Von einer Frau ohne Kinderstube und Murmel`s erstem Besuch beim Augenarzt

Heute hatten wir nun unseren Ersatztermin beim Augenarzt. Bevor wir zur S-Bahn sind, waren wir aber noch in der Stadt, weil ich noch Shirt für meine Kinder und meinen Neffen kaufen wollte. Auf dem Weg dorthin mussten wir u.a. auch über eine Ampelkreuzung. Oh, kennt ihr auch diese Leute, die immer quer über die Straße rennen und du bist dahinter ungefähr gleich schnell und mit dem Kinderwagen nur am Ausweichen? So war es heute wieder. Wir gingen los, die leicht vor mir schräg, ich ausgewichen, sie wieder schräg, ich ausgewichen, sie wieder schräg, in dem Augenblick war ich ungefähr mit ihr auf gleicher Höhe, sie rennt fast in den Kinderwagen und regt sich voll auf. Geht`s noch!? ich antworte: Geradeaus! Geradeaus! – Ist das so schwer? Da brüllt die hinter mir her: “Zum Kindermachen hat´s gereicht, aber zu sonst weiter nichts, wa?” Hä? Habe ich irgendwas nicht mitbekommen? Die Frau hatte wohl keine Kinderstube, denn ich bringe bereits meinem Zweijährigen bei, dass man immer gerade und niemals schräg über die Straße geht und wir sahen jetzt auch nicht aus, als wären wir in Lumpen gekleidet. Gut, man kann mir auch nicht ansehen, dass ich Abitur und studiert habe, aber was gibt ihr das Recht über mich zu urteilen, nur weil ich vormittags mit meinem Kind in der Stadt statt zu Hause oder im Büro bin??? Boah, hatte die ein Glück, dass ich es eilig hatte!

Die S-Bahn Fahrt war dann ohne Vorkommnisse, kein Schienenersatzverkehr und alle Fahrstühle waren funktionstüchtig – Yeah! Beim Augenarzt waren wir um 11.20 Uhr (der Termin war um 12.00Uhr) und es war wuselig wie immer im Vorzimmer – aber ich mag die Atmosphäre da total. Nach Rücksprache mit der Ärztin hieß es, meine Augen müssten nicht weit getropft werden, das könne man “auch erst mal so” kontrollieren. Weiterhin hieß es, wir müssten mit einer Stunde Wartezeit rechnen… Na gut, dann sind wir eben erst mal zu meinen Arbeitskollegen gegangen und haben mit Ihnen und dem Chef ein Pläuschen gehalten… Eine halbe Stunde später waren wir wieder im Wartezimmer der Augenärztin. Murmel hat sich verschiedene Bücher angesehen und immer “Bapa!” oder “Mama!” gerufen – ich glaube, er hat die Leute gut unterhalten. Wir haben noch eine weitere Ewigkeit gewartet und wurden dann schließlich aufgerufen. Aber auch im Behandlungszimmer haben wir noch mal 10 – 15 Minuten gewartet… Dann kam die Ärztin und hat sich erst mal mein Auge angesehen… Sie meinte: “Es könnte sein, dass Öl austritt, es könnte aber auch sein, dass das Zellen sind” (es könnte, hätte, würde – solche Aussagen “liebe” ich ja – hätte sie ir mal doch lieber das Auge weit getropft) Sie wollte den Augendruck messen, was sie dann auch gemacht hat und meinte, er wäre bei 30 (normalerweise hatte ich immer 10-12), sie würde gerne mit Beta-Blockern behandeln und es wäre besser, ich würde mich noch mal in der Klinik vorstellen. Wenn Öl austritt, kommt es wohl zu einem erhöhten Augendruck und auf lange Sicht kann (oder wird?) das Öl den Sehnerv abklemmen. Jetzt hat sie mir die niedrigste Form von Beta-Blockern verschrieben, das Rezept soll ich aber erst einlösen, wenn mein Hausarzt ein EKG gemacht hat und feststellt, dass ich keine Reiz-Leiter-Störung habe. Wenn da alles okay ist, soll ich die Beta-Blocker nehmen und mich bevor die Flasche alle ist, noch mal bei ihr vorstellen und dann sehen wir weiter. Es ist jetzt noch nicht zwingend notwendig in die Klinik zu gehen, das gehen wir jetzt alles ganz langsam an, meinte sie. Also heißt es jetzt für mich, eine andere Klinik finden, als die, in der ich die letzten drei Mal war… Sie hat mir das Getrauden-Krankenhaus in Wilmersdorf, das Virchow-Klinikum in Wedding oder die Charity in Mitte empfohlen – nur die zwei letzteren gehören, glaube ich mit dem Benjamin-Franklin-Klinikum in Steglitz zusammen… Weiterhin meinte meine Ärztin, die eine Ärztin im Getraudenkrankenhaus ist sogar auf solche Netzhautsachen spezialisiert (warum hat sie mich denn damals nicht dahin geschickt), sie wüsste aber nicht, ob die noch da ist… Na, das kann man ja raus finden… wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, solle ich ihr sagen, wo ich hin möchte… (Wer “möchte” denn schon ins Krankenhaus???)

