Grrr!!!

Heute war KiTa-Fest bei Motte und die Oma kam mit. Davon, dass wir um 10.30 Uhr verabredet waren, sie aber um 10.45 Uhr noch immer auf einen Anruf von uns wartetet, wann wir denn endlich losgehen, erwähne ich mal nur am Rande… . Wir waren also auf dem Weg zur KiTa. Da der Papa und ich erkältet sind, wir aber nicht möchten, dass das Motte und Murmel auch noch erwischt, hatte auch Motte eine Sweatjacke über ihrem T-Shirt an. Auf dem Weg zur KiTa, den wir gemeinsam mit ihrer Freundin und deren Eltern zurück legten, wollte Motte die Jacke ausziehen, weil ihre Freundin auch keine anhatte. Ich habe sie gebeten, diese anzubehalten, weil es im Schatten doch recht kühl war – genauso habe ich es ihr auch begründet und gesagt, wenn es in der KiTa in der Sonne warm bzw. wärmer ist, kann sie die Jacke ja da ausziehen. Des Weiteren hatte ihr Freundin im Gegensatz zu ihr langärmlig an und auch das habe ich ihr gesagt. Sie wollte das partout nicht einsehen. Auch der Papa, bat sie neben mir mehrmals, sie möchte die Jacke doch bitte anbehalten. Die Oma sagte ihr, sie könne sie ruhig ausziehen. Und Motte? Zog sie dann natürlich aus. *Grrr!!!* Musste das wieder sein? Der Papa und ich sagen “Nein” und sie steht daneben und sagt “Ja”? Ich: “Oma!!!” und hatte im gleichen Moment (für mich unverständlicherweise) wieder ein schlechtes Gewissen. *Grrr!!!* Da sagte sie, dann kann sie eben nicht mehr irgendwo mit hinkommen, wenn sie nichts sagen darf. *Grrr!!!* Also habe ich ihr erklärt versucht zu erklären, dass es darum geht, dass der Papa und ich schon “Nein” gesagt haben und sie dann nicht einfach “Ja” sagen kann. Zuerst meinte sie dann, dann soll Motte die Jacke eben wieder anziehen. Na, jetzt brauchte sie sie auch nicht wieder anziehen; was sollte denn der Blödsinn?! Und dann meinte sie, dann müsse sie eben wieder weg ziehen. *Grrr!!!* Was sollte ich denn dazu sagen? Das übernahm glücklicherweise mein Mann und sagte: “Das nennt man dann wohl Erpressung”

Murmel hatte ich im Tuch, da der Weg kurz war, die Veranstaltung zeitlich begrenzt, der Kinderwagen da sowieso keinen Platz hätte und die Hauptsache: Murmel sich da am allerwohlsten fühlt (und meist alles verschläft). Für die Oma scheint das Tuch aber ein “rotes Tuch” zu sein. Vielleicht ist es ihr auch nicht geheuer. Aber ich habe ihr damals bei der Prinzessin alle Vorteile erklärt… so viel erst mal vorweg. Jeder der Eltern hat etwas zum Buffet der KiTa beigesteuert und dort angekommen, habe ich unseren Behälter aus der Tüte genommen bzw. wollte es. Er hakte. Also ließ ich Murmels Köpfchen los, er legte es auf die Seite und ich konnte den Behälter aus der Tüte nehmen. Von Oma brachte es mir gleich wieder eine Rüge ein, “wie der Kopf da so runter hängt” *Grrr!!!* Der Kleine kann sein Kopf schon super selber halten und hat es schließlich selber auf die Seite gelegt. Dann war es auch nur für eine halbe Minute und außerdem hätte sie mir ja auch mal helfen können. Aber nein…  Für den Rest der Zeit habe ich Murmels Köpfchen mit einer Tuchbahn abgestützt, da kuschelt er sich dann immer ganz tief hinein und ich habe beide Hände frei. Natürlich war das auch nicht okay für die Oma, sie war der festen Überzeugung, dass der Kleine da überhaupt keine Luft bekommt. *Grrr!!!*  Das hatten wir bei Motte doch schon alles durch. Also zeigte ich ihr, wie viel Raum der Kleine zum atmen hat und dass es ihm wirklich gut geht. Überzeugt war sie nicht (und wird sie wohl auch nie sein). Und als sie sich von uns verabschiedet hat, um nach Hause zu gehen, hat sie noch mal in das Tuch geguckt, um nach Murmel zu sehen und meinte ganz erschrocken: “Der ist ja ganz rot!” Wo war der Junge denn rot? *Grrr!!!* Er hatte eine ganz gesunde rosige Gesichtsfarbe!

