Partnerlook

Motte liebt es das Gleiche anzuziehen wie ihr Brüderchen. Da wir heute zur Familie fahren wollten , habe ich sie gefragt, was sie anziehen möchte und ob sie heute gleich oder unterschiedlich zu ihrem Brüderchen angezogen sein möchte. Sie sagte “unterschiedlich” und ich “Okay”. Dann ging sie zu ihrem Schrank sah das Pilzkleid und meinte “Nein, doch lieber gleich angezogen. Das is mein Lieblinskleid und Murmel soll die Hose anziehn!” Also gut – sehen sie nicht einfach zum anbeißen aus:

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Vor Kurzem habe ich auch beiden die gleiche Sweatjacke gekauft, gewaschen sind sie auch schon seit einer Weile und heute war die Gelegenheit ihnen diese anzuziehen, da es bei meiner family immer ziemlich kalt ist…

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Und auch hellblau steht den beiden doch super, oder?

(Das ist aber nicht) hübsch

Die Kleine sucht sich ihre Sachen, die sie anziehen möchte, morgens mehre oder weniger alleine aus. Das geht so: Ich frage, ob sie Shirt oder Kleid anziehen möchte und je nach Antwort gebe ich ihr denn zwei bis drei Shirts bzw. Kleidchen zur Auswahl (den Rest zur Kombi suche ich dann aus). Heute hat sie sich für ein Shirt entschieden und zwar für eins, welches ihr meine Mama geschenkt hat. Also habe ich sie gefragt, ob ich für die Oma ein Foto machen darf, weil sie so hübsch in den Sachen aussieht.

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Wie man sieht, durfte ich. Sie fand das auch, dass sie bzw. die Sachen hübsch aussieht/aussehen. Aber das “Schwarze” (der Schorf)  am Unterarm störte sie total. Sie weinte heute morgen schon, weil das noch nicht weg war (das wird wohl auch noch ein paar Tage dauern) und dann meinte sie: “Das Warze is aba gar niz hübz!!!”

Ich verstehe diese Erzieherinnen manchmal einfach nicht…

Da ich ja im Mutterschutz bin, müssen die Kleine und ich uns morgens nicht mehr so beeilen, um zur KiTa zu kommen. (Ich würde sie auch zu Hause behalten, aber sie möchte gerne in die KiTa). So auch heute. Wir kamen später als sonst und die Gruppe der Kleinen sollte sich schon mal zum Turnen umziehen. Also habe ich sie gefragt, ob ich ihr helfen soll und das dann auch getan. Da die Kleine gestern den ganzen Tag eine Schniefnase hatte (die sie übrigens auch den Erzieherinnen zu verdanken hat, da sie die Kleine vorgestern nur in Shirt und Leggins haben draußen spielen lassen), habe ich ihr gesagt, sie soll das Unterhemd unterbehalten.

Heute Mittag habe ich sie dann abgeholt und dachte und sagte: “Wie bist du denn angezogen?” Die Kleine wollte heute Morgen unbedingt ihr Tinkerbell-Kleid anziehen.

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Da dieses aber nur Spaghettiträger hat und es so zu kalt gewesen wäre, habe ich ihr ein dunkelblaues Shirt und eine dunkelblaue Leggins drunter gezogen. Als ich sie abholte, hatte sie das Shirt ÜBER dem Kleid (was gar keinen Sinn macht, so kann man doch gar nichts vom Bild erkennen) und ihre Leggins vom Turnen noch an. Als ich sie “richtig” angezogen habe, habe ich festgestellt, dass ihre Erzieherin ihr ein anderes Unterhemd angezogen hat. Auf meine Nachfrage bei der Kleinen warum, meinte sie, weil sie das nach dem Turnen nicht anbehalten sollte (ich nehme mal an wegen des Schwitzens). Aber: Muss ich das verstehen? Das Unterhemd wurde gewechselt, weil es geschwitzt war, die durchgeschwitzten Leggins aber durfte sie anbehalten??? Verstehe ich nicht

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Ergänzung zu heute Morgen: Auf meine Nachfrage, ob sie heute in der KiTa noch immer humpelte, sagte man mir, ja, beim Sport hätte sie wieder damit angefangen. Dazu muss man sagen, sie turnen mit einer ausgebildeten und erfahrenen Physiotherapeutin. Die hat sich das dann wohl auch angesehen, aber konnte nicht feststellen, woran es liegt. Die Kleine sollte aber besser ohne Schuhe und Socken weiter turnen. Die “Diagnose” der Prinzessin selbst war übrigens (wie mir die Erzieherinnen berichteten), das würde davon kommen, dass sie heute Nacht zu wenig geschlafen hat.