Nach mir war Murmel an der Reihe… Meine Kinder müssen ja wegen mir, also “wegen familiärer Vorbelastung” bereits jetzt kontrolliert werden. Ich hatte mich nur gefragt, wie sie das machen wollte, wo der Kleine außer “Mama” und “Papa” nichts sagt… Aber sie meinte, da würde es schon Mittel und Wege geben… Sie hat das dann auch ganz toll mit einer Fingerpuppe bzw. zweien gemacht und der Kleine war schwer begeistert (ich übrigens auch). Sie meinte, er wäre altersgerecht entwickelt, noch ein wenig weitsichtig, aber das ist in seinem Alter völlig normal. Na, das hört sich doch schon mal gut an – er muss erst nächstes Jahr wieder zur Kontrolle…

Nachtrag: Mit meinem Chef (der die gleiche Augengeschichte wie ich durch hat) habe ich mich auch über mögliche Kliniken unterhalten und er meinte, den besten Ruf hätten immer noch das Benjamin-Franklin (wieso höre ich dann so viel schlechtes?) und die Augenklinik in Marzahn….

Kann die letzte Nacht weg?

oder braucht die noch jemand?

Was war denn das bitte für eine Nacht? Gut, ich bin Mama, zweier kleiner Kinder, deren Schlafbedürfnis nicht unbedingt mit dem meinen als Mama kompatibel ist, daran habe ich mich gewöhnt. Murmel möchte auch noch 1-3 mal die Nacht gestillt werden, je nach Phase, Schub oder Erlebnis des Tages, auch das ist kein Problem… aber die letzte Nacht…

Wir alle vier schlafen… Motte auch im Schlafzimmer aber in ihrem eigenem Bett, Murmel schläft zwischen mir und meinem Mann… da werde ich wach, weil jemand erzählt… Alle Mamas kennen das: Ihr könnt noch so tief und komatös geschlafen haben und einfach nicht wach geworden sein, aber sobald ihr Mama seid, ist dieser Urinstinkt da, der dich wach macht, sobald etwas nicht stimmt. Ich werde also wach, kämpfe mich aus dem Tiefschlaf und höre meinen Mann erzählen (was, habe ich nicht verstanden, da ich ja noch nicht richtig wach war)… Als ich endlich soweit bin, klar zu kommen, frage ich ihn was los ist. Er: “Was mache ich hier?” Ich: “Schlafen!?” Er: “Ah, okay!” Dreht sich um, und schläft weiter… Ah, ja… Was war das denn bitte? Mitbekommen hat er das nicht, er hat währenddessen die ganze Zeit geschlafen. Ich drehe mich also um und schlafe weiter…

“Mama, Mama, Maaamaaaa”…. tönt Murmel im Halbschlaf neben mir und ich höre bereits am Tonfall, dass er an die Milchbar möchte… Also gut, da er ja neben mir liegt, ist der Aufwand da nicht allzu groß und es dauert gar nicht so lange, bis er sich abdockt, umdreht, auf Papas Kissen schmeißt und weiter schläft…. Ich schlafe auch wieder ein…

