100 ist nicht nur `ne Zahl

Auch heute bin ich mal wieder total begeistert von der Schule, in die Motte geht.
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Die Kinder wurden heute daran erinnert, dass sie seit genau 100 Tagen in die Schule gehen – an der Tür und an der Tafel wurden sie daran erinnert, das hingen Banner und Bänder bzw. es war was an die Tafel geschrieben. Es gab Urkunden und jede Menge Angebote: so durften sie eine Medaille und eine 100Dinge-Box basteln (und letztere auch füllen – Motte hat sie mit Kaffeebohnen gefüllt), sie durften gruppenweise Stapel aus 100 Bechern bauen, Pyramiden aus 100 Karten machen, 100Wackelaugen-Monster basteln und sich auch noch als 100jährige verkleiden – was für eine tolle Idee (auf die Fotos bin ich echt gespannt)

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Wenn man jetzt mal überlegt, was in 100 Tagen bei diesen Kindern alles “passiert” ist: in diesen 100 Tagen haben sie lesen, schreiben und rechnen gelernt, sie haben soziale Kontakte geknüpft und neue Freundschaften geschlossen, haben ihren Horizont erweitert, sind in der Klassengemeinschaft zusammen gewachsen, und und und

Das haben 6-7jährige geschafft was meinst du, was dann bei uns erst in 100 Tagen möglich ist?

in 100Tagen könntest du etliche kg verloren haben
in 100Tagen könntest du deine Gesundheit erheblich verbessert haben
in 100Tagen könntest du eine Rapunzelmähne haben
in 100Tagen könntest du 4stellig vom Handy aus verdienen

Ja all das und noch viel mehr ist möglich mit unseren tollen Produkten und dem verrückten Handybusiness – also lasst uns unsere 100Tage starten…
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Wo seht ihr euch in 100 Tagen?

Ein Video

Bevor es zum Christmas Garden ging, gingen der Papa und die Kinder zur Schwiegermama und ich hatte die “ehrenvolle” Aufgabe, Ordnung zu Hause zu machen…

Das ging auch einigermaßen schnell, also hatte ich noch etwas Zeit über, um ein Video zu drehen bzw. das Handy zu starten und mich beim Abtanzen und dem Versuch zu singen, aufzunehmen… Das ist eines der Dinge, die wir für unsere Networkfirma gerade machen: alle (die wollen, ich glaube, es sind so ca. 50 Leute (von denen ich weiß)) tanzen und singen zu Tim Bendsko “Hoch”. Wie findet ihr das Lied? ich mochte das richtig gerne bis es für Fußball verwendet wurde… Inzwischen mag ich es aber wieder.

Und versucht mal, euch selber beim Tanzen zu filmen… das nenne ich mal Workout. Ich war total durch, als ich fertig war… Ich bin schon ganz gespannt auf das Endergebnis…

Ich weiß gar nicht, wofür dieses Video eigentlich gedreht und zusammen geschnitten wird… Leider weiß ich auch noch immer nicht, wie ich ein Video in den Blog einbinden kann. Denn einige Dinge ändern sich wohl nie: Technik und ich sind immer noch völlig inkompatibel

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich irgendwo eine andere

Heute ist der 01.Juli 2019, Zeit einmal einen Rück- und einen Vorausblick zu wagen… Achtung, das wird ein längerer Text:

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass mein größter Traum war, Tanzpädagogin zu sein. Daher habe ich 2004 meine berufsbegleitende Ausbildung als Tanzpädagogin abgeschlossen und mich 2006 selbstständig gemacht, sozusagen von 0 auf 100, denn ich hatte plötzlich von jetzt auf gleich 10 Tanzgruppen im Alter zwischen 3 und 80 Jahren… Teilweise habe ich für eine Jugendkunstschule und den Sportbund gearbeitet, ich hatte aber auch eigene Tanzgruppen, Es war so eine Superzeit. Eine Tanzgruppe “meine Mädels” (samt Eltern) ist mit mir wirklich 6 Jahre lang durch dick und dünn gegangen. Sie haben bei mir angefangen zu tanzen, das waren sie 1. – 3.Klasse und 6 Jahre später waren sie immer noch dabei.

