WARUM

Heute waren mal wieder ca. 30Grad in Berlin und da das Auto heute Nachmittag wegen des Steinschlags in die Werkstatt musste, waren wir heute nicht allzu flexibel. Die Kids haben sich gewünscht zu Freunden in den Garten zu fahren, da hätten sie mit ihren Freunden im selben Alter spielen und auch planschen können… Außerdem hätten wir dort bequem mit dem Bus hinfahren können… Also habe ich bei der Freundin nachgefragt und leider hatte die Familie heute keine Zeit – was meine Kinder natürlich sehr traurig stimmte…Umso bewusster wurde mir wieder, WARUM ich eigentlich das Business vom Handy aus gestartet habe… Ich möchte meine Familie glücklich sehen und ich möchte NICHT mehr, dass dieses Glück von ANDEREN Leuten abhängig ist! Meine Kinder haben keine sooo abgefahrenen Wünsche, was sie aber sehr wohl gerne hätten, wäre ein eigener Garten. Jetzt ist es so, dass mein Mann dieses Jahr sogar schon zwei Gärten angeboten bekommen hätte und das waren sogar welche, die keiner Kolonie angehörten (der persönliche Albtraum meines Mannes: ein Garten in einer Kolonie). Die Lage wäre auch perfekt gewesen, am See und in Berlin… Warum es nicht geklappt hat? Weil es da um einen Kaufpreis ging, für den wir nicht das nötige “Kleingeld” hatten… und genau deshalb werde ich mir weiterhin “die Finger wund tippen”, damit wir das nächste Mal flexibler sind, wenn es in ein oder zwei Jahren noch mal ein Angebot geben sollte…

Natürlich haben wir trotzdem noch das Beste aus dem Tag gemacht, wir waren u.a. erst auf dem Spielplatz und als wir auf das Auto gewartet haben auch noch  Eis essen. Die Scheibe ist auch wieder repariert und das sie nicht gewechselt werden musste, trägt die Versicherung die Kosten.

Motte war dennoch enttäuscht, dass sie heute “nichts Schönes”, “nichts in Familie” gemacht hat, z.b. “so was wie in Garten” oder “einen Ausflug” und auch wenn du als Mama weißt, dass du so.was nicht jeden Tag im Urlaub machen kannst, gibt es dem Mamaherz schon einen Stich… ich bin dann mal am Handy…

Finger weg von meinem Kind!!!

Boah, was habe ich mich heute aufgeregt! Aber von vorne:

Nachdem wir vom Fest kamen, waren wir im Discounter einkaufen. Wir standen bereits an der Kasse, da wollte Motte so ein “Prinzessin Lillifee Heft”, wir haben “Nein” gesagt. Denn erstens muss sie lernen, dass sie nicht alles haben kann und zweitens hatte ich mit ihr etwas anderes ausgemacht. Sie maulte rum, sagte “doch” und “ich will aber” und schmiss das Heft in den Einkaufskorb, ich sagte wieder “Nein” und bat sie das Heft zurück zu legen, was sie natürlich nicht wollte und weiter maulte. Das ging ein paar Mal hin und her und schließlich haben wir uns darauf geeinigt, dass wir es gemeinsam zurück ins Regal legen. Was wir dann auch getan haben und damit hatte sich die Sache für Motte, den Papa und mich auch erledigt. Für uns schon, aber für jemand anderen scheinbar nicht. Denn als wir uns wieder zum Papa an die Kasse stellten, packte eine alte Frau mein Kind an beiden Armen und sagte zu ihr: “Hör mir mal zu….”  Boah geht`s noch? Die kann doch nicht einfach fremde Kinder anpacken!!! Ich zog Motte von ihr weg, schob sie hinter mich und sagte zu der Frau, sie soll mein Kind nicht anfassen und sich aus meiner Erziehung raushalten. Da meinte sie, wir würden so rumschreien (Klar, gab es zwischen Motte und mir Diskussionen, aber KEINER von und ist laut geworden!!!) und wir sollten doch mal an die armen Kassiererinnen denken. Ich habe ihr noch mal gesagt, sie soll sich aus meiner Erziehung raushalten und dass hier niemand geschrien hätte. Da kam mein Mann, schob mich hinter sich und fragte die Frau, ob sie Kinder hat und ob die immer brav und artig gewesen wären. Da meinte die Frau doch tatsächlich, sie hätte Kinder aber ihre wären erzogen. Boah geht`s noch?! Wenn hier einer nicht erzogen war, dann war es doch diese Frau – wer gab ihr denn bitte die Erlaubnis ungefragt Kinder anzufassen und sich auch noch in fremder Leute Erziehung einzumischen!? Zum Glück waren wir dann dran (die Kassiererin, die Motte übrigens schon von Anfang an kennt und immer mit ihr schäkert, sah und mit einem entschuldigendem Lächeln an, soviel dazu, dass mein Kind die Kassiererinnen nerven würde) und konnten gehen. Aber aufregen tut mich das immer noch….

