Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich irgendwo eine andere

Heute ist der 01.Juli 2019, Zeit einmal einen Rück- und einen Vorausblick zu wagen… Achtung, das wird ein längerer Text:

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass mein größter Traum war, Tanzpädagogin zu sein. Daher habe ich 2004 meine berufsbegleitende Ausbildung als Tanzpädagogin abgeschlossen und mich 2006 selbstständig gemacht, sozusagen von 0 auf 100, denn ich hatte plötzlich von jetzt auf gleich 10 Tanzgruppen im Alter zwischen 3 und 80 Jahren… Teilweise habe ich für eine Jugendkunstschule und den Sportbund gearbeitet, ich hatte aber auch eigene Tanzgruppen, Es war so eine Superzeit. Eine Tanzgruppe “meine Mädels” (samt Eltern) ist mit mir wirklich 6 Jahre lang durch dick und dünn gegangen. Sie haben bei mir angefangen zu tanzen, das waren sie 1. – 3.Klasse und 6 Jahre später waren sie immer noch dabei.

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2012 kündigte sich dann Motte an und ich wollte nicht mehr 80km mit dem Auto fahren, aber auch die Mädels hatten sich verändert, sie kamen in die Pubertät und verlagerten ihre Interessen, dazu kam noch, dass wir plötzlich ohne Tanzraum da standen und der Anbieter, der uns eine Turnhalle anbot, hat uns von vorne bis hinten verar… So kam es, dass wir auseinander gegangen sind, was zwar sehr traurig war, aber auf mich wartete eine neue Herausforderung: ich wurde Mama…

Aber auch in Berlin hatte ich Tanzgruppen und für diese hatte ich eine Vertretung organisiert, die sehr zuverlässig schien… Tja, der Schein trug… noch während des Mutterschutzes war sie plötzlich verschwunden… so kam es, dass ich Motte mit zum Training nahm und sie im Tanzsaal groß wurde….

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2014 hatte ich in einer Ballettschule wieder richtig viele Mädels, die unheimlich Spaß hatten, bei mir zu tanzen und auch ich unterrichtete sie unheimlich gerne.

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2015 ist meine kleine heile Welt zusammen gebrochen, als die Netzhautablösung bei mir festgestellt wurde. Abgesehen von den Ängsten nie wieder sehen und meine Tochter aufwachsen zu sehen, war ich ja auch monatelang krank geschrieben und durfte keinen Sport machen… also brachen mir die Tanzgruppen wieder weg…

2016 wurde dann mein Sohn geboren und 2017 habe ich langsam wieder angefangen, Tanz zu unterrichten… aber irgendwie war es nicht mehr dasselbe…. Die letzten Mädels habe ich jetzt zum 31.07.2019 gekündigt, weil es einfach keinen Sinn mehr macht…  Am 03.06.2019 war unsere letzte Tanzstunde (am 10.06. war Pfingstmontag, am 17.06. war die KiTa geschlossen und am 24.06. waren ja dann schon Ferien) und keiner hat es gemerkt… also das es die letzte Stunde war… Früher wäre mal wieder meine Welt zusammen gebrochen aber wieso dieses Mal nicht? Früher war mein Traum mit 40 eine eigene Tanzschule zu haben, warum reizt mich das jetzt nicht mehr?

Ganz einfach: weil sich die Prioritäten und auch ich geändert haben. Zuallererst bin ich Mama. Wieso sollte ich ne Tanzschule haben wollen? Tanzlehrer arbeiten immer erst, wenn alle anderen bereits Feierabend, KiTa- oder Schulschluss haben, warum sollte ich das wollen? Und nur mit der Durchführung der Stunde ist es ja auch nicht getan… die Stunden müssen vor- und nachbereitet werden, passendes Musiken müssen gefunden werden… was war ich immer stundenlang damit beschäftigt, irgendwelche Musiken zu suchen und zu finden….Zum anderen hat sich für mich eine andere Tür geöffnet: sie heißt Networkmarketing. Ja,

Ich bin Networker!

