Nein, bitte nicht!

Da waren wir nun also heute beim Zahnarzt (ja, hier hat der Zahnarzt auch sonntags auf) – Motte weil ihre Spange nicht mehr passt und Murmel sollte heute endlich mal den Mund aufmachen (seit einem Jahr versuchen sowohl wir als auch Zahnärztin und Zahnarzthelferin ihn dazu zu bewegen, den Mund aufzumachen – vor Kurzem hat der KiTa-Zahnarzt nun Behandlungsbedarf festgestellt. also musste er heute einfach den Mund aufmachen)

Das Wartezimmer lieben meine zwei ja total

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Aber heute blieb kaum Zeit dazu. Motte war die erste. Und die Zahnärztin überbrachte gleich die erste Hiobsbotschaft: Dass sie “Kreidezähne” hat, das hat uns der Vertretungszahnarzt ja im letzten Jahr schon gesagt, aber das evtl alle 4 Backenzähne unter Vollnarkose gezogen werden müssen, willst du als Mama (und Papa) jetzt nicht gerade hören. Entschieden wird das erst, wenn die oberen Backenzähne durchgekommen sind. Die unteren sind durch und das hat sie leider “Kreidezähne” und die Zahnärztin meinte, es wäre besser, wenn man die ziehen würde, so dass sich die anderen Zähne entsprechend verschieben können und sie damit nie wieder Probleme hat. Würden diese Zähne drin bleiben, müssten sie ständig behandelt werden, weil sie sehr kariesanfällig sind und auch schnell abbrechen. Das Positive: die Schneidezähne haben diese Krankheit glücklicherweise nicht (toi toi toi – klopf auf holz)

Die Spange ist übrigens auch nicht mehr zu gebrauchen, weil sie seit dem letzten Mal viele neue Zähne bekommen hat.

Dann war Murmel dran. Er wollte, dass ich mich auf den Stuhl setze und er saß/lag dann eben nicht auf dem Stuhl sondern auf mir. Die Zahnärztin hat ihn gefragt, wie alt er denn ist – das hat er beantwortet, dann wollte sie wissen, ob er bereits in die KiTa geht – das hat er verneint (Motte hat sich voll weggeschmissen vor Lachen) und dann wollte sie wissen, ob er denn schon Zähne hat. Er zeigte sie ihr 😀

Murmel hat das dann auch ganz toll gemacht. Als er fertig war, hat die Zahnärztin meine Kids mit der Zahnarzthelferin raus geschickt, damit sie sich was aus der Schatztruhe aussuchen können und sie mit mir reden kann. Auch das möchtest du als Mama (und Papa) nicht hören: Die unteren Backenzähne von Murmel haben Karies und schon riesige Löcher, kurz vor der Wurzelkanalbehandlung und auch er muss wie schon seine Schwester unter Vollnarkose operiert werden. :’ Diese Löcher müssen schon mindestens ein Jahr da sein (ich verstehe das einfach nicht, der isst kaum Süßes und lt. Zahnärztin sind die Zähen auch gut geputzt). Das Positive: Die oberen Backenzähne sind völlig in Ordnung (toi toi toi – klopf auf holz) aber die Zahnärztin meint, das kann sie sich überhaupt nicht erklären, denn in der Regel sind die Zähne oben UND unten kaputt oder eben oben UND unten in Ordnung…

Also alles auf Anfang und wieder ein Termin mit der Narkoseärztin vereinbaren…

Wieder mal Glück gehabt

(der Artikel enthält Werbung wg Ortsnennung – alles selbst bezahlt)

Heute stand ein Essen mit Schwiegermama auf dem Plan… Als ich die Kinder gebeten heb, sich anzuziehen, was macht Murmel da? Er schubst seine Schwester in ihre Playmobilschule (zur Zeit hat er nur Dusseligkeiten im Kopf und testet sich bis zum geht-nicht-mehr aus) und als ich dabei bin, sie zu trösten, höre ich, wie es hinter mir poltert und der kleine anfängt zu schreien und zu weinen.

