Erste Kita-Übernachtung für Murmel

oder: Plötzlich bist du kinderlos (und weißt nichts mit dir anzufangen)

Heute war es also soweit – Murmels erste KiTa-Übernachtung steht an. Er freut sich schon seit Tagen darauf (auch wenn ich nicht weiß, inwieweit er mit 3Jahren richtig einschätzen kann, was genau das bedeutet). Gestern freu hat er gemeint, er möchte doch nicht in der KiTa schlafen. Also haben wir das heute morgen gar nicht erst breit getreten. Allerdings war er heute morgen wohl sehr froh und glücklich, dass er “seinen” Koffer mitnehmen durfte.

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In der KiTa wurde dann ganz stolz erst mal die neue Taschenlampe vorgeführt, der Mama “Tschüß” gesagt und jetzt soll ich ihn erst morgen wieder sehen?

Murmel ist so ganz anders vom Charakter her als Motte, er sieht immer alles als großes  B Abenteuer und lässt es auf sich zukommen, während sie da doch eher der sensible vorsichtige Part ist, der am Besten vorher immer schon wissen mag, was sein und passieren wird. Daher denke ich, heute wird uns wohl eher keiner anrufen (der Papa sieht das allerdings anders… na mal sehen, wer richtig liegen wird 😉 )

Motte und ich hatten heute eigentlich einen Mama-Tochter-Nachmittag geplant und sie sollte sich aussuchen, was wir machen wollen bzw. was sie möchte… Bisher hatte sie sich gewünscht auf den Spielplatz und Eis essen zu gehen…

Heute Mittag rief mich eine befreundete KiTa-Mama an und fragte, ob sie Motte mit in den Garten nehmen dürfte… Klar durfte sie… ich würde nach Feierabend hinter her fahren… so weit der Plan… Nach Feierabend bin ich dann erst mal nach Hause, um meinem Mann, der inzwischen ja auch Feierabend hatte und zu Hause war, etwas zu essen mitzubringen und mit ihm alles weitere zu besprechen. Dann habe ich die Freundin noch mal kontaktiert, dass ich jetzt los fahren würde und Motte sagte dann, ich solle nicht kommen… So viel zu unserem Mutter-Tochter- Nachmittag. Na gut, auch wenn ich das jetzt etwas traurig fand, ich wusste, dass Motte dort gut aufgehoben ist und es ihr gut geht. Nur hätte ich das vorher gewusst, hätte ich ganz anders planen können… Jetzt häng ich hier rum wie so n Schluck Wasser in ner Kurve… völlig kinderlos, der Mann ist am streichen und möchte auch keine Hilfe…

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Eben ist Murmel´s KiTa-Gruppe auf der Straße unten vorbei gelaufen (sie waren mit S-Bahn und Fähre zu einem Spielplatz unterwegs, auf dem sie den Tag verbracht haben), alle einschließlich ihm sind noch richtig gut drauf. Jetzt geht es zurück in die KiTa, wo noch gespielt werden kann und dann wird dort Pizza gemacht…. Ich bin gespannt, ob und wie die Nacht ohne ihn wird…

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Das glaubt man doch nicht…

Heute morgen hat mich Motte`s Erzieherin angesprochen und gefragt, ob ich nicht auch mal in der KiTa eine Tanzstunde geben kann. Das glaubt man doch nicht… Wo waren die denn alle, als ich genau so was gesucht habe? Naja, vielleicht war damals einfach nicht die richtige Zeit… und meine Zeit kommt erst jetzt? Natürlich habe ich gesagt, dass ich das sehr gern machen würde (die halbe Gruppe tanzt ja ohnehin schon bei mir).

Auch die Leiterin des Familienzentrum hat mir heute eine Mail geschrieben, dass wohl gestern eine Interessentin vor ihrer Tür stand und ihr Kind zum Tanzen bringen wollte, allerdings ist die Kleine erst 2,5 Jahre alt. Das ist jetzt schon die zweite Anfrage für eine 2,5jährige und die aus unserem PEKiP-Kurs haben auch schon nach einem Tanzkurs für 1,5jährige gefragt… so was hatte ich ja schon mal angedacht, als Motte so alt war… vielleicht sollte ich noch mal drüber nachdenken….