Ja, auch ich hab jetzt Networkmarketing für mich entdeckt und bin von dem Konzept und unseren Produkten überzeugt. Daher wird es hier in nächster Zeit auch einige Posts in dieser Richtung geben. Ob ihr jetzt bleiben oder gehen wollt, überlasse ich ganz euch – ich kann nur sagen, dass ich immer noch dieselbe Kathinka, (auch wenn ich mich geändert bzw. weiter entwickelt habe), mit derselben Familie und demselben Blog bin, aber die Prioritäten sich eben geändert haben – ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf dem neuen Weg begleitet…

Erste Kita-Übernachtung für Murmel

oder: Plötzlich bist du kinderlos (und weißt nichts mit dir anzufangen)

Heute war es also soweit – Murmels erste KiTa-Übernachtung steht an. Er freut sich schon seit Tagen darauf (auch wenn ich nicht weiß, inwieweit er mit 3Jahren richtig einschätzen kann, was genau das bedeutet). Gestern freu hat er gemeint, er möchte doch nicht in der KiTa schlafen. Also haben wir das heute morgen gar nicht erst breit getreten. Allerdings war er heute morgen wohl sehr froh und glücklich, dass er “seinen” Koffer mitnehmen durfte.

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In der KiTa wurde dann ganz stolz erst mal die neue Taschenlampe vorgeführt, der Mama “Tschüß” gesagt und jetzt soll ich ihn erst morgen wieder sehen?

Murmel ist so ganz anders vom Charakter her als Motte, er sieht immer alles als großes  B Abenteuer und lässt es auf sich zukommen, während sie da doch eher der sensible vorsichtige Part ist, der am Besten vorher immer schon wissen mag, was sein und passieren wird. Daher denke ich, heute wird uns wohl eher keiner anrufen (der Papa sieht das allerdings anders… na mal sehen, wer richtig liegen wird 😉 )

Motte und ich hatten heute eigentlich einen Mama-Tochter-Nachmittag geplant und sie sollte sich aussuchen, was wir machen wollen bzw. was sie möchte… Bisher hatte sie sich gewünscht auf den Spielplatz und Eis essen zu gehen…

Heute Mittag rief mich eine befreundete KiTa-Mama an und fragte, ob sie Motte mit in den Garten nehmen dürfte… Klar durfte sie… ich würde nach Feierabend hinter her fahren… so weit der Plan… Nach Feierabend bin ich dann erst mal nach Hause, um meinem Mann, der inzwischen ja auch Feierabend hatte und zu Hause war, etwas zu essen mitzubringen und mit ihm alles weitere zu besprechen. Dann habe ich die Freundin noch mal kontaktiert, dass ich jetzt los fahren würde und Motte sagte dann, ich solle nicht kommen… So viel zu unserem Mutter-Tochter- Nachmittag. Na gut, auch wenn ich das jetzt etwas traurig fand, ich wusste, dass Motte dort gut aufgehoben ist und es ihr gut geht. Nur hätte ich das vorher gewusst, hätte ich ganz anders planen können… Jetzt häng ich hier rum wie so n Schluck Wasser in ner Kurve… völlig kinderlos, der Mann ist am streichen und möchte auch keine Hilfe…

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Eben ist Murmel´s KiTa-Gruppe auf der Straße unten vorbei gelaufen (sie waren mit S-Bahn und Fähre zu einem Spielplatz unterwegs, auf dem sie den Tag verbracht haben), alle einschließlich ihm sind noch richtig gut drauf. Jetzt geht es zurück in die KiTa, wo noch gespielt werden kann und dann wird dort Pizza gemacht…. Ich bin gespannt, ob und wie die Nacht ohne ihn wird…

Urlaub 2018 – Tag 1 – Anreise

Heute ging es nun endlich los, in den lang ersehnten Urlaub. Nachdem Motte gestern alles super überstanden hat, konnte es heute endlich an die Ostsee gehen. Man glaubt es nicht, aber ich war dieses Jahr wirklich pünktlich fertig mit dem packen und auch das Koffer-Tetris gestaltete sich dieses Jahr echt einfach. Dadurch dass die Kinder inzwischen etwas größer sind und wir beschlossen haben, dieses Jahr mutig zu sein und weder dicke Jacken noch Gummistiefel einzupacken, hielt sich unser Gepäck echt in Grenzen. Jeder von uns hat nur eine lange Jeans dabei ansonsten ist unsere Garderobe ganz auf Sommer eingestimmt – schließlich sollen ja die ganze Zeit um die 30°C sein….