Mein Mann, der an der anderen Seite des Zimmers gesessen hat, meinte, der Kleine wäre auf seine Spielzeugkiste geklettert, deren Deckel war nicht richtig drauf… also ist er abgerutscht und hat `ne Rolle gemacht (schon wieder!) und schon wieder hatte er einen Schutzengel und was für einen! Denn die Kiste hatte er so dicht an Fernseher und Schrankwand und in ziemlicher Nähe des Weihnachtsbaumes aufgestellt, dass das sonst was hätte passieren zu können…

Danke, lieber Schutzengel, dass du immer und immer wieder so super auf meinen kleinen Rabauken aufpasst :*

Als wir dachten, alles wäre noch mal gut gegangen, meinte mein Mann, der Kleine würde aus der Nase bluten also wollten wir zu Hause bleiben… Die Kinder waren aber dagegen und da es nicht mehr blutete (zum Glück waren es nur drei Tropfen) und er schon wieder toben wollte, haben wir uns schließlich doch angezogen. Allerdings wollte ich nicht, dass er rennt, also kam mein 3,5jähriges Kind in der Kinderwagen (sehr zu seiner Freude).

Schwiegermutter war total sauer – erstens dass wir so mieses Wetter bestellt haben (na klar, ich rufe bei Petrus persönlich an und bitte ihn, es heute regnen zu lassen, weil wir mit ihr unterwegs sind) und dann weil sie schon 10Minuten auf uns wartet – tja, vielleicht sollte man nicht schon ne Viertelstunde vor der verabredeten Zeit vor der Tür stehen und vielleicht wäre es auch mal ganz sinnvoll nach dem “Warum” zu fragen, aber gut… Sie “rannte” vor und wir folgten…

Wir waren kroatisch essen im Split

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und das Essen war wie immer sehr lecker

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Für meinen Mann gab es “ausnahmsweise die Räuberplatte” und ich hatte Fisch – ich liebe Fisch (mein Superangler zu Hause isst nur leider keinen Fisch).

Zum Abschluss gab es Kruskovac… mein Mann hatte sein Gläschen schon ausgetrunken, da schnappte sich Murmel das Glas und muss noch einen Millitropfen raus bekommen haben – na, das Gesicht hättet ihr mal sehen sollen…

Auch den Heimweg hat Schwiegermutter wieder im Schnellgang genommen und zwar so schnell, dass Motte meinte, sie wäre zu schnell und sie bekommt davon Seitenstechen… also hab ich die anderen vorgehen lassen (Murmel war ja im Kinderwagen) und bin mit ihr langsam hinterher – auch diese Mamazeit hat sie genossen…

Urlaub Tag 3 – Hansedom Stralsund

Auch heute war der Himmel hier wieder trist, es regnete und es war nass und kalt. Also wollten wir in ein Erlebnisbad fahren. In der Ostseetherme in Scharbeutz war ich mit der Prinzessin bereits im Urlaub 2014, die war ganz gut. Allerdings verhältnismäßig teuer, da Motte inzwischen schon bezahlen muss und auch ziemlich weit weg, 170km um genauer zu sein. Da Murmel immer noch nicht so der Autofahrer ist und wir auch echt spät dran waren heute (die Kids haben doch tatsächlich mal bis 7.00 Uhr geschlafen) und als wir mit frühstücken und packen fertig waren, war es bereits 11.00 Uhr. Also sind wir “nur” 57km nach Stralsund, ins Hansedom gefahren. Hier braucht Motte auch noch nichts bezahlen.

Die Frau am Empfang war nett, es waren viele Familienumkleiden frei, so dass wir eine davon nehmen konnten. Die Schränke waren von der Größe her auch okay. Das Bad an sich ist liebevoll gestaltet, es kommt ein wenig Südseefeeling auf. Viele (künstliche) Palmen und sehr auf Piraten gemacht, hier mal ein Schiff, da mal eine Pyramide…. Natürlich war unser Hauptanlaufpunkt das Kleinkinderbecken. Es ist klein aber fein und für meine Kinder am wichtigsten: es hat eine kleine Rutsche.

