Urlaub Tag 3 – Hansedom Stralsund

Auch heute war der Himmel hier wieder trist, es regnete und es war nass und kalt. Also wollten wir in ein Erlebnisbad fahren. In der Ostseetherme in Scharbeutz war ich mit der Prinzessin bereits im Urlaub 2014, die war ganz gut. Allerdings verhältnismäßig teuer, da Motte inzwischen schon bezahlen muss und auch ziemlich weit weg, 170km um genauer zu sein. Da Murmel immer noch nicht so der Autofahrer ist und wir auch echt spät dran waren heute (die Kids haben doch tatsächlich mal bis 7.00 Uhr geschlafen) und als wir mit frühstücken und packen fertig waren, war es bereits 11.00 Uhr. Also sind wir “nur” 57km nach Stralsund, ins Hansedom gefahren. Hier braucht Motte auch noch nichts bezahlen.

Die Frau am Empfang war nett, es waren viele Familienumkleiden frei, so dass wir eine davon nehmen konnten. Die Schränke waren von der Größe her auch okay. Das Bad an sich ist liebevoll gestaltet, es kommt ein wenig Südseefeeling auf. Viele (künstliche) Palmen und sehr auf Piraten gemacht, hier mal ein Schiff, da mal eine Pyramide…. Natürlich war unser Hauptanlaufpunkt das Kleinkinderbecken. Es ist klein aber fein und für meine Kinder am wichtigsten: es hat eine kleine Rutsche.

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Motte hat ja in jedem Schwimmbad Spaß, so natürlich auch in diesem. Bei Murmel waren wir etwas skeptisch, weil er die letzten beiden Male, als er baden sollte, aus der Badewanne klettern wollte und totales Theater gemacht hat, obwohl er bis dahin auch eine totale Wasserratte war. Wir sind also sehr behutsam mit ihm vorgegangen, er hatte allerdings überhaupt keine Probleme mit dem Wasser. Zwar hat er am Anfang eher im Wasser gestanden, aber im Laufe des Tages hat er sich auch immer wieder hingehockt und gestrahlt. Die kleine Rutsche ist er auch runter, alleine und zusammen mit seiner Schwester. Im Laufe der Zeit ist er dann auch allein aus dem Becken geklettert, die Treppe der Rutsche hinauf und wieder runtergerutscht, mal auf dem Bauch, mal auf dem Po… natürlich habe ich ihn festgehalten…. Motte wollte natürlich auch die großen Rutschen ausprobieren. Gleich neben dem Kleinkinderbecken ist eine ganz breite Rutsche, die ordentlich Speed drauf bekommt. Die haben wir zuerst getestet und für gut befunden.

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Dann gibt es dort noch drei Röhrenrutschen, zwei “mittlere” und eine “schwere”. Motte wollte unbedingt die “schwere”, allerdings habe ich gemeint, wir sollten erst mal eine “mittlere” nehmen. Also haben wir die in der Mitte genommen, die war teilweise dunkel mit beleuchteten Bildern von Piraten u.ä., dann dunkel mit Lichtstreifen, dann wieder mit Bildern und dann rot. Sie ist sachte und wenn Murmel ein Jahr älter gewesen wäre, wäre ich auch mit ihm dort runter gerutscht… Im Laufe des Tages habe ich dann die anderen zwei erst mal allein getestet. Gut, dass ich Motte von der “schweren” abgebracht habe. Die ist echt für Adrenalinjunkies, weil sie fast steil bergab geht. Ich habe ganz schön gequietscht 😉 Die andere “mittlere” war stockdunkel, was ja für mich gar nichts ist, aber die findet Motte schon in den Spreewelten immer am Besten, also konnte ich mit ihr dort auch rutschen. Das haben wir natürlich im Laufe des Tages auch getan und wie erwartet, fand sie die stockdunkle am Besten. Nicht dass jetzt die Vermutung aufkommt, der Papa war mit dem Kleinen ganz alleine und ich nur mit der Prinzessin unterwegs… Wir haben uns schon abgewechselt. Mein Mann wollte nur nicht mit der Kleinen rutschen, bei der breiten Rutsche hatte er Angst, dass er zu schwer ist und sie zu viel Geschwindigkeit bekommen könnten und bei den Röhrenrutschen waren ihm die Treppenstufen zu viel… Natürlich war auch ich mal mit dem Kleinen alleine im Babybecken, während der Papa und die Prinzessin eine Runde gedreht haben. Eigentlich wollten sie ins Außenbecken, aber da war nicht nur die Luft sondern auch das Wasser kalt, also haben sie es gelassen und sind stattdessen noch mal in das Schwimmbecken, das ein Boot ist. Da waren wir vorher alle vier schon mal drin und mein Mann drückte es so aus: “Das Wasser ist hier gar nicht so schwer, es ist viel leichter” Ja, es fühlte sich irgendwie so an… Als Motte und der Papa vom Rundgang zurück waren. wollte er mal eine rauchen… Und als mein Mann rauchen ging, war ich mit den Kleinen im Kleinkinderbereich, wo die Prinzessin unbedingt mit ihrem Bruder rutschen wollte. Das sah einfach zu süß aus. Davon wollte ich ein Foto. Ich habe die zwei gebeten auf der Rutsche sitzen zu bleiben und habe von der Liege (die gleich neben dem Becken stand) den Apparat geholt. Dann habe ich ein Foto gemacht, wie die zwei da oben sitzen und eines wie sie unten ankommen. Danach habe ich das ganze gefilmt. Als sie wieder unten ankamen, ist Murmel weggerutscht und ich habe ihn wieder hochgezogen, natürlich mit rechts, weil ich Rechtshänder bin. In dieser Hand hatte ich aber auch den Fotoapparat und es fühlte sich so an, als wäre er dabei mit Wasser in Berührung gekommen. Ich war mir aber nicht sicher. Da er noch einwandfrei funktionierte, hatte ich mir das wohl (zum Glück!!!) nur eingebildet…