Pünktlich um 09.00Uhr ging es heute morgen los (und sollte hier jemand wissen, wo ich wohne und denken, die Luft ist rein: Pech gehabt, natürlich passt jemand auf unser Heim auf, so lange wir nicht da sind) und natürlich standen wir schon auf der Berliner Stadtautobahn ein paar Mal im Stau… auch auf der “richtigen” Autobahn gab es ein paar Staus und Baustellen aber alles im “normalen” Rahmen. Murmel hat eine Stunde geschlafen, dann war er eine Stunde lang beschäftigt und hat u.a. mit seiner Schwester gespielt (Motte hat ja mit dem Autofahren gar keine Probleme, sie wollte nur alle 10 Minuten wissen, wann wir denn endlich da sind). Danach wurde er quengelig aber da war es auch schon Zeit, eine Pause einzulegen. Wir fuhren auf eine riesige Raststätte, aßen Würstchen aus der Kühltasche und Brezeln, außerdem haben wir natürlich reichlich getrunken…

Auf der Weiterfahrt quengelte Murmel immer noch und wollte auf meinen Arm… das unser Navi nicht so richtig wusste, wo es uns hinschicken sollte, machte die Sache auch nicht einfacher… Murmel schaute sich ein Buch an, würgte, wollte auf den Arm (was natürlich bei Fahrt nicht ging) und wurde ganz blass…. das legte sich dann wieder, er quengelte aber weiter… was macht man da als Rabenmutter: ja, er durfte mein Handy haben und sich Videos von sich und seinen Freunden ansehen… Aber nach wirklich sehr kurzer Zeit hat er es mir wieder gegeben und wollte wieder auf den Arm… Er würgte wieder und da kam es (heißt das Würstchen) im Bogen aus ihm heraus… Mein armer Murmel… Der Papa steuerte den nächsten Parkplatz an, ich hab den Lütten sauber gemacht und umgezogen, während der Papa Auto und Sitz sauber gemacht hat. Kaum waren wir damit fertig, war der Lütte wie ausgewechselt, Auto fahren war okay, er quengelte nicht mehr und wollte auch nicht mehr auf den Arm (Appetit hatte er übrigens auch wieder) Auf dem Parkplatz stand vor uns ein Auto aus Rügen also hatten wir die Leute gefragt, wie  denn nun der Weg nach Sagard ist und sie meinten, der eigentliche Weg ist gesperrt, jetzt werden alle über Bergen umgeleitet, aber das wäre ein riesiger Umweg – Na, klasse! Aber gut, es blieb uns ja nichts anderes übrig als darüber zu fahren… Kaum waren wir in Bergen war unser Navi auch wieder bereit, uns einen Weg zu weisen… Kurz vor Sagard schliefen beide Kids im Auto – was ein Timing!

In Sagard haben wir aber nur den Schlüssel für unsere Ferienwohnung abgeholt, welche sich in Neddesitz befindet. Auch dort kamen wir nach kurzer Zeit und mit wachen Kindern an und haben uns dort erst mal umgesehen….

Das glaubt man doch nicht…

Heute morgen hat mich Motte`s Erzieherin angesprochen und gefragt, ob ich nicht auch mal in der KiTa eine Tanzstunde geben kann. Das glaubt man doch nicht… Wo waren die denn alle, als ich genau so was gesucht habe? Naja, vielleicht war damals einfach nicht die richtige Zeit… und meine Zeit kommt erst jetzt? Natürlich habe ich gesagt, dass ich das sehr gern machen würde (die halbe Gruppe tanzt ja ohnehin schon bei mir).