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Motte hat ja in jedem Schwimmbad Spaß, so natürlich auch in diesem. Bei Murmel waren wir etwas skeptisch, weil er die letzten beiden Male, als er baden sollte, aus der Badewanne klettern wollte und totales Theater gemacht hat, obwohl er bis dahin auch eine totale Wasserratte war. Wir sind also sehr behutsam mit ihm vorgegangen, er hatte allerdings überhaupt keine Probleme mit dem Wasser. Zwar hat er am Anfang eher im Wasser gestanden, aber im Laufe des Tages hat er sich auch immer wieder hingehockt und gestrahlt. Die kleine Rutsche ist er auch runter, alleine und zusammen mit seiner Schwester. Im Laufe der Zeit ist er dann auch allein aus dem Becken geklettert, die Treppe der Rutsche hinauf und wieder runtergerutscht, mal auf dem Bauch, mal auf dem Po… natürlich habe ich ihn festgehalten…. Motte wollte natürlich auch die großen Rutschen ausprobieren. Gleich neben dem Kleinkinderbecken ist eine ganz breite Rutsche, die ordentlich Speed drauf bekommt. Die haben wir zuerst getestet und für gut befunden.

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Dann gibt es dort noch drei Röhrenrutschen, zwei “mittlere” und eine “schwere”. Motte wollte unbedingt die “schwere”, allerdings habe ich gemeint, wir sollten erst mal eine “mittlere” nehmen. Also haben wir die in der Mitte genommen, die war teilweise dunkel mit beleuchteten Bildern von Piraten u.ä., dann dunkel mit Lichtstreifen, dann wieder mit Bildern und dann rot. Sie ist sachte und wenn Murmel ein Jahr älter gewesen wäre, wäre ich auch mit ihm dort runter gerutscht… Im Laufe des Tages habe ich dann die anderen zwei erst mal allein getestet. Gut, dass ich Motte von der “schweren” abgebracht habe. Die ist echt für Adrenalinjunkies, weil sie fast steil bergab geht. Ich habe ganz schön gequietscht 😉 Die andere “mittlere” war stockdunkel, was ja für mich gar nichts ist, aber die findet Motte schon in den Spreewelten immer am Besten, also konnte ich mit ihr dort auch rutschen. Das haben wir natürlich im Laufe des Tages auch getan und wie erwartet, fand sie die stockdunkle am Besten. Nicht dass jetzt die Vermutung aufkommt, der Papa war mit dem Kleinen ganz alleine und ich nur mit der Prinzessin unterwegs… Wir haben uns schon abgewechselt. Mein Mann wollte nur nicht mit der Kleinen rutschen, bei der breiten Rutsche hatte er Angst, dass er zu schwer ist und sie zu viel Geschwindigkeit bekommen könnten und bei den Röhrenrutschen waren ihm die Treppenstufen zu viel… Natürlich war auch ich mal mit dem Kleinen alleine im Babybecken, während der Papa und die Prinzessin eine Runde gedreht haben. Eigentlich wollten sie ins Außenbecken, aber da war nicht nur die Luft sondern auch das Wasser kalt, also haben sie es gelassen und sind stattdessen noch mal in das Schwimmbecken, das ein Boot ist. Da waren wir vorher alle vier schon mal drin und mein Mann drückte es so aus: “Das Wasser ist hier gar nicht so schwer, es ist viel leichter” Ja, es fühlte sich irgendwie so an… Als Motte und der Papa vom Rundgang zurück waren. wollte er mal eine rauchen… Und als mein Mann rauchen ging, war ich mit den Kleinen im Kleinkinderbereich, wo die Prinzessin unbedingt mit ihrem Bruder rutschen wollte. Das sah einfach zu süß aus. Davon wollte ich ein Foto. Ich habe die zwei gebeten auf der Rutsche sitzen zu bleiben und habe von der Liege (die gleich neben dem Becken stand) den Apparat geholt. Dann habe ich ein Foto gemacht, wie die zwei da oben sitzen und eines wie sie unten ankommen. Danach habe ich das ganze gefilmt. Als sie wieder unten ankamen, ist Murmel weggerutscht und ich habe ihn wieder hochgezogen, natürlich mit rechts, weil ich Rechtshänder bin. In dieser Hand hatte ich aber auch den Fotoapparat und es fühlte sich so an, als wäre er dabei mit Wasser in Berührung gekommen. Ich war mir aber nicht sicher. Da er noch einwandfrei funktionierte, hatte ich mir das wohl (zum Glück!!!) nur eingebildet…