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2012 kündigte sich dann Motte an und ich wollte nicht mehr 80km mit dem Auto fahren, aber auch die Mädels hatten sich verändert, sie kamen in die Pubertät und verlagerten ihre Interessen, dazu kam noch, dass wir plötzlich ohne Tanzraum da standen und der Anbieter, der uns eine Turnhalle anbot, hat uns von vorne bis hinten verar… So kam es, dass wir auseinander gegangen sind, was zwar sehr traurig war, aber auf mich wartete eine neue Herausforderung: ich wurde Mama…

Aber auch in Berlin hatte ich Tanzgruppen und für diese hatte ich eine Vertretung organisiert, die sehr zuverlässig schien… Tja, der Schein trug… noch während des Mutterschutzes war sie plötzlich verschwunden… so kam es, dass ich Motte mit zum Training nahm und sie im Tanzsaal groß wurde….

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2014 hatte ich in einer Ballettschule wieder richtig viele Mädels, die unheimlich Spaß hatten, bei mir zu tanzen und auch ich unterrichtete sie unheimlich gerne.

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2015 ist meine kleine heile Welt zusammen gebrochen, als die Netzhautablösung bei mir festgestellt wurde. Abgesehen von den Ängsten nie wieder sehen und meine Tochter aufwachsen zu sehen, war ich ja auch monatelang krank geschrieben und durfte keinen Sport machen… also brachen mir die Tanzgruppen wieder weg…

2016 wurde dann mein Sohn geboren und 2017 habe ich langsam wieder angefangen, Tanz zu unterrichten… aber irgendwie war es nicht mehr dasselbe…. Die letzten Mädels habe ich jetzt zum 31.07.2019 gekündigt, weil es einfach keinen Sinn mehr macht…  Am 03.06.2019 war unsere letzte Tanzstunde (am 10.06. war Pfingstmontag, am 17.06. war die KiTa geschlossen und am 24.06. waren ja dann schon Ferien) und keiner hat es gemerkt… also das es die letzte Stunde war… Früher wäre mal wieder meine Welt zusammen gebrochen aber wieso dieses Mal nicht? Früher war mein Traum mit 40 eine eigene Tanzschule zu haben, warum reizt mich das jetzt nicht mehr?

Ganz einfach: weil sich die Prioritäten und auch ich geändert haben. Zuallererst bin ich Mama. Wieso sollte ich ne Tanzschule haben wollen? Tanzlehrer arbeiten immer erst, wenn alle anderen bereits Feierabend, KiTa- oder Schulschluss haben, warum sollte ich das wollen? Und nur mit der Durchführung der Stunde ist es ja auch nicht getan… die Stunden müssen vor- und nachbereitet werden, passendes Musiken müssen gefunden werden… was war ich immer stundenlang damit beschäftigt, irgendwelche Musiken zu suchen und zu finden….Zum anderen hat sich für mich eine andere Tür geöffnet: sie heißt Networkmarketing. Ja,

Ich bin Networker!

Ja, auch ich hab jetzt Networkmarketing für mich entdeckt und bin von dem Konzept und unseren Produkten überzeugt. Daher wird es hier in nächster Zeit auch einige Posts in dieser Richtung geben. Ob ihr jetzt bleiben oder gehen wollt, überlasse ich ganz euch – ich kann nur sagen, dass ich immer noch dieselbe Kathinka, (auch wenn ich mich geändert bzw. weiter entwickelt habe), mit derselben Familie und demselben Blog bin, aber die Prioritäten sich eben geändert haben – ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf dem neuen Weg begleitet…

Tatütata, er wird 3 Jahr

(Post enthält ungesponserte Werbung, da Marken erkennbar)

Und wieder heißt es, ein Kindergeburtstag steht vor der Tür. Der Lütte wird schon 3. Wann bitte ist das denn passiert?

Dieses Jahr durfte Murmel sich ein Motto aussuchen, er hat sich für Feuerwehr entschieden. Dass wir letztes Jahr schon einen Feuerwehrgeburtstag hatten, macht die Sache natürlich nicht einfacher… aber gut, ich liebe und lebe für solche Herausforderungen.