Ausflug zum Erdbeerhof

Auf die Initiative meines Bruders hin, ging es heute mit Oma, Opa, meinem Bruder und meinem Neffen zu Karls Erdbeerhof. Motte habe ich erst unterwegs raten lassen, wohin es geht. Sie war trotzdem voller Vorfreude, denn sie hatte vorher schon erraten, dass wir einen Ausflug machen und ihren Cousin treffen.

Wie zu erwarten war es bei schönem Wetter und Feiertag natürlich voll, aber eigentlich wollte mein Bruder diesen Ausflug gestern schon machen und da soll es mindestens drei mal so voll gewesen sein. Die Kids hatten Spaß: sie sind Elektroauto gefahren, mit der Oma und dem Onkel Traktor gefahren, auf den Hüpfkissen herum gesprungen (dieses Mal habe ich auch auf die Seilbahn geachtet, dafür ist mein Mann dieses Jahr auf diesem Spielplatz hingefallen und hat sich das Schienbein aufgeschrammt – dieser Spielplatz ist einfach gefährlich ;)), haben gebuddelt, die Spielplätze unsicher  und Riesenseifenblasen gemacht, sind mit meinem Bruder und mir Kartoffelrutsche gerutscht und haben dieses Mal sogar den Indoorspielplatz ausprobiert.

IMG_5683-1 IMG_5722

Da meine Ma aufgrund einer Zahn-OP zur Zeit nicht alles essen darf, hat sie sich heute für die Pfannkuchen-Schmiede entschieden. Mein Papa2, Motte und ich schlossen uns an und so gab es für die Erwachsenen Pfannkuchen mit Lachs und für Motte Pfannkuchen mit Apfelmus und Vanilleeis.

IMG_5727  IMG_5726

Leider muss ich sagen, dass die total überteuert sind (mit Lachs € 9,90, mit Apfelmus € 6,50), nach nichts geschmeckt haben und was am schlimmsten ist: kalt waren. Also die werden wir sicher nicht wieder essen.

Murmel nachte mir am Anfang etwas Sorgen, da er total teilnahmslos war und auch nichts essen wollte. Nachdem er aber von den Pfannkuchen gekostet und anschließend nach dem Stillen ein Nickerchen gemacht hatte, war er auch wieder besser drauf und zum Abschied hin, hatte er richtig Spaß mit dem Opa “Ball zu spielen”.  Da war ich dann wieder beruhigt und zu Hause hat er dann auch richtig gut Abendbrot gegessen…

Gleich zwei auf einen Streich?

Habe ich mich gestern noch darüber beschwert, wie fix und alle ich bin, bin ich heute doch froh, nicht in der Haut meines Mannes zu stecken. Erst schleppte er sich (wieder mal) krank zur Arbeit, um dann am Ende des Arbeitstages mal wieder ein Schreiben zu erhalten, wozu er eine Stellungnahme abgeben soll. Schon wieder! Das ist jetzt bereits die Stellungnahme zur Stellungnahme einer Stellungnahme. Klingt bescheuert? Ja, ist aber so! Ich rede ja bereits seit Dezember auf ihn ein, dass er mal einen Anwalt aufsuchen soll. Erst bekam er eine Abmahnung, mit solch bekloppten Begründungen, die keinem einzigen Arbeitsrecht standhalten würde und jetzt darf er eine Stellungnahme nach der anderen schreiben…. Warum er sich das noch antut? Aus zwei Gründen: Der erste und wichtigste für ihn: sein Kollege, der jetzt fast 1,5 Jahre krank war (die Firma hat auch ihn geschafft) ist seit drei Wochen wieder da, steigt ganz langsam wieder ein (Hamburger Modell) und er möchte ihn nicht hängen lassen und zum anderen hat der Betriebsrat ihm geraten, sich “normal” zu verhalten und “Dienst nach Plan” zu machen…

