Urlaub Montag – Teil 1

Heute morgen sind wir erst mal wieder in die Mercedes-Werkstatt gefahren, um zu klären, was nun genau mit dem Reifen ist und wie das jetzt weitergeht. Wie sich herausstellte, musste der Reifen gewechselt werden. Zum Glück hatten sie genau noch einen da, den wir brauchten und konnten das vor Ort gleich erledigen. Das hat natürlich gedauert. Für die Prinzessin gab es dort eine Spielecke mit Legosteinen, Buntstiften und einem Rutschauto Müllauto. Dann hat eine Frau ihr noch Buntstifte und einen Malblock geschenkt, welches sie mit nach Hause nehmen durfte. Außerdem hat man ihr Kakao oder Apfelsaft angeboten, sie fühlte sich also super wohl; so wohl, dass sie zum Abschied gefragt hat: “Kann ich hier not mal hin?”

Von der Werkstatt aus, wollten wir dann nach Luckau auf den Haberland Indoorspielplatz (das Wetter war noch immer wechselhaft). Das war vielleicht ein Ausflug! Alles fing bereits damit an, dass das Navy die Straße nicht kannte, in der der Spielplatz sein sollte. In Luckau angekommen, war die halbe Stadt wegen eines Filmdrehs gesperrt; also sind wir bestimmt fünfmal im Kreis gefahren. Nicht nur Straßen sondern auch Parkplätze waren gesperrt; der Papa war schon wieder bedient. Endlich haben wir aber doch einen Parkplatz etwas abseits gefunden und sind ein Stück gelaufen. Ich wollte noch in die Information. Wie sich herausstellte, hat diese aber montags geschlossen. Ein Stückchen weiter war dann auch der Indoorspielplatz. Als wir vor der Tür standen, ist mir wieder eingefallen, dass ich ja gestern recherchiert hatte, was man alles so unternehmen kann. Ich hatte aufgeschrieben, was man machen kann, wo man das machen kann, wie weit die Entfernung zu unserem Urlaubsort ist, wie die Preise sind und natürlich auch wie die Öffnungszeiten sind. Ich hatte es gelesen, verstanden, aufgeschrieben, ABER vergessen, das auch dem Papa zu sagen. Da lässt die “Ich-habe-ein-Kleinkind-Demenz” wieder grüßen. Naja, lange Rede kurzer Sinn: Der Indoorspielplatz hat unter der Woche nur von Mittwoch bis Freitag und dann von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet. (an Sa, So und Feiertagen schon ab 10.00 Uhr) Daher erwartete unser dieses Bild:

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Also von Luckau waren wir “bedient” und sind wieder nach Lübben gefahren. Dort angekommen regnete es schon wieder. Aber das hat uns nicht daran gehindert, Eis essen zu gehen. Wir waren im Eis Café Seidel. Für die Kleine gab es auch dort wieder eine Spielecke, was zur Folge hatte, dass sie ihr Eis nicht essen, sondern lieber spielen wollte. Es war schwer sie dort wieder raus zu bekommen. Ich hatte einen superleckeren Eisbecher und einen noch leckeren Shake. Der Papa hatte ein riesiges Stück Kuchen, der wohl selbstgemacht und auch extrem lecker war. Als wir fertig waren, sind wir an die Spree und in den Schlosspark gegangen…

Die Hoch und Tiefs von heute

Aufgrund meiner “Krankheit” hatte mein Chef ja gesagt, er würde gern meine Probezeit verlängern. Wenn man bedenkt, dass ich Mitte Februar erst angefangen habe und von Mitte April bis Ende Juli fast durchgehend (bis auf ein paar Tage) krankgeschrieben war, kann man das ja verstehen und ich war auch einverstanden. Mündlich hatten wir das also schon ausgemacht und heute sollte ich das schriftlich erhalten. Aber vorher kam der Chef zu mir und fragte mich, ob er da noch einfügen soll, dass ich in der Zeit auch bis 10 Tage Urlaub nehmen darf. Na, das fand (und finde) ich ja mal nett! Von allein hätte ich da nicht nachgefragt, aber da er es mir schon angeboten hat, habe ich das Angebot natürlich auch gerne angenommen. Vielleicht können mein Mann, die Kleine und ich dann doch wenigstens eine Woche wegfahren…an einen See oder an die Ostsee… Ich muss hier mal raus (und die zwei auch)! Und so sehr ich Berlin auch mag; manchmal brauchen wir einfach unsere Ruhe (am Wasser!!!)