“Mama?! Mama?!” Ich kämpfe mich mal wieder aus der Tiefschlafphase und Motte tapst in mein Bett. Ein Blick auf die Uhr sagte: 3Uhr. Soweit auch nichts Neues und kein Problem, meist kuscheln wir dann und schlafen dabei ein… Ja, aber letzte Nacht nicht. Sie kuschelt sich zu mir ins Bett und fordert (ja sie fragte nicht, sie verlangte) “Schalflieder singen!” Och nö! Ich: “Ich schlafe!” Wenn ich mich schlafend stelle, hakt sie nicht weiter nach.. Tja, denkst`e Puppe! “Schlaflieder singen!!!” Ist das jetzt ihr Ernst?? Ich: “Komm, wir können kuscheln, ich möchte schlafen” Noch bin ich nicht ganz wach und könnte weiter schlafen… Da fängt sie an zu schreien, zu wimmern und zu klagen: “Ich kann aber ohne Schlaflieder nicht einschlafen!!!” Oh weh, ich merke die Rabenmutter in mir hochsteigen: “Motte sei jetzt leise, hör auf hier rum zu schreien und versuch zu schlafen” Sie wird nur noch lauter und ich noch stinkiger und gleichzeitig merke ich schon wieder, wie sehr ich mich dafür schäme. Sie brüllt: “Schlaflieder singen!!! Ich kann ohne Schlaflieder nicht einschlafen!!!” Selbst wenn ich wollte, ich habe mitten in der Nacht überhaupt keine Stimme… “Motte hör auf hier rum zu schreien sonst gehst du wieder in dein Bett, hör auf mit dem theatralischem Gejammer und versuch zu schlafen. Wenn du hier alle wach machst, bekommst du Ärger” So, jetzt war ich wach… Klar weiß ich, dass das total falsch war und mein Mutterherz ist in dem Moment mal wieder gebrochen, ich hätte ihr den Wunsch gerne erfüllt, war aber viel zu müde dazu…Das ging noch ein paar Mal hin und her….  Als sie sich endlich etwas beruhigt hatte, hab ich sie in den Arm genommen, ihr gesagt, dass ich sie lieb habe und habe mit Flüsterstimme zwei, drei Schlaflieder gesungen äh ihr ins Ohr gehaucht… und sie ist eingeschlafen. So, es schliefen wieder alle… naja fast, denn ich hatte jetzt Kopfkarussell, der Herzmann “sägte den Wald ab” und ich lag wach, bis der Wecker klingelte und mein Mann aufstehen musste…

ich hoffe, die nächste Nacht wird besser!!!

Das macht man einfach nicht!!!

Am Abend stand heute Pizza auf dem Plan. Meine Ma hatte mir schon vorher gesagt, dass ich die Zutaten besorgen und wir diese mitbringen sollen, was wir auch getan haben. Heute Abend habe ich dann alles geschnippelt (was so geschnippelt werden muss) und Motte hat mit dem Opa zusammen die Pizza belegt.

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Da wir zwei Bleche brauchten, wurde natürlich erst eine belegt, ich hatte aber schon für zwei geschnippelt. Motte hat dann auf die erste doch etwas mehr rauf gemacht, als ich gedacht habe aber das war ja kein Problem, es war ja von allem noch genug da. Als die erste Pizza belegt war, habe ich erst mal noch nach geschnippelt und die Pizza noch nicht gleich in den Ofen geschoben. Meine Mutter sagte zu mir “Du bist doch bescheuert!” und das VOR meinen Kindern! So was macht man einfach nicht!!! Ja, es war unlogisch, aber ich wollte fotografieren, wie die Kinder zusammen mit Opa die nächste Pizza belegten und wenn ich in der Zeit geschnippelt hätte, hätte ich da nicht machen können. Aber mein Warum hinterfragt hier natürlich keiner! Ja, es war aus ihrer Sicht unlogisch, aus meiner allerdings nicht und ich war und bin ganz sicher nicht bescheuert!!!

Jetzt brauche ich wohl ne neue Bank

Jahrelang war ich Kunde bei der netbank und super zufrieden damit. Das Konto brauchte keinen Mindesteingang und es war kostenlos. Alles ging online, ich konnte Unterkonten anlegen und der Service, wenn man doch mal jemand telefonisch brauchte, war super. Vor einiger Zeit wurde die Bank übernommen und seitdem geht es bergab. Zuerst wurden Kontoführungsgebühren fällig und ab dem 09.10.2017 wird es so sein, dass man nur noch einmal im Monat kostenlos Bargeld abheben kann. Jeder weitere Barabhebung kostet dann € 3,00 (!!!) Geht`s noch!? SO kann man die Kunden natürlich auch weg vom Bargeld erziehen, aber erstens bin ich (wenn auch vielleicht einer von wenigen) Fan von Bargeld und zweitens hasse ich es, mich bevormunden zu lassen oder mich für dumm zu verkaufen. Mich ärgert das total, dass man langjährige und zufriedene Kunden so einfach verprellt! Also: Eine neue Bank muss her!!!

