Pfusch am Bau… oder: zum Glück arbeitet mein Mann bei der HV

So wie heute stellt man sich seinen Sonntag eigentlich nicht vor. Alles fing damit an. dass die Kleine bereits um 06.30 Uhr wach war. Guten Morgähn!

Wir haben dann in unseren Pyjamas hier rumgelümmelt, gespielt, gefrühstückt, getuscht, der Papa lag währenddessen auf der Couch.

Nach dem Mittag hat der Papa dann gefragt, ob wir mal ein wenig Auto fahren wollen. Er wollte gerne zu einem Automaten, bei dem man Kleingeld auf sein Konto einzahlen kann (und das nachdem er das ganze Kleingeld so schön gerollt hatte…) und danach wollten wir in das Einkaufszentrum, welches heute Geburtstag feierte. Gegenüber der Kleinen musste man nur erwähnen, dass sich bei dm ein Schaukelpferd und ein Spieltisch befinden und sie hielt das sofort für ein “supa Idee!” Also gut; angezogen, die Tür ins Schloss gezogen, abgeschl…. Nein, halt! Wieso drehte sich mein Schlüssel im Schloss jetzt nicht??? Ich meinem Mann hinterher gerufen (er war schon ein Treppenabsatz weiter), er möchte doch noch mal hochkommen. Aber auch sein Schlüssel konnte nicht bewegt werden. Seit die hier alles neu gemacht haben, hatte ich schon des Öfteren Probleme unsere Tür aufzuschließen, am Donnerstag musste ich sogar meinen Mann anrufen und ihn bitten, zu kommen, um uns die Tür aufzuschließen, weil ich es nicht schaffte. Zum Glück war es bereits kurz vor seinem Feierabend und er bereits bei uns “im Revier”. Aber das heute war noch mal “ne Schippe drauf gelegt”. Mein Mann war bedient, aber schließlich sind wir erst mal losgefahren (wenn wir die Tür nicht aufbekamen, schafften es Einbrecher sicher auch nicht). Wir haben einen Automaten gefunden, bei dem man Münzen auf sein Konto einzahlen konnte, natürlich hat das alles gedauert und die Kleine benahm sich mal wieder wie ein wildgewordener Handfeger.

Das Benehmen der Prinzessin wurde auch im Einkaufscentrum nicht besser, so das wir bald darauf beschlossen haben, wieder nach Hause zu fahren.

Natürlich bewegte sich noch immer kein Schlüssel im Schloss. Mein Mann rief die Hausverwalterin an. Da sie in der selben Firma arbeiten, kennen sie sich natürlich ziemlich gut. Diese wiederum verwies ihn an den Tischler, der auch gleich um die Ecke wohnt und den mein Mann natürlich auch von der Arbeit her kennt. Der kam auch gleich. Allerdings: so richtig auf Anhieb helfen konnte er uns auch nicht. Inzwischen bekam unsere Nachbarin Besuch und merkte, dass was nicht stimmte. Sie bot uns sofort ihre Hilfe an, wenn wir was bräuchten: eine Decke, was zu trinken, wenn uns zu kalt wäre und wir zu ihr rein kommen möchten…. Das alles lehnten wir dankend ab, aber das Baby drückte mal wieder auf die Blase, daher war ich ihr für ihr Angebot, ihre Toilette zu benutzen doch sehr dankbar. Die Männer besorgten inzwischen anderes Werkzeug und die Kleine war wie ausgewechselt: so was von artig. Zum Glück hatten wir Loulou dabei, so spielten wir beide, während ein Trick nach dem anderen versucht wurde, um unsere Tür auf zu bekommen…. Irgendwann haben die beiden es geschafft und festgestellt, dass die Handwerker, die die Tür gemacht haben, beim Einsetzen gepfuscht haben – wir konnten also gar nichts dafür. SO stellt man sich seinen Sonntag ganz sicher nicht vor!

Als die Tür auf war, sagte die Kleine, sie müsse mal. Also sind wir ins Bad gegangen. Da sagte sie doch zu mir: “Ich bin auht ein tolla Handwerka! Warum haben die miz niht mitmahten lassen? Iz wollte auht helfen!” Komisch, sie hatte weder was gesagt noch danach gefragt…

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