Das glaubt man doch nicht…

Heute morgen hat mich Motte`s Erzieherin angesprochen und gefragt, ob ich nicht auch mal in der KiTa eine Tanzstunde geben kann. Das glaubt man doch nicht… Wo waren die denn alle, als ich genau so was gesucht habe? Naja, vielleicht war damals einfach nicht die richtige Zeit… und meine Zeit kommt erst jetzt? Natürlich habe ich gesagt, dass ich das sehr gern machen würde (die halbe Gruppe tanzt ja ohnehin schon bei mir).

Auch die Leiterin des Familienzentrum hat mir heute eine Mail geschrieben, dass wohl gestern eine Interessentin vor ihrer Tür stand und ihr Kind zum Tanzen bringen wollte, allerdings ist die Kleine erst 2,5 Jahre alt. Das ist jetzt schon die zweite Anfrage für eine 2,5jährige und die aus unserem PEKiP-Kurs haben auch schon nach einem Tanzkurs für 1,5jährige gefragt… so was hatte ich ja schon mal angedacht, als Motte so alt war… vielleicht sollte ich noch mal drüber nachdenken….

Das hat Spaß gemacht

Wie befürchtet, gab es heute Tohuwabohu ABER: nur VOR der Tanzstunde. 😉 Vorher rannten alle Kinder durcheinander und waren ganz aufgeregt… Als es dann aber losging, haben mir wirklich alle zugehört. Sie waren mucksmäuschenstill. Und es sah aus, als hätten sie eine Menge Spaß. Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht und von einigen Mamas habe ich auch gehört, dass sie es gut fanden. Aber vor vorne:

Als ich Motte von der KiTa abgeholt habe, haben sich uns einige Mamas angeschlossen und wir sind gemeinsam zum Tanzstudio gegangen. Unterwegs habe ich eine Absage bekommen, die Mama von Murmel´s PEKiP hat es heute leider nicht geschafft und eine zweite Mama hat geschrieben, dass sie evtl. etwas später kommt, weil sie noch Handwerker im Hause hatte… In der Tanzschule angekommen, konnten sich die Kinder dann umziehen und nach und nach trudelten auch die andern ein. Ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht gleich wieder ein Fettnäpfchen erwischt hätte. Da kam eine Mama mit zwei Kindern und ich: “Hallo, schön dass ihr da seid, ihr seid ja Jungs!” Äh, nein! Ein Kind war zwar ein Junge, das andere aber ein Mädchen. Top erster Eindruck Kathinka!

Eine Mama hantierte vor dem Studio mit ihrem Handy, nur um irgendwann festzustellen, dass die Mama, die sie anrufen wollte, bereits im Studio war. Eine andere Mama aus der KiTa stellte fest, dass sie eine der Instagram-Mamas kennt – wie klein die Welt doch ist!  Soviel zu den Kleinigkeiten am Rande…

Endlich waren alle da (selbst die Mama, die später kommen wollte, hatte es noch super pünktlich geschafft) und es konnte losgehen…  Die Mamas hatten sich ganz unterschiedlich entschieden, manche blieben draußen, manche kamen mit rein… Von zwölf Kindern machten elf von Anfang an mit – das nenne ich doch mal einen guten Schnitt. Und der Raum ist auch noch für 12 Kinder geeignet… Natürlich musste ich heute viel erklären und habe daher nicht alles geschafft, was ich schaffen wollte… Zumal ein Drittel zehn Minuten vor Ende der Stunde noch mal auf Toilette musste – das gab natürlich Unruhe. Aber auch das gehört dazu. Nicht alle haben auch geschafft, die 45 Minuten durchzuhalten – auch das ist ganz klar, denn 3-4jährige haben je nachdem was sie den ganzen Tag gemacht haben, eine unterschiedliche Aufmerksamkeitsspanne. Und… man hat gemerkt, wer von den Kindern gestern auf der Geburtstagsfeier war. 😉 Es gab allerdings auch Kinder, die von Anfang bis Ende mitgemacht haben. Einfach super! Und es hat so einen Spaß gemacht, endlich wieder zu unterrichten. Jetzt muss ich mal an meiner Form arbeiten 🙂