Als ich nach Hause gekommen bin, hatte ich einen Brief im Briefkasten. Ich habe schon am Absender gesehen, dass das eine Kündigung ist (sonst schreiben mir die Tanzmamas nämlich nicht). Und tatsächlich! Es war eine… mit einem Brief gleich zwei Tanzkinder weniger (Geschwister). Zur Zeit liegen meine eigenen Tanzkurse ja still und ich weiß nicht, wie lange noch. Den Tanzmamas hatte ich in der letzten Rundmail u.a. auch geschrieben, dass ich es sehr sehr traurig finden würde, wenn sie sich nach einer Alternative umsehen und auch eine finden, aber es auch verstehen kann (und das habe ich auch so gemeint), aber trotzdem trifft mich jede einzelne Kündigung persönlich. Die Mama hat geschrieben, dass die Kinder so gerne wieder tanzen würden und sie sie nicht länger hin halten möchte, weil die Kinderzeit ja auch so schnell vorbei ist. Ich merke ja am eigenen Kind, wie Recht sie damit hat. Also kann ich sie voll und ganz verstehen, aber… trotzdem hinterlässt das wieder so ein flaues Gefühl in der Magengegend… Dann kommt auch wieder hoch, dass mein Mann möchte, dass ich das ganz aufgebe und meine Schwiegermutter und seine Tante da auch noch gesagt haben, ich solle das lassen (Beide haben nicht die geringste Ahnung!!! Ich frage mich, wie sie einfach wieder über mich bestimmen wollen, ohne meine Meinung dazu zu hören – das ärgert mich total!!!) Ich habe doch den besten Job der Welt, (auch wenn er mies bezahlt ist und die Konkurrenz groß), den kann ich nicht einfach hinschmeißen, dann wäre ich irgendwie nicht mehr ich…

Als ich die Kleine aus der KiTa abgeholt habe, war sie heute sehr verschmust und anhänglich. Auf der einen Seite habe ich mir Sorgen gemacht, weil ich nicht wusste, warum sie so ist. Ich möchte doch, dass es ihr gut geht!! Und auf der anderen Seite habe ich diese Kuscheleinheiten (wie immer, wenn sie mit mir “musen” möchte) sehr genossen; ich kuschle und schmuse so gerne mit ihr… Zu Hause angekommen, hat sie es sich auf ihrer Couch bequem gemacht, hat sich eine Decke (bei ca. 30°C) und ein Kissen geben lassen und kuschelte mit ihrer “Olisa” (Louisa, ihre Stoffgiraffe). Als die Kleine so weit zufrieden gestellt war, bin ich ins Schlafzimmer gegangen, um mich umzuziehen. Sie rief irgendwas, was sich anhörte wie: “Kann ich ein But haben, Mama?” Ich bin zu ihr hingegangen und habe sie gefragt, was sie möchte, da sagte sie: “Kann ich  was lesen, Mama?” Sie bringt mich doch immer wieder zum lachen: Jetzt wollte meine zweijährige Tochter also schon lesen…

Das waren meine ups und downs heute…. Dann habe ich diesen wunderbaren gestrigen Post von schimpfmalmama gelesen und mir ist aufgefallen, dass nicht Tanzpädagogin der beste Job der Welt ist, sondern, dass ich ja schon längst den besten Job der Welt habe – auch wenn dieser nicht mit Geld entlohnt wird: ich bin Mama!!! Und: Was will man ich mehr?

Soweit ist es jetzt schon…

Heute Morgen: Wir (die Kleine und ich) waren abmarschbereit und gingen aus der Wohnungstür. Sobald wir auf dem Flur standen, fragte die Kleine mich: “Was ham wir vagessen, Mama?” Soweit ist es jetzt schon!? Sie ist gewohnt, dass Mama (also ich) wirklich jeden Morgen noch mal zurück in die Wohnung geht, weil sie (ich) was vergessen hat. Daher hat sie auch nicht gefragt, OB, wir was vergessen haben, sondern WAS wir vergessen haben (heute ausnahmsweise mal nichts). Soweit ist es jetzt schon…

Kathinkas Chaos Küche

Nach dem Desaster an Ostern und dem heutigen Unfall, glaube ich, ich sollte in meinem Blog eine neue Rubrik eröffnen; Thema s.o.