Zunächst einmal ging es an die Einladungskarten… Dieses Mal hatte ich die Idee, eine Feuerwehr aus Bügelperlen auf die Einladung zu kleben, außerdem wollte ich, dass ein  Feuerwehrschlauch irgendwie das Wort “Einladung” spritzt…

Bei dem Kartenpapier habe ich mich (in Absprache mit Murmel) für gelb entschieden, weil das Murmel`s Lieblingsfarbe ist. Die Feuerwehren aus Bügelperlen waren auch schnell gemacht. Papier in Wasseroptik hatte ich auch noch und eine Bastelfreundin war so lieb, mir aus diesem Papier das Wort “Einladung” zu stanzen. Außerdem hat sie mir auch aus rotem Papier die 3en gestanzt.

Bei dem Feuerwehrschlauch habe ich platte Schnürsenkel genommen und für die Tülle habe ich Spiegelpapier benutzt. Dann wurden noch Wassertropfen benötigt, dafür habe ich hellblaue Halbperlen in Tropfenform benutzt.

Hier die verwendeten Materialien:

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Und so sieht das fertige Ergebnis aus:

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Jetzt geht es an die Deko, Mitgebsel und Spiele-Planung…

(Idee und Umsetzung von mir)

Im Abenteuerhotel

(Post enthält ungesponserte Werbung wegen Orts- und Markennennung)

Zurück im Hotel haben wir an der Rezeption Zimmernummer, Zimmerkarte und Wegbeschreibung bekommen. Wir wohnen im Südturm.

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Wir holten also unsere Koffer aus dem Auto, wobei wir feststellten, dass Ohnezahn bei uns auf dem Dach wohnt.

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Wir gingen durch die Lobby zu “unserem” Fahrstuhl.

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Auf unserer Etage angekommen (wir wohnen in der 3.Etage) ist wirklich alles bis ins Detail durchgestylt – alles im Piratenlook: selbst der Teppich ist wie Planken:

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Motte hätte gerne in einem Peppa Pig Zimmer gewohnt, da diese aber schon alle ausgebucht sind, haben wir uns zu Hause gemeinsam mit ihr für ein Dschungelzimmer entschieden. Seit dem freut sie sich am allermeisten auf “ihr Hochbett”. Unser Zimmer hat die Nummer 348 und jetzt standen wir voller Erwartung davor…

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Die Tür ging auf und wir waren alle gleich begeistert (und sind es noch)

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Die Kids eroberten sofort ihre Betten; Motte strahlte bis zu den Ohren und freute sich darüber, dass auf jedem Kopfkissen ein Kaubonbon-Goldtaler lag – auf meinem Kissen lag auch noch ein kleines pixie-ähnliches Buch, welches sich auf das Hotel und den Park bezieht.

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Auch der Blick aus dem Fenster ist toll

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Die Prinzessin wollte sich dann (wie es sich für eine Prinzessin gehört) zum Abendessen hübsch machen, sie wollte ein Kleidchen anziehen und einen Dutt haben – natürlich habe ich ihr diesen Wunsch erfüllt. Auch der Kleine wurde noch mal umgezogen, nicht dass er sich noch benachteiligt fühlt und es ging ab zum Abendessen….

Und noch mal los – in den Kurzurlaub

(Post enthält ungesponserte Werbung wegen Ortsnennung)

Heute sollte es endlich los gehen – den großen Wunsch von Motte erfüllen… Um kurz nach 08.00Uhr war das Koffer-Tetris beendet und wir fuhren los…. Richtung Heidepark.

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Leider ließ die erste Baustelle nicht lange auf sich warten und das zog sich auch über fast die gesamte Strecke… Während auf unserer Seite der Verkehr aber wenigstens noch zähflüssig lief, ging auf der Gegenseite gefühlt gar nichts mehr… das machte nicht gerade Hoffnung für Sonntag… aber darüber konnten wir immer noch nachdenken, wenn es soweit war… Um kurz nach 10.00Uhr haben wir ne kurze Pause gemacht, obwohl der Kleine da kurz vor`m einschlafen war. Der Spielplatz auf der Raststätte wurde aber gleich von beiden erobert.

