So sind sie

oder: Warum nicht öfter mal einen Mutausbruch haben?

Meine Kinder – so sind sie:

Die Große: hochsensibel, hochgradig empathisch und absolut gefühlsstark. Sie lässt ihren Gefühlen immer und überall ihren Lauf, dabei ist es egal, ob es positive oder negative Gefühle sind. Ihr ist es einfach egal, was andere von ihr denken.. Da kann es schon mal passieren, dass sie mitten im Kino auf ihrem Sitz anfängt zu tanzen…

Der Kleine: unheimlich mutig, hochgradig selbstbewusst und absolut willensstark. Bei ihm muss es immer höher weiter lauter sein. Ihm ist es egal, wie hoch der Berg oder wie unüberwindlich das Hindernis scheint – das sieht er erst gar nicht – er probiert es einfach aus und vertraut auf sich selbst. Auch ihm ist es egal, was andere Leute von ihm denken, da zickt er dann auch schon mal die KiTa-Leiterin an.

Heute hat Motte gemeint, sie hätte einer Freundin ein Bild gemalt, es ihr geschenkt und diese hätte sich auch riesig darüber gefreut. Da kam eine Klassenkameradin vorbei und hätte sie für das Bild ausgelacht. Ich habe ihr gesagt, die Hauptsache wäre doch, dass sich das Mädchen, für das das Bild war, sich gefreut hat und es kann ihr doch egal sein, was andere sagen…

Wann haben wir Erwachsenen eigentlich verlernt, unseren Gefühlen freien Lauf zu lassen, uns selbst blind zu vertrauen und vor allem seit wann ist es uns so wichtig, was andere von uns denken????

Vielleicht sollten wir uns einfach mal ein Beispiel an unseren Kindern nehmen…

Jetzt geht`s los

Heute stand ja für Murmel wieder PEKiP auf dem Plan und kaum ist er dort, ist er immer super gut drauf. Heute stand eine umgekehrte Bank zum klettern da. Na, da war es keine Überraschung, was der Kleine dort die meiste Zeit gemacht hat. 😉 Eine Überraschung hatte er dann aber doch parat. Denn war er bisher immer “nur” 5 bis 6 Schritte am Stück gelaufen, waren es bei PEKiP heute ganze 20 (!!!) am Stück (!!!) Ich denke: Jetzt geht`s los….