Ich bin gespannt, wer von den 12 im Endeffekt bleiben wird… in zwei Wochen weiß ich hoffentlich mehr…

Motte habe ich dann heute Abend noch gefragt, wo es besser ist, bei mir oder bei nennen wir sie Lena (ihre Tanzlehrerin in der Tanzschule). Sie sagte: “Lena!” Ist das zu fassen? War das ihr ernst? Also habe ich sie gefragt, wo sie denn jetzt weiter tanzen möchte. “Bei Mama!”  war ihre Antwort – Ahja… Später habe ich sie dann gefragt, was ich denn anders oder so wie Lena machen könnte. Da meinte sie “Gar nichts! Ich will nicht immer tanzen, was die Lehrer sagen! Ich will mich mal austanzen!!!” Ahja und ich hatte wirklich schon ein schlechtes Gewissen, dass ich die Kids heute zweimal hab frei tanzen lassen, so wie sie wollten….Allerdings habe ich mich auch bemüht, eine Mischung aus Auspowern, etwas Ruhigem, etwas im Stehen, etwas im Sitzen, etwas nach Anweisungen und freiem Tanzen hin zu bekommen. Und ich denke, das ist bei den Kindern auch gut angekommen… es sah jedenfalls aus, als hätten sie Spaß – ich hatte ihn auf jeden Fall…

Motte beim Babyschwimmen

Hatte die Motte heute einen Spaß. Sie durfte mit zum Babyschwimmen. Das hatte ich ihr schon lange versprochen und letzte Woche hatte ich das dann auch mit der Kursleiterin abgesprochen. Sie konnte es kaum erwarten, bis wir losfuhren, dann konnte sie es kaum erwarten, bis wir ankamen und dann wollte sie so schnell wie möglich rein. Als es dann endlich soweit war, habe ich vielleicht gestaunt, wie selbstständig sie sich aus- und anziehen kann. Denn plötzlich stand sie im Badeanzug vor mir. Bevor der Kurs losging, hatten wir noch etwas Zeit, also bin ich mit der Kleinen zur Rutsche gegangen, damit sie ein paar Mal rutschen kann.

Auch beim Kurs selber hatte Motte viel Spaß. Man merkte richtig wie sehr ihr das Element Wasser fehlt. Was ich ganz toll fand, war, dass die Kursleiterin sich auch fünf Minuten Zeit für Motte und noch ein anderes Geschwisterkind, welches heute dabei war, genommen hat und mit ihnen eine Tauchübung gemacht hat.

Nächste Woche kommt wieder der Unterwasserfotograf und ich hätte Motte so gern mit auf dem Foto. Von Murmel allein habe ich aus dem letzten Kurs schon ein paar süße Fotos.  Ich weiß nur nicht wie ich sie dazu bekommen kann, die Augen unter Wasser aufzulassen. Meine Schwimmbrille fand sie nicht so toll, also habe ich ihr versprochen eine für Kinder zu besorgen. Beim Tauchen mit der Kurleiterin hatte sie die Augen zu…

Nach dem Kurs waren wir noch zusammen mit der Mama, die auch das Geschwisterkind mit hatte bei den Rutschen. Die Kinder sind die kleine Rutsche runter gerutscht und als mir die Mama dann angeboten hat, Murmel kurz zu nehmen, damit ich mit Motte die große Rutsche runter rutschen kann, habe ich das natürlich gerne angenommen. Ihr großer Sohn wollte nicht rutschen….

Es kam, wie es kommen musste und ich schon geahnt hatte: Motte wollte nicht gehen. Wir haben aber ein Zeitlimit auf der Karte vom Babyschwimmkurs, also mussten wir gehen. Ich war und bin total happy, dass sie einen schönen Tag gehabt hat. Dem Papa hat sie vom Schwimmen vorgeschwärmt und auch heute Abend vor dem einschlafen, hat sie noch mal gesagt, wie toll sie es fand.