Habt ihr irgendwelche Empfehlungen? Auf dem Kindergeburtstag neulich hatte ich auch mal gefragt und der Papa des Geburtstagskindes hat mir die DKB Bank empfohlen, die IngDiba nannte er als zweite Empfehlung. Dienstag habe ich die gleiche Frage dann in der PEKiP Gruppe gestellt. Dort wurden mir die norisbank und die IngDiba, sowie die Skatbank genannt. Von letzterer habe ich bisher noch nie gehört. Heute habe ich dann auf Instagram gefragt, da wurden mir die IngDiba, die N26 (von der ich auch noch nie gehört habe), die norisbank, die Consorbank, die PSD Bank und wieder die DKB empfohlen. Andere haben wiederum von schlechten Erfahrungen mit der N26 und der norisbank berichtet. Und dann hat noch jemand behauptet, dass bei der IngDiba die ersten 3 Monate jeweils € 1.000,00 aufs Konto eingehen müssten, damit das Konto kostenlos ist. Nun, als Mama im zweiten Jahr Elternzeit ist das mal “ein ganz klein wenig” schwierig.

Gibt es hier irgendwelche Empfehlungen? Irgendeine Bank, die ich noch nicht auf dem Schirm habe? Wichtig wäre mir, dass das Konto keinen Mindesteigang braucht und es sollte kostenlos sein. Vielen lieben Dank schon mal für eure Antworten….

Urlaub Tag 3 – Hansedom Stralsund

Auch heute war der Himmel hier wieder trist, es regnete und es war nass und kalt. Also wollten wir in ein Erlebnisbad fahren. In der Ostseetherme in Scharbeutz war ich mit der Prinzessin bereits im Urlaub 2014, die war ganz gut. Allerdings verhältnismäßig teuer, da Motte inzwischen schon bezahlen muss und auch ziemlich weit weg, 170km um genauer zu sein. Da Murmel immer noch nicht so der Autofahrer ist und wir auch echt spät dran waren heute (die Kids haben doch tatsächlich mal bis 7.00 Uhr geschlafen) und als wir mit frühstücken und packen fertig waren, war es bereits 11.00 Uhr. Also sind wir “nur” 57km nach Stralsund, ins Hansedom gefahren. Hier braucht Motte auch noch nichts bezahlen.

Die Frau am Empfang war nett, es waren viele Familienumkleiden frei, so dass wir eine davon nehmen konnten. Die Schränke waren von der Größe her auch okay. Das Bad an sich ist liebevoll gestaltet, es kommt ein wenig Südseefeeling auf. Viele (künstliche) Palmen und sehr auf Piraten gemacht, hier mal ein Schiff, da mal eine Pyramide…. Natürlich war unser Hauptanlaufpunkt das Kleinkinderbecken. Es ist klein aber fein und für meine Kinder am wichtigsten: es hat eine kleine Rutsche.

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Motte hat ja in jedem Schwimmbad Spaß, so natürlich auch in diesem. Bei Murmel waren wir etwas skeptisch, weil er die letzten beiden Male, als er baden sollte, aus der Badewanne klettern wollte und totales Theater gemacht hat, obwohl er bis dahin auch eine totale Wasserratte war. Wir sind also sehr behutsam mit ihm vorgegangen, er hatte allerdings überhaupt keine Probleme mit dem Wasser. Zwar hat er am Anfang eher im Wasser gestanden, aber im Laufe des Tages hat er sich auch immer wieder hingehockt und gestrahlt. Die kleine Rutsche ist er auch runter, alleine und zusammen mit seiner Schwester. Im Laufe der Zeit ist er dann auch allein aus dem Becken geklettert, die Treppe der Rutsche hinauf und wieder runtergerutscht, mal auf dem Bauch, mal auf dem Po… natürlich habe ich ihn festgehalten…. Motte wollte natürlich auch die großen Rutschen ausprobieren. Gleich neben dem Kleinkinderbecken ist eine ganz breite Rutsche, die ordentlich Speed drauf bekommt. Die haben wir zuerst getestet und für gut befunden.