Irgendwann mussten wir auch was essen und auch das kann man natürlich dort machen. Abgerechnet wird übrigens am Ende beim rausgehen über einen Chip, so muss man kein Bargeld mit ins Schwimmbad nehmen. Nur ist es etwas ungünstig, wenn so wie heute keine EC-Zahlung möglich ist. Aber zurück zum Essen. Es gibt das Übliche: Fischstäbchen, Pommes, Schnitzel, Nuggets, Burger aber auch Milchreis, Kartoffelpuffer und auch Fischbrötchen… Der Essensbereich ist toll eingerichtet, man kann “unter Palmen” essen

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oder aber auch in einem Schiff (auf dem auch eine große Rutsche für die Kinder ist).

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Und im Essensbereich ist auch ein toller Spielbereich für Kinder, zum Glück in einem Extraraum, so dass meine Kinder erst mal was gegessen haben. 😉 Also kinderfreundlich ist es dort wirklich! Der Spielbereich ist mit einem Schiff (auch hier wurde das Thema wieder aufgegriffen, welches sich durch das ganze Bad zieht), mit Klettermöglichkeit, mit Rutsche, mit Tafel, Spielen und Malzeug. Auf dem Schiff ist so eine Art Murmelbahn, wo die Bälle vom Bällebad durchpassen. Das fand Murmel ganz besonders toll.

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Nach dem Essen und spielen ging es noch mal eine ganze Weile planschen, rutschen, Spaß haben, bevor es langsam nach Hause gehen sollte. Es gibt übrigens auch ein Wellenbad, eine Wildwasserbahn, einen Strudel, zwei Whirlpools in dem Bad, was wir aber heute alles nicht ausprobiert haben…

Auch hier beim umziehen haben wir wieder eine der freien Familienumkleiden genommen. Murmel fand dort einen leeren Schrank ganz toll, kletterte hinein und setzte sich hin. Das sah einfach zu süß aus. Ich wollte ein Foto davon machen und der Fotoapparat ging nicht mehr an. Oh nein!!! Bitte nicht! Hatte ich mir das vorhin doch nicht nur eingebildet? Die Fehlermeldung war genau wie bei meinem letzten Apparat: “Objektivfehler, Bitte starten Sie die Kamera neu” Nur, dass diese dieses mal auf englisch angezeigt wurde. Das machte es aber auch nicht besser (Die letzte war übrigens nicht nass, die ging eines Tages einfach nicht mehr an). So ein verdammter Mist!!! Bitte nicht schon wieder!!!! Die ist doch erst zwei Monate alt!!!

Draußen wollte ich dann ein Bild mit dem Handy machen, Murmel ist dagegen gekommen, das Handy ist mir aus der Hand gefallen, auf den Boden gekracht und hat sich in seine Einzelteile zerlegt (das heißt die Abdeckung ist ab- und der Akku rausgeflogen). Das ließ sich zum Glück aber problemlos zusammensetzen und funktionierte auch noch.