Irgendwann mussten wir auch was essen und auch das kann man natürlich dort machen. Abgerechnet wird übrigens am Ende beim rausgehen über einen Chip, so muss man kein Bargeld mit ins Schwimmbad nehmen. Nur ist es etwas ungünstig, wenn so wie heute keine EC-Zahlung möglich ist. Aber zurück zum Essen. Es gibt das Übliche: Fischstäbchen, Pommes, Schnitzel, Nuggets, Burger aber auch Milchreis, Kartoffelpuffer und auch Fischbrötchen… Der Essensbereich ist toll eingerichtet, man kann “unter Palmen” essen

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oder aber auch in einem Schiff (auf dem auch eine große Rutsche für die Kinder ist).

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Und im Essensbereich ist auch ein toller Spielbereich für Kinder, zum Glück in einem Extraraum, so dass meine Kinder erst mal was gegessen haben. 😉 Also kinderfreundlich ist es dort wirklich! Der Spielbereich ist mit einem Schiff (auch hier wurde das Thema wieder aufgegriffen, welches sich durch das ganze Bad zieht), mit Klettermöglichkeit, mit Rutsche, mit Tafel, Spielen und Malzeug. Auf dem Schiff ist so eine Art Murmelbahn, wo die Bälle vom Bällebad durchpassen. Das fand Murmel ganz besonders toll.

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Nach dem Essen und spielen ging es noch mal eine ganze Weile planschen, rutschen, Spaß haben, bevor es langsam nach Hause gehen sollte. Es gibt übrigens auch ein Wellenbad, eine Wildwasserbahn, einen Strudel, zwei Whirlpools in dem Bad, was wir aber heute alles nicht ausprobiert haben…

Auch hier beim umziehen haben wir wieder eine der freien Familienumkleiden genommen. Murmel fand dort einen leeren Schrank ganz toll, kletterte hinein und setzte sich hin. Das sah einfach zu süß aus. Ich wollte ein Foto davon machen und der Fotoapparat ging nicht mehr an. Oh nein!!! Bitte nicht! Hatte ich mir das vorhin doch nicht nur eingebildet? Die Fehlermeldung war genau wie bei meinem letzten Apparat: “Objektivfehler, Bitte starten Sie die Kamera neu” Nur, dass diese dieses mal auf englisch angezeigt wurde. Das machte es aber auch nicht besser (Die letzte war übrigens nicht nass, die ging eines Tages einfach nicht mehr an). So ein verdammter Mist!!! Bitte nicht schon wieder!!!! Die ist doch erst zwei Monate alt!!!