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Dann gibt es dort noch drei Röhrenrutschen, zwei “mittlere” und eine “schwere”. Motte wollte unbedingt die “schwere”, allerdings habe ich gemeint, wir sollten erst mal eine “mittlere” nehmen. Also haben wir die in der Mitte genommen, die war teilweise dunkel mit beleuchteten Bildern von Piraten u.ä., dann dunkel mit Lichtstreifen, dann wieder mit Bildern und dann rot. Sie ist sachte und wenn Murmel ein Jahr älter gewesen wäre, wäre ich auch mit ihm dort runter gerutscht… Im Laufe des Tages habe ich dann die anderen zwei erst mal allein getestet. Gut, dass ich Motte von der “schweren” abgebracht habe. Die ist echt für Adrenalinjunkies, weil sie fast steil bergab geht. Ich habe ganz schön gequietscht 😉 Die andere “mittlere” war stockdunkel, was ja für mich gar nichts ist, aber die findet Motte schon in den Spreewelten immer am Besten, also konnte ich mit ihr dort auch rutschen. Das haben wir natürlich im Laufe des Tages auch getan und wie erwartet, fand sie die stockdunkle am Besten. Nicht dass jetzt die Vermutung aufkommt, der Papa war mit dem Kleinen ganz alleine und ich nur mit der Prinzessin unterwegs… Wir haben uns schon abgewechselt. Mein Mann wollte nur nicht mit der Kleinen rutschen, bei der breiten Rutsche hatte er Angst, dass er zu schwer ist und sie zu viel Geschwindigkeit bekommen könnten und bei den Röhrenrutschen waren ihm die Treppenstufen zu viel… Natürlich war auch ich mal mit dem Kleinen alleine im Babybecken, während der Papa und die Prinzessin eine Runde gedreht haben. Eigentlich wollten sie ins Außenbecken, aber da war nicht nur die Luft sondern auch das Wasser kalt, also haben sie es gelassen und sind stattdessen noch mal in das Schwimmbecken, das ein Boot ist. Da waren wir vorher alle vier schon mal drin und mein Mann drückte es so aus: “Das Wasser ist hier gar nicht so schwer, es ist viel leichter” Ja, es fühlte sich irgendwie so an… Als Motte und der Papa vom Rundgang zurück waren. wollte er mal eine rauchen… Und als mein Mann rauchen ging, war ich mit den Kleinen im Kleinkinderbereich, wo die Prinzessin unbedingt mit ihrem Bruder rutschen wollte. Das sah einfach zu süß aus. Davon wollte ich ein Foto. Ich habe die zwei gebeten auf der Rutsche sitzen zu bleiben und habe von der Liege (die gleich neben dem Becken stand) den Apparat geholt. Dann habe ich ein Foto gemacht, wie die zwei da oben sitzen und eines wie sie unten ankommen. Danach habe ich das ganze gefilmt. Als sie wieder unten ankamen, ist Murmel weggerutscht und ich habe ihn wieder hochgezogen, natürlich mit rechts, weil ich Rechtshänder bin. In dieser Hand hatte ich aber auch den Fotoapparat und es fühlte sich so an, als wäre er dabei mit Wasser in Berührung gekommen. Ich war mir aber nicht sicher. Da er noch einwandfrei funktionierte, hatte ich mir das wohl (zum Glück!!!) nur eingebildet…

Irgendwann mussten wir auch was essen und auch das kann man natürlich dort machen. Abgerechnet wird übrigens am Ende beim rausgehen über einen Chip, so muss man kein Bargeld mit ins Schwimmbad nehmen. Nur ist es etwas ungünstig, wenn so wie heute keine EC-Zahlung möglich ist. Aber zurück zum Essen. Es gibt das Übliche: Fischstäbchen, Pommes, Schnitzel, Nuggets, Burger aber auch Milchreis, Kartoffelpuffer und auch Fischbrötchen… Der Essensbereich ist toll eingerichtet, man kann “unter Palmen” essen

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oder aber auch in einem Schiff (auf dem auch eine große Rutsche für die Kinder ist).