Die Aussage des Tages

Heute war die “Fotogräfin” mal wieder in der KiTa und ich hatte mit Motte vorher abgemacht, dass ich dann aussuchen darf, was sie anzieht. Sie war einverstanden… bis heute morgen… da wollte sie sich wieder in pink und grell kleiden. Aber als ich ihr das Kleid gezeigt habe, welches ich gedacht hatte, war sie sofort Feuer und Flamme. Glück gehabt 😉 Die Frisur durfte sie sich wünschen (ich hätte ihr heute nur Haarspangen reingemacht, weil sie das im Frühjahr auch hatte, als die “Fotogräfin kam), sie hat sich für geflochtene Zöpfe entschieden… also habe ich ihr Zöpfe geflochten.

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Da es ja jetzt draußen doch schon recht kalt ist, habe ich sie gefragt, ob sie ihre Sofia-Winterjacke anziehen möchte. Sie: “Oh, meine Sofia-Winterjacke! Ja, die will ich anziehen! Die passt zu meiner Unterwäsche!”  So, wissta Bescheid 😉

Das hat Spaß gemacht

Wie befürchtet, gab es heute Tohuwabohu ABER: nur VOR der Tanzstunde. 😉 Vorher rannten alle Kinder durcheinander und waren ganz aufgeregt… Als es dann aber losging, haben mir wirklich alle zugehört. Sie waren mucksmäuschenstill. Und es sah aus, als hätten sie eine Menge Spaß. Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht und von einigen Mamas habe ich auch gehört, dass sie es gut fanden. Aber vor vorne:

Als ich Motte von der KiTa abgeholt habe, haben sich uns einige Mamas angeschlossen und wir sind gemeinsam zum Tanzstudio gegangen. Unterwegs habe ich eine Absage bekommen, die Mama von Murmel´s PEKiP hat es heute leider nicht geschafft und eine zweite Mama hat geschrieben, dass sie evtl. etwas später kommt, weil sie noch Handwerker im Hause hatte… In der Tanzschule angekommen, konnten sich die Kinder dann umziehen und nach und nach trudelten auch die andern ein. Ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht gleich wieder ein Fettnäpfchen erwischt hätte. Da kam eine Mama mit zwei Kindern und ich: “Hallo, schön dass ihr da seid, ihr seid ja Jungs!” Äh, nein! Ein Kind war zwar ein Junge, das andere aber ein Mädchen. Top erster Eindruck Kathinka!

Eine Mama hantierte vor dem Studio mit ihrem Handy, nur um irgendwann festzustellen, dass die Mama, die sie anrufen wollte, bereits im Studio war. Eine andere Mama aus der KiTa stellte fest, dass sie eine der Instagram-Mamas kennt – wie klein die Welt doch ist!  Soviel zu den Kleinigkeiten am Rande…

Endlich waren alle da (selbst die Mama, die später kommen wollte, hatte es noch super pünktlich geschafft) und es konnte losgehen…  Die Mamas hatten sich ganz unterschiedlich entschieden, manche blieben draußen, manche kamen mit rein… Von zwölf Kindern machten elf von Anfang an mit – das nenne ich doch mal einen guten Schnitt. Und der Raum ist auch noch für 12 Kinder geeignet… Natürlich musste ich heute viel erklären und habe daher nicht alles geschafft, was ich schaffen wollte… Zumal ein Drittel zehn Minuten vor Ende der Stunde noch mal auf Toilette musste – das gab natürlich Unruhe. Aber auch das gehört dazu. Nicht alle haben auch geschafft, die 45 Minuten durchzuhalten – auch das ist ganz klar, denn 3-4jährige haben je nachdem was sie den ganzen Tag gemacht haben, eine unterschiedliche Aufmerksamkeitsspanne. Und… man hat gemerkt, wer von den Kindern gestern auf der Geburtstagsfeier war. 😉 Es gab allerdings auch Kinder, die von Anfang bis Ende mitgemacht haben. Einfach super! Und es hat so einen Spaß gemacht, endlich wieder zu unterrichten. Jetzt muss ich mal an meiner Form arbeiten 🙂

Ich bin gespannt, wer von den 12 im Endeffekt bleiben wird… in zwei Wochen weiß ich hoffentlich mehr…