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Motte schläft selten im Auto und Murmel dachte heute auch überhaupt nicht daran, mal ein Nickerchen zu machen, was zur Folge hatte, dass die Kinder immer überdrehter wurden, je näher wir dem Ziel kamen. Motte fragte alle paar Minuten: “Sind wir bald da? Sind wir schon da?” und Murmel schrie: “DA?!” Für Papa`s Konzentration nicht gerade förderlich. Also machten wir kurz vor dem Ziel noch mal eine kurze Pause…

Um kurz nach 12.00Uhr war es dann endlich soweit und wir hatten unser Ziel erreicht. Schon allein durch dieses Tor zu fahren und den Eingang vor sich zu sehen, ist ein Erlebnis. Und wenn wir das schon so empfanden, wie ging es dann erst unseren Kindern damit?

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Wir parkten unser Auto, gingen den Weg hoch

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und standen in der Empfangshalle, hier war wirklich alles von vorn bis hinten im Piratenmotto gestaltet: der Empfang, der Teppich, die Gemälde (die sich teilweise bewegten), die Fahrstuhltüren, ja selbst die Toiletten. Gleich am Eingang war auch eine riesige offene Tresortür, der Eingang zu einem kleinen Indoorspielplatz. Da wollte Motte natürlich gleich hin. Wir haben uns aber erst mal angemeldet. Da wir erst ab 15.00Uhr auf unser Zimmer konnten, wir aber das “All inklusive Paket gebucht hatten, hieß es: ab in den Park!

Zum 2.Geburtstag eine Feuerwehrparty

(Post enthält ungesponserte Werbung – u.a. wg. Produkterkennung u.Shopverlinkungen)

Inzwischen bin ich ja schon geübt in Kindergeburtstagen und ich muss sagen, ich liebe sie, ich mag Mottoparties und würde das ja schon gern beruflich machen: wenn von der Einladung über die Tischdeko, den Spielen, den Speisen bis hin zu den Mitgebseln alles aufeinander abgestimmt ist, macht mich das glücklich und zufrieden. Und die strahlenden Kinderaugen sind das Aller-, allerbeste daran.

Dieses Mal, also zu Murmel`s 2.Geburtstag, haben wir uns ja für eine Feuerwehrparty entschieden und hier der Bericht dazu:

Der Vollständigkeit halber hier noch mal die Einladungskarten (wie ich sie gemacht habe, könnt ihr hier nachlesen):

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Vormittags:
Dann war er da, der große Tag. Am Abend zuvor habe ich es tatsächlich noch geschafft, den Geburtstags”tisch” aufzubauen, denn Murmel dachte die letzten Abende überhaupt nicht daran, zu schlafen…

Und so sah es dann aus:

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(War das wirklich der Geburtstags”tisch” von dem Kind, bei dem wir vor ein paar Tagen noch gar keine Idee hatten, was wir ihm schenken könnten???)

Das Geschenkpapier ist einfach rot und ich habe einige Bilder von Feuerwehrmann Sam drauf geklebt. Mit den roten Luftballons und der Happy-Birthday-Girlande ergab das alles ein stimmiges Gesamtbild. Der Kleine war natürlich als Erster wach aber da es noch so früh war, habe ich mich mit ihm erst mal nur in die Wohnstube gesetzt. Er fand es zwar toll, was da alles rumstand und dass da überall Feuerwehrmann Sam drauf war, aber da er ja noch so klein ist, hat er noch nicht verstanden, dass das alles für ihn und zum auspacken da stand. Also konnten wir spielen und den Rest der Familie noch schlafen lassen… Aber irgendwann war dann auch Motte wach und sie wollte natürlich, dass gleich ausgepackt wird… ich konnte sie dann aber doch noch ne Stunde ablenken, bevor wir den Papa geweckt haben und es für den Kleinen ans Auspacken ging… Für unsere Prinzessin hatten wir auch ein Geschenk (das hatten wir vergessen, Weihnachten einzupacken und da es sich um ein Kuschelkissen von Paw Patrol handelte und sie ihrem Bruder ein Kuschelkissen von Feuerwehrmann Sam schenken wollte, passte das auch ganz gut). Unser kleiner Sonnenschein hat sich zuerst für das Paket in der Mitte entschieden und da war ein Zelt als Feuerwehrauto drin. Der Papa hat ihm das sofort aus der Packung genommen und auseinander gefaltet, da waren die Kids sofort hin und weg und alle anderen Geschenke Nebensache.

