Unser Baby ist da

Wie sich einige von euch ja sicher schon gedacht haben, ist es hier in letzter Zeit so still, weil unser kleiner Sonnenschein inzwischen das Licht der Welt erblickt hat. Er ist super süß, sieht aus wie seine Schwester bei ihrer Geburt und beide sehen/sahen aus wie der Papa, nur die Augen haben beide von mir. Er wog 3.140 g, misst 52 cm und ich frage mich, wie das große Baby in den gar nicht so großen Bauch gepasst hat.

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Und – oh Wunder – wir konnten uns sogar noch VOR der Geburt auf einen Namen einigen. Der Papa hat den ersten und ich den zweiten ausgesucht – das war nur fair, denn bei der Prinzessin war es genau anders herum.

Die beste Entscheidung, die wir getroffen haben, war aber die eines Familienzimmers. Der Kleine wurde nachmittags geboren und Abends konnte die Prinzessin auch “einziehen”. Der Kleine ist nicht nur der ganze Stolz seiner Eltern, sondern auch der seiner großen Schwester. Sie wollte nicht, dass er untersucht wird. Als wir sie schließlich doch davon überzeugen konnten, fragte sie danach jedes Mal: “Was hat die Ärzin gesaht?” und selbst als die Oma zu Besuch ins Krankenhaus kam, durfte sie ihn nicht allzu lange sehen. Die Kleine schob einfach sein Bettchen weg und sagte: “Das is mein Brüderzen!!!” Die ersten Tage hat sie gefragt, ob er auch immer ihr Bruder bleiben wird. Ihr neues Lieblingswort ist “klitzeklein”. Alles an ihm: Nase, Händchen, Füße… wird mit “klitzeklein” betitelt. Sie “schmust” und “kuschelt” mit ihm, das ist einfach herzallerliebst das anzusehen. ❤

Inzwischen sind wir alle vier wieder zu Hause und finden uns als Familie zusammen.

 

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Jetzt doch nicht mehr

Die Kleine beschäftigt sich jetzt jeden Abend mit der bevorstehenden Geburt, hat immer einige, meist die gleichen Fragen dazu. “Warum musst du das Baby rauspressen?” Warum kann es niz alleine raus kommen? Aba, wenn dis weh tut? Wann bin ich geboren? Wer hat dia dabei geholfen?” (diese Fragen stellt sie seit Samstag) und jedes Mal (schon einige Wochen lang) sagt sie: “Iz will niz, dass du in Krankenhaus musst!” oder “Du sollst niz in Krankenhaus!” Meist weint sie dann. Meine arme Motte! Ich wusste doch, dass ihr das vom letzten Jahr immer noch schwer zu schaffen macht (Ich könnt mich darüber immer noch aufregen). Wir reden dann natürlich ganz viel darüber und ich versuche so gut es geht, ihr die Angst zu nehmen. Aber heute hat sie den Vogel abgeschossen: Sie: “Iz war heute gar niz tanzen!” Ich: “Nein, ich habe dir doch erklärt, dass wir eine neue Tanzstunde für dich suchen, wenn dein Brüderchen erst mal da ist” Ihre Antwort: “Iz will doht kein Brüderzen mehr haben!” Ah ja! Ich dachte, sie vermisst das Tanzen so sehr, dass sie am liebsten gleich los legen würde, aber der Papa meinte, das hätte sie gesagt, weil sie solche Angst hat, wenn ich ins Krankenhaus gehe…

Wickelkommode und Beistellbettchen

Die Wickelkommode ist ja aus dem Kinderzimmer der Prinzessin. Jetzt ist sie ins Schlafzimmer “umgezogen”. Nun steht bis auf den Kleiderschrank nichts mehr an Möbeln in ihrem (bzw. dem Kinder-) Zimmer. Denn auch das Bett der Kleinen ist vor einiger Zeit schon ins Schlafzimmer umgezogen. Wir hatten gehofft, sie so dazu bewegen zu können, in ihrem eigenen Bett zu schlafen. Bisher hat es aber erst zwei- bis dreimal geschafft. Uns stört es aber auch nicht, dass sie noch immer im Familienbett schläft. Aber ich schweife schon wieder ab….