Das Beste: Das Schwimmbad bietet demnächst auch Kurse für Motte`s Alter an – da sind wir dann hoffentlich dabei.

Wahnsinn in zwei Wochen und die PEKiP-Gruppe hat einen Plan…

Heute stand PEKiP auf dem Babyplan und mittlerweile haben wir uns als Gruppe schon richtig gut zusammen gefunden. Das heutige Thema der Stunde war “Beikost”. Erstaunlicherweise habe ich dieses Mal viel Mehr gelernt bzw. mehr an Infos mitgenommen, als damals bei Motte, obwohl es damals schon die gleiche Kursleiterin war. Murmel ist ja total erkältet und nach dem PEKiP schläft er immer, also sollte dann wieder inhaliert werden. Aber was macht er? Er fand das Thema so langweilig, dass er glatt währende der Stunde beim stillen einschlief. So war er natürlich nach dem Kurs putzmunter. Genau wie bei Motte haben wir wieder jede Menge (Bastel)Tipps bekommen, was man mit den leeren Gläschen alles anfangen kann, falls man nicht selber kocht. Mal sehen, ob ich mit Motte mal was bastele. Wir haben noch jede Menge Deckel von ihr hier (denn sie wollte irgendwann meinen selbstgekochten Brei nicht mehr – Kostverächter)

Während der Stunde wurde dann noch ein Seil quer durch den Raum gespannt, an dem dicke silberne und goldene Papiere runterhingen. Die Mamas die daneben saßen, hatten sichtlich Spaß daran (vielleicht sogar mehr als die Babys)

Murmel ist heute in die Flirtoffensive gegangen und zwar gleich mit Mama und Tochter. 😉 Während er die Kleine anstrahlte, sich neben sie rollte und ein Bein über sie legte, “biss” er der Mama kurzerhand ins Knie 😉

Letzte Woche hatten wir ja aufgrund der Ferien keinen Kurs und haben uns auch nicht so getroffen, also haben wir uns alle das letzte Mal vor zwei Wochen gesehen. Es ist der absolute Wahnsinn, was in den zwei Wochen bei den Baby passiert ist. Die meisten haben schon ein bis zwei Zähnchen, bei den anderen schimmern sie schon durch und wirklich alle Babys bewegen sich auf ihre eigene Art und Weise im Raum fort. Zwei robben, ein Mädchen z.B. macht die Beinchen ganz steif und stützt die Ärmchen ab, um vorwärts zu kommen (wie so ne kleine Meerjungfrau), ein Junge macht es genau umgekehrt, winkelt die Beinchen an und streckt sie wieder, um vorwärts zu kommen. (Motte rollte sich immer um die eigene Achse bis sie da hin kam, wo sie hin wollte). Murmel für seinen Teil stellt sich in den Vierfüßlerstand und “schmeißt” sich dann vorwärts. 😉 Und so war heute richtig Bewegung im Raum.

Einige der Mamas sind ja noch immer auf der Suche nach einem geeignetem Babyschwimmkurs, einige (so wie wir) haben ihren schon gefunden. Natürlich tauscht man sich über die einzelnen Kurse und Preise auch aus und auch die Kursleiterin hat ja da so ihre Erfahrungen aus diversen Berichten von zig Jahren. Und so machte diese den Vorschlag, wir könnten uns ja als Gruppe im Stadtbad anmelden. Ich finde die Idee großartig. Die Mamas vom PEKiP kenne ich alle schon viel besser und die zugehörigen Babys natürlich auch. Außerdem wohnen alle hier “im Eck” und wir verstehen uns alle super. Da wir sowieso schon im Stadtbad sind, ist es für uns auch keine große Umstellung. Jetzt würde es nur noch darauf ankommen, wann der Kurs ist. Unserer ist ja Ende Dezember zu Ende und wir wollten ohnehin weiter machen. Warum dann nicht mit Mamas, die mir sympathisch sind?

Es ist Zeit…

Heute ist der 01.08. – Murmel war heute schon bei der U4 (Wow, wie die Zeit vergeht! Es ist alles super bei dem Kleinen, er hat jetzt 6.110 g und misst 61 cm) und für Mama ist es langsam an der Zeit, den Babypfunden den Kampf anzusagen.