Auch die Leiterin des Familienzentrum hat mir heute eine Mail geschrieben, dass wohl gestern eine Interessentin vor ihrer Tür stand und ihr Kind zum Tanzen bringen wollte, allerdings ist die Kleine erst 2,5 Jahre alt. Das ist jetzt schon die zweite Anfrage für eine 2,5jährige und die aus unserem PEKiP-Kurs haben auch schon nach einem Tanzkurs für 1,5jährige gefragt… so was hatte ich ja schon mal angedacht, als Motte so alt war… vielleicht sollte ich noch mal drüber nachdenken….

Oh, ich bin so aufgeregt…

Morgen geht es endlich wieder los! Morgen werde ich endlich wieder Tanz unterrichten, bei den 3-4jährigen. Seit April mache ich jetzt bereits Werbung und jedes Kind in der KiTa hatte damals einen Zettel im Fach. Drei Mamas haben da gesagt, sie wären dabei, wenn ich anfangen würde. Drei Mamas von 45 haben diesen Flyer gelesen. 3!!! Gar kein guter Schnitt! Und dann? Dann hat es sich immer wieder auf dem Spielplatz und in Gesprächen mit Mamas ergeben, dass diese mitbekamen, was ich mache und vorhabe und nach und nach sagten sie, sie hätten Interesse. Als ich sie nach den Flyern fragte, meinten sie, sie hätten ihn übersehen, nicht wahrgenommen, der Mann hätte ihn wohl weggeworfen usw…

Beim PEKiP von Murmel war auch eine Mama dabei, die sagte, sie würde ihre Tochter gerne mal bei mir schnuppern lassen. Und dann kamen doch tatsächlich noch ein paar Mamas über Instagram dazu – ich hätte ja nie gedacht, dass sich dadurch potentielle Tanzkinder ergeben, aber umso mehr freut es mich.

Gestern waren es also 10+1 Kinder, die zum schnuppern kommen wollten. Yeah!!! Warum +1? Weil eine Mama schon jetzt weiß, dass sie weder Dienstag noch Donnerstag zu einem Kurs kommen kann, aber sie wollte ihre Tochter gerne mal schnuppern lassen, um zu sehen, ob tanzen überhaupt was für sie ist.

Heute Morgen hat mich vor der KiTa eine Mama angesprochen, sie hätte um drei bis vier Ecken erfahren, dass ich Kindertanz mache und wollte fragen, ob sie auch mal gucken kommen könnten. (Wie? Drei bis vier Ecken? Auch sie hatte im April einen Flyer im Fach). Ich habe ihr gesagt, dass der Kurs schon voll ist, wenn sich jetzt alle anmelden würden. Ich würde aber in zwei Wochen einen zweiten Kurs starten. Das fand sie nicht so toll, weil sie es gerade reizte, dass einige aus der KiTa dabei sind. Ich habe ihr gesagt, sie könne ja gucken kommen, da ich ja noch nicht weiß, wer von den “Schnuppernden” sich am Ende auch anmelden wird…

Und heute Nachmittag auf der Geburtstagsfeier zu der Motte heute eingeladen war, hatten die anderen Mamas wohl Werbung gemacht, denn eine Mama, die wir vom Spielplatz kennen, hat mich dann auch gefragt. Auch ihr habe ich gesagt, dass der Kurs eigentlich schon voll ist, da ich aber nicht weiß, wer sich jetzt wirklich anmeldet, kann sie auch morgen schnuppern können. Jetzt sind es also 12+1. Wo kommen die denn plötzlich alle her? Mit 12 Kindern ist der Raum nun aber wirklich ausgelastet. Ich bin ganz gespannt, wie das Morgen wird… Denn die Mamas wollen ja sicher beim ersten Mal mit rein und erfahrungsgemäß rennen die Mädels dann doch ab und zu zu ihrer Mama. Tohuwabohu sozusagen… Aber ich habe auch schon größere Gruppen unterrichtet – in dieser Altersklasse war meine stärkste Gruppe 15 Kinder groß…

Vorbereitet bin ich. Das Motto, welches sich durch die Stunde zieht, wird “Tiere” sein. Die Musik habe ich auf MP3-Player, USB-Stick und auch ganz altmodisch auf CD. So kann hoffentlich nichts schief gehen.