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Motte wollte natürlich nach einer Weile, dass ihr Brüderchen weiter auspackt und hat ihn versucht, zu überreden. Nach einer Weile hat sie das dann auch geschafft und es ging weiter… An Geschenken haben wir uns für folgende entschieden:

das o.g. Feuerwehrzelt, ein Hüpftier, zwei Bücher, den Fütter-Mich-Marshall (weil Murmel jedes Mal im Geschäft ganz fasziniert von dem war), ein Memoryspiel,und ein Buddelauto (weil er jedes Mal auf dem Spielplatz mit all dort vorhandenen Buddelautos gespielt hat), von Motte hat er wie bereits erwähnt ein Kuschelkissen bekommen und so sah der ausgepackte Geburtstagstich dann aus:

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Nachmittags:  stand dann der Besuch der Familie und Gästen an. Bei uns gilt ja immer noch die Regel, dass so viele Kinder eingeladen werden dürfen, wie das Geburtstagskind alt wird. Dieses Jahr haben wir die Entscheidung für Murmel getroffen, den wir natürlich aber auch gefragt haben. Schwester und Cousin müssen nicht mitgezählt werden. Es waren also der beste Freund von unserem Kleinen und seine beste Freundin (beide natürlich mit Familie) eingeladen. Um die Mittagszeit sind wir zum Partyraum gegangen, um ihn herzurichten. ich wollte alles mit roten Tischdecken abdecken und hatte dafür eine rote Papiertischdecke auf der Rolle gekauft. Damit habe ich die Tische bedeckt und beim letzten Tisch hat sie dann nicht mehr gereicht… Meine Gedanken: “Oh, Nein!!! Mist! Na, aber keine Panik auf der Titanic…. Improvisation ist alles! Ich hab da schon mal ne Idee…” Also hab ich erst mal die Tische abgedeckt, für die die Tischdecke gereicht hat und dann habe ich die Tische noch mal verschoben… Ich hatte sie ja als U aufgestellt und so kam eben der ohne Tischdecke in die Mitte. Von den Kids hatte ich die Feuerwehrautos, die wir so haben, mitgenommen und sie dann eben auf den mittleren Tisch, den Kindertisch gestellt, bei partydeko.de hatte ich noch für jedes Kind einen Feuerwehrhelm bestellt (für € 0,89 konnte ich da nicht dran vorbei) – auch diese kamen mit auf den Tisch und so sah es dann aus:

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Da die beste Freundin von Murmel samt Familie abgesagt hatte, weil eines der Kinder erhöhte Temperatur hatte, reichten vier Kinderplätze (aber auch mit 6 hätte ich das hinbekommen). Die Anordnung von Teller, Becher und Serviette kennt ihr ja schon 😉

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Es wurden noch ein paar Luftballons aufgeblasen und währenddessen trudelten auch schon die ersten Familienmitglieder ein. Die regelmäßigen Leser hier, wissen ja, dass meine Schwester die Königin der Torten ist, auch dieses Mal hat sie natürlich den Auftrag erhalten, eine zum Thema passende Torte zu fertigen und auch dieses Mal hat sie sich selbst übertroffen – aber schaut selbst:

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Ist die nicht der Hammer?! Auf den Nummernschildern hat sie vorne seine Initialen und sein Geburtsdatum geschrieben und hinten seinen Namen. (Außerdem fragt meine Schwester auch jedes Mal, was es für eine Torte sein soll, also in Bezug auf Geschmack und Inhalt – dieses Mal haben wir uns für Schokolade entschieden) Und so sah der Kuchen dann angeschnitten und von innen aus:

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Aber auch die Omas haben Kuchen mitgebracht – Schwiegermama sogar zwei, so dass wir wieder viel zu viel Kuchen hatten:

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Dann trudelte auch Murmel`s bester Freund mit Mama & Papa ein und es konnte losgehen… Zuerst wurde natürlich Kuchen gegessen, d.h. das Geburtstagskind wollte keinen Kuchen, aber er ist ohnehin nicht so für Kuchen zu haben.

Da man mit so kleinen Kindern ja noch nicht allzu viel machen kann bzw. möchte, hatte ich im Vorfeld überlegt, was man so machen könnte, damit die großen Kinder sich nicht langweilen und die Kleinen nicht überfordert werden… Also hatte ich eine Fotowand Feuerwehr bestellt (playflip.de hat hier einiges an Auswahl), durch die man den Kopf steckt und es dann aussieht, als säße man im Feuerwehrauto – und wir haben es tatsächlich geschafft, dass wirklich JEDER der Geburtstagsgäste da im Laufe des Tages durchsah und sich fotografieren ließ – wirklich jeder: von den zweijährigen bis hin zum Uropa – das fand ich echt toll!!!

