Urlaub, endlich Urlaub…

Yeah! Whoohooo! Heute ging es endlich endlich in den Urlaub an die Ostsee. Da Murmel immer so um 10.00 Uhr sein erstes Schläfchen hält, wollten wir auch um diese Zeit los fahren. Es sah zwar heute Morgen noch lange nicht so aus, als würden wir das schaffen, aber wir sind doch tatsächlich pünktlich losgefahren. Mein Mann hat noch mal an der Tankstelle angehalten und für die Kleinen Brezeln gekauft. Und die wissen ganz genau, dass der Papa dort anhält und sie ihre Brezel bekommen. Und die sind echt lecker. Die zwei aßen also ihre Brezel und Murmel ist doch tatsächlich mit der Brezel in der Hand eingeschlafen.

Die Autobahn war soweit frei, da merkt man eben, dass keine Ferien mehr sind und auch kein Wochenende mehr ist. Nach anderthalb Stunden fing Motte an zu fragen, wie weit es denn noch ist und wann wir denn da sind. Also spielten wir zuerst, wer zunächst ein gelbes, rotes, silbernes, grünes usw. Auto sieht und danach wollte sie “Ich sehe was, was du nicht siehst” spielen. Ich sagte: “Okay, fängst du an?” Sie sagte ja und dann: “Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist ein müdes Etwas!” Das konnte ja nur ihr Brüderchen sein.

Kurz vor dem Ziel haben wir die zweite Pause gemacht (bei der ersten Pause ist Murmel wach geworden, weil das Auto ja nicht mehr fuhr) und dann waren wir so um 14.00 Uhr endlich da.

Dieses Jahr haben wir uns für das Strandresort Markgrafenheide entschieden.

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So ziemlich das erste, was wir bei der Ankunft sahen, war der tolle Spielplatz dort. Und weil wir ziemlich früh dran waren, wurde der natürlich erst mal getestet.

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und für gut befunden… Danach sind wir zur Rezeption, wo sich herausstellte, dass unser Häuschen schon fertig ist, obwohl wir zu früh da waren. Im Resort kann man im Hotel wohnen oder aber auch in Ferienhäusern. Wir haben uns für letzteres entschieden.

Wir haben alles nötige erhalten, aber Motte wollte noch mal auf den Spielplatz, also sind wir erst noch mal dorthin. Anschließend haben wir uns noch die Schlechwetteralternative zum Spielplatz hier angesehen. Und auch sie ist total süß gemacht. Murmel fand das Pfefferkuchenhaus am besten, denn dort drin gibt es einen Herd mit Pfannen – mehr braucht er eigentlich nicht.

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Als wir die Kinder dort loseisen konnten, wollten der Papa und ich endlich mal runter an die Ostsee und das haben wir dann auch gemacht. Endlich Seeluft schnuppern… endlich wieder die Wellen sehen und die Weite der Ostsee… Motte und ich waren dann auch mit den Füßen im Wasser.

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Leider mussten wir auch von dort wieder los, denn unsere ganzen Sachen lagen ja noch im Auto. Da das gesamte Gelände autofrei ist, stehen Kofferwagen zur Verfügung. Irgendwie hatten wir so viel dabei, dass dieser zweimal beladen werden musste. Dann haben wir erst mal das Ferienhaus bezogen. Auf ein Rundgang durch selbiges nehme ich euch in den nächsten Tagen mit…

Als wir ausgepackt hatten, ging es zum Abendessen ins Nautica. Zum Gelände hier gehören zwei Restaurants, Die blaue Boje unten am Meer und das Nautica, hier oben in der Nähe unseres Ferienhauses. Wir haben uns heute für letzteres entschieden. Auch hier gibt es draußen einen kleinen Spielbereich für Kinder, sehr zur Freude unserer zwei Entdecker.

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Die Karte ist klein und überschaubar, weil hier auf Menü und Buffet gesetzt wird. Von der Kinderkarte war ich allerdings angenehm überrascht.

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Wir waren wohl zur Stoßzeit da, denn alles hat gefühlte Ewigkeiten gedauert. Aber das Personal war supernett. Unsere Kinder nur leider nicht die Geduldigsten 😉

Als das Essen dann endlich kam, haben wir festgestellt, dass die Kinderportionen riesig sind…

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Nach dem Abendessen ging es dann noch mal kurz in das Märchenzimmer bevor wir es uns im Ferienhaus gemütlich machten. Das heißt, Murmel ging auf Entdeckungstour… Am Besten findet er es, wenn er eine Taste des Safes drückt und das Ding piepst. Er hat aber auch die Schublade mit den Kellen und dem Pfannenwender ausgeräumt, um mit den Dingern zu spielen. Gerechtigkeitsliebend wie er nun mal ist, hat er aber dafür sein Messer und sein Pfannenwender (die ich extra für ihn zum spielen von unserer Kinderküche mitgenommen habe) wieder in die Schublade gepackt.

Nach und nach kehrte aber Ruhe ein… Murmel schlief an der Brust ein und Motte vor ihrem Tablet…. Gute Nacht, ihr Lieben ❤ ❤

Seit wann bitte beginnt die Pubertät bereits mit 4 Jahren???

oder: Wo hört die Trotzphase auf und fängt die Pubertät an?

