa etwas grünes auf seinem T-Shirt hatte, war das auf dem Bild als bunte Fläche zu erkennen (wegen des Hintergrundes erkannte das Gerät kein grün mehr). Wir haben keins davon gekauft, weil sie mir nicht gefallen haben und weil ich € 10,00 für ein Foto etwas übertrieben finde. Es gibt auch ein Angebot, bei dem man für € 30,00 6 verschiedene Fotos von allen möglichen Fahrgeschäften im ganzen Heidepark kaufen kann – also wenn man Achterban, Wildwasserbahn und die Kids dann vielleicht noch Dinoreiten und im Drachenland ein Foto machen – die kann man alle kombinieren. Ich werde da erst mal noch ne Nacht drüber schlafen. (TIPP: wenn man das ganze bereits im Internet bucht und ausdruckt, kostet es sogar nur noch € 25,00, diesen sogenannten Foto-Pass findet ihr hier)

Das Meet&Greet mit Peppa haben wir auf morgen verschoben, Murmel umarmte allerdings jede der Figuren stürmisch – das war so süß anzusehen.

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Natürlich sind wir im Peppa Pig Land dann auch noch mit Peppas Bootsfahrt (gleich zweimal, weil es so leer war), mit Opa Pigs Zugfahrt und natürlich mit Schorchs Dinoabenteuer gefahren

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Das ist echt alles so süß gemacht und unsere Kinder strahlten um die Wette. Und auch wenn sie sich schwer losreißen konnten, ging es danach weiter.Im Western-, Indianerland wollten die beiden unbedingt mit dem Dampfkarussell fahren (ich musste mit, weil Murmel  laut Park noch zu kein war um alleine zu fahren und mir wurde von diesem Rundherum auf so kurzer Strecke ziemlich schummrig). Danach ging es weiter… nur allzu weit sind wir nicht gekommen… Motte wollte unbedingt ihren Kopf mit jedem Parkmaskottchen fotografiert haben und Murmel fand das Auto der Ghostbusters total interessant.

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Danach sind wir noch mit der Parkbahn, dem Heide Park Express gefahren (wenigstens war einiges noch da, an das ich mich erinnerte), Auch hier strahlten die Augen der Kids wieder. Und ich konnte einige Fotos von der Bahn aus schießen.

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Dann war es auch schon Zeit, sich auf den Rückweg zum Hotel zu machen, da wir uns für 18.30Uhr zum Abendessen angemeldet hatten. Der Papa hat sein Glück auch auf dem Rückweg noch mal an dem Greifautomaten versucht – wieder vergeblich…

Und noch mal los – in den Kurzurlaub

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Heute sollte es endlich los gehen – den großen Wunsch von Motte erfüllen… Um kurz nach 08.00Uhr war das Koffer-Tetris beendet und wir fuhren los…. Richtung Heidepark.

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Leider ließ die erste Baustelle nicht lange auf sich warten und das zog sich auch über fast die gesamte Strecke… Während auf unserer Seite der Verkehr aber wenigstens noch zähflüssig lief, ging auf der Gegenseite gefühlt gar nichts mehr… das machte nicht gerade Hoffnung für Sonntag… aber darüber konnten wir immer noch nachdenken, wenn es soweit war… Um kurz nach 10.00Uhr haben wir ne kurze Pause gemacht, obwohl der Kleine da kurz vor`m einschlafen war. Der Spielplatz auf der Raststätte wurde aber gleich von beiden erobert.

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Motte schläft selten im Auto und Murmel dachte heute auch überhaupt nicht daran, mal ein Nickerchen zu machen, was zur Folge hatte, dass die Kinder immer überdrehter wurden, je näher wir dem Ziel kamen. Motte fragte alle paar Minuten: “Sind wir bald da? Sind wir schon da?” und Murmel schrie: “DA?!” Für Papa`s Konzentration nicht gerade förderlich. Also machten wir kurz vor dem Ziel noch mal eine kurze Pause…

Um kurz nach 12.00Uhr war es dann endlich soweit und wir hatten unser Ziel erreicht. Schon allein durch dieses Tor zu fahren und den Eingang vor sich zu sehen, ist ein Erlebnis. Und wenn wir das schon so empfanden, wie ging es dann erst unseren Kindern damit?