Da ich heute Mittag alles runter geschluckt habe, muss es hier jetzt raus

Was lange währt, wird endlich gut?!

War das ein Sonntag! Ach, was sag`ich… war das ein Wochenende!

Es ging ja schon damit los, dass unser Wirbelwind Freitagnachmittag nicht nach Hause kam und auch Freitagabend und Freitagnacht in der KiTa verbrachte. Es war schon “anders”, aber darüber habe ich ja bereits geschrieben.

Samstagmorgen ab 09.00 Uhr konnten wir sie dann abholen. Wir waren schon um 08.45 Uhr da (und nicht die ersten Eltern vor Ort). Unser Sonnenschein kam uns strahlend entgegen, sie hatte wohl eine schöne Zeit. Allerdings hat sie auch etliche neue blaue Flecken und Schrammen mit nach Hause gebracht. Na, zum Glück kennen wir unseren Wildfang… Sie sagte, sie sei ausgerutscht und so wie sie immer rumtobt, ist das auch kein Wunder. Auch die Erzieherinnen waren ganz begeistert, wie Ausflug und Übernachtung gelaufen sind, aber alle bekamen wohl wenig Schlaf. (Was ja bei so einer “Übanahtunspaty” “normal” ist)

Kaum zu Hause angekommen, kam auch schon ein Anruf von Oma. Die Möbel sollten gebracht werden. Eine halbe Stunde später war der Transporter auch schon da und mein Mann half fleißig mit. Motte ist mit Oma in deren neue Wohnung gegangen, während ich erst mal die gekauften Brötchen nach Hause gebracht habe. Danach bin ich auch hoch zur Oma (alles mit Murmel im Tuch) und wurde von Motte mit den Worten begrüßt: “Mama!? Warum hat du niz Omas Couz mit naht oben gebraht?!”  Ahja… ich wusste doch, ich hatte was vergessen.  😉

Am Nachmittag war es dann etwas ruhiger. Wir sind mit einer befreundeten Familie Eis essen gewesen und danach konnten die Kleinen noch ein wenig Laufrad fahren und Ball spielen. Murmel hat auf einer Decke gelegen und zum ersten Mal in seinem Leben: mit den Füßen im Gras und fand das einfach ganz toll. ❤

Abends war die Kleine dann so fertig, dass sie mal wieder über ihrem Abendbrot eingeschlafen ist.

Der Sonntag fing schon “lustig” an. Wie wir ja wissen, hat der überaus “clevere” Maler die Tapete bei Omas Wohnung ja kopfüber angeklebt. Im Laufe der Woche hatte er vorgeschlagen, am Sonntag um 14.00 Uhr zu kommen und die Tapete (welche Oma und mein Mann unter der Woche noch mal besorgt hatten) dieses Mal richtig rum anzukleben. Sonntagmorgen hat er dann abgesagt. Das war ein echtes Problem, denn Oma will nächste Woche umziehen. Also hat mein Mann den ganzen Vormittag dem Maler hinter her telefoniert. Schließlich wollte er dann doch um 14.00 Uhr kommen. Den halben Nachmittag hat er dann auf den Maler gewartet. Wirklich da war er dann um 16.20 Uhr (ist doch praktisch 14.00 Uhr, oder nicht?) Um 21.00 Uhr hat mein Mann dann Abnahme gemacht. Das war sein bzw. unser Sonntag. Na wenigstens hat Deutschland gewonnen und er konnte das Spiel (halbwegs) in Ruhe gucken. UND: Die Tapete klebt jetzt richtig rum.