Meine Motte ist zur Zeit so am sich austesten, manchmal kann das schon recht anstrengend sein. Sie ist provozierend laut und macht Sachen von denen sie weiß, dass sie den Papa oder mich auf die Palme bringen, wie z.B. ihrem Bruder ein Bein stellen … Sie baut Mist bzw. “experimentiert” z.B. malt sie Sachen an, die nicht angemalt werden sollen, steckt Sachen irgendwo rein, kippt irgendwas irgendwo drüber, nimmt meine Sachen und testet sie usw. … wenn man ihr dann sagt, sie möchte das bitte lassen, weil es davon kaputt gehen kann, dann ist ihr Lieblingsentschuldigungsspruch: “Das habe ich doch nicht gewusst!” Und du weißt ganz genau, dass sie zumindest damit gerechnet hat….

Ihr neuester Lieblingsvorwurf: “Nie tut ihr mal was für mich! Letzte Woche hat sie den zum ersten Mal gebracht. Da war ich so perplex, dass ich nichts dazu gesagt habe (vielleicht hatte ich mich ja auch verhört) Aber nein… Gestern Abend habe ich den Kleinen ins Bett gebracht und Motte war mit Papa noch in der Wohnstube. Sie lag auf der Couch, der Papa saß auf dem Boden (weil er da vorher mit Murmel und Motte gespielt hat) und das Glas von Motte stand auf ihrem Tisch (einen halben Meter von der Couch entfernt). Motte: “Papa gib mir mal mein Glas!” Papa: “Nein, das kannst du dir bitte alleine holen!” “Gib mir mal mein Glas!” “Nein, erst mal heißt das “Bitte” und dann bin ich nicht deine Servicekraft!” “Nie tut ihr mal was für mich!”Momentmal! Wer hat dir denn gerade dein Eis gemacht? Wer hat dir denn dein Trinken gekauft? Wer passt denn auf dich auf und spielt mit dir, wenn dein Bruder ins Bett muss?” “Ja, du! Aber Mama, macht nie was für mich!” “Ach nein? Wer steht denn morgens mit dir auf? Wer macht dir denn Frühstück und bringt dich in die KiTa und holt dich wieder ab? Wer geht denn immer mit dir auf den Spielplatz? Und wer kuschelt jeden Abend mit dir?” Da stand sie auf und nahm sich ihr Glas selber.

Heute nach dem Abendessen: Ich: “Motte bringst du bitte dein Glas alleine weg? Du weißt doch, wo es hinkommt.” Sie: “Nein, ich will mein Glas nicht wegbringen!” “Bring bitte dein Glas in die Küche!!” “Nein, du sollst das machen!” “Nein, ich möchte, dass du das alleine machst! Ich bin doch nicht dein Bediensteter” “Nie tut ihr mal was für mich!” “Wie bitte!? Wer hat dir denn gerade Abendbrot gemacht? Wer hat dich denn heute morgen angezogen? Wer steht denn immer mit euch auf und bringt euch ins Bett?” “Ja, du! Aber Papa macht nie was für mich!”  “So so… Wer ist denn heute mit dir zu McDonalds und auf den Spielplatz gegangen? Wer teilt denn deine Currywurst immer mit dir? Wer passt denn auf dich auf, wenn du in der Wanne bist? Und wer kuschelt jeden Abend mit dir?” “Ja, Papa!” “Na, also! Bringst du jetzt bitte dein Glas in die Küche?” “Na gut! Aber die Schüssel nicht!”

Ohje, auf die nächsten Diskussionen bin ich ja schon gespannt….

meine kleine Modeexpertin ;)

“Warum, hab ich kein andern Peppa-Rucksack?”

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“Weil einer reicht! Du hast einen Peppa-Rucksack, einen mit Biene-Maja, einen Sofia-Rucksack und einen von Minnie Mouse. Was willst du denn noch?” “Aber der is nich schön!” “So, so, der is nich schön!? Wieso denn nicht, was stimmt denn mit dem Rucksack nicht?” “Die Schuhe passen nicht zum Kleid!” Ahja! Wenn da mal nicht, die nächste Fashionbloggerin heran wächst… 😉

Motte, nun wieder… :)

Heute waren wir mit unserer Fotografin (welche auch die Bauchfotos und die Newbornfotos von Murmel gemacht hat) verabredet, um neue Geschwister- und Familienfotos machen zu lassen. Sie ist einfach toll im Umgang mit Kindern, unsere mögen sie auf jeden Fall. Aber irgendwann hat auch das motivierteste Kind keine Lust mehr, weil es eben müde ist – so ging es auch Motte heute. Die Fotografin meinte dann zu ihr: “Kannst du bitte noch einmal richtig Lächeln, dann sind wir auch schon fertig.”  Motte ist eben ein Pausenclown, wenn sie keine Lust mehr hat oder guckt dann grimmig in die Kamera…. Die Fotografin hat sie super motiviert und ihr auch mal Fotos gezeigt, auf denen sie nicht perfekt lächelt… Warum ich das schreibe? Darauf komme ich am Ende des Beitrags….