Auf dem Weg zurück ins Ferienhaus haben wir dann erst mal Reis besorgt und den Fotoapparat dann in der Wohnung hinein gelegt. Jetzt heißt es warten und beten…

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Ach ja, mein Fazit zum Hansedom Stralsund: sehr liebevoll im Detail, sehr kinderfreundlich (neben dem Babybecken ist auch ein Wickeltisch, habe ich ja ganz vergessen zu erwähnen, auch Windeln u.ä. würde man dort bekommen und Aquawindeln gegen Gebühr auch), aber auch für den Actionfan ist was dabei. Es ist herrlich klein und war auch heute angenehm leer (wie es in den Ferienzeiten aussieht, weiß ich nicht), Draußen ist ein toller Spielplatz, den wir bei dem heutigem kalten Regenwetter leider nicht ausprobieren konnten. Es gehört auch mit € 14,00 für 4 Stunden und € 19,00 für den Tag zu den preiswerteren Bädern. Angenehm ist auch, dass Kinder unter 5 Jahren noch freien Eintritt haben. Also ich sage: Für Familien absolut empfehlenswert!

Er fühlt sich jetzt schon sichtlich wohl dort…

Heute habe ich den Papa gebeten, mitzukommen, Motte von der KiTa abzuholen. Er hat Urlaub und die Kleine freut sich immer riesig, wenn er auch mal mitkommt. Also sind wir zu dritt losgegangen, um Motte abzuholen… Sie wollte aber nicht nach Hause… Sie wollte noch spielen. Also habe ich Murmel aus dem Tuch genommen und auch in den Sand gesetzt. Und was macht er? Er spielte dort, als würde er das alles schon kennen und dort des Öfteren spielen. Er buddelte, verstand sich mit einem Jungen aus Motte`s Gruppe schon mal super und erforschte dann die Gegend. Also er scheint sich schon jetzt dort richtig wohl zu fühlen… Das freut mich natürlich, vielleicht wir seine Eingewöhnung dort genauso einfach wie die von der Prinzessin…

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Wir saßen also eine Stunde in der KiTa im Sand und haben unsere Kinder beim Spielen beobachtet. 🙂

Als Motte´s KiTa-Freundin abgeholt wurde, hat ihre Mama uns gefragt, ob wir noch mit auf den Spielplatz gehen wollten. Sie würden auch nur Motte mitnehmen und vorher noch Eis essen gehen… Da ich ohne Tasche unterwegs war, meinte ich, ich müsste diese erst noch holen, aber dann würde ich mit dem Kleinen nachkommen. Gesagt, getan…

Zunächst bin ich nach Hause, habe meine Tasche geholt, bin dann zum Laden, in dem die Kids Eis essen gehen – da waren sie nicht… Also bin ich auf den Spielplatz, aber auch dort waren sie nicht… Hm, sehr merkwürdig,,, Waren sie doch woanders Eis essen gegangen? Ich ging also in Richtung Eisdiele, habe unsere Nachbarin getroffen, die gerade von dort kam – auch sie hatten meine Tochter nicht gesehen…. Müsste ich da nicht in Panik ausbrechen? Wo war meine Tochter? Nein, musste ich nicht! Ich wusste ja, mit wem sie unterwegs war und dass die Mama mir Bescheid geben würde, wenn irgendwas wäre. In der Zwischenzeit hatte ich bemerkt, dass ich Motte`s Trinkflasche vergessen hatte und bin noch mal nach Hause gegangen, um diese zu holen. Anschließend bin ich wieder auf den Spielplatz gegangen und…. da war meine Tochter samt ihrer Freundin 🙂 Die Mama der Freundin hat mir dann erzählt, dass die Kids noch mal zurück in die KiTa gegangen sind, um ein paar Runden mit den Fahrzeugen dort zu drehen 😉

Das war irgendwie nicht ihre Kita-Woche

Dienstag erst wurde sie gebissen und heute?