Für mich ist die Sache ganz klar: Sie wollen beide Handwerker auf einmal loswerden – können wollen sie aber nicht kündigen, denn das wäre für die Firma zu teuer (der Kollege meines Mannes arbeitet da bereits über 20 Jahre und bei meinem Mann sind es in diesem Jahr 17). Also versuchen sie es auf die ganz linke Tour…

das schafft auch kein anderer

Heute haben wir unser Bett abgezogen und neu bezogen. Das ist ja noch nicht erwähnenswert, das machen wir ja regelmäßig. Aber: ich habe die Laken abgezogen von unserem und von Motte`s Bett, sie in die Waschmaschine getan, diese angemacht und bin dann mit Murmel einkaufen gegangen. Mein Mann ist krank geschrieben und daher zu Hause.

Als wir wieder zu Hause waren, meinte mein Mann zu mir, er hätte gerade die Küche und das Bad sauber gemacht. ??? Wie meinte er das? Weiter sagte er: “Das schafft auch kein anderer!” Wie jetzt? Was? Was schafft kein anderer? Er sagte, ich hätte die Laken abgezogen und in die Waschmaschine getan… Ja?! … und da wäre noch eine halbe Packung Taschentücher drin gewesen. Oh! Er wäre gerade damit fertig Küche und Bad sauber zu machen und so was würde sicher kein anderer schaffen, nur ich. Öhm… da könnte er sogar Recht mit haben…

Termin, Termine, immer nur Termine

Mein Mann ist jetzt seit einiger Zeit in Elternzeit, die KiTa der Kleinen macht gerade Sommerpause und Murmel und ich sind ja ohnehin zu Hause. Aber haben wir was davon? Können wir mal ein paar Tage Urlaub machen? Nein! Wir hetzen hier von einem Termin zum anderen. Letzte Woche: Dienstag Rückbildung, Mittwoch Augenklinik für mich, Physiotherapie für Motte, Donnerstag Zahnarzt… diese Woche: Montag musste Murmel zur U4 samt Impfung, heute musste Motte zur Augenärztin (zum Glück ist auch da alles, wie es sein soll), morgen wird mein Opa 93, Donnerstag Zahnarzt… Frei sieht anders aus! Hier gibt es nur Termin, Termine, immer nur Termine…. und warten, warten, warten…

“Meine Freunde” von DHL mal wieder

Hier gibt es genau zwei Arten von DHL-Lieferanten: Den, der super nett ist, dich kennt und dich ab und an auch mal fragt, wenn du unterwegs bist, ob du dein Päckchen mitnehmen möchtest. Wenn es geht, warum nicht. Dafür kann ich ihn aber auch immer fragen, ob er was für uns dabei hat. Dieser ist Dienstag bis Donnerstag hier unterwegs. Und dann gibt es da den anderen. Der, der es nicht schafft zu klingeln. Der, der es nicht schafft, drei Treppen hoch zu gehen. Der, der es nicht schafft, einen Benachrichtigungszettel in unseren Briefkasten zu schmeißen (würde man nicht per Mail unterrichtet, wüsste man noch nicht mal, dass das Päckchen da ist). Heute ist Montag – na welcher DHL Lieferant war wohl (NICHT) da. Sowohl mein Mann als auch ich haben ein Päckchen erwartet und hatten beide eine Mail mit der Mitteilung, dass diese heute zwischen 11.30 und 15.30 Uhr geliefert werden. Normalerweise hole ich Motte montags gegen 14.00 Uhr von der KiTa ab, da sie montags tanzen hat. Da ich aber ohnehin stark erkältet bin und Murmel heute den ganzen Tag auch ziemlich schräg drauf war, habe ich das Tanzen für heute abgesagt (wenn sie möchte, kann sie es am Donnerstag nachholen). Und so kam es, dass ich den ganzen Tag zu Hause war und auf die Päckchen warten konnte. 11.30 Uhr – nichts, 12.30 Uhr – nichts, 13.30 Uhr – nichts, 14.30 Uhr – nichts, 15.30 – nichts, 15.40 Uhr – immer noch nichts, 15.45 Uhr – mein Mann kam nach Hause und hatte ein Päckchen in der Hand (eins!). Er hatte einen Zettel im Briefkasten, dass das Päckchen kurz nach 14.00 Uhr bei Nachbarn (im Erdgeschoß!) abgegeben wurde. Geklingelt hat hier keiner! Die Höhe aber ist, dass ich eben eine Mail erhalten habe, dass mein Päckchen nicht zugestellt werden konnte, da keiner zu Hause war. *Grrr!!!* Und ich hatte keinen Zettel im Briefkasten.  Und dass ist nicht das erste Mal, dass so was passiert! Und dieses Mal ist es ganz besch… denn in dem Päckchen ist ein Geburtstagsgeschenk  – und der Geburtstag ist morgen! Und ja, ich habe rechtzeitig genug bestellt…