Da ich ja vor der Zeugung des Kleinen so viel abgenommen hatte, weiß ich gar nicht, wie viel ich vor der Schwangerschaft gewogen habe. Aber jetzt ist es mir eindeutig zu viel.

Da ich voll stille, ist Diät natürlich nicht drin, aber da halte ich sowieso nichts von. Ernährungsumstellung ist also angesagt: keine Cola mehr, weniger Zucker, weniger Weißmehl, weniger Kohlenhydrate – das übliche eben.

Bis Dienstag waren wir wöchentlich bei der Rückbildung, aber die ist jetzt auch vorbei. Schade eigentlich! Das heißt, Murmel und ich müssen uns was Neues suchen.. Auf der Babymesse im letzten Jahr hat man mir einen Nachlassschein für Kangatraining gegeben. Mit Motte war ich bei Känguru-Vital, Kangatraining sollte so ähnlich sein, denke ich… vielleicht sollte ich da mal eine Probestunde absolvieren. Rückbildungsyoga würde mich ja auch reizen, weiß aber nicht, ob so was hier in der Nähe angeboten wird. Für Murmel suche ich auch immer noch einen Kurs Babyschwimmen, auch da bekommt man ja als Mama ein klein wenig Bewegung…

Und dann bin ich ernsthaft am überlegen, ob ich wieder einen Kurs halten sollte… Ich würde gerne so eine Art Linedance Kurs mit Babys im Tuch/in der Trage starten – aber erst wenn der Kleine ca. 6 Monate alt ist. Linedance habe ich schon unterrichtet und Übung mit Baby im Tuch zu tanzen, habe ich mit Motte schon genug sammeln können…

vorläufige Entscheidung

Die Kleine wollte heute gerne wieder tanzen gehen und der Papa und ich haben uns darauf geeinigt, es erst mal mit dem Kurs der ADTV-Tanzschule zu versuchen. Also waren wir heute wieder da und haben den Vertrag abgegeben. Das Gute ist ja, dass neue Kinder in den ersten drei Monaten zum Ende des Monats kündigen können, da diese als Probemonate angesehen werden. Also verpflichten wir uns da erst mal nicht allzu sehr.

Da ich heute draußen geblieben bin, kann ich weder sagen, was sie gemacht hat/haben (aber ich denke mal, es werden wohl die gleichen Tänze gewesen sein, wie letzte Woche, wenn ein Auftritt ansteht), noch ob sie gut mitgemacht hat. Allerdings war sie schwer begeistert, als sie wieder raus kam und die Kursleiterin hat auch gemeint, sie hätte gut mitgemacht. Na, was will man mehr….

Heute mal ADTV

Auch heute haben wir wieder einen Kindertanzkurs ausprobiert. Vielleicht denken einige, das könnte zu viel für Motte werden. Das denke ich auf der einen Seite auch. Und auf der anderen Seite denke ich, das Kind ist einfach nicht ausgelastet. Eigentlich müsste dürfte sie zum Turnen, zum Schwimmen und zum Tanzen. Es würde ihr auch alles Spaß machen. Aber ich möchte auch, dass sie so lange wie möglich ganz viel Zeit zum spielen hat. Ich weiß leider aus den Erzählungen meiner Tanzschülerinnen, dass es damit vorbei ist, sobald die Kinder zur Schule gehen. Da haben die Kleinsten schon Unmengen an Hausaufgaben auf. Da frage ich mich, wie das sein kann. Wir hatten doch früher auch Schule und trotzdem noch genug Zeit zum spielen. Was ist denn an den heutigen Lehrplänen anders und klüger als wir sind doch die Schulabsolventen von heute auch nicht, oder? Also was bringt`s (außer Frust)? Aber ich schweife mal wieder ab…