Nachdem wir vom Termin zurück waren, sollten wir eigentlich die Mama von Motte`s bester KiTa-Freundin informieren, weil die Kids sich heute noch treffen wollten. Aber die Mama hatte mir bereits eine Nachricht geschrieben, dass sie heute nicht können, weil etwas dazwischen gekommen ist. Das kann immer mal vorkommen, aber Motte war natürlich traurig… Ich wollte noch in die Schloßstraße, um noch eine Kleinigkeit für den Papa zu besorgen. Also habe ich Motte gefragt, ob sie nicht Lust hat, mitzukommen, wir würden anschließend auch auf einen Spielplatz gehen… Sie kam also mit…

Zuerst waren wir bei Hussel, um Trüffelpralinen zu kaufen, die der Papa liebt. Beim Bezahlen haben wir drei dieser sauren Bonbons (“Gute Laune Bonbons”) bekommen. Kennt ihr die? Die sind so lecker und mit Brausepulver gefüllt. Also habe ich Motte einen gegeben und ihr gesagt, dass sie sauer gefüllt sind… Sie hat ihren gelutscht, wir sind weiter gegangen über die Ampel, ins nächste Shoppingcenter… das sagte sie zu mir: “Mama, jetzt kommt bei mir ei die Sauerei raus”  😀 Ist sie nicht die Schärfste?!

Wir waren dann natürlich wie versprochen auf dem Spielplatz, auf dem hinter der Schloßstraße. Motte hat zunächst die kleine Rutsche ausprobiert, aber die hatte für sie nicht genug Power. Am anderen Ende des Spielplatzes gibt es auch eine große Rutsche… Sie ist hoch geklettert, aber ganz oben ist so eine große Lücke, die sie mit ihrer Körpergröße noch nicht überbrücken kann…

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Dann ist sie erst mal Trampolin springen gegangen… beim letzten Besuch dort, habe ich nicht mal mitbekommen, dass es dort welche gibt.

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Murmel hat Buddelzeug im Sand entdeckt und nachdem ich die Mama des bestreffenden Kindes um Erlaubnis gebeten habe, durfte er damit auch buddeln. Motte setzte sich irgendwann dazu und buddelte mit. Etwas später haben wir beobachtet, wie ein größeres Mädchen die Rutschfläche der großen Rutsche raufkletterte – das macht Motte auf unserem Spielplatz auch immer… Also habe ich sie gefragt, ob sie es nicht hier auch versuchen möchte, sie solle aber erst das Mädchen rutschen lassen. Das machte Motte auch und versuchte die Rutsche hochzuklettern. Bis zur Hälfte kam sie auch und dann wurde es für sie zu steil. Ich saß mit Murmel noch immer im Sand und beobachtete die ganze Sache…. Das große Mädchen hat Motte gefragt, ob es ihr helfen solle und hat es auch ein paar Mal versucht, aber auch zusammen haben sie es nicht geschafft. ich bin zu ihnen hin gegangen, habe mich bei dem großen Mädchen bedankt und ihr gesagt, dass sie leider für die letzte Stufe zu klein ist und daher nicht auf “normalem Wege hoch klettern kann. Da sagte das Mädchen: “Ich kann sie hochziehen!” Okay, das ließ sich Motte nicht zwei mal dagegen und ist schnell wie der Wind wieder hoch geklettert… Ich traute der ganzen Sache nicht so ganz und stellte mich wortlos unten hinter Motte, falls es doch Probleme geben sollte… Aber das große Mädchen und Motte machten das gemeinsam einfach super! Seit dem waren sie zusammen auf dem Spielplatz unterwegs: auf der großen Rutsche, auf der kleinen Rutsche, auf den Schaukeln, auf der Netzschaukel, auf den Elefanten, auf der Wippe… und alles wieder von vorne. Die Prinzessin hat sich wirklich wohl gefühlt…. Irgendwann mussten wir aber gehen, natürlich wollte die Kleine nicht und noch ein, zwei Sachen ausprobieren… Sie durfte… und Murmel schäkerte neben uns mit Motte`s neuer Freundin. Irgendwann konnte ich Motte dann doch dazu bewegen zu gehen, allerdings mit dem Versprechen, wieder zu kommen, weil sie noch nicht alles ausprobiert hat…

Nach dem Spielplatz waren wir noch bei dm und Motte wollte den Korb tragen – also gut… ich packte ein, was ich wollte und sagte zu Motte, das wir jetzt zur Kasse gehen könnten: “Nein, Mama, ich will Papa doch hoch ne Überraschung besorgen.”  “Und an was hast du da gedacht, Süße?”  “An Kuwetschie!” Ah ja! Da bin ich ja mal gespannt, was der Papa morgen zu seinem Quetschie sagt… 😉 Dann konnten wir doch zur Kasse. Ich: “Motte, soll ich nicht lieber den Korb tragen, Süße?”  “Nein, Mama, ich will dir doch helfen! Weil du doch schon den Murmel hast!” Sie ist so süß! ❤ Sie durfte dann mit einem Payback-Gutschein bezahlen und hat € 0,80 wieder bekommen, die sie gerne behalten wollte. Sie durfte und ich würde sagen, dass sie heute ihr erstes Geld verdient hat 😉 – mit 4 Jahren 😉