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Mit Murmel war ich dann heute auch im Studio, um die Musik auszuprobieren. Er hat sich sichtlich wohl gefühlt dort und ich habe im Raum mal grob überschlagen: es sollte auch mit 12 Kindern machbar sein…

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Ich bin voller freudiger Aufregung… Was mache ich, wenn alle 12 bleiben wollen??? Also die Reihenfolge der Interessenten werde ich auf jeden Fall beachten… Vielleicht ist ja auch für einige der Donnerstag interessanter…

Jetzt heißt es morgen aber erst mal: Herzlich Willkommen ihr Süßen, lasst uns tanzen!!!

Er fühlt sich jetzt schon sichtlich wohl dort…

Heute habe ich den Papa gebeten, mitzukommen, Motte von der KiTa abzuholen. Er hat Urlaub und die Kleine freut sich immer riesig, wenn er auch mal mitkommt. Also sind wir zu dritt losgegangen, um Motte abzuholen… Sie wollte aber nicht nach Hause… Sie wollte noch spielen. Also habe ich Murmel aus dem Tuch genommen und auch in den Sand gesetzt. Und was macht er? Er spielte dort, als würde er das alles schon kennen und dort des Öfteren spielen. Er buddelte, verstand sich mit einem Jungen aus Motte`s Gruppe schon mal super und erforschte dann die Gegend. Also er scheint sich schon jetzt dort richtig wohl zu fühlen… Das freut mich natürlich, vielleicht wir seine Eingewöhnung dort genauso einfach wie die von der Prinzessin…

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Wir saßen also eine Stunde in der KiTa im Sand und haben unsere Kinder beim Spielen beobachtet. 🙂

Als Motte´s KiTa-Freundin abgeholt wurde, hat ihre Mama uns gefragt, ob wir noch mit auf den Spielplatz gehen wollten. Sie würden auch nur Motte mitnehmen und vorher noch Eis essen gehen… Da ich ohne Tasche unterwegs war, meinte ich, ich müsste diese erst noch holen, aber dann würde ich mit dem Kleinen nachkommen. Gesagt, getan…

Zunächst bin ich nach Hause, habe meine Tasche geholt, bin dann zum Laden, in dem die Kids Eis essen gehen – da waren sie nicht… Also bin ich auf den Spielplatz, aber auch dort waren sie nicht… Hm, sehr merkwürdig,,, Waren sie doch woanders Eis essen gegangen? Ich ging also in Richtung Eisdiele, habe unsere Nachbarin getroffen, die gerade von dort kam – auch sie hatten meine Tochter nicht gesehen…. Müsste ich da nicht in Panik ausbrechen? Wo war meine Tochter? Nein, musste ich nicht! Ich wusste ja, mit wem sie unterwegs war und dass die Mama mir Bescheid geben würde, wenn irgendwas wäre. In der Zwischenzeit hatte ich bemerkt, dass ich Motte`s Trinkflasche vergessen hatte und bin noch mal nach Hause gegangen, um diese zu holen. Anschließend bin ich wieder auf den Spielplatz gegangen und…. da war meine Tochter samt ihrer Freundin 🙂 Die Mama der Freundin hat mir dann erzählt, dass die Kids noch mal zurück in die KiTa gegangen sind, um ein paar Runden mit den Fahrzeugen dort zu drehen 😉

Essen, Eis & Spielplatz

Heute haben wir uns einen “faulen” Sonntag gemacht. Der Papa ist spät aufgestanden, die Oma hat uns gefragt, ob wir zusammen essen gehen wollen, was wir dann auch getan haben. Schon beim Essen haben wir Motte´s Freundin samt Eltern und Buddelzeug gesehen. Nach dem Essen sind wir Eis essen gegangen, zum Nachtisch sozusagen und der Papa und die Oma brauchten einen Kaffee. Und wer saß dort auch beim Eis essen? Richtig! Motte`s Freundin samt Eltern. Also haben uns die Eltern gefragt, auf welchen Spielplatz wir gehen wollten und haben sich uns dann angeschlossen. Na, da war Motte ja superhappy 🙂 Und auch der Kleine hatte mal wieder jede Menge Spaß mit den Mädels, beim buddeln und als Papa ihn auf das Fahrrad der großen Schwester gesetzt hat. 🙂