Natürlich frage ich Motte auch vorher immer, ob sie an dem und dem Tag einen neuen Tanzkurs ausprobieren möchte; so auch heute. Sie strahlte sofort und sagte ja. Also habe ich wieder telefoniert und einen Kurs in einer ADTV-Tanzschule gefunden. Wir waren dort schon mal bei einer Probestunde “Windel-Tanz” und auch da hatte sie schon sehr viel Spaß. Warum wir sie dann da nicht angemeldet haben, weiß ich gar nicht mehr., aber wahrscheinlich, weil sie dann bei mir bzw. meinen Gruppen intensiv mitgetanzt hat. Wir waren also überpünktlich da, da ich noch nicht wusste, wie lange ich mit zwei Kindern da hin brauchen würde, haben uns angemeldet und sollten durften dann noch in der Bar warten. Motte fand es sehr interessant, dass man von dort älteren Leuten beim Tanzen (Tanztee?) zuschauen konnte. (Auch machte sie Bekanntschaft mit Eiswürfeln und ich sagte ihr, die könnten wir zu Hause auch mal machen). Irgendwann war es dann Zeit, zum umziehen zu gehen und wir haben uns noch mal bei den Damen am Empfang gemeldet (da hatte man uns vorher drum gebeten). Und was sagen sie? Sie fragen doch tatsächlich, ob wir Schläppchen dabei haben! Ernsthaft jetzt? Ausgebildete ADTV-Tanzlehrer? Sollten die nicht mehr Ahnung von Anatomie und schlecht sitzendem Schuhwerk haben? Aber gut! Vielleicht waren das am Empfang ja gar keine ausgebildeten Tanzlehrer… Ich meinte, nein wir hätten Stoppersocken dabei (was wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde) und dass ich nicht viel von Schläppchen in diesem Alter halte (was überhört wurde). Ich habe die Tanzlehrerin gefragt, ob ich mit rein darf. Begeistert sah sie nicht aus, aber erlaubt hat sie es mir. Es war übrigens die gleiche, bei der Motte auch den Windel-Tanz Probestunde gemacht hat. Daher wusste ich schon, dass sie gut mit Kindern kann. Vor der Stunde hatte ich mit der Prinzessin gesprochen und sie gebeten, heute doch mitzumachen, schließlich war es ihre Idee heute wieder zum Tanzen zu gehen. Sie sagte: “Aba wenn die was Blödes mahten!?” Ich meinte, die würden nichts “Blödes” machen, aber wenn doch, müsste sie auch nicht mitmachen.

Der Kurs begann pünktlich (erster Pluspunkt). Die Kinder haben sich noch mal mit Namen vorgestellt (sehr sympathisch – mit unserer waren es sechs, aber es fehlten wohl einige) und die Kursleiter auch (es waren drei an der Zahl). Dann gab es eine Erwärmung von Kopf bis Fuß (zweiter Pluspunkt). Im Laufe der Stunde wechselten sich konzentrationsintensive Tänze und Spiele ab. Auch hier steht in nächster Zeit ein Auftritt an. Die Tänze, die vorgeführt werden sollen, sind aber sehr kindgerecht und dem Alter angepasst, so dass auch Motte gleich beim ersten Mal (nachdem die Lehrerin noch einmal alles erklärt hatte) mittanzen konnte. Sie hat von Anfang bis Ende super mitgemacht und auch der Abschluss hat der Kleinen super gefallen. Denn da bekam sie einen Stempel auf die Hand. Die Kursleiterin hat die Kinder dann noch gefragt, wer denn beue noch alles Eis essen gehen würde (fast alle Hände gingen hoch – ich hatte es Motte ja auch versprochen) und wer denn evtl. heute noch baden gehen würde. Keiner meldete sich, war ja auch schon zu spät. Dann fragte sie, wer denn alles schon schwimmen war und unser Kind erzählte gleich wieder vom “Pinguinland” – also aufgetaut war sie.

