Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich irgendwo eine andere

Heute ist der 01.Juli 2019, Zeit einmal einen Rück- und einen Vorausblick zu wagen… Achtung, das wird ein längerer Text:

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass mein größter Traum war, Tanzpädagogin zu sein. Daher habe ich 2004 meine berufsbegleitende Ausbildung als Tanzpädagogin abgeschlossen und mich 2006 selbstständig gemacht, sozusagen von 0 auf 100, denn ich hatte plötzlich von jetzt auf gleich 10 Tanzgruppen im Alter zwischen 3 und 80 Jahren… Teilweise habe ich für eine Jugendkunstschule und den Sportbund gearbeitet, ich hatte aber auch eigene Tanzgruppen, Es war so eine Superzeit. Eine Tanzgruppe “meine Mädels” (samt Eltern) ist mit mir wirklich 6 Jahre lang durch dick und dünn gegangen. Sie haben bei mir angefangen zu tanzen, das waren sie 1. – 3.Klasse und 6 Jahre später waren sie immer noch dabei.

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2012 kündigte sich dann Motte an und ich wollte nicht mehr 80km mit dem Auto fahren, aber auch die Mädels hatten sich verändert, sie kamen in die Pubertät und verlagerten ihre Interessen, dazu kam noch, dass wir plötzlich ohne Tanzraum da standen und der Anbieter, der uns eine Turnhalle anbot, hat uns von vorne bis hinten verar… So kam es, dass wir auseinander gegangen sind, was zwar sehr traurig war, aber auf mich wartete eine neue Herausforderung: ich wurde Mama…

Aber auch in Berlin hatte ich Tanzgruppen und für diese hatte ich eine Vertretung organisiert, die sehr zuverlässig schien… Tja, der Schein trug… noch während des Mutterschutzes war sie plötzlich verschwunden… so kam es, dass ich Motte mit zum Training nahm und sie im Tanzsaal groß wurde….

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2014 hatte ich in einer Ballettschule wieder richtig viele Mädels, die unheimlich Spaß hatten, bei mir zu tanzen und auch ich unterrichtete sie unheimlich gerne.

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2015 ist meine kleine heile Welt zusammen gebrochen, als die Netzhautablösung bei mir festgestellt wurde. Abgesehen von den Ängsten nie wieder sehen und meine Tochter aufwachsen zu sehen, war ich ja auch monatelang krank geschrieben und durfte keinen Sport machen… also brachen mir die Tanzgruppen wieder weg…

2016 wurde dann mein Sohn geboren und 2017 habe ich langsam wieder angefangen, Tanz zu unterrichten… aber irgendwie war es nicht mehr dasselbe…. Die letzten Mädels habe ich jetzt zum 31.07.2019 gekündigt, weil es einfach keinen Sinn mehr macht…  Am 03.06.2019 war unsere letzte Tanzstunde (am 10.06. war Pfingstmontag, am 17.06. war die KiTa geschlossen und am 24.06. waren ja dann schon Ferien) und keiner hat es gemerkt… also das es die letzte Stunde war… Früher wäre mal wieder meine Welt zusammen gebrochen aber wieso dieses Mal nicht? Früher war mein Traum mit 40 eine eigene Tanzschule zu haben, warum reizt mich das jetzt nicht mehr?

Ganz einfach: weil sich die Prioritäten und auch ich geändert haben. Zuallererst bin ich Mama. Wieso sollte ich ne Tanzschule haben wollen? Tanzlehrer arbeiten immer erst, wenn alle anderen bereits Feierabend, KiTa- oder Schulschluss haben, warum sollte ich das wollen? Und nur mit der Durchführung der Stunde ist es ja auch nicht getan… die Stunden müssen vor- und nachbereitet werden, passendes Musiken müssen gefunden werden… was war ich immer stundenlang damit beschäftigt, irgendwelche Musiken zu suchen und zu finden….Zum anderen hat sich für mich eine andere Tür geöffnet: sie heißt Networkmarketing. Ja,

Ich bin Networker!

Ja, auch ich hab jetzt Networkmarketing für mich entdeckt und bin von dem Konzept und unseren Produkten überzeugt. Daher wird es hier in nächster Zeit auch einige Posts in dieser Richtung geben. Ob ihr jetzt bleiben oder gehen wollt, überlasse ich ganz euch – ich kann nur sagen, dass ich immer noch dieselbe Kathinka, (auch wenn ich mich geändert bzw. weiter entwickelt habe), mit derselben Familie und demselben Blog bin, aber die Prioritäten sich eben geändert haben – ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf dem neuen Weg begleitet…

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