IMG-20160626-WA0011[1]

Gut, dass hier wenigstens eine aufpasst!

Mein Mann ist ja Handwerker und macht so gut wie alles, was handwerklich anfällt selbst. Eine Sache kann er allerdings gar nicht leiden und macht es daher auch nur im äußersten Notfall selbst und das ist tapezieren. Das betrifft auch die zukünftige Wohnung von Schwiegermama. Mein Mann war fast am Verzweifeln, weil er keinen Maler gefunden hat, dem er vertrauen konnte. Der Maler aus seiner Firma fuscht nur. (Das weiß ich aus eigener Erfahrung, er hat unsere Decke im Wohnzimmer gestrichen und die sah einfach grauenvoll aus. Danach hat ein Kollege meines Mannes (seines Zeichens Maurer) diese noch mal gestrichen und das ist so was von toll geworden.) Also fiel der schon mal aus. Dann gibt es da noch den Maler, der bei uns tapeziert hat. Der war damals auch in der gleichen Firma wie mein Mann beschäftigt. Er ist aber inzwischen in Rente und aus Berlin weg gezogen. Er fiel also such aus. Ein weiterer Maler der Firma hat abgelehnt, weil sie privat nichts in den Wohnungen machen sollen/dürfen. Dann hat er noch zwei weitere Maler gefragt, welche für aber nicht bei der Firma arbeiten. Einer hatte zu der Zeit einen Auftrag und der andere Urlaub. Es gestaltete sich also schwierig. Am Ende ist er über MyHammer fündig geworden und hat dem ausgesuchten Maler den Auftrag erteilt. Mein Mann war ganz zufrieden am Freitag… am Samstag hat der Maler dann das zweite Zimmer tapeziert.

Am Sonntag war mein Mann wieder in der Wohnung. Die Kinder und ich sind zum Kaffee rüber gegangen, um dem Papa Kaffee zu bringen. Also mein Geschmack ist die Tapete nicht, aber wenn sie der Oma gefällt… sie hat sie sich ja schließlich auch ausgesucht. Es sind einige Luftblasen in der Tapete, aber lt. Maler sollen/werden diese mir vollständiger Trocknung verschwinden. Okay, ich kenne mich da nicht aus… warten wir also ab…

Heute war Schwiegermama in der Wohnung, um “Abnahme” zu machen. Also fragte ich meinen Mann heute Abend, was die Oma gesagt hat. Und da erzählt er mir doch tatsächlich, ihr ist aufgefallen, dass die gesamte Tapete des einen Zimmers verkehrt herum (also kopfüber) angeklebt wurde. Das ist weder meinem Mann noch mir vorher aufgefallen (und dem Profi, also dem Maler ja wohl auch nicht).

erstes Foto (li) original fotografiert, zweites Foto (re): erstes auf den Kopf gestellt:

IMG_1050-1  IMG_1050-1

Und das war wohl noch nicht alles. Das hat zwar nichts mit der “Abnahme” zu tun, aber ihr ist aufgefallen, dass mit den Maßen für den Teppich irgendwas nicht stimmt. Sie hat wohl auch noch mal bei Domäne angerufen und nachgefragt. Die hätten ihr gesagt, das hätte alles seine Richtigkeit. Das hat sie meinem Mann dann auch erzählt und als sie die Maße verglichen haben, hat sich heraus gestellt, dass die gar nicht richtig sein können. Mein Mann hatte denen am Telefon die Maße durchgegeben, die haben aber was ganz anderes aufgeschrieben. Im Endeffekt haben sie Maße für 20 Quadratmeter pro Zimmer, die Zimmer sind aber je 30 Quadratmeter groß. Also fahren mein Mann und Schwiegermama morgen erst mal zu Domäne. Zum einen, um sich das Muster der Tapete anzusehen und zum anderen, um das mit dem Teppich zu klären. Alles wieder doppelte Arbeit…. aber gut, dass hier wenigstens eine aufpasst – nämlich die Oma!