Draußen wollte ich dann ein Bild mit dem Handy machen, Murmel ist dagegen gekommen, das Handy ist mir aus der Hand gefallen, auf den Boden gekracht und hat sich in seine Einzelteile zerlegt (das heißt die Abdeckung ist ab- und der Akku rausgeflogen). Das ließ sich zum Glück aber problemlos zusammensetzen und funktionierte auch noch.

Auf dem Weg zurück ins Ferienhaus haben wir dann erst mal Reis besorgt und den Fotoapparat dann in der Wohnung hinein gelegt. Jetzt heißt es warten und beten…

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Ach ja, mein Fazit zum Hansedom Stralsund: sehr liebevoll im Detail, sehr kinderfreundlich (neben dem Babybecken ist auch ein Wickeltisch, habe ich ja ganz vergessen zu erwähnen, auch Windeln u.ä. würde man dort bekommen und Aquawindeln gegen Gebühr auch), aber auch für den Actionfan ist was dabei. Es ist herrlich klein und war auch heute angenehm leer (wie es in den Ferienzeiten aussieht, weiß ich nicht), Draußen ist ein toller Spielplatz, den wir bei dem heutigem kalten Regenwetter leider nicht ausprobieren konnten. Es gehört auch mit € 14,00 für 4 Stunden und € 19,00 für den Tag zu den preiswerteren Bädern. Angenehm ist auch, dass Kinder unter 5 Jahren noch freien Eintritt haben. Also ich sage: Für Familien absolut empfehlenswert!

Unsere Wohnung – das Bermudadreieck

Also was hier in letzter Zeit verschwindet, ist einfach nicht mehr normal und die Geschwindigkeit mit der es passiert, erst recht nicht.

Dass ich meine Haarbürste mindestens einmal täglich suche, ist ja auch nichts Neues mehr. Das sind hier schon alle gewöhnt. Aber seit ca. einer Woche finde ich sie gar nicht mehr. Glücklicherweise habe ich eine Tochter mit eigenen Haarbürsten zu Hause, so dass da noch so etwas wie eine Alternative vorhanden ist. Auch wenn sich meine nicht gerade dünnen Haare nicht ganz so gut mit einer Minnie Mouse Kinderhaarbürste verstehen und  ich diese schon beim frisieren zerlegt habe.

Was viel viel schlimmer ist, ist, dass ich seit Donnerstag meinen Fotoapparat vermisse. Wer mich kennt, weiß, dass ich fast nie ohne aus dem Haus gehe. Dienstag war ich ohne unterwegs, Mittwoch mit und Donnerstag… habe ich zu Hause noch Fotos gemacht und ein, zwei auf den PC geladen. Danach bin ich mit Murmel raus gegangen und bin mir zu 90% sicher, dass ich den Fotoapparat zu Hause gelassen habe. Aber die anderen 10% beschäftigen mich doch arg. Was, wenn ich ihn doch mithatte und ihn verloren habe? Unterwegs habe ich allerdings keine Fotos gemacht. Was wenn er total weg ist? Viel schlimmer als der Verlust der Kamera, wäre der Verlust der Speicherkarte, die noch in selbiger ist. Denn zum einen habe ich die Fotos von Mittwoch und Donnerstag noch nicht auf den PC überspielt und zum anderen sind da Fotos drauf, auf denen Murmel badet. Ich habe solche Angst, dass diese Fotos in die falschen Hände geraten. Dabei habe ich die doch nur gemacht, weil er das erste Mal solche Freude beim baden hatte. Selbst für´s Familienfoto werde ich diese noch zuschneiden/hätte ich diese noch so zugeschnitten, dass man nicht alles sieht. ich hoffe wirklich, dass die Kamera hier in unserem “Bermudadreieck” ist und ganz bald wieder auftaucht.

Heute Morgen habe ich Sachen für Murmel zum Anziehen aus dem Schrank genommen, dann brauchte Motte Hilfe und danach waren auch diese Sachen verschwunden. Wo habe ich die nur hingelegt? So groß ist doch unsere Wohnung nun auch nicht. Da dachte ich das erste Mal: “Das kann doch nicht sein! Unsere Wohnung ist doch nicht das Bermudadreieck!” Bis heute Abend habe ich die Sachen noch nicht wieder gesehen…