Grrr!!!

Heute war KiTa-Fest bei Motte und die Oma kam mit. Davon, dass wir um 10.30 Uhr verabredet waren, sie aber um 10.45 Uhr noch immer auf einen Anruf von uns wartetet, wann wir denn endlich losgehen, erwähne ich mal nur am Rande… . Wir waren also auf dem Weg zur KiTa. Da der Papa und ich erkältet sind, wir aber nicht möchten, dass das Motte und Murmel auch noch erwischt, hatte auch Motte eine Sweatjacke über ihrem T-Shirt an. Auf dem Weg zur KiTa, den wir gemeinsam mit ihrer Freundin und deren Eltern zurück legten, wollte Motte die Jacke ausziehen, weil ihre Freundin auch keine anhatte. Ich habe sie gebeten, diese anzubehalten, weil es im Schatten doch recht kühl war – genauso habe ich es ihr auch begründet und gesagt, wenn es in der KiTa in der Sonne warm bzw. wärmer ist, kann sie die Jacke ja da ausziehen. Des Weiteren hatte ihr Freundin im Gegensatz zu ihr langärmlig an und auch das habe ich ihr gesagt. Sie wollte das partout nicht einsehen. Auch der Papa, bat sie neben mir mehrmals, sie möchte die Jacke doch bitte anbehalten. Die Oma sagte ihr, sie könne sie ruhig ausziehen. Und Motte? Zog sie dann natürlich aus. *Grrr!!!* Musste das wieder sein? Der Papa und ich sagen “Nein” und sie steht daneben und sagt “Ja”? Ich: “Oma!!!” und hatte im gleichen Moment (für mich unverständlicherweise) wieder ein schlechtes Gewissen. *Grrr!!!* Da sagte sie, dann kann sie eben nicht mehr irgendwo mit hinkommen, wenn sie nichts sagen darf. *Grrr!!!* Also habe ich ihr erklärt versucht zu erklären, dass es darum geht, dass der Papa und ich schon “Nein” gesagt haben und sie dann nicht einfach “Ja” sagen kann. Zuerst meinte sie dann, dann soll Motte die Jacke eben wieder anziehen. Na, jetzt brauchte sie sie auch nicht wieder anziehen; was sollte denn der Blödsinn?! Und dann meinte sie, dann müsse sie eben wieder weg ziehen. *Grrr!!!* Was sollte ich denn dazu sagen? Das übernahm glücklicherweise mein Mann und sagte: “Das nennt man dann wohl Erpressung”