Sein letzter Urlaubstag oder: Warten…

Heute bestand unser halber Tag nur aus warten. Das fing schon heute Morgen an. Motte musste ja wieder zur Daumenkontrolle ins Krankenhaus, um 10.00 Uhr hatten wir dort einen Termin. Dort angekommen, habe ich uns angemeldet, den Papierkram abgegeben und dem Menschen am Empfang Bescheid gesagt, dass wir heute zum röntgen sollten. Er nahm alles entgegen und sagte, wir sollen im Warteraum Platz nehmen. Eine Dreiviertelstunde später wurde die Kleine aufgerufen, die Frau gab was in den PC ein und schickte uns zum röntgen – das war natürlich in einem ganz anderen Haus auf dem Gelände. Wenn da nur einer was hat in den PC eingeben müssen, hätten sie das nicht auch gleich machen können? Aber gut! Also sind wir zum röntgen gegangen. Für uns war klar, dass der Papa mit der Kleinen rein geht und ich mit dem Kleinen, der ja im Tuch saß, draußen warte. Aber kaum, dass Motte aufgerufen wurde, fing sie an zu weinen und nach Mama zu weinen, wo sie doch in letzter Zeit totales Papakind ist. Ich muss sagen, die Frau vom röntgen ist total super mit der Situation umgegangen. Sie hat mich mit reingenommen und mich so hin gestellt, dass ich in einem Raum stand, der keine Strahlen abbekam, aber gleichzeitig total nah (im Türrahmen) bei meinem Kind. Das war Motte aber nicht nah genug. Also wurde Murmel an den Papa übergeben, der mit ihm draußen wartete und ich habe der Kleinen beim Hinlegen der Hand und stillhalten geholfen.Da ging es auch alles relativ schnell und wir durften wieder in das andere Haus zurück. Der Papa meinte, der Kleine hätte in die Windeln gemacht. Ich wusste, dass in dem Haus, in das wir zurück mussten, auch das Babyschwimmen von denen stattfindet – also habe ich dort nach einem Wickelraum gefragt. Motte und der Papa wollten schon mal hoch fahren und sich zurück melden… Ich habe also gefragt. Einen Wickelraum haben sie nicht, aber ich durfte in die Damenumkleide, in der sich zwei Wickeltische befinden. Wie sich herausstellte, hatte der Kleine “nur” gepullert. Wieder zurück im Vorraum sitzen meine zwei anderen beiden noch am Tisch und spielen mit dem dort vorhandenen Spielzeug. Der Papa hat mir erzählt, dass Motte nicht ohne Mama nach oben wollte. Sie hat alles ein- und aufgeräumt (was sie zu Hause übrigens so gut wie nie macht) und ordentlich weg gestellt. Danach sind wir alle vier nach oben gefahren und haben uns vom röntgen zurück gemeldet. Dann sind wir erstaunlicherweise schnell dran gewesen und man fragte und sagte uns das, was wir jedes Mal hören: Benutzt sie auch die rechte Hand? Kann sie damit greifen? Eine OP ist jetzt nicht nötig. Wenn sie im Grundschulalter ist, kann entschieden werden, ob eine OP nötig ist oder nicht…. Wir sollten doch in einem Jahr wieder kommen…

Inzwischen war Mittagszeit, also haben wir unterwegs angehalten und gegessen und als wir endlich wieder zu Hause waren, war es bereits 14.00 Uhr.