Zu einer “richtigen” Feuerwehrparty gehört es sich natürlich auch ein Feuer zu löschen – ich hatte eine einfache Idee im Internet gefunden und diese noch abgewandelt – mit durchsichtigen Plastikbechern sowie rotem, orangem und gelbem Buntpapier habe ich Feuer gebastelt:

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Leider habe ich unsere Wasserpistolen nicht gefunden bzw. die unserer Kinder aber ich hatte die Gäste gebeten, die von deren Kindern mitzubringen, was sie auch getan haben und so stand dem “Feuer löschen” nichts mehr entgegen. Da wir mit dem Wetter echt großes Glück hatten und es an dem Tag echt warm war, waren die Kinder ganz lange mit den Wasserpistolen beschäftigt, selbst als das “Feuer” längst “gelöscht” war. Natürlich wurden auch die Feuerwehrhelme angezogen…

Dann ging es ans Geschenke auspacken aber das interessierte den Kleinen nicht wirklich… Anschließend haben wir wieder ein Feuerwehrspiel gespielt. Den Tipp dazu hat mir eine ganz liebe Mama auf instagram gegeben. Und zwar ist die Idee ganz einfach und kann abgewandelt auch schon mit zweijährigen gespielt werden, alles was ihr braucht, ist ein Tuch (wir haben ein Moltontuch genommen) und ein paar Minitüten Gummibärchen o.ä. Immer zwei Kinder müssen das Tuch festhalten, wie ein Sprungtuch der Feuerwehr, ein Erwachsener (in unserem Fall war ich es) hält eine Minitüte Gummibärchen in der Hand und lässt sie irgendwann fallen – die größeren Kinder müssen aufpassen wo man sie fallen lässt und dann ein wenig rennen, um “den Verletzten” zu “retten”. Bei den Zweijährigen habe ich die Tütchen da fallen lassen, wo die Lütten gerade standen.

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Alle vier hatten riesigen Spaß daran. Dann konnten die Kids spielen, toben und haben sich vom Opa vorlesen lassen…. bevor es auch schon wieder an der Zeit war, “Auf Wiedersehen” zu sagen

Alles in allem war es ein gelungener Tag. Für zweijährige hätte ich jetzt keine Mitgebsel fertig gemacht, da wir aber auch drei 5jährige erwartet hatten, hatten wir doch Mitgebsel, passend zum Thema. Dieses Mal habe ich mich wieder für Tüten als “Verpackung” entschieden – die habe ich in knallrot bei Nanu-Nana gekauft, dann das Foto von Motte und Feuerwehrmann Sam in Jupiter wieder soweit ausgeschnitten, dass die Prinzessin nicht mehr zu sehen war, ich aber noch Platz neben Sam hatte – dort kam von jedem Kind dann ein geeignetes Foto hin, so dass es aussah, als würde das entsprechende Kind mit Sam in Jupiter fahren. ich war ganz zufrieden mit meiner Idee 😉

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Und der Inhalt war dieses Mal für Mädchen und Jungen gleich. Wie ich ja schon mal erwähnt habe, finde ich, dass Pixibücher, Seifenblasen und Sticker oder Tatoos immer gehen – die gab es auch diese Mal wieder. Auch Stempel gehen immer aber auf die habe ich dieses Mal verzichtet (In der roten Verpackung ist ein Überraschungsei, der große Feuerlöscher sind Seifenblasen und der kleine ist ein Wasserspritzer (beides habe ich bei firlefantastisch.de bestellt)):

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Von den Kindern, die noch da waren, wurden natürlich auch diese Sachen gleich ausprobiert.

Der Lütte war total erledigt und ist zu Hause gleich eingeschlafen, den großen Kindern hat es auch super gefallen und auch die Mama von Motte`s bestem Freund hat gemeint, dass es mal wieder toll war und sie immer gerne mit uns feiern – Na, ich würde sagen: mal wieder ein gelungener Geburtstag