Fazit: Sehr positiv! Der Raum, wie es sich für eine Tanzschule gehört, ist mit Spiegelfront und angemessen groß. Die Lehrerin konnte sich hundertprozentig auf die Kinder konzentrieren, da sich eine weitere um die Musik gekümmert hat (die dritte tanzte “nur” mit und das auch nicht bei allen Tänzen). Sie hat sowohl Ahnung von Didaktik, Pädagogik und achtet auch ab und an auf die richtige Fußstellung. (Allerdings hatte ich vor der Stunde ein Kind aus der Gruppe beobachtet, wie es die Füße in die erste Position ausdrehte und fragte mich, ob sie das in der Stunde hier machen würden – das ist für so kleine Kinder nämlich schädlich; konnte davon in der Stunde aber glücklicherweise nichts beobachten). Die Musikauswahl ist super kindgerecht (hier scheint Volker Rosin bevorzugt verwendet zu werden), was mich sehr freute. Die Tänze bzw. Übungen sind optimal für diese Altersgruppe. Selbst die Tanzspiele haben Sinn. Der Kursablauf war super, kein Kind hat sich irgendwann ausgeklinkt. Die Tanzstunde wurde optimal von Anfang bis Ende genutzt. Ich war jedenfalls positiv überrascht und schwer begeistert. Die Motte wollte ich eigentlich erst Mitte der Woche fragen, wie sie es fand, aber sie sagte sofort nach der Stunde: “Hia will iz das nähste Mal aba nohtmal hin!” Also auch sie war schwer begeistert. Ich habe mir einen Vertrag mitgeben lassen – da kam es mir dann doch etwas negativ hoch. Im Monat kostet der Kurs € 42,00 und sie verlangen auch eine einmalige Aufnahmegebühr von € 42,00. Da müssen mein Mann und ich erst mal intensiv drüber nachdenken…

Der zweite Versuch

… eines Tanzkurses war heute. Da ich dachte, der Kurs wäre erst um 16.00 Uhr, der Papa mich aber darauf hinwies, dass der schon um 15.15 Uhr stattfindet, war alles etwas chaotisch hier. Wir haben Motte von der KiTa abgeholt (ich wollte, dass sie heute Mittagsschlaf macht, damit sie um 16.00 Uhr ausgeruht ist. Da der Kurs aber doch eher war, musste sie geweckt werden, dementsprechend war sie auch drauf). Wir sind zum Studio gefahren, dort angekommen hatte Murmel Hunger, also wurde er erst mal gestillt (aber was ein Baby – wartet bis wir am Ziel sind und meldet sich dann). Ich habe die Kursleiterin gefragt, ob ich mit rein darf und sie hat es erlaubt. Außer unserer war noch ein weiteres Mädchen zur Probe da. Mit den beiden waren es 10 Kinder (es war auch ein Junge dabei, was ich ja immer toll finde), die machten allerdings Lärm für 20. Als die Kinder vor dem Kurs schon im Raum waren, tobte Motte mit ihnen noch wild umher, als der Kurs dann anfing, wollte sie nicht mitmachen. Ich habe ein wenig mit ihr mitgemacht und mich dann rausgezogen. Das ging aber leider auch nicht lange gut. Sie kam weinend zu mir und machte so was von überhaupt nicht mit. Meine Motte! Sie wollte die ganze Woche so gern tanzen gehen und Mama versaut es, weil sie Mittagsschlaf halten sollte.

Fazit: Der Raum ist super zum Tanzen geeignet, sogar mit Spiegelfront. Die Musikauswahl war total kindgerecht, was mich unheimlich gefreut hat. Bis auf zwei Kinder (welche Schläppchen anhatten) tanzten alle barfuß. Die Kursleiterin ging auf die Kinder zu. Soviel zum Positiven. Auf der anderen Seite: war erst mal die Musik viel zu laut. (Mit Lautstärke hat es Motte nicht so) Die Kursleiterin hat wenig Ahnung von Didaktik und Pädagogik (so hat sie z.B. einem Kind vor allen anderen gesagt, was sie total falsch gemacht hat, obwohl das Wort “falsch” nicht gefallen ist und hat die neuen Kinder einfach “ins kalte Wasser geschmissen”, in dem sie meinte, sie sollen doch den Tanz einfach mit machen) Der Kursablauf bestand aus Erwärmung, einem Tanz (welcher meiner Meinung nach für die Altersgruppe noch zu schwer ist/war) und Abschluss. Und auch hier wurde nicht pünktlich angefangen (und das obwohl alle Kinder da und im Raum waren und auch die Kursleiterin schon anwesend war) und auch hier wurde nicht auf Körperspannung geachtet (obwohl alle so angezogen waren, dass das kein Problem gewesen wäre). Motte hatte heute keinen Spaß – schade! Dieser Kurs würde monatlich € 33,00 kosten… Ich werde Motte Mitte der nächsten Woche noch mal fragen, ob sie da noch mal hin möchte; aber ich suche erst mal weiter.