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Und im Essensbereich ist auch ein toller Spielbereich für Kinder, zum Glück in einem Extraraum, so dass meine Kinder erst mal was gegessen haben. 😉 Also kinderfreundlich ist es dort wirklich! Der Spielbereich ist mit einem Schiff (auch hier wurde das Thema wieder aufgegriffen, welches sich durch das ganze Bad zieht), mit Klettermöglichkeit, mit Rutsche, mit Tafel, Spielen und Malzeug. Auf dem Schiff ist so eine Art Murmelbahn, wo die Bälle vom Bällebad durchpassen. Das fand Murmel ganz besonders toll.

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Nach dem Essen und spielen ging es noch mal eine ganze Weile planschen, rutschen, Spaß haben, bevor es langsam nach Hause gehen sollte. Es gibt übrigens auch ein Wellenbad, eine Wildwasserbahn, einen Strudel, zwei Whirlpools in dem Bad, was wir aber heute alles nicht ausprobiert haben…

Auch hier beim umziehen haben wir wieder eine der freien Familienumkleiden genommen. Murmel fand dort einen leeren Schrank ganz toll, kletterte hinein und setzte sich hin. Das sah einfach zu süß aus. Ich wollte ein Foto davon machen und der Fotoapparat ging nicht mehr an. Oh nein!!! Bitte nicht! Hatte ich mir das vorhin doch nicht nur eingebildet? Die Fehlermeldung war genau wie bei meinem letzten Apparat: “Objektivfehler, Bitte starten Sie die Kamera neu” Nur, dass diese dieses mal auf englisch angezeigt wurde. Das machte es aber auch nicht besser (Die letzte war übrigens nicht nass, die ging eines Tages einfach nicht mehr an). So ein verdammter Mist!!! Bitte nicht schon wieder!!!! Die ist doch erst zwei Monate alt!!!

Draußen wollte ich dann ein Bild mit dem Handy machen, Murmel ist dagegen gekommen, das Handy ist mir aus der Hand gefallen, auf den Boden gekracht und hat sich in seine Einzelteile zerlegt (das heißt die Abdeckung ist ab- und der Akku rausgeflogen). Das ließ sich zum Glück aber problemlos zusammensetzen und funktionierte auch noch.

Auf dem Weg zurück ins Ferienhaus haben wir dann erst mal Reis besorgt und den Fotoapparat dann in der Wohnung hinein gelegt. Jetzt heißt es warten und beten…

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Ach ja, mein Fazit zum Hansedom Stralsund: sehr liebevoll im Detail, sehr kinderfreundlich (neben dem Babybecken ist auch ein Wickeltisch, habe ich ja ganz vergessen zu erwähnen, auch Windeln u.ä. würde man dort bekommen und Aquawindeln gegen Gebühr auch), aber auch für den Actionfan ist was dabei. Es ist herrlich klein und war auch heute angenehm leer (wie es in den Ferienzeiten aussieht, weiß ich nicht), Draußen ist ein toller Spielplatz, den wir bei dem heutigem kalten Regenwetter leider nicht ausprobieren konnten. Es gehört auch mit € 14,00 für 4 Stunden und € 19,00 für den Tag zu den preiswerteren Bädern. Angenehm ist auch, dass Kinder unter 5 Jahren noch freien Eintritt haben. Also ich sage: Für Familien absolut empfehlenswert!

Ärgerliches

Heute hatte Motte einen Zahnarzttermin und da mein Mann freitags schon mittags Feierabend hat, waren wir alle vier dort. Das Wartezimmer für die Kinder ist und bleibt das Highlight für meine Kids. Kaum haben sie das gesehen, sind sie drauf los gerannt.

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Motte war heute irgendwie nicht so gut drauf. Zunächst war alles in Ordnung und auch mit dem Zahnarzt hat sie gesprochen und gelacht und ganz bereit willig den Mund aufgemacht. Als aber der Zahnarzt anfangen wollte, zu bohren, hat sie geweint und sich gewehrt… Auf Nachfrage, warum meinte sie, es wäre so kalt an den Zähnen. Der Zahnarzt meinte denn, se würde heute nichts bringen, denn je mehr ich sie “betüdele”, desto schlimmer wäre es für sie. Entschuldigung, mal bitte: sollte ich mein Kind einfach weinen lassen? Bestimmt nicht! Er meinte dann aber auch, dass es ja richtig wäre, sie zu trösten. Na also! Also wurde die Behandlung abgebrochen und wir haben einen neuen Termin gemacht