Da hier alle kränkeln, wollten wir uns heute Vormittag noch mal hinlegen. Motte wollte ihr Tablet, weil sie nur ausruhen, aber nicht schlafen wollte. Sowohl der Papa als auch ich haben es nicht gefunden. Also hat sie erst  mal meins genommen… Nach dem Schlafen/Ausruhen habe ich es dann auf ihrem Tisch gesehen. Natürlich haben sowohl der Papa als auch ich da schon vorher nachgesehen. Ich sag ja: “Bermudadreieck!” (Wahrscheinlich haben wir von den gefühltem 3m Papierstapel auf dem Tisch  nur 1,5 m angehoben)

Urlaub – Dienstag – Lübbenau (Spreewelten-Bad)

Seit Jahren versuche ich schon den Papa zu überzeugen mit mir und später dann mit der Prinzessin und mir in ein Spaßbad zu gehen. Wir sind beide totale Wasserratten und auch die Kleine scheint da ganz nach uns zu kommen. Aber während ich Spaßbäder total gerne mag und jedes gerne mal testen würde, mag mein Mann überhaupt keine Schwimmhallen (da könnte ja jemand hinein uriniert haben), also keine allzu gute Kombination. Letztes Jahr im Urlaub wollte ich auch in so ein Bad und “musste” dann mit der Kleinen alleine gehen. Natürlich kann man sich da überhaupt nicht erholen, wenn man immer denkt, der andere ist sauer und am Besten wir bleiben nicht allzu lange…

Umso mehr hat es mich überrascht, als er VOR dem Urlaub schon gesagt hat, er würde gerne mit uns in so ein Bad gehen und dafür bräuchte er eine neue Badehose. Oh freu!!! Der Papa wollte gerne in das Bad in Cottbus, aber das hat leider gerade diese Woche aufgrund Reinigungsarbeiten geschlossen. Das Tropical Island hat ja nur miese Kritiken im Netz, also fiel das für uns auch schon mal durch. Was uns beiden aber zusagte und der Kleinen auch, als wir ihr die Bilder auf dem Tablet zeigten, war das Spreewelten-Bad in Lübbenau. Der Kinderbereich sah gut aus, Rutschen, ein Wellenbad, ein Strudel und ein Außenbecken sollte es auch geben. Aber das Besondere an diesem Bad ist, dass man wohl nur durch eine Scheibe getrennt mit Pinguinen schwimmen kann. Da ging es also heute hin…

Die Keine hat ausnahmsweise mal nicht alle zwei Minuten gefragt, ob wir schon da sind und als wir da waren, konnte man schon von außen die großen Rutschen sehen. Sie hat sie gesehen und fragte: “Wo geht man da hoch?” Ich: “Das weiß ich noch nicht. Wir müssen auch erst mal gucken, ob du da überhaupt rauf darfst” Sie: “Ich hab keine Anst vor dis!” Ich: “Ja, ich weiß Süße” Sie: “Der Papa weiß das auch!” Und die ganze Zeit ging es: “Gehen wir jetzt wimmen? Muss mein Badezut anziehn!” Also da war eine total aufgeregt…

Der Tagespreis für eine erwachsene Person beträgt € 18,00 und für Kinder unter 6 Jahren) € 3,00. Das Tolle war, dass unser Vermieter im Ferienhaus eine Karte hatte, die wir mitnehmen durften und so 20% Rabatt auf die Eintrittspreise bekommen haben. Bei Eintritt bekommt man dann ein Armband mit Chip, über den am Ende alles abgerechnet wird. Man muss also kein Bargeld mit ins Bad nehmen. Wir sind rein gegangen, haben uns umgezogen (die Umkleiden sind von der Größe her okay) und alles in den Schränken verstaut (die auch hier mal wieder viel zu klein waren) und sind dann duschen und ins Schwimmbad gegangen. Natürlich haben wir uns zuerst das Kinderbecken angesehen und da gab es für die Kleine kein Halten mehr. Leider hatte ich (die Mama mit der Demenz) zu Hause vergessen, ihre Schwimmflügel mit in die Urlaubstaschen zu packen und hier kann man auch leider keine ausleihen. Glücklicherweise konnte ich aber welche (über den Chip) käuflich erwerben. Jetzt stand ungetrübtem Badespaß nichts mehr im Weg. Das Kinderbecken ist super und war so schön leer.