Heute Abend im Bett: “Mama, heute war kein schöner Tag!”  “Warum denn nicht, Süße?” “Die Fotografin hat gesagt, dass mein Lächeln fast nicht schön ist!” 😥  “Och, Motte! SO hat sie das doch gar nicht gesagt!”  (Ganz im Gegenteil: Sie hat beide Kinder immer wieder gelobt) Das habe ich der Kleinen dann auch erklärt… und dann schob sie hinterher: “Aber die zweite Hälfte vom Tag war toll, Mama!” Na also!

unser Montag

Motte hatte heute KiTa-frei, da die Erzieherinnen heute alle auf einem Betriebsausflug waren. Murmel war überglücklich, dass seine Schwester noch einen ganzen Tag bei ihm war. Die sind einfach so süß miteinander. Ich hoffe dieses tolle Geschwisterband hält und wird mit der Zeit sogar noch stärker. Es ist einfach wunderschön zu sehen, wie er sie anhimmelt und sie ihn vergöttert. Inzwischen ist er ja auch alt genug, dass sie in gewissem Rahmen miteinander spielen können und das tun sie auch… Heute Morgen haben wir zuerst wieder mit den Bausteinen gebaut, dieses Mal ganz ohne Plan und so wie wir uns das dachten,

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dann haben wir Seifenblasen gemacht. Das heißt, ich habe die Seifenblasen gemacht, Motte hat versucht, sie zu fangen und Murmel juchzte dabei vor Vergnügen.

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Mittags war Murmel so gnatschig, weil er müde war, aber er wollte einfach nicht schlafen. (Ich nehme mal an, dass er Angst hatte, was zu verpassen). Motte hat das natürlich mitbekommen, sich ihren Laptop geschnappt und meinte, sie würde jetzt ein Schlaflied schreiben, damit der Kleine einschlafen kann. Oh, meine Süße! ❤ ❤ ❤

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Schließlich ist er dann doch irgendwann im Tuch eingeschlafen und ich konnte ihn in sein Bettchen packen und hatte jede Menge Mama-Tochter-Zeit (welche leider zur Zeit etwas zu kurz kommt). Motte wollte weiter bauen und das haben wir dann auch getan. Und jedes Mal, wenn sie was fertig hatte oder ich was gebaut hatte, hat sie mich gefragt: “Kannst du das mal fotafiern?” Natürlich habe ich ihr den Gefallen gerne getan…. Hier die Ergebnisse:

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Dann habe ich sie gefragt, ob sie das denn nicht selber mal fotografieren möchte. Zunächst hat sie ihre Spielzeugkamera genommen, bis ich sie daran erinnert habe, dass sie ja auch eine funktionierende Kamera hat. Dann gab es für sie kein Halten mehr und sie hat alles mögliche fotografiert… bis der Akku alle war. Leider habe ich ihr Aufladekabel noch nicht gefunden…

Nachmittags und zum Abendbrot waren wir dann noch bei dem Cousin vom Papa (wir nannten ihn ihr Alex) und seiner Frau (Ella) eingeladen. Murmel hat noch ein Geburtstagsgeschenk von den beiden bekommen und für Motte hatte Ella noch einen Rock genäht, den sie heute erhalten hat.

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Beide haben sich unheimlich über ihre Geschenke gefreut. Ella hat dann mit Motte noch ein Muttertagsgeschenk angefertigt.

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Alle (einschließlich mir) haben ihr gesagt, dass sie mir das erst am Muttertag zeigen und geben soll, aber sie war einfach so stolz auf ihr Werk, dass sie es mir gleich gezeigt hat. (Euch verrate ich aber noch nicht, was es ist)

Zum Abendessen gab es Nudelauflauf mit Brokkoli – sehr lecker und selbst Murmel hat alles probiert und einen ordentlichen Appetit an den Tag gelegt.

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Als wir dann später nach Hause fahren wollten, musste auch der Hund der Familie raus und Motte durfte ihn bis zum Auto an der Leine führen – einfach zu süß.

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Unser Sonntag

Auch heute wurde wieder gebaut, was das Zeug hält. Heute haben wir allerdings die PlayBig Bloxx Steine von Motte genommen. Sie hat mich gebeten, ihr Peppa Wutz Haus aufzubauen, aber Murmel hatte irgendwie was dagegen. Er wollte lieber “Abrissbirne” spielen. Kaum war ich mit der Hälfte des Hauses fertig, hat die Kleine mich gebeten, das Sofia Schloss aufzubauen… davon habe ich gar keine Anleitung bzw. weiß gar nicht, wo diese ist. Ein Hoch auf die Erfindung des Internets! Da habe ich Fotos vom Schloss gefunden und das dann so gut wie möglich nachgebaut.