Wir waren also früher als geplant mit dem Zahnarzt fertig und sind dann noch in die Schloßstraße. Mein Mann wollte zu Saturn und zum Juwelier, da bei meinem Ring ein Stein fehlt. Zuerst waren wir beim Juwelier und haben der Frau den Ring gegeben. So alt ist der noch gar nicht, den hat mein Mann mir zu Weihnachten letztes Jahr geschenkt. Wie konnte da einfach ein Stein fehlen? Die Frau nahm den Ring jedenfalls an, sagte Schmuck wäre ein Gebrauchsgegenstand, der jeden Tag benutzt würde und darauf gibt es daher nur ein halbes Jahr Garantie. Danach würde die Reparatur etwas kosten. Auch wenn es “nur” zwischen € 5,00 und € 10,00 sein werden, war das schon das erste Ärgerliche (auch wenn ich die Argumentation nachvollziehen konnte), was mich persönlich aber noch mehr ärgert, ist, dass die Reparatur so lange dauert, dass ich den Ring wahrscheinlich bis zum Urlaub nicht zurück haben werde… Ich fühle mich ja jetzt schon ganz nackt ohne… Na, aber wenigstens ist er zu reparieren…

neue Schuhe für Murmel und der Geburtstag von Schwiegermama

Heute Morgen ging es in die Stadt, um für Murmel die ersten Schuhe zu kaufen. Natürlich ist er auf dem Weg dorthin im Auto eingeschlafen… Daher sind wir zunächst zu dm gegangen. Sehr zu Freude von Motte, die dort immer spielt, bis ich mit dem Einkauf fertig bin.

Anschließend war der Papa mit uns noch Kakao trinken (für ihn gab es natürlich einen Kaffee) und in dieser Zeit ist Murmel dann auch wach geworden. Natürlich hat er sofort nach seiner Schwester geschaut und als er sie in der Spielecke dort entdeckt hatte, wollte er natürlich auch hin. Kaum wach, schwankte er auf seinen Beinchen zu ihr hin… diese Geschwisterliebe ist einfach so schön mit anzusehen. ❤

Jetzt, wo der Kleine wach warm´, konnte es ja zum Schuhe kaufen gehen. Ich bin ja der Vertreter von “so lange wie möglich barfuß” aber die Oma hatte uns Geld gegeben, weil “der Junge jetzt ordentliche Schuhe braucht”. Also gut. Da ich bisher bei Karstadt mit Motte und ihren Schuhen nur gute Erfahrung gemacht hatte, führte uns der Weg auch heute wieder dorthin…. In der Kinderschuhabteilung war keiner, also fragte ich nebenan in der Spielwarenabteilung nach, ob es jemanden gibt, der uns helfen kann. Sie sagte, sie versucht es und schmiss mir dieses Brett zum Füße ausmessen vor die Füße, sagte “ich bin da” und räumte wieder Spielwaren. Ich versuchte Murmel die Füße auszumessen, der auch einigermaßen still hielt (ganz im Gegenteil zu seiner Schwester, als das erste Mal ihre Füße gemessen werden sollten), aber ich bin ja nun keine Fachfrau… Also bin ich zur nächsten Verkäuferin gegangen und habe ihr gesagt, ich bräuchte jemanden, der uns bei den Kinderschuhen hilft. Sie sagte mir in einem ziemlich unfreundlichem Ton, dass sie nicht dafür zuständig ist. Also habe ich sie noch immer höflich gebeten, ob sie mir dann jemanden holen oder nennen könnte, der da zuständig ist. Da blökt die mich an, vor halb 12 ist da keiner, schließlich wäre Urlaubszeit und sie hätten alle Kinder.  Geht`s noch!? Auch ich habe Kinder, daher stand ich ja da! Und war nicht Öffnungszeit ab 10.00 Uhr??? Ich habe sie dann gefragt, warum sie so unfreundlich zu mir ist und warum sie in so einem Ton mit mir redet. Eine Antwort habe ich natürlich nicht bekommen. Also bin ich wieder zu Mann und Kindern, hab meinem Mann das erzählt, der meinte, ich solle Murmel wieder in den Wagen setzen und wir gehen. Gesagt, getan. Auf dem Weg zum Aufzug kamen wir an der “netten” Dame vorbei, welche telefonierte und uns dann sagte, es würde gleich jemand kommen. Ich weiß den genauen Wortlaut nicht mehr, aber mein Mann sagte sinngemäß zu ihr, wenn ab 10.00 Uhr geöffnet ist, kann er doch ab 10.00 Uhr auch Verkäufer erwarten und ich meinte, es ging einfach darum, in welcher Art und Weise sie mit mir gesprochen hat. Da meinte sie, sie könne ja nichts dafür, wenn ich mich gleich “angepisst” fühle. Darf sie so was überhaupt sagen?? Wenn ich mich damals im Einzelhandel so Kunden gegenüber verhalten hätte, dann hätte es schon längst ne Beschwerde gegeben… Wir sind also wieder zurück zur Schuhabteilung und haben gewartet. Es kam ein Verkäufer, der ganz sicher nicht in die Abteilung gehörte, ABER: er war supernett und freundlich, hat sich unheimlich viel Mühe gegeben, hat auch versucht, gut zu beraten und war super geduldig mit uns. UND: am Ende haben wir zwei Paar Schuhe für Murmel gekauft, ein Paar von Richter, in die ich mich verguckt hatte und die super leicht anzuziehen gingen und ein Paar von Superfit (eine unserer Lieblingskinderschuhmarken), in welches sich der Papa verguckt hatte und die schon ne halbe Nummer größer sind als die anderen. Da die Kinderschuhe bei Karstadt gerade alle reduziert waren und es auf die reduzierten Schuhe noch mal 30% Rabatt gab, haben wir für zwei Paar Kinderschuhe von Topmarken nur € 51,20 bezahlt. Yeah!