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Ich habe den Papa gesehen, der im Kinderbecken lag, das warme Wasser genoss und mit der Kleinen um die Wette strahlte – das hätte er auch schon eher haben können! Wir haben dort ganz lange mit der Kleinen gespielt, bis diese beschloss, jetzt mal ein anderes Becken aufzusuchen. Wir waren über den Tag verteilt im Strudel (das fand die Kleine letztes Jahr schon lustig), in den Wellen (das sagte ihr nicht allzu sehr zu), haben mit Reifen gespielt, waren auf den Rutschen (Die großen Rutschen sind für Kinder ab 7 Jahren, was ich aber, wie immer, nicht verstehe. Dadurch dass diese in Rundungen nach unten verlaufen und teilweise sogar stocken, sind sie auch nicht gefährlich für die Wirbelsäulen von kleinen Kindern und wenn die Kleine eine Rutsche sieht, will sie rauf. Und ich habe ihr diesen Wunsch erfüllt (mag sein, dass das nicht alle verstehen)) Eine der beiden Rutschen ist innen grün beleuchtet und die andere ist teilweise stockfinster, so dass man dort streckenweise gar nichts sieht (die wäre ich ja von mir auch schon nicht runter und erst recht nicht mit ihr, aber sie wollte, obwohl ich ihr erklärt habe, dass man dort drinnen nichts sieht). Außerdem waren wir noch im römischen Thermalbad und im Whirlpool. Die meiste Zeit des Tages haben wir aber natürlich im Kinderbecken verbracht. Natürlich sind wir aber auch in das Außenbecken gegangen, um “mit den Pinguinen” zu schwimmen. Leider waren die Glasscheiben, die dazwischen waren unheimlich dreckig und auch die Außentemperatur war nicht gerade angenehm, was sehr schade war.

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An der gegenüberliegenden Wand der Pinguinanlage ist ein Foto jedes Pinguins mit Namen.

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Draußen gibt es auch etliche Liegen und einen wunderschönen Spielplatz und wieder war es schade, dass es so kalt war.

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Was ich aber auch ganz toll fand bzw. finde, ist, dass das Bad auch sehr Babyfreundlich ist. So gibt es mehrere Bettchen für die ganz Kleinen und einen Wickeltisch  (ich habe nur einen gesehen, weiß aber nicht, ob es vieleicht noch weitere gibt) neben dem Kinderbecken.

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Das Bad war den ganzen Tag ziemlich leer, aber zur Fütterungszeit der Pinguine war es extrem. Wir waren kurz vorher draußen und haben dort auch schon ein wenig mitbekommen, aber ohne die vielen Menschen drum herum.

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Es war ein wirklich schöner Tag, die Kleine hatte Spaß, Mama und Papa hat es gefallen und die Kleine hat sich sogar den ganzen Tag wie ein kleiner Engel benommen (selbst beim Essen sind nur zwei Nudeln runter gefallen). Also von mir aus: Gerne noch mal!

Fazit: Ein Erlebnis für die ganze Familie und wenn nicht gerade Ferienzeit oder Wochenende ist, ist es da auch angenehm leer.

Wer mal auf der Homepage vorbei schauen möchte und noch weitere Informationen braucht: hier entlang: http://spreewelten-bad.de/de/bad-pinguine.html

Urlaub Montag – Teil 1

Heute morgen sind wir erst mal wieder in die Mercedes-Werkstatt gefahren, um zu klären, was nun genau mit dem Reifen ist und wie das jetzt weitergeht. Wie sich herausstellte, musste der Reifen gewechselt werden. Zum Glück hatten sie genau noch einen da, den wir brauchten und konnten das vor Ort gleich erledigen. Das hat natürlich gedauert. Für die Prinzessin gab es dort eine Spielecke mit Legosteinen, Buntstiften und einem Rutschauto Müllauto. Dann hat eine Frau ihr noch Buntstifte und einen Malblock geschenkt, welches sie mit nach Hause nehmen durfte. Außerdem hat man ihr Kakao oder Apfelsaft angeboten, sie fühlte sich also super wohl; so wohl, dass sie zum Abschied gefragt hat: “Kann ich hier not mal hin?”