Da kam ich heute in die Kita, um Motte abzuholen und was muss ich hören? Meiner kleinen Prinzessin ist heute ein Stuhl auf den Kopf gefallen. Ein Stuhl! Auf den Kopf! Wie geht denn so was? Das ist wohl  beim Turnen passiert. Da standen gestapelte Stühle am Rand und diese waren wohl auch ziemlich hoch gestapelt. Motte muss dagegen gerannt sein und der oberste Stuhl ist dann wohl runter gefallen und ihr auf den Kopf. Mein armes “Baby”! Nach der KiTa war ja Tanzen und als wir in der Bar gewartet haben, ist die Kleine noch mal vom Sitz gefallen. Da dachte ich natürlich gleich an Gleichgewichtsstörungen durch eine Gehirnerschütterung. So machte sie aber einen ganz normalen Eindruck. Natürlich konnte sie auch etwas wacklig sein, weil sie so wenig Schlaf bekommen hatte in der letzten Nacht… Vorsichtshalber habe ich aber ihre Tanzlehrerin drauf angesprochen, dass sie mir doch bitte (aus o.g. Gründen) Bescheid sagen soll, wenn Motte heute öfter als sonst hinfallen sollte. Nach der Stunde sagte sie mir tatsächlich, dass Motte beim Warm up etwas wacklig beim balancieren auf Zehenspitzen war. Das ist sie sonst wohl nicht. Ich hoffe, “meinem Baby” geht`s gut! Aber wie sagte die Ärztin beim letzten Mal: 24 Stunden beobachten, darauf achten, ob dem Kind schlecht ist, es Kopfschmerzen hat, ohnmächtig wird oder sich erbricht. Wenn das alles innerhalb von 24 Stunden nicht auftaucht, ist alles okay, wenn doch, sollten wir sofort einen Arzt aufsuchen… Also heißt es jetzt: beobachten, warten und hoffen….

Kurzurlaub Tag 2 vormittags – Schwimmbad

Nach dem Frühstück (zu dem u.a. auch Ketchup aufgetischt wurde) ging es heute Vormittag mit den Kindern ins Schwimmbad Linstow. Der Opa und der Onkel klinkten sich aus und fuhren nach Krakow “shoppen” – sie haben mir auch Stilleinlagen mitgebracht.

Das Schwimmbad Linstow ist, wie die ganze Anlage, an die Bedürfnisse von Kindern angepasst bzw. auf Kinder ausgerichtet. Wer hier also Bahnen schwimmen möchte, ist hier verkehrt. Wer aber Spaß mit seinen Kindern/Enkelkindern haben möchte, ist hier goldrichtig. Schon am Eingang ist das bemerkbar, denn dort ist ein riesiger Raum, in dem man die Kinderwagen abstellen und anschließen kann.

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Auch gibt es eine Umkleide mit Wickeltisch und Laufgitter – die ist natürlich voll praktisch, wenn man zwei Dreijährige und ein Baby dabei hat. Leider gibt es davon nur eine, aber zu unserem Glück war sie bei unserer Ankunft frei. (Das Baby schlief natürlich – pünktlich zu der Zeit, zu der wir ins Wasser wollten)

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Schließlich hatten wir alle Kinder und uns umgezogen und sind ins Wasser gegangen. Mein Neffe wollte ins “große Becken”, also ist die Oma (meine Ma) mit den Kindern ins große Becken gegangen und mein Mann ist mit dem Baby ins Kinderbecken. Ich spielte erst mal “Paparazza”. Irgendeiner muss das ja (auch für meine Schwester) festhalten. Motte wollte dann auch irgendwann ins Kinderbecken, weil sie es liebt zu rutschen.