Motte habe ich dann heute Abend noch gefragt, wo es besser ist, bei mir oder bei nennen wir sie Lena (ihre Tanzlehrerin in der Tanzschule). Sie sagte: “Lena!” Ist das zu fassen? War das ihr ernst? Also habe ich sie gefragt, wo sie denn jetzt weiter tanzen möchte. “Bei Mama!”  war ihre Antwort – Ahja… Später habe ich sie dann gefragt, was ich denn anders oder so wie Lena machen könnte. Da meinte sie “Gar nichts! Ich will nicht immer tanzen, was die Lehrer sagen! Ich will mich mal austanzen!!!” Ahja und ich hatte wirklich schon ein schlechtes Gewissen, dass ich die Kids heute zweimal hab frei tanzen lassen, so wie sie wollten….Allerdings habe ich mich auch bemüht, eine Mischung aus Auspowern, etwas Ruhigem, etwas im Stehen, etwas im Sitzen, etwas nach Anweisungen und freiem Tanzen hin zu bekommen. Und ich denke, das ist bei den Kindern auch gut angekommen… es sah jedenfalls aus, als hätten sie Spaß – ich hatte ihn auf jeden Fall…

Oh, ich bin so aufgeregt…

Morgen geht es endlich wieder los! Morgen werde ich endlich wieder Tanz unterrichten, bei den 3-4jährigen. Seit April mache ich jetzt bereits Werbung und jedes Kind in der KiTa hatte damals einen Zettel im Fach. Drei Mamas haben da gesagt, sie wären dabei, wenn ich anfangen würde. Drei Mamas von 45 haben diesen Flyer gelesen. 3!!! Gar kein guter Schnitt! Und dann? Dann hat es sich immer wieder auf dem Spielplatz und in Gesprächen mit Mamas ergeben, dass diese mitbekamen, was ich mache und vorhabe und nach und nach sagten sie, sie hätten Interesse. Als ich sie nach den Flyern fragte, meinten sie, sie hätten ihn übersehen, nicht wahrgenommen, der Mann hätte ihn wohl weggeworfen usw…

Beim PEKiP von Murmel war auch eine Mama dabei, die sagte, sie würde ihre Tochter gerne mal bei mir schnuppern lassen. Und dann kamen doch tatsächlich noch ein paar Mamas über Instagram dazu – ich hätte ja nie gedacht, dass sich dadurch potentielle Tanzkinder ergeben, aber umso mehr freut es mich.

Gestern waren es also 10+1 Kinder, die zum schnuppern kommen wollten. Yeah!!! Warum +1? Weil eine Mama schon jetzt weiß, dass sie weder Dienstag noch Donnerstag zu einem Kurs kommen kann, aber sie wollte ihre Tochter gerne mal schnuppern lassen, um zu sehen, ob tanzen überhaupt was für sie ist.

Heute Morgen hat mich vor der KiTa eine Mama angesprochen, sie hätte um drei bis vier Ecken erfahren, dass ich Kindertanz mache und wollte fragen, ob sie auch mal gucken kommen könnten. (Wie? Drei bis vier Ecken? Auch sie hatte im April einen Flyer im Fach). Ich habe ihr gesagt, dass der Kurs schon voll ist, wenn sich jetzt alle anmelden würden. Ich würde aber in zwei Wochen einen zweiten Kurs starten. Das fand sie nicht so toll, weil sie es gerade reizte, dass einige aus der KiTa dabei sind. Ich habe ihr gesagt, sie könne ja gucken kommen, da ich ja noch nicht weiß, wer von den “Schnuppernden” sich am Ende auch anmelden wird…

Und heute Nachmittag auf der Geburtstagsfeier zu der Motte heute eingeladen war, hatten die anderen Mamas wohl Werbung gemacht, denn eine Mama, die wir vom Spielplatz kennen, hat mich dann auch gefragt. Auch ihr habe ich gesagt, dass der Kurs eigentlich schon voll ist, da ich aber nicht weiß, wer sich jetzt wirklich anmeldet, kann sie auch morgen schnuppern können. Jetzt sind es also 12+1. Wo kommen die denn plötzlich alle her? Mit 12 Kindern ist der Raum nun aber wirklich ausgelastet. Ich bin ganz gespannt, wie das Morgen wird… Denn die Mamas wollen ja sicher beim ersten Mal mit rein und erfahrungsgemäß rennen die Mädels dann doch ab und zu zu ihrer Mama. Tohuwabohu sozusagen… Aber ich habe auch schon größere Gruppen unterrichtet – in dieser Altersklasse war meine stärkste Gruppe 15 Kinder groß…

Vorbereitet bin ich. Das Motto, welches sich durch die Stunde zieht, wird “Tiere” sein. Die Musik habe ich auf MP3-Player, USB-Stick und auch ganz altmodisch auf CD. So kann hoffentlich nichts schief gehen.