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Wir parkten unser Auto, gingen den Weg hoch

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und standen in der Empfangshalle, hier war wirklich alles von vorn bis hinten im Piratenmotto gestaltet: der Empfang, der Teppich, die Gemälde (die sich teilweise bewegten), die Fahrstuhltüren, ja selbst die Toiletten. Gleich am Eingang war auch eine riesige offene Tresortür, der Eingang zu einem kleinen Indoorspielplatz. Da wollte Motte natürlich gleich hin. Wir haben uns aber erst mal angemeldet. Da wir erst ab 15.00Uhr auf unser Zimmer konnten, wir aber das “All inklusive Paket gebucht hatten, hieß es: ab in den Park!

Urlaub 2018 – Tag 1 – Anreise

Heute ging es nun endlich los, in den lang ersehnten Urlaub. Nachdem Motte gestern alles super überstanden hat, konnte es heute endlich an die Ostsee gehen. Man glaubt es nicht, aber ich war dieses Jahr wirklich pünktlich fertig mit dem packen und auch das Koffer-Tetris gestaltete sich dieses Jahr echt einfach. Dadurch dass die Kinder inzwischen etwas größer sind und wir beschlossen haben, dieses Jahr mutig zu sein und weder dicke Jacken noch Gummistiefel einzupacken, hielt sich unser Gepäck echt in Grenzen. Jeder von uns hat nur eine lange Jeans dabei ansonsten ist unsere Garderobe ganz auf Sommer eingestimmt – schließlich sollen ja die ganze Zeit um die 30°C sein….

Pünktlich um 09.00Uhr ging es heute morgen los (und sollte hier jemand wissen, wo ich wohne und denken, die Luft ist rein: Pech gehabt, natürlich passt jemand auf unser Heim auf, so lange wir nicht da sind) und natürlich standen wir schon auf der Berliner Stadtautobahn ein paar Mal im Stau… auch auf der “richtigen” Autobahn gab es ein paar Staus und Baustellen aber alles im “normalen” Rahmen. Murmel hat eine Stunde geschlafen, dann war er eine Stunde lang beschäftigt und hat u.a. mit seiner Schwester gespielt (Motte hat ja mit dem Autofahren gar keine Probleme, sie wollte nur alle 10 Minuten wissen, wann wir denn endlich da sind). Danach wurde er quengelig aber da war es auch schon Zeit, eine Pause einzulegen. Wir fuhren auf eine riesige Raststätte, aßen Würstchen aus der Kühltasche und Brezeln, außerdem haben wir natürlich reichlich getrunken…

Auf der Weiterfahrt quengelte Murmel immer noch und wollte auf meinen Arm… das unser Navi nicht so richtig wusste, wo es uns hinschicken sollte, machte die Sache auch nicht einfacher… Murmel schaute sich ein Buch an, würgte, wollte auf den Arm (was natürlich bei Fahrt nicht ging) und wurde ganz blass…. das legte sich dann wieder, er quengelte aber weiter… was macht man da als Rabenmutter: ja, er durfte mein Handy haben und sich Videos von sich und seinen Freunden ansehen… Aber nach wirklich sehr kurzer Zeit hat er es mir wieder gegeben und wollte wieder auf den Arm… Er würgte wieder und da kam es (heißt das Würstchen) im Bogen aus ihm heraus… Mein armer Murmel… Der Papa steuerte den nächsten Parkplatz an, ich hab den Lütten sauber gemacht und umgezogen, während der Papa Auto und Sitz sauber gemacht hat. Kaum waren wir damit fertig, war der Lütte wie ausgewechselt, Auto fahren war okay, er quengelte nicht mehr und wollte auch nicht mehr auf den Arm (Appetit hatte er übrigens auch wieder) Auf dem Parkplatz stand vor uns ein Auto aus Rügen also hatten wir die Leute gefragt, wie  denn nun der Weg nach Sagard ist und sie meinten, der eigentliche Weg ist gesperrt, jetzt werden alle über Bergen umgeleitet, aber das wäre ein riesiger Umweg – Na, klasse! Aber gut, es blieb uns ja nichts anderes übrig als darüber zu fahren… Kaum waren wir in Bergen war unser Navi auch wieder bereit, uns einen Weg zu weisen… Kurz vor Sagard schliefen beide Kids im Auto – was ein Timing!