Die Wickelkommode steht jetzt also auch im Schlafzimmer. Da der Papa unsere Wand mit Holzpanelen verkleidet hat (daher auch das Moltontuch hinten), ist es nicht möglich jetzt wieder ein Brett über der Wickelkommode anzubringen. Da kam mir der Tipp von Kati von mamiforlife gerade recht. Sie stellt hier das Önsklig Behälter Set von Ikea vor. Wie ich finde ein Super Tipp! Vielen lieben Dank, dass du diesen Tipp geteilt hast Kati.

Wie gesagt, die Wickelkommode ist aus dem Kinderzimmer. Die Wickelauflage allerdings ist neu. Die alte war weder abwaschbar noch konnte man sie ordentlich abwischen. (Na, beim ersten Mal begeht man frau halt noch Fehler) und da sie inzwischen so versüfft war, haben wir sie entsorgt. Diese hier ist süß und mal wieder neutral gehalten (so wie ich es mag) – es gibt sie aber auch in rosa und hellblau.

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Das Beistellbettchen wurde ja vom Papa schon vor ein paar Tagen aufgebaut. Inzwischen ist auch alles gewaschen bzw. ausgelüftet. Das Bettchen der Kleinen wurde jetzt auf Papas Seite gestellt, so dass das Beistellbettchen auf meine Seite konnte. Da wir ein paar Kompromisse gemacht haben (so haben wir z.B. das günstigste Angebot rausgesucht und wir wollten auch nicht, dass ein Herz oben runter hängt), ist es jetzt hellblau von der Ausstattung her geworden. (Das der Prinzessin war beigefarben). Die Bettwäsche (Decke und Kissen) wird aber ohnehin wieder rausgenommen. Der Kleine wird genauso wie seine Schwester im Schlafsack schlafen oder bei Unruhe gepuckt werden.

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Jetzt muss das Bett nur noch an meines herangeschoben werden und fertig. Ja, ich weiß, die Querstrebe kann man auch weglassen. Da das Baby aber zur Seite ins Bett rausgenommen wird und nicht oben rüber, haben wir sie auch praktischen Gründen dran gelassen. Denn so kann man das Bettchen tagsüber als Stubenwagen benutzen, in dem man das Innenleben hochklappt und festbindet.

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So haben wir das auch bei der Kleinen schon gehandhabt.

Endspurt…

Heute habe ich die Anträge für Elterngeld und Kindergeld ausgedruckt und schon weitestgehend ausgefüllt. So dass sie nach der Geburt nur noch ergänzt werden müssen.

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Und auch der Kinderwagen wurde heute geliefert.

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Wer mich kennt, weiß, dass ich eher für neutrale Farben bin. Der Papa hat sich jetzt aber für blau entschieden.

Von einem weinenden Kind und kurzen Beinchen

Da die Kleine sich gestern Abend wieder ganz schön lange geweigert und gewehrt hat, einzuschlafen, heute Morgen aber schon wieder um 06.30 Uhr aus dem Bett “sprang” (sie war so aufgeregt, da heute Fahrzeugtag in der KiTa war), war sie heute Morgen dementsprechend “gnatschig”. Bevor es zur Fotografin ging, hatte ich der Kleinen ja noch zwei Ketten mit zugehörigem Armband (Kette + Armband € 1,49) gekauft. Eine ist ja gleich kaputt gegangen, aber auf die andere achtet sie jetzt wirklich sehr. Gestern Abend hatte sie diese Kette um, hat Eis gegessen und natürlich ist das halbe Eis auf der Kette gelandet und diese klebte fürchterlich. Also habe ich zu ihr gesagt, ich wasch sie bzw. wisch sie ab und dann kann sie sie wieder haben. Da es aber schon so spät war und sie bettfertig gemacht wurde, habe ich das an dem Abend wieder völlig vergessen. Also klebte sie heute morgen immer noch. Die Kleine wollte die Kette haben, ich habe zu ihr gesagt, ich muss sie erst abwischen, weil sie noch klebt. Na, das gab vielleicht ein Theater. Sie fing bitterlich an zu weinen (man merkte sofort, dass sie total übermüdet war), schluchzte: “Aba die is so wunderzön!” Ich: “Ja, Süße, die bleibt doch auch wunderschön!” Sie schluchzte weiter: “Aba die glitzat so zön!” 