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Am Nachmittag sind wir mit den Kids dann noch auf den Spielplatz gegangen, das lieben sie einfach. Und frische Luft tut ja wirklich allen gut. Zunächst war Motte traurig, weil sie ohne ihre Freundin auf den Spielplatz sollte, aber dann sagte sie: “Ich wollte schon imma mit meine Familie alleine was machen!” Auch Loulou musste dieses Mal mit, denn auch sie gehört zu unserer Familie. 😉

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Was für ein Tag…

Heute stand Schuhe kaufen für Motte auf dem Plan…

Morgens wurde aber erst mal gebaut, was das Zeug hält. Murmel hat u.a. auch duplo Steine zum Geburtstag bekommen (wir hatten bisher (bis auf die Ausnahme des Sofia Schlosse) nur PlayBig Bloxx Bausteine, die aber mit denen von Lego duplo kompatbel sind) Und heute wurden sie ausprobiert.

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Ich habe gestaunt, wie schön die beiden gemeinsam spielen können. ❤

Als wir den Papa endlich dazu bewegen konnten, aufzustehen, wurde sich fertig gemacht und los ging es zum shoppen. Motte´s Schuhe sind so was von abgewetzt und ihr auch mittlerweile zu klein, also braucht sie dringend neue.

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Sie wünscht sich schon seit längerem Troll-Schuhe und der Papa und ich haben “Okay” gesagt….

Unsere erste Anlaufstelle war Deichmann und da waren auch jede Menge Trollschuhe da.

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Und zur Freude von Motte sogar welche, die blinken. Die mussten natürlich sofort anprobiert werden.

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Und sie passten! Sie hat die weißen blinkenden “für gut” und rosafarbene (die nicht blinken) für die KiTa/jeden Tag bekommen. Die Oma hatte uns extra für Geld in die Hand gedrückt., um Motte Schuhe zu kaufen. 

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Auch ihre KiTa-Hausschuhe sind inzwischen durch und zu klein. Motte hat aber ihren eigenen Willen, wie Hausschuhe aussehen sollen: halb offen und mit Elsa drauf. Hm… Motte ist gar nicht so ein Elsa-Fan, aber gut…. Leider hatten wir mit Hausschuhen dort gar kein Glück und Motte haben wir auch nur aus dem Laden raus bekommen, weil wir ihr gesagt haben, wir schauen noch woanders nach Hausschuhen.

Erst einmal lud der Papa aber auf eine Kugel Eis ein. Danach ging es weiter die Schloßstraße hinunter und ins Boulevard. Leider hatten wir dort auch kein Glück mit Hausschuhen, weder bei Deichmann noch bei Reno. bei Reno war aber zur Freude der Kleinen ein Clown, der am Glücksrad hat drehen lassen.

Anschließend sind wir zu Karstadt Sport rüber gegangen, denn auch die Schläppchen der Kleinen sind zu klein und fallen vorne schon auseinander. ich hatte ihr bereits unter der Woche neue gekauft, habe sie ihr ganz stolz präsentiert und ihre Antwort war: “So`ne wollte ich nicht! Ich wollte schwarze!!!” Nun ja… auf die Idee wäre ich nie gekommen, aber sie ist halt Mamas Tochter 😉 Meine Schläppchen sind auch eher schwarz als weiß – weiße habe ich eigentlich nur, falls ich sie zu Auftritten brauchen sollte oder doch mal wieder klassisch unterrichten sollte… Also haben wir die weißen heute gegen schwarze umgetauscht und als wir über die Brücke zu Karstadt rüber gegangen sind, sahen wir unten im EG Spiderman tanzen, einen Stormtrooper auf und abgehen und Elsa flanieren und mit Spiderman tanzen. Der Papa machte mich oben auch noch auf Darth Vader aufmerksam. Da fiel es ir wieder ein: Das Boulevard feiert doch an diesem Wochenende 5jähriges Bestehen. Spiderman und der Stormtrooper waren der Kleinen nicht geheuer, Elsa dagegen wollte sie schon gerne treffen und das tat sie dann auch. Mein ganz in Sofia gekleidetes Kind traf auf Elsa 😉

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Sie durfte nicht nur ein Foto mit ihr machen, nein, sie durfte sich auch noch was wünschen. denn Elsa hatte “Zauberschnee” dabei…

Für unsere Prinzessin war der Tag gerettet. Jetzt musste sie nur noch was essen. Sie wollte Bratwurst, aber wir haben weit und breit keine gefunden (klar, hätten wir oben im Boulevard Bratwurst kaufen können, aber dann wären wir heute gar nicht mehr nach Hause gekommen, weil Motte sich in dem Spielebereich da oben einfach zu gerne aufhält. Wir hätten auch zurück zur Bratpfanne gehen können, aber dazu hatten wir keine Lust) Auf der Feuerbachbrücke hat Motte sich dann um- und für Minipizza entschieden. Zu ihrer großen Freude durfte sie diese auch vor Ort gleich essen.