In Sagard haben wir aber nur den Schlüssel für unsere Ferienwohnung abgeholt, welche sich in Neddesitz befindet. Auch dort kamen wir nach kurzer Zeit und mit wachen Kindern an und haben uns dort erst mal umgesehen….

Zum 2.Geburtstag eine Feuerwehrparty

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Inzwischen bin ich ja schon geübt in Kindergeburtstagen und ich muss sagen, ich liebe sie, ich mag Mottoparties und würde das ja schon gern beruflich machen: wenn von der Einladung über die Tischdeko, den Spielen, den Speisen bis hin zu den Mitgebseln alles aufeinander abgestimmt ist, macht mich das glücklich und zufrieden. Und die strahlenden Kinderaugen sind das Aller-, allerbeste daran.

Dieses Mal, also zu Murmel`s 2.Geburtstag, haben wir uns ja für eine Feuerwehrparty entschieden und hier der Bericht dazu:

Der Vollständigkeit halber hier noch mal die Einladungskarten (wie ich sie gemacht habe, könnt ihr hier nachlesen):

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Vormittags:
Dann war er da, der große Tag. Am Abend zuvor habe ich es tatsächlich noch geschafft, den Geburtstags”tisch” aufzubauen, denn Murmel dachte die letzten Abende überhaupt nicht daran, zu schlafen…

Und so sah es dann aus:

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(War das wirklich der Geburtstags”tisch” von dem Kind, bei dem wir vor ein paar Tagen noch gar keine Idee hatten, was wir ihm schenken könnten???)

Das Geschenkpapier ist einfach rot und ich habe einige Bilder von Feuerwehrmann Sam drauf geklebt. Mit den roten Luftballons und der Happy-Birthday-Girlande ergab das alles ein stimmiges Gesamtbild. Der Kleine war natürlich als Erster wach aber da es noch so früh war, habe ich mich mit ihm erst mal nur in die Wohnstube gesetzt. Er fand es zwar toll, was da alles rumstand und dass da überall Feuerwehrmann Sam drauf war, aber da er ja noch so klein ist, hat er noch nicht verstanden, dass das alles für ihn und zum auspacken da stand. Also konnten wir spielen und den Rest der Familie noch schlafen lassen… Aber irgendwann war dann auch Motte wach und sie wollte natürlich, dass gleich ausgepackt wird… ich konnte sie dann aber doch noch ne Stunde ablenken, bevor wir den Papa geweckt haben und es für den Kleinen ans Auspacken ging… Für unsere Prinzessin hatten wir auch ein Geschenk (das hatten wir vergessen, Weihnachten einzupacken und da es sich um ein Kuschelkissen von Paw Patrol handelte und sie ihrem Bruder ein Kuschelkissen von Feuerwehrmann Sam schenken wollte, passte das auch ganz gut). Unser kleiner Sonnenschein hat sich zuerst für das Paket in der Mitte entschieden und da war ein Zelt als Feuerwehrauto drin. Der Papa hat ihm das sofort aus der Packung genommen und auseinander gefaltet, da waren die Kids sofort hin und weg und alle anderen Geschenke Nebensache.