Der Papa wartete schon den ganzen Tag auf einen Anruf der Mercedes-Werkstatt, denn heute sollte er endlich sein Auto wieder abholen können. Aber weder auf dem Handy noch zu Hause auf dem AB hatte jemand angerufen und eine Nachricht hinterlassen. Also rief er bei Mercedes an. Die sagten, dass Auto ist  wohl so weit fertig, sie erreichen aber gerade den Verantwortlichen nicht, würden aber zurück rufen. Ab 15.00 Uhr saß der Papa dann hier wie auf Kohlen und wartete auf den Anruf. Die meiste Zeit verbrachte er dabei rauchend auf dem Balkon. Um 16.30 Uhr ungefähr kam er vom Balkon herein gestürmt und meinte, da hätte gerade ein LKW mehrere Autos in der Straße gerammt, er geht mal runter. Ich ging auf den Balkon und sah, dass sein Firmenwagen auf der einen und der Mietwagen genau gegenüber auf der anderen Straßenseite parkte. Ein LKW stand an der Ecke quer an einem Käfer – den hatte es richtig erwischt. Als mein Mann wieder oben war, sagte er, der Mietwagen hat zum Glück nichts abbekommen, aber sein Firmenwagen habe auch etwas abbekommen, der Außenspiegel und eine Schramme quer über die Seite. Wenn man bedenkt, dass wir unser Auto eigentlich letzten Freitag schon wieder bekommen sollten… (Nur weil sie noch mehr Schaden festgestellt haben, war es immer noch in der Werkstatt). Ich dachte nur: “Zum Glück ist unser Auto noch nicht wieder hier! Wer weiß, ob es nicht gleich das nächste abbekommen hätte”.

Der Chef von meinem Mann war auch unten und hatte zu ihm gesagt, wenn er die Papiere von dem Fahrzeug bräuchte, ruft er ihn auf dem Firmenhandy an…

Um 17.30 Uhr war es meinem Mann dann mit der Warterei zu viel und er hat noch mal bei Mercedes angerufen. Die sagten, er könne sein Auto jetzt abholen, muss den Mietwagen aber erst mal selber bezahlen. Na, das hat ihm gerade noch gefehlt, hatte er doch heute erst die Rechnung vom Krankenhaus für das Familienzimmer bekommen.  Als mein Mann gerade zur Tür raus wollte, hat sein Chef wegen der Papiere des Firmenautos angerufen – na das nenn ich mal Timing!

Dann holte er sein lang ersehntes Auto ab und zahlte mal eben € 1400,00 für den Mietwagen. Die Rechnung muss jetzt an den Anwalt weiter geleitet werden und dann sollte er den Betrag von der Versicherung/der Unfallgegnerin wieder bekommen, aber das kann dauern…

Das war er nun: der letzte Urlaubstag meines Mannes für den ersten Urlaub in diesem Jahr. Von diesem Urlaub hat er irgendwie gar nichts gehabt.

Es zieht sich noch zwei weitere Wochen hin

Nach 10 vergeblichen Versuchen, die Frau vom Jugendamt anzurufen, hatte ich doch beim 11. Mal endlich jemanden dran. Natürlich war es nicht die “richtige Bearbeiterin”, also nicht die, die uns gestern angerufen hatte. Diese ist jetzt natürlich im Urlaub und erst übernächste Woche wieder da. Natürlich kann man uns dann auch erst ein Termin in der übernächsten Woche geben. Muss ich die Ämter verstehen? Ich meine, in jedem Betrieb gibt es doch eine/n Kollegin/en, der/die einen im Urlaub vertritt. Wieso geht das beim Amt denn nicht? Somit ist unser Termin für die Unterschrift erst übernächste Woche und alles zieht sich noch zwei weitere Wochen hin…

Frechheit!

Letztens hat mein Mann ein 41seitiges Gutachten über den Schaden an unserem Auto bekommen. Der Schaden beträgt zwischen 16.000 und 17.000 €. Der Restwert des Autos liegt bei ca. 30.000 €. Laut Schwacke Liste hatte es vor dem Unfall einen Bruttolistenpreis von € 67.000. Gut jeder weiß, dass ein Auto, kaum das es verkauft/gekauft wurde nicht mehr den vollen Bruttolistenpreis wert ist, aber das sind schon € 30.000 Unterschied.

Und gestern kam ein Angebot von der gegnerischen Versicherung. Die bieten einen Restwert von € 14.000 für das Auto an und bieten gleich an, es abzuholen. Das ist ja wohl eine Frechheit!