Mein strahlendes, schluchzendes Kind

Da meine Motte das Tanzen bei mir und überhaupt so vermisst, hatte ich ihr ja versprochen, mich um eine Lösung bzw. einen anderen Kurs zu kümmern, sobald der Kleine da ist. Die ersten Antworten kamen heute und eine davon bot uns an, heute schon eine Probestunde zu machen. In der Mail stand, wir könnten uns zwischen 15.30 Uhr und 16.15 Uhr entscheiden. Der Papa bat uns um den zweiten Termin, damit er sich mal eine Stunde hinlegen kann. Also gut!

Ich bin ja immer etwas skeptisch, was solche Kurse betrifft. Ich glaube, da ist es bei mir, wie bei Ärzten, die auch keine guten Patienten sind: Ich bin sicher nicht pflegeleicht bei meinen Ansprüchen an einen Tanzkurs. Leider ist es ja so, dass der Beruf nicht geschützt ist und wirklich jeder den ausüben kann. Die wenigsten haben Ahnung von Anatomie, Körperspannung und Muskelarbeit – dabei ist das so wichtig, gerade bei kleinen Kindern. In der Mail stand auch, dass Motte Schläppchen und bequeme Sachen mitbringen möchte. Bequeme Sachen okay, aber Schläppchen??? Geht bei so kleinen Kindern ja mal gleich gar nicht. (Ausnahme: die mit geteilter Sohle, aber die sind teuer und daher hat die kaum ein Kind an) Stoppersocken sind die viel bessere Alternative, da man darin seinen Fuß ordentlich strecken und bewegen kann. Daher habe ich diese eingepackt.

Ich bin aber grundsätzlich bereit, mir den einen oder anderen Kurs (ohne Vorurteile)anzusehen und von der Kleinen ausprobieren zu lassen, bevor ich mir ein Urteil bilde. Also bin ich mit Motte heute da hin. Um 16.15 Uhr sollte der Kurs anfangen, um 16.25 Uhr wurden wir aber erst reingelassen. Das heißt, eigentlich wollte die Kursleiterin uns gar nicht rein lassen, da Motte “in den ersten Kurs gehört”, sie wäre “noch zu klein” für diesen Kurs. Ich habe darum gebeten, sie das trotzdem ausprobieren zu lassen, damit wir nicht umsonst gekommen sind. (Ich konnte mir die Tränen meines Kindes schon (mit Ton) vorstellen, wenn ich jetzt zu ihr sagen würde, heute kann sie nicht tanzen). Die Kursleiterin hat dann ihr Okay gegeben. Außer meiner, waren noch zwei andere Mädchen da, die dort schon tanzen und ein Probekind, welches das gleiche Alter wie die anderen Mädchen hatte. Während meine gleich zu den anderen ging, wollte das andere Probekind nur zugucken… Die Kursleiterin fing an mit der Erwärmung und nach und nach trudelten noch drei weitere Mädchen ein. Meine Motte strahlte von einem Ohr zum anderen. DIESE STRAHLENDEN Augen – es erfüllt mich so mit Glück, sie so strahlen zu sehen ❤ – ich habe sofort gesehen, wie viel Spaß und Freude sie hatte. Sie hat auch super mitgemacht (die Kursleiterin hat wohl extra das gemacht, was der vorherige Kurs macht). Ungefähr nach der Hälfte der Zeit hörte Motte auf, aktiv mitzumachen, bleib stehen, dachte intensiv nach und kam plötzlich weinend in meine Arme gelaufen. Ich habe sie gefragt, was los ist und sie sagte: “Das is zu swer für miz, iz bin noht zu klein!” Sie nun wieder! Sie bekommt zur Zeit wirklich ALLES mit und muss das am Anfang der Stunde auch mitbekommen haben. Schließlich wollte sie doch wieder weiter tanzen und ging zu den anderen. Die Kursleiterin meinte dann auch zu ihr: “Du bist doch nicht zu klein, die anderen sind zu groß” Motte machte dann auch fast bis zum Schluss alles mit. Am Ende machte sie dann allerdings ihre eigenen “Ballallett”-Übungen. Und dann wollte sie auch nicht nach Hause… war ja klar!