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Nach Hause wollte unser Sonnenschein nämlich überhaupt nicht… Irgendwann konnten wir sie aber doch dazu bewegen. Murmel wurde auch langsam gnatschig, er wollte endlich wieder aus dem Kinderwagen raus und natürlich musste auch er was essen…. Endlich alle zu Hause und satt, schliefen Murmel und der Papa ziemlich schnell. Motte wollte eigentlich nicht ins Bett, schlief aber auf ihrer Kindercouch ein, so dass sie doch einwilligte ins Bett zu gehen. Na, wenn die ganze Familie Mittagsschlaf hielt, konnte ich ich ja auch mit hinlegen….

Nach unserem ziemlich langen Schläfchen sollte es dann noch zur Oma rüber gehen, schließlich wollte die Kleine ja die Schuhe präsentieren, die Oma ihr quasi gekauft hatte. Also zog sie sich komplett um. Jetzt war sie nicht mehr komplett in Sofia gekleidet, sondern in Minnie Mouse 😉 – mit rosafarbenen Trollschuhen und Trollsocken 😉

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Was für ein Tag: Kind glücklich, Oma glücklich und zufrieden, nur Mama und Papa haben immer noch keine neuen Schuhe, denn auch wir benötigen dringend welche… Ihr kennt das ja: Man kauft doch eher für die Lütten ein, als für sich selbst…

So ein Tag, so wunderschön wie heute…

Heute war es soweit: Für Murmel stand die U6 samt Impfung auf dem Plan und für Motte der Sprachtest. Keine Ahnung, ob ich es schon erwähnt habe, aber wir sind wieder in unsere alte Kinderarztpraxis zurück gekehrt. Der Weg ist einfach kürzer, die Sprechstundenhilfen kennen uns schon und der Arzt ist kompetent und nett.

Die U6 von Murmel

Heute war dort mal wieder das “Irrenhaus los”, wie sich die Sprechstundenhilfe ausdrückte. Da wir aber einen Termin hatten, sind wir gleich ins Vorsorgezimmer geschickt worden und sooo lange mussten wir gar nicht warten… Wir haben uns gerade ein Buch angesehen und zwei kurze Geschichten gelesen, da kam die Sprechstundenhilfe auch schon. Sie hat Murmel gewogen und gemessen. Er ist mit 8.940g und 72cm zwar immer noch an der unteren Kurve, aber Sorgen mache ich mir da nicht. Und auch hier wurde mir gesagt, er wächst ja und nimmt zu, also brauche ich mir auch keine Sorgen machen. Dann mussten wir wieder eine Weile warten… Murmel und Motte fühlten sich wohl, guckten sich Bücher an und ich habe der Kleinen noch was vorgelesen. Nach einer Weile kam dann auch der Arzt. Er checkte Murmel durch, fragte wie es mit dem Essen, dem Rede, dem Spielen und dem Schlafen aussehen würde und stellte ihm ein Steckspiel hin. Diese Spiele liebt Murmel, er ist ein kleiner Feinmotoriker und hat auch den Test des Arztes mit Bravour bestanden. Dann wurde der Kleine noch geimpft und schon waren wir fertig. Der Arzt wollte uns verabschieden, da fragte ich ihn, wer denn jetzt den Sprachtest mit Motte macht – wie sich herausstellte: er.

Was erzählt sie denn da?

Während der Arzt sich mit Motte unterhielt, zog ich schon mal Murmel an. Da wir alle im selben Zimmer waren, konnte ich zuhören und manchmal musste ich echt schmunzeln, weil ich mir dachte: “Was erzählt sie denn da?” Ein paar Beispiele: Der Arzt: “Was spielst du denn am liebsten in der KiTa?” Motte: “Eisenbahn!” Wie jetzt? Eisenbahn? Die Erzieherinnen sagen, sie würde am liebsten Rollenspiele in der KiTa spielen und ich sehe sie dort immer verkleiden spielen. Aber gut…. “Ist das ein é Holzeisenbahn oder eine elektrische Eisenbahn?” “Elektirschz!” Soweit ich weiß, hat die KiTa gar keine elektrische Eisenbahn. Aber gut… “Was sind denn deine Lieblingsfarben?” “Drün und rosa” Hm… Soweit ich weiß und die Kleine mir ständig sagt, sind grün und lila ihre Lieblingsfarben. Aber gut… “Was ist denn dein Lieblingsessen?” “Nudeln mit Spaghetti!” *grins* “Kocht die Mama dir auch Nudeln mit Tomatensoße oder schmeckt das in der KiTa besser?” “Zu Hause gibt es Nudeln mit Ketchup” Und schon bin ich geoutet 😉 Tatsache ist, dass sie Ketchup (meinen) Soßen vorzieht, wie wahrscheinlich sie Hälfte aller Kinder es tun. “Spielst du denn auch manchmal mit deinem Brüderchen?” “Ja.” “Was spielt ihr denn am liebsten zusammen?” “Traktor!” Hä? Wir haben gar kein Traktor zu Hause mit dem sie spielen könnten. Aber gut… Vielleicht meint sie den Abschleppwagen, mit dem spielen sie nämlich wirklich beide immer wieder super zusammen…