Spieleparadies auf dem Hinterhof

Nachdem aus unserer geplanten Stunde Mittagsschlaf 2,5 Stunden geworden sind, sind wir mit den Kindern noch raus gegangen, aber “nur” auf unseren Hinterhof. Diesen hat allerdings eine Nachbarin in ein kleines Spieleparadies verwandelt und mir unter der Woche schon gesagt, dass die Kleinen das gerne benutzen dürfen. Das haben sie auch getan und hatten sichtlich Spaß daran, alles auszuprobieren.

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Mal wieder Shi Shan China

Heute haben wir es endlich mal wieder geschafft und sind samt Oma im Shi Shan China gewesen. Wir sind da so gerne, weil das Buffet toll, das Essen lecker ist und weil es dort ein Spielzimmer gibt, in dem Motte spielen kann.

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Motte muss auch noch nicht bezahlen, da sie noch keine 6 Jahre alt ist und sie kann sich ihr Essen dort selbst zusammenstellen. Wenn meine kleine Prinzessin, ihr Essen selbst aussuchen kann, sieht das so aus:

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Kartoffeln mit Reis mit Nudeln mit Pommes 😉 , dazu ein paar Erbsen, zwei Scheiben Gurke und zwei Scheiben Tomate. Fleisch wollte sie keins, das “klaute sie lieber von Mamas und Papas Teller…

Das Spielzimmer ist leider nicht mehr so, wie ich es vor ein paar Jahren kennen gelernt habe. Damals waren in dem Zimmer ein Kindertisch mit Stühlen, eine Wippe, mehrere Puppen und Spielzeuge, Legobausteine und und und… und heute? Heute war nur noch ein Spielteppich und Legobausteine da.

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Ich hoffe wirklich, dass das nur vorübergehend ist. Motte und Murmel hat das aber nicht weiter gestört, sie hatten auch mit den Bausteinen ihren Spaß.

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Wir haben lecker und viel gegessen, haben uns gut unterhalten und sind später wieder Richtung Heimat gefahren. Natürlich wollte Motte nicht nach Hause, sondern lieber auf den Spielplatz. Den Wunsch haben wir ihr auch gern erfüllt, da so schönes Wetter war. Wir haben von zu Hause nur das Buddelzeug und das Fahrrad von Motte und den Kinderwagen für Murmel geholt und dann sind wir auf den Spielplatz gegangen. Die beste Freundin von Motte war auch da und das obwohl sie sich am Freitag fast die Zunge durchgebissen hatte – aber das ist eine andere Geschichte… Die Mädels hatten viel Spaß, da auch Romy ihr Laufrad bei hatte und nachdem Murmel ausgeschlafen hatte, hat auch er noch mit Freude im Sand gebuddelt….

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So ein Tag, so wunderschön wie heute…

Heute war es soweit: Für Murmel stand die U6 samt Impfung auf dem Plan und für Motte der Sprachtest. Keine Ahnung, ob ich es schon erwähnt habe, aber wir sind wieder in unsere alte Kinderarztpraxis zurück gekehrt. Der Weg ist einfach kürzer, die Sprechstundenhilfen kennen uns schon und der Arzt ist kompetent und nett.