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Motte wollte natürlich nach einer Weile, dass ihr Brüderchen weiter auspackt und hat ihn versucht, zu überreden. Nach einer Weile hat sie das dann auch geschafft und es ging weiter… An Geschenken haben wir uns für folgende entschieden:

das o.g. Feuerwehrzelt, ein Hüpftier, zwei Bücher, den Fütter-Mich-Marshall (weil Murmel jedes Mal im Geschäft ganz fasziniert von dem war), ein Memoryspiel,und ein Buddelauto (weil er jedes Mal auf dem Spielplatz mit all dort vorhandenen Buddelautos gespielt hat), von Motte hat er wie bereits erwähnt ein Kuschelkissen bekommen und so sah der ausgepackte Geburtstagstich dann aus:

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Nachmittags:  stand dann der Besuch der Familie und Gästen an. Bei uns gilt ja immer noch die Regel, dass so viele Kinder eingeladen werden dürfen, wie das Geburtstagskind alt wird. Dieses Jahr haben wir die Entscheidung für Murmel getroffen, den wir natürlich aber auch gefragt haben. Schwester und Cousin müssen nicht mitgezählt werden. Es waren also der beste Freund von unserem Kleinen und seine beste Freundin (beide natürlich mit Familie) eingeladen. Um die Mittagszeit sind wir zum Partyraum gegangen, um ihn herzurichten. ich wollte alles mit roten Tischdecken abdecken und hatte dafür eine rote Papiertischdecke auf der Rolle gekauft. Damit habe ich die Tische bedeckt und beim letzten Tisch hat sie dann nicht mehr gereicht… Meine Gedanken: “Oh, Nein!!! Mist! Na, aber keine Panik auf der Titanic…. Improvisation ist alles! Ich hab da schon mal ne Idee…” Also hab ich erst mal die Tische abgedeckt, für die die Tischdecke gereicht hat und dann habe ich die Tische noch mal verschoben… Ich hatte sie ja als U aufgestellt und so kam eben der ohne Tischdecke in die Mitte. Von den Kids hatte ich die Feuerwehrautos, die wir so haben, mitgenommen und sie dann eben auf den mittleren Tisch, den Kindertisch gestellt, bei partydeko.de hatte ich noch für jedes Kind einen Feuerwehrhelm bestellt (für € 0,89 konnte ich da nicht dran vorbei) – auch diese kamen mit auf den Tisch und so sah es dann aus:

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Da die beste Freundin von Murmel samt Familie abgesagt hatte, weil eines der Kinder erhöhte Temperatur hatte, reichten vier Kinderplätze (aber auch mit 6 hätte ich das hinbekommen). Die Anordnung von Teller, Becher und Serviette kennt ihr ja schon 😉

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Es wurden noch ein paar Luftballons aufgeblasen und währenddessen trudelten auch schon die ersten Familienmitglieder ein. Die regelmäßigen Leser hier, wissen ja, dass meine Schwester die Königin der Torten ist, auch dieses Mal hat sie natürlich den Auftrag erhalten, eine zum Thema passende Torte zu fertigen und auch dieses Mal hat sie sich selbst übertroffen – aber schaut selbst:

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Ist die nicht der Hammer?! Auf den Nummernschildern hat sie vorne seine Initialen und sein Geburtsdatum geschrieben und hinten seinen Namen. (Außerdem fragt meine Schwester auch jedes Mal, was es für eine Torte sein soll, also in Bezug auf Geschmack und Inhalt – dieses Mal haben wir uns für Schokolade entschieden) Und so sah der Kuchen dann angeschnitten und von innen aus:

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Aber auch die Omas haben Kuchen mitgebracht – Schwiegermama sogar zwei, so dass wir wieder viel zu viel Kuchen hatten:

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Dann trudelte auch Murmel`s bester Freund mit Mama & Papa ein und es konnte losgehen… Zuerst wurde natürlich Kuchen gegessen, d.h. das Geburtstagskind wollte keinen Kuchen, aber er ist ohnehin nicht so für Kuchen zu haben.

Da man mit so kleinen Kindern ja noch nicht allzu viel machen kann bzw. möchte, hatte ich im Vorfeld überlegt, was man so machen könnte, damit die großen Kinder sich nicht langweilen und die Kleinen nicht überfordert werden… Also hatte ich eine Fotowand Feuerwehr bestellt (playflip.de hat hier einiges an Auswahl), durch die man den Kopf steckt und es dann aussieht, als säße man im Feuerwehrauto – und wir haben es tatsächlich geschafft, dass wirklich JEDER der Geburtstagsgäste da im Laufe des Tages durchsah und sich fotografieren ließ – wirklich jeder: von den zweijährigen bis hin zum Uropa – das fand ich echt toll!!!