Als wir dann doch endlich so weit waren, zu gehen, ist die Kleine an der Eingangstür über eine cm-große Matte gestolpert und hin gefallen. Sie hat geweint und geschluchzt. Ich habe sie zur Seite genommen und gefragt, wo es weh tut und natürlich auch gepustet. Da schluchzte-schrie mein Kind: “Iz!” *schluchz* “Will!” *schluchz* “Nie!” *schluchz* “Wieder!” *schluchz* “Tanzen!” *schluchz* Meine arme Motte! Danach war sie nur noch quengelig… Schade, nachdem sie so viel Spaß hatte!

Fazit: Die Kursleiterin hat einen guten Draht zu Kindern (aber das sollte auch die Mindestvoraussetzung sein). Über die Musikauswahl kann man streiten – die Instrumentalstücke waren super und dann wurden noch einige englischsprachige Songs verwendet. Auf Körperhaltung wurde bei keinem einzigen Kind geachtet. Bis auf meine und dem anderen Probekind, hatten die Mädchen Schläppchen (und Ballettkleider) an und KEIN einziges Kind hatte Halt in diesen Schuhen. Alle Mädchen hatten Spaß am Kurs und das ist doch auch schon mal viel Wert.  Dieser Kurs würde monatlich € 25,00 kosten – das wäre okay. Evtl. werden wir nächste Woche noch mal bei den Kleineren eine Probestunde machen…

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll…

Die Kleine kam heute aus der KiTa mit mir nach Hause und hat mir erzählt, dass sie heute ihre Stulle, ihre Tomaten, aber nicht ihren Joghurt und ihren Obstsalat gegessen hat. Beides wollte sie jetzt zu Hause essen. Sie fragte mich, ob ich ihr den Joghurt aufmachen könne und sagte, die Erzieherinnen machen ihr den nur auf, wenn sie ihr Brot vorher gegessen hat. Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll… Auf der einen Seite finde ich es gut, dass sie darauf achten, dass etwas “vernünftiges” gegessen wird. Aber auf der anderen Seite denke ich, ich habe auch nicht immer Appetit auf Brot und möchte manchmal einfach “nur “ Joghurt und/oder Obst essen. Ich gebe ihr das ja mit, damit sie sich entscheiden kann…

Vor einigen Tagen lag ein Zettel/Flyer in jedem Fach der KiTa, dass es möglich ist, seinem Kind jetzt den Zugang zur englischen Sprache zu ermöglichen und zwar in der KiTa.

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Auch hier weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll. Ich finde es ja gut, wenn man spielerisch lernt und die Kleine hätte bestimmt Spaß am Singen und Tanzen in Englisch. Aber ist es nicht zu früh, für Frühförderung? Sie kann ja noch nicht mal deutlich in deutsch sprechen. Auch wenn die Logopädin sagt, dass es ganz normal in dem Alter ist, dass sie die “SCH”, “CH” und “ST”-Laute noch nicht kann. (Nein, ich gehe mit ihr nicht zur Logopädin. Aber unsere Physiotherapeutin hat eine Gemeinschaftspraxis zusammen mit einer Logopädin und die habe ich schon ein, zweimal nach ihrer Einschätzung fragen dürfen. Was mich allerdings bei der Kleinen immer wieder erstaunt, ist, wie korrekt sie die meiste Zeit mit der Grammatik umgeht).