Von der Werkstatt aus, wollten wir dann nach Luckau auf den Haberland Indoorspielplatz (das Wetter war noch immer wechselhaft). Das war vielleicht ein Ausflug! Alles fing bereits damit an, dass das Navy die Straße nicht kannte, in der der Spielplatz sein sollte. In Luckau angekommen, war die halbe Stadt wegen eines Filmdrehs gesperrt; also sind wir bestimmt fünfmal im Kreis gefahren. Nicht nur Straßen sondern auch Parkplätze waren gesperrt; der Papa war schon wieder bedient. Endlich haben wir aber doch einen Parkplatz etwas abseits gefunden und sind ein Stück gelaufen. Ich wollte noch in die Information. Wie sich herausstellte, hat diese aber montags geschlossen. Ein Stückchen weiter war dann auch der Indoorspielplatz. Als wir vor der Tür standen, ist mir wieder eingefallen, dass ich ja gestern recherchiert hatte, was man alles so unternehmen kann. Ich hatte aufgeschrieben, was man machen kann, wo man das machen kann, wie weit die Entfernung zu unserem Urlaubsort ist, wie die Preise sind und natürlich auch wie die Öffnungszeiten sind. Ich hatte es gelesen, verstanden, aufgeschrieben, ABER vergessen, das auch dem Papa zu sagen. Da lässt die “Ich-habe-ein-Kleinkind-Demenz” wieder grüßen. Naja, lange Rede kurzer Sinn: Der Indoorspielplatz hat unter der Woche nur von Mittwoch bis Freitag und dann von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet. (an Sa, So und Feiertagen schon ab 10.00 Uhr) Daher erwartete unser dieses Bild:

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Also von Luckau waren wir “bedient” und sind wieder nach Lübben gefahren. Dort angekommen regnete es schon wieder. Aber das hat uns nicht daran gehindert, Eis essen zu gehen. Wir waren im Eis Café Seidel. Für die Kleine gab es auch dort wieder eine Spielecke, was zur Folge hatte, dass sie ihr Eis nicht essen, sondern lieber spielen wollte. Es war schwer sie dort wieder raus zu bekommen. Ich hatte einen superleckeren Eisbecher und einen noch leckeren Shake. Der Papa hatte ein riesiges Stück Kuchen, der wohl selbstgemacht und auch extrem lecker war. Als wir fertig waren, sind wir an die Spree und in den Schlosspark gegangen…

Soweit ist es jetzt schon…

Heute Morgen: Wir (die Kleine und ich) waren abmarschbereit und gingen aus der Wohnungstür. Sobald wir auf dem Flur standen, fragte die Kleine mich: “Was ham wir vagessen, Mama?” Soweit ist es jetzt schon!? Sie ist gewohnt, dass Mama (also ich) wirklich jeden Morgen noch mal zurück in die Wohnung geht, weil sie (ich) was vergessen hat. Daher hat sie auch nicht gefragt, OB, wir was vergessen haben, sondern WAS wir vergessen haben (heute ausnahmsweise mal nichts). Soweit ist es jetzt schon…

Kathinkas Chaos Küche

Nach dem Desaster an Ostern und dem heutigen Unfall, glaube ich, ich sollte in meinem Blog eine neue Rubrik eröffnen; Thema s.o.

Heute habe ich mal die Pizzabrötchen nach dem Rezept von doppelmama ausprobiert. Das liest sich so einfach; das sollte selbst ich hinbekommen (dachte ich). Was ich nicht im Haus hatte, waren Hefe und Eier (bei uns werden selten (fast nie) Eier gegessen und immer nur zum Backen welche gekauft), auf letztere konnte aber sicher auch verzichtet werden, da das Eigelb ja “nur” den Glanz geben soll… auch Tomatenmark hatte ich keines mehr… Also ging es nach der KiTa mit der Kleinen zum Einkaufen….

Nachdem ich mit der Kleinen vom Einkaufen zurück kam, ist mir aufgefallen, dass ich vergessen hatte, Hefe zu kaufen. Na klasse! Der Teig sollte doch eine Stunde ruhen; es wurde immer später… Ob das noch was werden würde, fragte ich mich… Ich bin noch mal schnell “um die Ecke” gegangen, um Hefe zu kaufen… Als ich wieder kam, legte der Papa sich hin, ich habe den Teig fertig gemacht. Da ist mir aufgefallen, dass ich auch nicht mehr genügend Mehl im Haus hatte; aber glücklicherweise hatte ich noch etwas Vollkornmehl da, also wurde das weiße Mehl ergänzt. Aber damit nicht genug. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!!! In der Hektik habe ich statt 3 TL Öl, 3 EL genommen – na ganz toll! Der Teig war so weit fertig, dass er ruhen konnte…