Die U6 von Murmel

Heute war dort mal wieder das “Irrenhaus los”, wie sich die Sprechstundenhilfe ausdrückte. Da wir aber einen Termin hatten, sind wir gleich ins Vorsorgezimmer geschickt worden und sooo lange mussten wir gar nicht warten… Wir haben uns gerade ein Buch angesehen und zwei kurze Geschichten gelesen, da kam die Sprechstundenhilfe auch schon. Sie hat Murmel gewogen und gemessen. Er ist mit 8.940g und 72cm zwar immer noch an der unteren Kurve, aber Sorgen mache ich mir da nicht. Und auch hier wurde mir gesagt, er wächst ja und nimmt zu, also brauche ich mir auch keine Sorgen machen. Dann mussten wir wieder eine Weile warten… Murmel und Motte fühlten sich wohl, guckten sich Bücher an und ich habe der Kleinen noch was vorgelesen. Nach einer Weile kam dann auch der Arzt. Er checkte Murmel durch, fragte wie es mit dem Essen, dem Rede, dem Spielen und dem Schlafen aussehen würde und stellte ihm ein Steckspiel hin. Diese Spiele liebt Murmel, er ist ein kleiner Feinmotoriker und hat auch den Test des Arztes mit Bravour bestanden. Dann wurde der Kleine noch geimpft und schon waren wir fertig. Der Arzt wollte uns verabschieden, da fragte ich ihn, wer denn jetzt den Sprachtest mit Motte macht – wie sich herausstellte: er.

Was erzählt sie denn da?

Während der Arzt sich mit Motte unterhielt, zog ich schon mal Murmel an. Da wir alle im selben Zimmer waren, konnte ich zuhören und manchmal musste ich echt schmunzeln, weil ich mir dachte: “Was erzählt sie denn da?” Ein paar Beispiele: Der Arzt: “Was spielst du denn am liebsten in der KiTa?” Motte: “Eisenbahn!” Wie jetzt? Eisenbahn? Die Erzieherinnen sagen, sie würde am liebsten Rollenspiele in der KiTa spielen und ich sehe sie dort immer verkleiden spielen. Aber gut…. “Ist das ein é Holzeisenbahn oder eine elektrische Eisenbahn?” “Elektirschz!” Soweit ich weiß, hat die KiTa gar keine elektrische Eisenbahn. Aber gut… “Was sind denn deine Lieblingsfarben?” “Drün und rosa” Hm… Soweit ich weiß und die Kleine mir ständig sagt, sind grün und lila ihre Lieblingsfarben. Aber gut… “Was ist denn dein Lieblingsessen?” “Nudeln mit Spaghetti!” *grins* “Kocht die Mama dir auch Nudeln mit Tomatensoße oder schmeckt das in der KiTa besser?” “Zu Hause gibt es Nudeln mit Ketchup” Und schon bin ich geoutet 😉 Tatsache ist, dass sie Ketchup (meinen) Soßen vorzieht, wie wahrscheinlich sie Hälfte aller Kinder es tun. “Spielst du denn auch manchmal mit deinem Brüderchen?” “Ja.” “Was spielt ihr denn am liebsten zusammen?” “Traktor!” Hä? Wir haben gar kein Traktor zu Hause mit dem sie spielen könnten. Aber gut… Vielleicht meint sie den Abschleppwagen, mit dem spielen sie nämlich wirklich beide immer wieder super zusammen…

Resultat: Der Arzt meinte, Motte braucht überhaupt keine Logopädie, er würde sogar aufschreiben, dass das ausgeschlossen ist. Und sie wäre sogar sprachlich weiter als sie es in ihrem Alter sein müsste. Das freut mich doch zu hören! 🙂 Vielleicht bringt ja das viele Vorlesen und singen doch was. Sie hätte mit g,d und sch, ch noch ein paar Schwierigkeiten, aber das müsse sie erst mit Schuleintrittsalter beherrschen. Er würde es immer wieder erleben, dass KiTa`s mit Logopäden zusammen arbeiten und dann schnell mal sagen, das Kind bräuchte Logopädie. Man könne die Kinder auch übertherapieren und ich könne doch meinem Mutterinstinkt trauen (dieser Mutterinstinkt hat mir wirklich gesagt, dass Motte keine Logopädie braucht, weil ich ja fast täglich Fortschritte in ihrem Sprachgebrauch feststellen kann). Also wenn jetzt zwei Ärzte und mein Mutterinstinkt sagen, dass das Kind keine Logopädie braucht, dann ist das auch so. Zumal ich dem Arzt auf seine Frage, warum die KiTa das denn meinen würde, nicht antworten konnte – einfach, weil es mir nicht gesagt wurde.