Zu einer “richtigen” Feuerwehrparty gehört es sich natürlich auch ein Feuer zu löschen – ich hatte eine einfache Idee im Internet gefunden und diese noch abgewandelt – mit durchsichtigen Plastikbechern sowie rotem, orangem und gelbem Buntpapier habe ich Feuer gebastelt:

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Leider habe ich unsere Wasserpistolen nicht gefunden bzw. die unserer Kinder aber ich hatte die Gäste gebeten, die von deren Kindern mitzubringen, was sie auch getan haben und so stand dem “Feuer löschen” nichts mehr entgegen. Da wir mit dem Wetter echt großes Glück hatten und es an dem Tag echt warm war, waren die Kinder ganz lange mit den Wasserpistolen beschäftigt, selbst als das “Feuer” längst “gelöscht” war. Natürlich wurden auch die Feuerwehrhelme angezogen…

Dann ging es ans Geschenke auspacken aber das interessierte den Kleinen nicht wirklich… Anschließend haben wir wieder ein Feuerwehrspiel gespielt. Den Tipp dazu hat mir eine ganz liebe Mama auf instagram gegeben. Und zwar ist die Idee ganz einfach und kann abgewandelt auch schon mit zweijährigen gespielt werden, alles was ihr braucht, ist ein Tuch (wir haben ein Moltontuch genommen) und ein paar Minitüten Gummibärchen o.ä. Immer zwei Kinder müssen das Tuch festhalten, wie ein Sprungtuch der Feuerwehr, ein Erwachsener (in unserem Fall war ich es) hält eine Minitüte Gummibärchen in der Hand und lässt sie irgendwann fallen – die größeren Kinder müssen aufpassen wo man sie fallen lässt und dann ein wenig rennen, um “den Verletzten” zu “retten”. Bei den Zweijährigen habe ich die Tütchen da fallen lassen, wo die Lütten gerade standen.

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Alle vier hatten riesigen Spaß daran. Dann konnten die Kids spielen, toben und haben sich vom Opa vorlesen lassen…. bevor es auch schon wieder an der Zeit war, “Auf Wiedersehen” zu sagen

Alles in allem war es ein gelungener Tag. Für zweijährige hätte ich jetzt keine Mitgebsel fertig gemacht, da wir aber auch drei 5jährige erwartet hatten, hatten wir doch Mitgebsel, passend zum Thema. Dieses Mal habe ich mich wieder für Tüten als “Verpackung” entschieden – die habe ich in knallrot bei Nanu-Nana gekauft, dann das Foto von Motte und Feuerwehrmann Sam in Jupiter wieder soweit ausgeschnitten, dass die Prinzessin nicht mehr zu sehen war, ich aber noch Platz neben Sam hatte – dort kam von jedem Kind dann ein geeignetes Foto hin, so dass es aussah, als würde das entsprechende Kind mit Sam in Jupiter fahren. ich war ganz zufrieden mit meiner Idee 😉

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Und der Inhalt war dieses Mal für Mädchen und Jungen gleich. Wie ich ja schon mal erwähnt habe, finde ich, dass Pixibücher, Seifenblasen und Sticker oder Tatoos immer gehen – die gab es auch diese Mal wieder. Auch Stempel gehen immer aber auf die habe ich dieses Mal verzichtet (In der roten Verpackung ist ein Überraschungsei, der große Feuerlöscher sind Seifenblasen und der kleine ist ein Wasserspritzer (beides habe ich bei firlefantastisch.de bestellt)):

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Von den Kindern, die noch da waren, wurden natürlich auch diese Sachen gleich ausprobiert.

Der Lütte war total erledigt und ist zu Hause gleich eingeschlafen, den großen Kindern hat es auch super gefallen und auch die Mama von Motte`s bestem Freund hat gemeint, dass es mal wieder toll war und sie immer gerne mit uns feiern – Na, ich würde sagen: mal wieder ein gelungener Geburtstag