Heute habe ich mal die Pizzabrötchen nach dem Rezept von doppelmama ausprobiert. Das liest sich so einfach; das sollte selbst ich hinbekommen (dachte ich). Was ich nicht im Haus hatte, waren Hefe und Eier (bei uns werden selten (fast nie) Eier gegessen und immer nur zum Backen welche gekauft), auf letztere konnte aber sicher auch verzichtet werden, da das Eigelb ja “nur” den Glanz geben soll… auch Tomatenmark hatte ich keines mehr… Also ging es nach der KiTa mit der Kleinen zum Einkaufen….

Nachdem ich mit der Kleinen vom Einkaufen zurück kam, ist mir aufgefallen, dass ich vergessen hatte, Hefe zu kaufen. Na klasse! Der Teig sollte doch eine Stunde ruhen; es wurde immer später… Ob das noch was werden würde, fragte ich mich… Ich bin noch mal schnell “um die Ecke” gegangen, um Hefe zu kaufen… Als ich wieder kam, legte der Papa sich hin, ich habe den Teig fertig gemacht. Da ist mir aufgefallen, dass ich auch nicht mehr genügend Mehl im Haus hatte; aber glücklicherweise hatte ich noch etwas Vollkornmehl da, also wurde das weiße Mehl ergänzt. Aber damit nicht genug. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!!! In der Hektik habe ich statt 3 TL Öl, 3 EL genommen – na ganz toll! Der Teig war so weit fertig, dass er ruhen konnte…

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Die Kleine hat mir dann mit sehr viel Spaß geholfen, die Soße anzurühren… Am Besten fand sie (glaube ich) das Abschmecken. Wenn ich sie gefragt habe, ob noch was fehlt, sagte sie: “Ja” und wenn ich fragte, was noch fehlt, sagte sie grundsätzlich: “Wasser!” (Vielleicht kommt das dabei raus, weil sie sich am liebsten nur von Nudelsuppe ernähren würde)

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Beim “schneiden” des Käses hat sie mir dann auch geholfen; aber irgendwie dachte ich anschließend, das ist alles viel zu viel… und mein Teig war irgendwie auch nicht gerade der Hit…

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Mit der Füllung habe ich es dann wohl etwas (sehr) übertrieben… Das Ergebnis war, dass ich die Brötchen kaum um die Füllung belegt bekam…

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und das Ganze aussah, wie auf einem Schlachtfeld (alles eine Frage der Perspektive – siehe Foto 2:)

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Schon während des Backens und auch das fertige Ergebnis duftete (es) durch die gesamte Wohnung, da bekam man gleich Appetit. Und einige der Brötchen sahen gar nicht mehr so verunglückt aus… die “verunglückten” Brötchen kamen  auf meinen Teller, die “schönen” auf die vom Papa

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Und lecker waren die!!! Dabei war es egal, ob verunglückt oder nicht. Allerdings muss ich das Rezept nächstes Mal wohl halbieren; die machen super satt!!!

Liebe doppelmama: Vielen lieben Dank für das super leckere Rezept!! Hast du vielleicht einen Tipp, wie ich die Füllung besser in die Brötchen bekomme?

Oh, nein! Bitte nicht schon wieder!!!

Da waren wir heute auf dem Spielplatz und die Kleine hatte ihren Spaß… Aber sie hat auch manchmal einiges an Blödsinn auf Lager und manchmal wird es auch gefährlich… So rannte sie heute wieder zum Tor des Spielplatzes und wollte raus rennen. Vor dem Spielplatz ist ein ganz wenig Bürgersteig und dann kommt gleich die Straße und da soll sie natürlich auf gar keinen Fall hinrennen… Also bin ich ihr sofort hinterher gerannt, ohne viel zu überlegen. Die Kleine konnte ich aufhalten, aber auf dem Weg zu ihr kam es, wie es kommen musste. Der Fotoapparat, den ich vorne in der Tasche der Sweatjacke hatte, ist raus gefallen, im Sand gelandet und der Akku ist raus geflogen. Oh nein! Bitte nicht schon wieder!!! Wir wollten doch Anfang Mai in den Kurzurlaub fahren… da brauche ich den Fotoapparat! Einschicken und reparieren dauert wieder 6 Wochen; den werde ich nie und nimmer pünktlich zurück bekommen…. und was das wieder kosten wird! Bitte, lass ihn funktionieren! Denkst`e Puppe! Da rührte sich gar nichts mehr! Na, das passt ja dann zum Rest des Tages! Mein Mann meinte, ich solle erst mal alles raus nehmen (Akku, SD-Karte) und das dann “trocknen” lassen, damit der Sand dann raus gesaugt werden konnte…. Dann heißt es jetzt wohl abwarten… aber viel Hoffnung habe ich nicht….