Versuch Nr. 3

Auch das Shirt der Kleinen ist heute gestaltet worden. Natürlich passt die Schablone nicht ganz auf ein Kleinkindershirt. Also habe ich sie ein wenig schräg gelegt, so dass wenigstens der ganze Koi drauf passt und an den Wellen habe ich dann “gespart”, also entweder nur bis zum Rand des Shirts Farbe drauf gegeben oder ganz weg gelassen. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen (finde ich jedenfalls) und so unterschiedlich zu den großen Shirts sieht es gar nicht aus.

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Der erste (und der zweite) Versuch

Heute habe ich mich an das Ausprobieren der Textilfarbe und der Laserschablonen vom Kreativtreff gewagt. Da mein Mann ein großer Karpfenfan und somit auch Koi-Fan ist, war es natürlich das Motiv, welches ich als erstes ausprobiert habe. Ich hatte im Schrank noch ein Billigshirt in seiner Größe (ich hoffe, das es ihm auch passt, denn die gleiche Größe heißt bei ihm meist nicht unbedingt auch die gleiche Passform). Für den ersten Versuch war ich ganz zufrieden auch wenn ich die Farbe nicht allzu deckend fand:

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Dann habe ich das gleiche Motiv auf ein Shirt für mich gestaltet – etwas farbenfroher und auch mit mehr Farbe, damit es etwas deckender wird:

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Ich denke, für die ersten Versuche kann sich das doch sehen lassen…

In den nächsten Tagen muss ich mal sehen und ausprobieren, wie ich das DIN A3 große Motiv auf ein Shirt für Kleinkinder bekomme und dann können wir vieleicht zu Ostern alle mit diesem Motiv bei meiner Familie auftauchen…

lila Augen und Berlin–Heijo!

Ich hole mal wieder etwas aus: Wenn ich Lidschatten benutze, dann in flieder/lila/violett Tönen, weil ich mal ein Video gesehen habe, in dem gesagt wurde, dass man grüne Augen am Besten mit Lila-Tönen schminkt, um sie besser zur Geltung zu bringen. Das habe ich mir gemerkt, weil es das erste Video war, dass ich in der heutigen Wohnung gesehen habe. Zwei Ausnahmen gab es: einmal beim Showtanz – da waren wir schließlich alle in den gleichen Farben geschminkt und einmal bei der Hochzeit meiner Cousine. Da war alles an mir smaragdgrün: grünes Kleid, grüner Nagellack, grüner Schmuck und natürlich auch grüner Lidschatten

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– die Farbe der Hoffnung eben. Nur hat die hoffnungsvolle Farbe leider gar nichts gebracht; meine Cousine ist inzwischen geschieden.

Seit die Kleine auf der Welt ist, habe ich mich nur noch selten (bis auf Mascara) geschminkt und seit den Augen OPs noch weniger (auch keine Mascara mehr). Jetzt (seit das Wunder in mir wächst)  fange ich langsam wieder an (auch wenn es etwas schwierig ist, sich die Augen zu schminken, wenn man nur auf einem Auge etwas sieht) und während die Kleine das früher gar nicht interessiert hat, bekommt sie das ja jetzt auch richtig mit und daher sagt sie des Öfteren: “Wieso hast du lila Augen? Ich will auch lila Augen!” Und heute war es endlich so weit: Zum Fasching habe ich auch ihr die Augen lila geschminkt (schließlich hatte sie ja auch ein lila Kostüm samt lila Besen an).

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Aus Showtanzzeiten existiert auch mein Schminkkoffer noch und in dem befindet sich auch Terracotta Puder für die Wangen, als Rouge sozusagen – auch das habe ich ihr heute gegeben – sie sah einfach toll aus!!! Und sie war so aufgeregt! Ständig erinnerte sie mich daran, dass ich auch nicht die Würstchen und die Nudeln vergessen darf (heute haben alle Eltern etwas zum Faschingsbuffet beigesteuert).

Kaum in der KiTa angekommen, meinte die Leiterin: “Guten Morgen kleine Prinzessin!” Also! HEUTE war sie mal keine Prinzessin, sondern eine Hexe!!! Na gut, wir hatten den Hut nicht auf (die Kleine hatte Angst, dass er unterwegs wegfliegt) und den Besen hatte ich und nicht sie in der Hand… Die Leiterin war übrigens als Rotkäppchen verkleidet. Erstaunlicherweise war das meist getragene Kostüm nicht Elsa (von allen dreien, die als Elsa verkleidet waren, sah der Junge, der als Elsa verkleidet war am Besten aus – mit Mascara und Perücke – einfach toll!!!), sondern Rotkäppchen (wie ich am Nachmittag gesehen habe).

Die kleine Hexe hatte aber einen wunderschönen Faschingstag mit Überraschungen, leckerem Essen, einem Zauberer, Luftballons, Tanz und Bonbons – was will man von einem Fasching mehr erwarten?