Es ist so einfach, sie glücklich zu machen

Zufrieden konnten wir die Arztpraxis verlassen und ich habe mal wieder festgestellt, wie toll der Arzt mit meinen Kindern umgeht. Motte hatte ich versprochen, dass wir nach dem Arztbesuch noch kurz auf den großen Spielplatz gehen könnten, wenn es nicht regnet. Es regnete nicht, also machten wir uns auf den Weg. Zuerst kamen wir aber an einem kleinen Spielplatz vorbei… Motte fragte, ob sie da auch rauf darf und da wir nichts zu tun hatten, Murmel ruhig war und schönes Wetter war, durfte sie natürlich. “Nur dreimal rutsen, ja Mama!?” “Ja!” Und einmal schaukeln, ja Mama?!” “Ja!” “Und einmal über alle Hängebrücken, ja Mama!?” “Ja!” “Motte, du kannst alle Spielgeräte ausprobieren, dreimal rutschen und dann sehen wir weiter, okay?!” “Okay!” Und schon war sie mit strahlenden Augen davon – es ist so einfach Kinder glücklich zu machen…

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Es ist so einfach, mich glücklich zu machen

Nachdem sie eine ganze Weile gespielt hatte, konnten wir auch weitergehen, schließlich wollten wir ja noch auf den großen Spielplatz… Ich fragte sie, ob wir unterwegs noch was zum Mittag einkaufen wollen und als sie “Nein” sagte, war das auch okay. An der nächsten Ecke war ein Buchladen und die hatten ganz tolle Bücher für Kinder über Berlin zum Ausmalen oder einen Kinderführer für Berlin im Schaufenster – die muss ich mir unbedingt irgendwann mal näher ansehen. Auf der anderen Seite stand ein Ständer mit Pixi Büchern und an denen kommen wir ja nie vorbei. Motte hat sich ein Sticker-Pixi ausgesucht mit dem Titel “Im Zoo”. Wir haben bezahlt und sind weiter. Plötzlich wollte Motte doch was zum Mittag einkaufen, also sind wir in den nächsten Supermarkt. Ich habe zu ihr gesagt, sie möchte mir das Buch so lange geben, damit ich es in die Tasche stecken kann, weil es dort diese Bücher auch zu kaufen gibt. Sie hat das gemacht, dann sind wir in den Laden und sie wollte sofort sehen, wo es denn dort Pixi Bücher gibt. Also habe ich es ihr gezeigt. Sie hat es sich angesehen und meinte: “Du bist eine liebe Mama!” Ohhh, wo kam das denn her? Wir sind weiter gegangen, ich sagte: “Oh, Dankeschön!” Und dann sagte sie: “Du bist die beste Mama von die ganze Welt!” *Seufz* Es ist so einfach, mich glücklich zu machen. ❤

Und schon wollte sie weiter

Wie versprochen sind wir danach auf den großen Spielplatz gegangen…

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Dort wollte sie aber nur einmal rutschen und einmal klettern und dann wollte sie auch schon weiter. Denn auf dem Nach Hause Weg wollten wir noch den Papa beim Arbeiten besuchen und ihm vom Test erzählen. Stolz wie Bolle hat sie das dann auch getan…

Dann war auch schon Mittagszeit und wir eilten nach Hause, denn ich wollte mit dem Mittag fertig sein, bevor die Handwerker kommen (bei uns werden dieses Jahr die Fenster neu gemacht und daher kam heute jemand, ob alles auszumessen). Motte und Murmel aßen beide gut Mittag, der Handwerker, der mit dem Papa im Schlepptau kam, war auch relativ schnell fertig, so dass Murmel Mittagsschlaf machen konnte… Kaum war Murmel eingeschlafen und in seinem Bett, sind auch Motte und ich beim kuscheln eingeschlafen. So viel frische Luft hat uns einfach mal müde gemacht.

Motte hat eine Stunde geschlafen (sonst macht sie gar keinen Mittagsschlaf mehr) und das rächte sich leider heute Abend, als sie erst gegen 22.00 Uhr eingeschlafen ist. 😥