Murmel durfte ein Paar Schuhe gleich anbehalten und der Papa hat sich sogar noch mit dem Kassierer verbündet 😉 Am Ausgang ging dann der Pieper los… der Papa ist noch mal zurück, hat eine Frau gefragt, ob sie dort arbeitet, wurde gleich angeblökt, dass sie da arbeitet und was er möchte. Also hat er ihr gesagt, sie möchte das doch mal überprüfen, warum der Pieper los geht. Sie meinte, er hätte ja gar keinen Kassenbon – doch der war mit in der Tüte und Murmel hatte auch die Erlaubnis, die Schuhe gleich anzubehalten. Da meinte sie, das wäre aber nur ein Bon für zwei Paar Schuhe (ja, es soll möglich sein, dass auch ZWEI Paar Schuhe auf EINEM Bon stehen). Da hat der Kassierer dann mitbekommen und hat ihr gesagt, dass mein Mann bei ihm bezahlt hat. Im Endeffekt hatte er vergessen irgendwas aus dem Karton zu entfernen, das wurde nachgeholt und wir konnten gehen. Und das mit meinem Mann, der sowieso nicht shoppen gehen mag…

Unterwegs haben wir unseren DHL-Boten getroffen, ihn abgefangen und gefragt, ob er was für uns hat. Zum Glück hat er da bejaht, das war nämlich Omas Geburtstagsgeschenk! Und ja, es gibt auch nette DHL-Boten, wir haben seit einiger Zeit einen und das ganze Viertel hofft, dass er uns erhalten bleibt.

Zu Hause angekommen, haben die Lütten Mittag bekommen, der Papa hat sich noch mal hingelegt und ich habe Geschenke eingepackt… denn um 14.00 Uhr sollten wir schon wieder bei der Oma sein.

Zum Glück wohnt Schwiegermama um die Ecke und wir mussten nicht so weit laufen. Außer uns waren noch ihre Schwestern da. Es gab Kaffee und Kuchen und die Oma war glücklich, dass ihre Enkel da waren. Die zwei haben ihr Oma auch wieder mächtig auf Trab gehalten. 😉 Irgendwann sind ihre Schwestern gegangen und wir waren unter uns. Murmel wurde müde und ist beim Stillen eingeschlafen. Die Oma kam und hat sich entschuldigt, dass sie die ganze Zeit mit Motte beschäftigt war. Also dafür muss sie sich nun wirklich nicht entschuldigen!!! Murmel, den ich mir inzwischen auf den Bauch gelegt hatte, hatte so eine beruhigende Wirkung auf mich, dass ich glatt mit eingeschlafen bin. Das war mir im Nachhinein vielleicht peinlich! Da habe ich doch tatsächlich Omas Geburtstag verschlafen. Sie fand da aber gar nicht weiter schlimm… Am Wochenende möchte sie noch mit uns essen gehen…