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Sie dachte wohl, wenn die Kette nass wird (die ist aus Plastik), dann ist der “glänzende Schimmer” ab. Ich habe sie in den Arm genommen und ihr erklärt, dass auch der Glanz bleibt und sie weiterhin so schön glitzert. Sie hat sich langsam wieder beruhigt.

Da das Laufrad schon seit Herbst hier rumsteht, war es natürlich etwas staubig (es war zwar im Karton, aber der Karton nicht richtig zu – dafür hätten wir den Lenker abbauen müssen), also haben die Kleine und ich heute Morgen das Staubtuch geschwungen und das Rad gesäubert. Sie hatte richtig Spaß daran. Auf dem Weg zur KiTa war sie richtig gut drauf und ich habe gestaunt, wie toll, sie das inzwischen jetzt schon kann.

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Am Vormittag musste ich dann zur Frauenärztin und habe auf dem Weg dorthin noch die Matschhose der Kleinen (die hatte ich vergessen heute Morgen mitzunehmen) in die KiTa gebracht. Ich komme zur Tür rein und meine kleine Maus saß auf dem Boden im Flur und weinte und schluchzte jämmerlich. Natürlich habe ich sie sofort in den Arm genommen und gefragt, was los ist. Vor lauter schluchzen, hat sie aber kein Wort raus bekommen. Da kam eine Erzieherin und hat mir erzählt, was “passiert” ist. Heute hatte die Gruppe ja Fahrzeugtag. (Normalerweise hat die Gruppe dienstags Spielzeugtag und jeder darf ein Spielzeug mitbringen. Seit dieser Woche wurden aus den Spielzeugtagen wieder Fahrzeugtag und jeder darf ein Fahrzeug mitbringen (Bobbycar, Dreirad, Laufrad, Roller, Fahrrad – jede/r wie sie/er mag) und dann fahren sie auf dem Hof der KiTa und basteln dafür auch Verkehrszeichen. Die Kinder hatten letztes Jahr schon sehr viel Spaß dabei. Und die Gruppe der Kleinen hat eben dienstags Fahrzeugtag, also auch heute.) Sie wollten also auch heute raus, haben sich gerade angezogen, sind raus und dann hat es angefangen zu regnen und sie mussten alle wieder rein. Genau da begann das “Problem” der Kleinen. Wie sich herausstellte schluchzte und weinte sie so bitterlich, weil ihr Laufrad nass werden könnte. (Auch dass das Rad unter einem Dach stand, wurde ihr von den Erzieherinnen erklärt, aber sie hatte immer noch Angst, dass es nass werden könnte). Sie hat wohl auch erzählt, dass Mama das Rad heute Morgen extra gewaschen hat. Also habe ich es ihr auch noch mal erklärt: erstens dass das Rad unter einem Dach stand und gar nicht nass werden kann und zweitens, selbst wenn es nass werden sollte, dann wird es doch gewaschen und wir trocknen es danach einfach wieder ab. Da hat sie sich langsam beruhigt und ist wieder in ihre Gruppe gegangen. Wie sie dem Papa und mir Abends erzählt hat, sind sie mit der Gruppe und den Fahrzeugen dann doch noch raus gegangen, als es aufhörte zu regnen.