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Die Kleine hat mir dann mit sehr viel Spaß geholfen, die Soße anzurühren… Am Besten fand sie (glaube ich) das Abschmecken. Wenn ich sie gefragt habe, ob noch was fehlt, sagte sie: “Ja” und wenn ich fragte, was noch fehlt, sagte sie grundsätzlich: “Wasser!” (Vielleicht kommt das dabei raus, weil sie sich am liebsten nur von Nudelsuppe ernähren würde)

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Beim “schneiden” des Käses hat sie mir dann auch geholfen; aber irgendwie dachte ich anschließend, das ist alles viel zu viel… und mein Teig war irgendwie auch nicht gerade der Hit…

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Mit der Füllung habe ich es dann wohl etwas (sehr) übertrieben… Das Ergebnis war, dass ich die Brötchen kaum um die Füllung belegt bekam…

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und das Ganze aussah, wie auf einem Schlachtfeld (alles eine Frage der Perspektive – siehe Foto 2:)

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Schon während des Backens und auch das fertige Ergebnis duftete (es) durch die gesamte Wohnung, da bekam man gleich Appetit. Und einige der Brötchen sahen gar nicht mehr so verunglückt aus… die “verunglückten” Brötchen kamen  auf meinen Teller, die “schönen” auf die vom Papa

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Und lecker waren die!!! Dabei war es egal, ob verunglückt oder nicht. Allerdings muss ich das Rezept nächstes Mal wohl halbieren; die machen super satt!!!

Liebe doppelmama: Vielen lieben Dank für das super leckere Rezept!! Hast du vielleicht einen Tipp, wie ich die Füllung besser in die Brötchen bekomme?

Mich hat es schon wieder umgehauen

Da waren wir also auf bzw. vor dem Spielplatz “Verrückte Villa”. Neben dem Spielplatz befindet sich das Riesenhüpfkissen; also sprang die Prinzessin aus dem Wagen und rannte quer über den Spielplatz Richtung Riesenhüpfkissen. Auch kleine Bagger sind hinter dem bzw. hinten auf dem Spielplatz, also ist mein Neffe auch quer über den Spielplatz Richtung Bagger geflitzt. Da mein Mann der Kleinen hinterher gesprintet ist, bin ich ihrem Cousin hinter her gerannt. Plötzlich spüre ich einen Schlag am Bein (fragt nicht nach Sonnenschein) und es reißt mich von den Beinen. Ich gehe zu Boden, die Schmerzen sind nicht ohne… Aua! Was war das denn jetzt schon wieder? Da läuft so eine Seilbahn quer über den Spielplatz und da hier auch keiner “Achtung” gerufen hat, habe ich mal wieder nicht mitbekommen, dass was von rechts kam. Boah! Ich war sauer! Nicht auf das Kind, auch nicht unbedingt auf die Mutter, obwohl diese ja mal hätte “Achtung” oder “Vorsicht” hättet schreien können; nein, zum einen war ich sauer auf mich, weil ich einfach immer vergesse, dass ich nicht sehen kann, ob was von rechts kommt (im Straßenverkehr drehe ich mittlerweile den ganzen Kopf, aber auf dem Spielplatz rechne ich doch nicht mit so etwas). Und zum anderen und am meisten auf die Planer und Konstrukteure. Wer bitte stellt denn so was in die Mitte des Spielplatzes??? Das ist ja gemein gefährlich!!! (Ich mag diese Dinger ohnehin nicht besonders, weil ich sie für eine Gefahren- und Unfallquelle halte, aber auf “unserem” Spielplatz steht das Teil wenigstens am Rand, so dass die Gefahr gering gehalten wird)

Normal laufen ist jetzt nicht mehr drin, geschweige denn “normales” Treppen steigen… Der ganze rechte Oberschenkel ist ein einziger Schmerz und wird morgen ein einziger blauer Fleck sein. (Und der Rücken (links) hat auch was abbekommen, ich weiß nicht, ob die Füße vom Kind mich da auch noch getroffen haben oder ich mich mal wieder beim stürzen “verrenkt” habe…) Ich habe mich über den Spielplatz “geschleppt”, mich hinter meinem Neffen auf den Bagger plumpsen lassen und erst mal drauf gewartet, dass der Schmerz nach lässt – dieses Mal vergeblich; er ließ (und lässt) einfach nicht nach…