Das mit dem Namen gestaltet sich doch etwas schwierig…

Nicht, dass jetzt jemand denkt, wir würden unserem Kind einen Namen geben (wollen), der so außergewöhnlich oder gewöhnungsbedürftig ist, dass man dazu eine besondere Erlaubnis/Genehmigung braucht – Nein! Der Kleine bekommt einen ganz “normalen” Vornamen, aber heute standen wir mal wieder der Bürokratie gegenüber. Und alles nur, weil das Jugendamt nie ans Telefon geht… Bereits im Februar hatte ich mit dem Jugendamt telefoniert (da hat mal jemand zurück gerufen) und denen gesagt, dass wir einen Termin zur Vaterschaftsanerkennung und zur Sorgerechtsvereinbarung haben möchten. Ich habe mit denen vereinbart, dass ich ihnen sämtliche Unterlagen maile und sie mir dann einen Termin geben. Gemailt habe ich, aber eine Antwort geschweige denn einen Termin hat es nicht gegeben. Ich habe da etliche Male angerufen, aber nie wirklich NIE ist einer ran gegangen. Ich habe denen wieder auf den AB gesprochen, aber warte bis heute noch auf einen Rückruf. Schließlich haben wir gedacht, das können wir auch noch NACH der Geburt des Kleinen erledigen. Tja, da haben wir die Rechnung aber ohne die Bürokratie gemacht. Noch im Krankenhaus sind wir zu der zuständigen Stelle vor Ort gegangen, aber die konnten ohne Vaterschaftsanerkennung (die kann man zwar beim Standesamt machen, aber nicht bei der Stelle im Krankenhaus) und Sorgerechtsvereinbarung nichts für uns tun und haben uns an das “normale” Standesamt verwiesen. Dahin sind wir heute gefahren…

Im Rathaus angekommen, haben wir gefragt, wo denn das Standesamt ist und die am Empfang haben uns gesagt, dass das Standesamt diese Woche gar nicht arbeitet. Heute hätten sie Schulung, morgen wären sie auch nicht da, Donnerstag ist Feiertag und Freitags arbeiten die ohnehin nicht. Soviel dazu. Da man mir am Telefon (mit dem Standesamt) gesagt hatte, dass einiges davon auch im Jugendamt schon erledigt werden kann, haben mein Mann und ich spontan beschlossen, dort hin zu fahren…

Er ist zu der Adresse “Unter den Eichen” gefahren. Dort waren wir vor der Geburt der Kleinen auch, aber inzwischen sind sie umgezogen nach Zehlendorf in die Kirchstr. und das wusste ich auch. Ich habe es meinem Mann gesagt und wir sind weiter nach Zehlendorf gefahren. Dort im Bezirksamt angekommen, haben wir uns zum Jugendamt durch gefragt, dieses auch gefunden und nach der zuständigen Stelle gefragt. Da sagte man uns, die die für Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht zuständig sind, sind schon wieder umgezogen und zwar in den Hartmannsweilerweg. Das wäre mit Auto gar nicht so weit und wir könnten es innerhalb der Sprechzeit noch schaffen. Zum Glück hat auch der Mietwagen ein Navi! So waren wir wirklich innerhalb von 7 Minuten da. Wir haben die zuständige Stelle auch ziemlich schnell gefunden. Das war der, den ich unzählige Male versucht habe, anzurufen. (Aber vielleicht ist ja seine Telefonnummer nicht mit umgezogen). Alle anderen hatten nichts zu tun und waren auch nicht zuständig. Nachdem er uns endlich empfangen hat, war seine erste Frage, ob wir denn angerufen hätten. der wollte mich wohl verarschen?! Sollte ich im gleich die Augen auskratzen oder erst später??? Dann hat er gefragt, ob wir die Geburtsurkunde schon hätten (Nein, die versuchen wir ja gerade irgendwie zu bekommen!!!) und als er “Nein” hörte, meinte er, dann könne er gar nichts für uns tun. Wir müssten erst zum Standesamt, dann mit allen Unterlagen zu ihm, die könnten wir ja auch mailen (Na klar, weil das beim letzten Mal ja auch so toll geklappt hat) und dann würde ein Termin mit uns gemacht, zu dem wir dann zum unterschreiben noch mal ins Amt kommen müssten. Argh!!! Ich hasse diese Bürokratie!!!

Jetzt hat der Kleine offiziell noch immer keinen Namen, denn das mit dem Namen gestaltet sich doch etwas schwierig…