Ich ging weiter zur Frauenärztin. Das CTG hat wieder Mal eine Stunde lang gedauert. Ich habe da jedes Mal das Gefühl, dass die mich vergessen. Dieses Mal war das CTG aber wohl in Ordnung. Dann hieß es wieder auf die Frauenärztin warten… Schließlich wurde ich aufgerufen und sie hat alles ausgemessen. Ich wollte ja wissen, wie groß und schwer der Kleine jetzt ist und wie er ca. bei der Geburt sein wird. Bei der Kleinen wusste ich das die gesamte Schwangerschaft über und bei dem Baby jetzt (bis auf die Feindiagnostik) gar nicht bzw. kaum. Ich fragte die Ärztin also, wie groß der Kleine ist und sie meinte: “Sehr kurze Beinchen!” Was sollte DAS denn jetzt wieder heißen??? Die machte mir schon wieder Angst. Sollte das heißen, der Kleine hat ZU kurze Beinchen oder die Proportionen stimmen nicht? Oder was? Dann erklärte sie mir, dass man anhand der Oberschenkellänge die Gesamtgröße des Babys ermittelt. Also bedeuten kurze Beine eben kleines Baby. Aber gut, die Prinzessin war auch nicht gerade die Größte und so lange die Proportionen stimmen und ich mir keine Sorgen machen muss, ist alles okay.

Da die Kleine mich heute Morgen gebeten hatte, einen “Anliezer” für ihr Laufrad zu kaufen, ich aber den halben Tag bei der Ärztin verbracht habe, sind wir heute Nachmittag beide zusammen los gezogen (sie natürlich mit Laufrad), um ein Schloss für Rad zu kaufen. Der Vorteil: So konnte sie es sich selbst aussuchen. Erst wollte sie ein ganz normales rosafarbenes, aber dann hat sie sich (sehr zu meiner Freude) doch für ein grünes für Kinder entschieden. Und es hat exakt den gleichen Farbton wie ihr Laufrad.

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Moby Wrap 1 und 2

Wie ich ja bereits schrieb, bin ich eine total begeisterte Tragetuchmama, aber mein Moby Wrap ist nach einigen Jahren gerissen. Es ist zwar nicht doll eingerissen, aber ich denke, die Stabilität ist nicht mehr gegeben und die große Nähkünstlerin bin ich auch (noch) nicht. Und die Sicherheit meines Babys geht da einfach vor. (Sollte ich doch eines Tages halbwegs nähen können, so könnte ich vielleicht ein Puppentragetuch für die Prinzessin daraus machen)

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Also habe ich genau das Gleiche noch einmal (wieder über loeweli) bestellt. 2013 hat es noch € 49,90 gekostet, jetzt kostet es € 55,90. Aber gut, inzwischen ist ja so gut wie alles teurer geworden und es ist immer noch günstiger, als das was z.B. mibaby als “günstigsten Preis” ankündigt. Die führen dich nämlich gleich auf eine Amazon-Seite und da kostet das gleiche Tuch € 59,90. Der Versand ging wieder sehr schnell.Heute ist es angekommen.

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Was mich zunächst ein wenig enttäuscht hat, war, dass die Tasche nicht das gleiche Motiv drauf hat, wie das Tuch. ich bin von dem alten Tuch halt etwas verwöhnt. Aber gut, ich bin total froh, dass da überhaupt eine Tasche dabei ist. Bei Didymos und Hoppediz muss man diese extra bestellen und bezahlen. Und die alte habe ich ja schließlich noch.

                                 alte Tasche:                              neue Tasche:

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Die Qualität, der Stoff, das Muster und die Länge sind aber wie vorher. Also ich bin wieder zufrieden und hoffe, dass das mein Baby Nr. 2 genauso gut findet, wie mein Baby Nr. 1.

                                altes Tuch:                              neues Tuch (noch gefaltet):

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Nein, dieser Post ist nicht in Zusammenarbeit mit Moby Wrap oder loeweli entstanden. Er drückt lediglich meine Meinung und Erfahrung aus.

Wow, das ging ja jetzt schnell!

Heute Abend habe ich eine Nachricht von der Fotografin bekommen, dass sie uns einen Link mit den Bildern gesendet hat und wir jetzt aussuchen können, welche wir haben möchten. Waren wir nicht gestern erst da? Wow, das ging ja jetzt schnell! Sie hat 78 Bilder (!!!) in der Galerie und eines schöner als das andere. Nun entscheide mal, Mama! Oh, je, wo Entscheidungsfreude nicht gerade eine meiner Stärken ist. Und ich dachte, ich suche mir aus “nur” 40 Bildern aus. Das wäre schon schwierig genug geworden. Aber jetzt aus 78 wählen….