Murmel hatte ich im Tuch, da der Weg kurz war, die Veranstaltung zeitlich begrenzt, der Kinderwagen da sowieso keinen Platz hätte und die Hauptsache: Murmel sich da am allerwohlsten fühlt (und meist alles verschläft). Für die Oma scheint das Tuch aber ein “rotes Tuch” zu sein. Vielleicht ist es ihr auch nicht geheuer. Aber ich habe ihr damals bei der Prinzessin alle Vorteile erklärt… so viel erst mal vorweg. Jeder der Eltern hat etwas zum Buffet der KiTa beigesteuert und dort angekommen, habe ich unseren Behälter aus der Tüte genommen bzw. wollte es. Er hakte. Also ließ ich Murmels Köpfchen los, er legte es auf die Seite und ich konnte den Behälter aus der Tüte nehmen. Von Oma brachte es mir gleich wieder eine Rüge ein, “wie der Kopf da so runter hängt” *Grrr!!!* Der Kleine kann sein Kopf schon super selber halten und hat es schließlich selber auf die Seite gelegt. Dann war es auch nur für eine halbe Minute und außerdem hätte sie mir ja auch mal helfen können. Aber nein…  Für den Rest der Zeit habe ich Murmels Köpfchen mit einer Tuchbahn abgestützt, da kuschelt er sich dann immer ganz tief hinein und ich habe beide Hände frei. Natürlich war das auch nicht okay für die Oma, sie war der festen Überzeugung, dass der Kleine da überhaupt keine Luft bekommt. *Grrr!!!*  Das hatten wir bei Motte doch schon alles durch. Also zeigte ich ihr, wie viel Raum der Kleine zum atmen hat und dass es ihm wirklich gut geht. Überzeugt war sie nicht (und wird sie wohl auch nie sein). Und als sie sich von uns verabschiedet hat, um nach Hause zu gehen, hat sie noch mal in das Tuch geguckt, um nach Murmel zu sehen und meinte ganz erschrocken: “Der ist ja ganz rot!” Wo war der Junge denn rot? *Grrr!!!* Er hatte eine ganz gesunde rosige Gesichtsfarbe!

Da ich heute Mittag alles runter geschluckt habe, muss es hier jetzt raus

Was lange währt, wird endlich gut?!

War das ein Sonntag! Ach, was sag`ich… war das ein Wochenende!

Es ging ja schon damit los, dass unser Wirbelwind Freitagnachmittag nicht nach Hause kam und auch Freitagabend und Freitagnacht in der KiTa verbrachte. Es war schon “anders”, aber darüber habe ich ja bereits geschrieben.

Samstagmorgen ab 09.00 Uhr konnten wir sie dann abholen. Wir waren schon um 08.45 Uhr da (und nicht die ersten Eltern vor Ort). Unser Sonnenschein kam uns strahlend entgegen, sie hatte wohl eine schöne Zeit. Allerdings hat sie auch etliche neue blaue Flecken und Schrammen mit nach Hause gebracht. Na, zum Glück kennen wir unseren Wildfang… Sie sagte, sie sei ausgerutscht und so wie sie immer rumtobt, ist das auch kein Wunder. Auch die Erzieherinnen waren ganz begeistert, wie Ausflug und Übernachtung gelaufen sind, aber alle bekamen wohl wenig Schlaf. (Was ja bei so einer “Übanahtunspaty” “normal” ist)

Kaum zu Hause angekommen, kam auch schon ein Anruf von Oma. Die Möbel sollten gebracht werden. Eine halbe Stunde später war der Transporter auch schon da und mein Mann half fleißig mit. Motte ist mit Oma in deren neue Wohnung gegangen, während ich erst mal die gekauften Brötchen nach Hause gebracht habe. Danach bin ich auch hoch zur Oma (alles mit Murmel im Tuch) und wurde von Motte mit den Worten begrüßt: “Mama!? Warum hat du niz Omas Couz mit naht oben gebraht?!”  Ahja… ich wusste doch, ich hatte was vergessen.  😉

Am Nachmittag war es dann etwas ruhiger. Wir sind mit einer befreundeten Familie Eis essen gewesen und danach konnten die Kleinen noch ein wenig Laufrad fahren und Ball spielen. Murmel hat auf einer Decke gelegen und zum ersten Mal in seinem Leben: mit den Füßen im Gras und fand das einfach ganz toll. ❤

Abends war die Kleine dann so fertig, dass sie mal wieder über ihrem Abendbrot eingeschlafen ist.

Der Sonntag fing schon “lustig” an. Wie wir ja wissen, hat der überaus “clevere” Maler die Tapete bei Omas Wohnung ja kopfüber angeklebt. Im Laufe der Woche hatte er vorgeschlagen, am Sonntag um 14.00 Uhr zu kommen und die Tapete (welche Oma und mein Mann unter der Woche noch mal besorgt hatten) dieses Mal richtig rum anzukleben. Sonntagmorgen hat er dann abgesagt. Das war ein echtes Problem, denn Oma will nächste Woche umziehen. Also hat mein Mann den ganzen Vormittag dem Maler hinter her telefoniert. Schließlich wollte er dann doch um 14.00 Uhr kommen. Den halben Nachmittag hat er dann auf den Maler gewartet. Wirklich da war er dann um 16.20 Uhr (ist doch praktisch 14.00 Uhr, oder nicht?) Um 21.00 Uhr hat mein Mann dann Abnahme gemacht. Das war sein bzw. unser Sonntag. Na wenigstens hat Deutschland gewonnen und er konnte das Spiel (halbwegs) in Ruhe gucken. UND: Die Tapete klebt jetzt richtig rum.