Resultat: Der Arzt meinte, Motte braucht überhaupt keine Logopädie, er würde sogar aufschreiben, dass das ausgeschlossen ist. Und sie wäre sogar sprachlich weiter als sie es in ihrem Alter sein müsste. Das freut mich doch zu hören! 🙂 Vielleicht bringt ja das viele Vorlesen und singen doch was. Sie hätte mit g,d und sch, ch noch ein paar Schwierigkeiten, aber das müsse sie erst mit Schuleintrittsalter beherrschen. Er würde es immer wieder erleben, dass KiTa`s mit Logopäden zusammen arbeiten und dann schnell mal sagen, das Kind bräuchte Logopädie. Man könne die Kinder auch übertherapieren und ich könne doch meinem Mutterinstinkt trauen (dieser Mutterinstinkt hat mir wirklich gesagt, dass Motte keine Logopädie braucht, weil ich ja fast täglich Fortschritte in ihrem Sprachgebrauch feststellen kann). Also wenn jetzt zwei Ärzte und mein Mutterinstinkt sagen, dass das Kind keine Logopädie braucht, dann ist das auch so. Zumal ich dem Arzt auf seine Frage, warum die KiTa das denn meinen würde, nicht antworten konnte – einfach, weil es mir nicht gesagt wurde.

Es ist so einfach, sie glücklich zu machen

Zufrieden konnten wir die Arztpraxis verlassen und ich habe mal wieder festgestellt, wie toll der Arzt mit meinen Kindern umgeht. Motte hatte ich versprochen, dass wir nach dem Arztbesuch noch kurz auf den großen Spielplatz gehen könnten, wenn es nicht regnet. Es regnete nicht, also machten wir uns auf den Weg. Zuerst kamen wir aber an einem kleinen Spielplatz vorbei… Motte fragte, ob sie da auch rauf darf und da wir nichts zu tun hatten, Murmel ruhig war und schönes Wetter war, durfte sie natürlich. “Nur dreimal rutsen, ja Mama!?” “Ja!” Und einmal schaukeln, ja Mama?!” “Ja!” “Und einmal über alle Hängebrücken, ja Mama!?” “Ja!” “Motte, du kannst alle Spielgeräte ausprobieren, dreimal rutschen und dann sehen wir weiter, okay?!” “Okay!” Und schon war sie mit strahlenden Augen davon – es ist so einfach Kinder glücklich zu machen…

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Es ist so einfach, mich glücklich zu machen

Nachdem sie eine ganze Weile gespielt hatte, konnten wir auch weitergehen, schließlich wollten wir ja noch auf den großen Spielplatz… Ich fragte sie, ob wir unterwegs noch was zum Mittag einkaufen wollen und als sie “Nein” sagte, war das auch okay. An der nächsten Ecke war ein Buchladen und die hatten ganz tolle Bücher für Kinder über Berlin zum Ausmalen oder einen Kinderführer für Berlin im Schaufenster – die muss ich mir unbedingt irgendwann mal näher ansehen. Auf der anderen Seite stand ein Ständer mit Pixi Büchern und an denen kommen wir ja nie vorbei. Motte hat sich ein Sticker-Pixi ausgesucht mit dem Titel “Im Zoo”. Wir haben bezahlt und sind weiter. Plötzlich wollte Motte doch was zum Mittag einkaufen, also sind wir in den nächsten Supermarkt. Ich habe zu ihr gesagt, sie möchte mir das Buch so lange geben, damit ich es in die Tasche stecken kann, weil es dort diese Bücher auch zu kaufen gibt. Sie hat das gemacht, dann sind wir in den Laden und sie wollte sofort sehen, wo es denn dort Pixi Bücher gibt. Also habe ich es ihr gezeigt. Sie hat es sich angesehen und meinte: “Du bist eine liebe Mama!” Ohhh, wo kam das denn her? Wir sind weiter gegangen, ich sagte: “Oh, Dankeschön!” Und dann sagte sie: “Du bist die beste Mama von die ganze Welt!” *Seufz* Es ist so einfach, mich glücklich zu machen. ❤

Und schon wollte sie weiter

Wie versprochen sind wir danach auf den großen Spielplatz gegangen…

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Dort wollte sie aber nur einmal rutschen und einmal klettern und dann wollte sie auch schon weiter. Denn auf dem Nach Hause Weg wollten wir noch den Papa beim Arbeiten besuchen und ihm vom Test erzählen. Stolz wie Bolle hat sie das dann auch getan…

Dann war auch schon Mittagszeit und wir eilten nach Hause, denn ich wollte mit dem Mittag fertig sein, bevor die Handwerker kommen (bei uns werden dieses Jahr die Fenster neu gemacht und daher kam heute jemand, ob alles auszumessen). Motte und Murmel aßen beide gut Mittag, der Handwerker, der mit dem Papa im Schlepptau kam, war auch relativ schnell fertig, so dass Murmel Mittagsschlaf machen konnte… Kaum war Murmel eingeschlafen und in seinem Bett, sind auch Motte und ich beim kuscheln eingeschlafen. So viel frische Luft hat uns einfach mal müde gemacht.