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Da sowohl das Kinderbecken, als auch das Babybecken total kalt waren, fing Murmel irgendwann an zu zittern. Also habe ich ihn in Handtücher gehüllt und habe den anderen vom Beckenrand aus zugesehen. Sie waren inzwischen alle wieder im großen Becken. Irgendwann ist Motte aus dem Becken gekrabbelt, über eine kleine Brücke und ohne Vorwarnung sprang sie plötzlich ins Becken; und das auch noch an einer Stelle, an der ein Vorsprung war und sie sich hätte den Kopf aufschlagen können. Ich schrie noch “Nein!!!”, aber da war sie schon gesprungen. Den Kopf hat sie sich zum Glück nicht aufgeschlagen, aber beim Aufprall hat sie ihre Schwimmflügel verloren und ging unter. Meine arme Motte!!! Ich konnte nicht hinterher springen, da ich ja das Baby auf dem Arm hatte. Zum Glück stand der Papa nur zwei Meter neben ihr und zog sie raus. Sie hat ganz doll geweint, sich erst von Papa, dann von mir trösten lassen, aber zum Glück ist sie mit einem Schrecken davon gekommen und Angst vor Wasser hat sie auch nicht zurück behalten. Denn gleich ging es wild weiter. Sie ist mit mir die steile Rutsche runter, der Papa hatte das Baby. Die Oma und mein Neffe warteten im großen Becken auf uns. Wir sind von der Rutsche ins große Becken und zu den beiden rüber geschwommen, da fragten sie, wo wir her kommen würden. Wie jetzt? Wir hatten ihnen doch gesagt, dass wir rutschen würden. Da meinte meine Ma, sie hätten die ganze Zeit gewartet, dass wir aus einer der Röhrenrutschen kommen würden. Wie? Was? Röhrenrutschen? Wo? Tatsache, gleich vor ihnen kamen die Leute aus den Röhren in das Auffangbecken geflutscht. Na, das war ja was für Motte und mich – auf ging`s! Meine Ma meinte noch, wir sollten die linke Rutsche nehmen, die wäre nicht so heftig. Woher sollte ich denn wissen, welche Rutsche links ankam? Wir machten uns auf den Weg und nahmen die erste, die kam. Sie startete langsam, aber mit Spaß und am Ende ging sie steil nach unten – da wusste ich, das war die, die rechts raus kam. Danach haben wir die lange Röhrenrutsche genommen und die war auch super spaßig. Motte und ich kamen voll auf unsere Kosten. Danach haben der Papa und ich wieder getauscht – ich bei Murmel, er bei Motte.

Als der Kleine gestillt werden musste, kam noch eine Frau vorbei und meinte, sie wolle sich bei mir entschuldigen. Ich fragte, “wofür?”. Da sagte sie, ihr Sohn hätte mir doch vorhin auf den Po gehauen. Das hatte ich ja glatt schon wieder vergessen. Als ich vorhin mit Motte im Kinderbecken war, hatte mir ein kleiner Junge (ich tippe mal, 3 oder 4 Jahre alt) zweimal auf den Po gehauen und gegrinst. Ich sagte der Mama: “Ach, das sind Kinder, da kann das schon mal vorkommen!” Sie war sichtlich erleichtert und meinte: “Schön, dass sie da so sehen!” Na klar, ich habe doch selbst Kinder und weiß, wie zumindest Motte manchmal drauf sein kann – die meinen das doch nicht böse oder so.

Irgendwann sind wir dann raus gegangen, weil die Kinder alle drei total knülle waren. Meine Ma wollte, dass wir noch was essen. Das haben wir dann im Haupthaus (also eine Etage über der Schwimmhalle) auch getan. Und die Kids sind fast beim essen eingeschlafen. Mein Neffe macht ja eigentlich auch Mittagsschlaf, Motte nicht mehr, aber sie sah müder aus, als ihr Cousin. Inzwischen war es auch schon 13.30 Uhr. Nach dem Essen sind wir alle ins Ferienhaus gegangen und haben uns auf unsere Zimmer zurück gezogen. Murmel ist beim stillen eingeschlafen, Motte war angekuschelt an Papa auch total schnell weg und auch der Papa schlief. Okay, dann konnte ich mich ja zu meinen Lieben legen und wir schliefen tatsächlich alle fast zwei Stunden…