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Mit Murmel war ich dann heute auch im Studio, um die Musik auszuprobieren. Er hat sich sichtlich wohl gefühlt dort und ich habe im Raum mal grob überschlagen: es sollte auch mit 12 Kindern machbar sein…

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Ich bin voller freudiger Aufregung… Was mache ich, wenn alle 12 bleiben wollen??? Also die Reihenfolge der Interessenten werde ich auf jeden Fall beachten… Vielleicht ist ja auch für einige der Donnerstag interessanter…

Jetzt heißt es morgen aber erst mal: Herzlich Willkommen ihr Süßen, lasst uns tanzen!!!

KiTa-Übernachtung, die Dritte

Und schon wieder ist ein Jahr rum und Motte schläft auch heute wieder in der KiTa. Dieses Jahr haben wir nicht “Conni schläft im Kindergarten” gelesen, das Buch haben wir an den Kleinsten aus Motte`s Gruppe ausgeliehen. Die ganze Woche hat die Kleine schon gezählt, wie oft sie noch schlafen muss, bis es endlich so weit ist. Gestern morgen meinte sie freudestrahlend: “Jetzt muss ich nur noch einmal schlafen!” Und gestern Abend… da war sie so knülle vom Ausflug und dem Fest, dass sie ganz traurig wurde und meinte, sie möchte nicht in der KiTa übernachten, weil sie uns dann soooo vermissen würde. Der Papa und ich haben ihr gesagt, das kann sie doch immer noch entscheiden, wenn sie wirklich nicht da schlafen möchte, kann sie der Erzieherin Bescheid sagen, diese ruft uns an und wir holen sie dann sofort ab – das hat sie beruhigt…

Und heute morgen? Heute Morgen ist sie aus dem Bett gesprungen, hat sich ihren Schlafanzug ausgezogen, ihn in ihren Koffer gepackt (ja, laut Motte musste es genau der Schlafanzug sein). Ich musste sie erst mal bitten, sich doch was anzuziehen. 😉 Sie hatte richtig viel Spaß dabei ihren Trolley zu packen (und Murmel hatte Spaß daran, alles wieder auszupacken). Mich hat sie dann noch um ein Foto gebeten, wo´wir alle drei drauf sind (sie meinte Mama, Papa und ihr Brüderchen) allerdings habe ich “nur” Fotos, auf denen wir alle vier, also samt Motte drauf sind – davon hat sie sich dann eins ausgesucht. Und Loulou musste natürlich auch mit.

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Auch heute ging es wieder in die Domäne Dahlem, letztes Jahr haben sie ja Butter gemacht, davor das Jahr haben sie etwas über Honig gelernt und dieses Jahr haben sie darüber abgestimmt, dass sie Müsli selber machen. Danach wollten sie auch wieder Traktor fahren und zurück kommen, wenn die KiTa bereits geschlossen hat und Pizza bestellen.

Murmel hat wohl gemerkt, dass etwas “im Busch” ist, denn er hat sich vorhin ein Foto von seiner großen Schwester geschnappt und es abgeküsst. soooo süß! ❤

Wir, der Papa und ich, sind dieses Jahr eindeutig gelassener, der Papa hat sich nach der Arbeit hingelegt und ich bin mit Murmel auf den Spielplatz gegangen, denn zum Glück ist ja doch noch die Sonne raus gekommen. (Heute Morgen hatte Motte noch Gummistiefel an, weil es geregnet hat (Halbschuhe habe ich ihr allerdings auch mitgegeben). Ich hoffe nur, dass sie nicht zu doll  geschwitzt hat, in den Gummistiefeln!!!)

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Murmel ist zu gewohnter Zeit eingeschlafen und schläft auch ruhig, der Papa und ich schauen noch etwas fern und gehen dann ins Bett, denn wir wissen unserer Motte geht es gut….

weit und breit kein Hund

MITtwoch ist MITbringtag in der KiTa, also war es auch heute wieder so weit. Die Mama von Motte`s Freundin hatte gestern auf dem Spielplatz gemeint, die Mädels sollten sich doch absprechen, nicht dass die eine wieder traurig ist, wenn nur die andere eine Puppe mitnimmt. Aber die Kleinen haben gestern beschlossen, unterschiedliche Sachen mitzunehmen, so wollte Motte`s Freundin ihren Kuschelhund mitnehmen und Motte wollte ihre Lieblingspuppe Loulou samt Puppenwagen mitnehmen.

Heute morgen hieß es dann “Ich möchte so ein Spielzeug wie meine Freundin mitnehmen!” Tja, nur dass das Kind 25.000 gefühlte Kuscheltiere hat, weit und breit aber kein Hund dabei ist.

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Schließlich hat sie sich für den Pinguin entschieden – aber mit Puppenwagen

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