Motte hat eine Stunde geschlafen (sonst macht sie gar keinen Mittagsschlaf mehr) und das rächte sich leider heute Abend, als sie erst gegen 22.00 Uhr eingeschlafen ist. 😥

Sie würde so gerne die Paw Patrol rufen

Natürlich waren wir auch heute morgen wieder mal am Suchen… in unserem “Bermuda-Dreieck” namens Wohnung. Dieses Mal suchten wir das Fahrradschloss der Prinzessin, da ja heute wieder Fahrzeug- und Mitbringtag ist. Ich hatte es gestern Abend schon erfolglos gesucht, beim Papa heute morgen das Gleiche und auch ich suchte es heute morgen noch mal – es war einfach unauffindbar. Motte bekam das natürlich mit und  meinte: “Ach, könnten wir doch nur die Paw Patrol rufen!” “Und dann?” “Könnten sie suchen helfen!” Ah ja! “Ich glaube, die haben wichtigeres zu tun” “Ja, die wohnen ja auch ganz woanders!”  Es ist einfach herrlich, wie viel Phantasie sie hat. 🙂

DAS war aber nicht der Plan…

Motte hatte heute mal wieder Physiotherapie. Motte wollte mit ihrem Roller fahren und ich hielt das für eine gute Idee, weil ich dachte, so wäre sie schneller…. geburtstag war heute auch wieder in der KiTa, also sollten wir auch wieder eine Blume mitbringen… Wie immer waren wir morgens mal wieder spät dran (da kannst du ne halbe Stunde lang sagen: Zieh dich bitte an, das wird doch erst auf den letzten Peng was). Der Start war gut, denn Motte war mit Roller wirklich fix dran. Aber nach den ersten paar hundert Metern sah das schon ganz anders aus, sie meinte, sie könne nicht mehr. Also gut in meinem schlauen Ratgeberbuch “Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn – der entspannte Weg durch die Trotzphasen” (was n Buchtitel!) steht drin, dass es besser ist, den Puppenwagen (oder in unserem Fall den Roller) ein Stück zu tragen, statt zu diskutieren. Also machte ich das so und genau wie im Buch vorher gesagt, konnte sie nach einer Weile doch wieder fahren. Wir kauften unsere Blume und setzten unseren Weg fort. Als wir am Bäcker vorbei kamen, bekamen die Kids wie immer eine Brezel und natürlich fährt es sich schlecht Roller, wenn man Brezel essen möchte, also habe ich den Roller wieder getragen. Wir sind über die Hauptstraße und als ich auf der anderen Straßenseite alles sortieren wollte: Murmel, Tasche, Roller, Blume, habe ich festgestellt, dass uns die Blume fehlt. Das konnte doch wohl nicht wahr sein! Beim Bäcker hatte ich sie noch und habe sie auch von dort wieder mitgenommen. Also sind wir den Weg über die Hauptstraße bis zum Bäcker wieder zurück aber von unserer Blume keine Spur. Die hatte wohl schon jemand “weggefunden” in den drei Minuten. Voll ärgerlich!!! Und Motte war natürlich tief unglücklich, hatte sie sich doch extra eine lilafarbene Blume ausgesucht. Da blieb uns wohl nichts anderes übrig, als auf dem Rückweg eine neue zu kaufen.

Bei der Physiotherapie hatte sie wieder jede Menge Spaß und Murmel beobachtete alles ganz genau.

Natürlich waren wir auf dem Rückweg noch später dran als sonst, was zum Teil daran lag, dass die Physiotherapeutin erst noch ein Telefonat führte bevor sie uns den neuen Termin mitteilen konnte und zum anderen daran, dass Motte sich mal wieder nicht losreißen konnte. Die Hälfte des Rückweges ging dann einigermaßen, da Motte manchmal mit mehr manchmal mit weniger Lust Roller fuhr, aber immerhin fuhr sie…. Wir haben dann (in einem anderen Blumenladen) eine neue Blume gekauft und ab da war es vorbei. Motte meinte, sie könne nicht mehr fahren und laufen auch nicht. In letzter Zeit klappt es immer ganz gut, wenn ich sage, dass wir dann schweben. Natürlich trug ich die ganze Zeit wieder den Roller (Murmel, den ich im Tuch hatte, wog ja auch nichts). DAS war ganz sicher nicht der Plan! Die Kleine ist gestolpert und hingefallen und schrie mich dann an: “Ich will nie nie nie wieder Roller fahren!” ??? War ihr klar, dass sie beim Laufen hingefallen war und nicht beim Rollerfahren? Ich war fix und alle mit den Nerven und der Weg schien einfach nicht kürzer zu werden. In meiner Verzweiflung sagte ich etwas, was ich als Mama nicht sagen sollte: “Na, dann können wir den Roller ja verkaufen, du fährst ja eh nicht damit!” Sie sagte nur knapp: “Ja!” Bäng! DAS war nicht die Antwort, die ich hören wollte oder erwartet hatte. Irgendwann sind wir doch endlich in der KiTa angekommen. Die Kleine wollte, dass ich den Roller mit nach Hause nehme….Murmel und ich mussten jetzt aber zum PEKiP. Der Kleine schlief übrigens inzwischen im Tuch und auch vom PEKiP hat er dreiviertel verschlafen. Auch DAS war nicht der Plan….