IMG-20160626-WA0011[1]

Gut, dass hier wenigstens eine aufpasst!

Mein Mann ist ja Handwerker und macht so gut wie alles, was handwerklich anfällt selbst. Eine Sache kann er allerdings gar nicht leiden und macht es daher auch nur im äußersten Notfall selbst und das ist tapezieren. Das betrifft auch die zukünftige Wohnung von Schwiegermama. Mein Mann war fast am Verzweifeln, weil er keinen Maler gefunden hat, dem er vertrauen konnte. Der Maler aus seiner Firma fuscht nur. (Das weiß ich aus eigener Erfahrung, er hat unsere Decke im Wohnzimmer gestrichen und die sah einfach grauenvoll aus. Danach hat ein Kollege meines Mannes (seines Zeichens Maurer) diese noch mal gestrichen und das ist so was von toll geworden.) Also fiel der schon mal aus. Dann gibt es da noch den Maler, der bei uns tapeziert hat. Der war damals auch in der gleichen Firma wie mein Mann beschäftigt. Er ist aber inzwischen in Rente und aus Berlin weg gezogen. Er fiel also such aus. Ein weiterer Maler der Firma hat abgelehnt, weil sie privat nichts in den Wohnungen machen sollen/dürfen. Dann hat er noch zwei weitere Maler gefragt, welche für aber nicht bei der Firma arbeiten. Einer hatte zu der Zeit einen Auftrag und der andere Urlaub. Es gestaltete sich also schwierig. Am Ende ist er über MyHammer fündig geworden und hat dem ausgesuchten Maler den Auftrag erteilt. Mein Mann war ganz zufrieden am Freitag… am Samstag hat der Maler dann das zweite Zimmer tapeziert.

Am Sonntag war mein Mann wieder in der Wohnung. Die Kinder und ich sind zum Kaffee rüber gegangen, um dem Papa Kaffee zu bringen. Also mein Geschmack ist die Tapete nicht, aber wenn sie der Oma gefällt… sie hat sie sich ja schließlich auch ausgesucht. Es sind einige Luftblasen in der Tapete, aber lt. Maler sollen/werden diese mir vollständiger Trocknung verschwinden. Okay, ich kenne mich da nicht aus… warten wir also ab…

Heute war Schwiegermama in der Wohnung, um “Abnahme” zu machen. Also fragte ich meinen Mann heute Abend, was die Oma gesagt hat. Und da erzählt er mir doch tatsächlich, ihr ist aufgefallen, dass die gesamte Tapete des einen Zimmers verkehrt herum (also kopfüber) angeklebt wurde. Das ist weder meinem Mann noch mir vorher aufgefallen (und dem Profi, also dem Maler ja wohl auch nicht).

erstes Foto (li) original fotografiert, zweites Foto (re): erstes auf den Kopf gestellt:

IMG_1050-1  IMG_1050-1

Und das war wohl noch nicht alles. Das hat zwar nichts mit der “Abnahme” zu tun, aber ihr ist aufgefallen, dass mit den Maßen für den Teppich irgendwas nicht stimmt. Sie hat wohl auch noch mal bei Domäne angerufen und nachgefragt. Die hätten ihr gesagt, das hätte alles seine Richtigkeit. Das hat sie meinem Mann dann auch erzählt und als sie die Maße verglichen haben, hat sich heraus gestellt, dass die gar nicht richtig sein können. Mein Mann hatte denen am Telefon die Maße durchgegeben, die haben aber was ganz anderes aufgeschrieben. Im Endeffekt haben sie Maße für 20 Quadratmeter pro Zimmer, die Zimmer sind aber je 30 Quadratmeter groß. Also fahren mein Mann und Schwiegermama morgen erst mal zu Domäne. Zum einen, um sich das Muster der Tapete anzusehen und zum anderen, um das mit dem Teppich zu klären. Alles wieder doppelte Arbeit…. aber gut, dass hier wenigstens eine aufpasst – nämlich die Oma!